Top 150 Ranking der Branche

10. Oktober 2007

Sieben Umsatz-Milliardäre, darunter fünf Schlachtunternehmen,
führen das dritte Branchenranking der afz-allgemeine fleischer
zeitung (Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main) mit einem
Gesamtumsatz in Höhe von 11,9 Milliarden Euro, an. 2006 stiegen die
Umsätze bei den Top 10 um durchschnittlich 5,4 Prozent gegenüber dem
Vorjahr, das Beschäftigungsvolumen nahm leicht ab auf nun 21.100
Beschäftigte.
Mit erstmals mehr als 50 Millionen Schweineschlachtungen in
Deutschland wurde 2006 ein neues Rekordniveau erreicht. Die
Schlachtbetriebe bauten ihre Position im Ranking daher besonders aus.
Das Ranking wird angeführt von der Tönnies-Gruppe (Rheda-Wiedenbrück,
NRW) mit einem Umsatz in Höhe von 3,0 Milliarden Euro. Tönnies allein
steigerte das Schlachtvolumen um 25 Prozent auf zehn Millionen
Schweine. Die Moksel-Gruppe (Buchloe, Bayern) folgt auf Rang zwei mit
1,99 Milliarden Euro Umsatz und 2,63 Millionen Schweineschlachtungen.
Westfleisch (Münster/Westfalen) belegt den dritten Rang mit 1,67
Milliarden Euro Umsatz und 5,37 Millionen Schweineschlachtungen. Es
folgen
· Vion Food Hamburg: 1,56 Milliarden Euro
· Heristo (Bad Rothenfelde, Niedersachsen): 1,34 Milliarden Euro
· PHW-Gruppe (Visbek, Niedersachsen): 1,27 Milliarden Euro
· Südfleisch Holding (München): 1,11 Milliarden Euro
· Zur-Mühlen-Gruppe (Böklund, Schleswig-Holstein): 732 Millionen Euro
· Sprehe-Gruppe (Lorup, Niedersachsen): 650 Millionen Euro
· Stolle (Visbek, Niedersachsen): 550 Millionen Euro
Moksel, Vion Food Hamburg und die Südfleisch Holding vereinigen unter
dem Dach der niederländischen Vion Food Group (Best, NL) zusammen
einen Jahresumsatz in Höhe von 4,65 Milliarden Euro.
Die zehn größten Fleischwerke des Lebensmittelhandels haben ihre
Umsätze zum Teil deutlich gesteigert auf nun 2,55 Milliarden Euro.
Das entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 7,85
Prozent. Neun von ihnen platzieren sich unter die Top 50 des
Branchenrankings. Darunter Unternehmen wie Brandenburg, Rewe Dortmund
(beide Rewe), Bauerngut, Rasting, und das Nordfrische Center in
Valluhn (alle Edeka).
Vinzenzmurr aus München unterhält mit 250 Filialen das größte
Franchisesystem von handwerklichen Fleischer-Fachgeschäften.

Quelle: Allgemeine Fleischerzeitung Frankfurt

Anmerkung: Unter den ersten sieben Betrieben der Branche, haben zwei Betriebe Ihren Firmensitz in Visbek. Die weitere Liste der Branche zeigte, dass in unserer Region noch viele weitere Größen zu finden sind. Unser Betrieb ist [noch] nicht zu finden und wenn, dann auf Platz 29.668 (oder etwas weiter hinten) :-)
 

Stolz wie Oskar!

9. Oktober 2007

Foto: “Fränky” mit Pokal und Präsent nach der Ankunft

Mit einem großen Pokal und einem Präsent kam „Fränky“ vom zweitägigen Leistungswettbewerb aus Oldenburg zurück! Er hat den hervorragenden 2. Platz erreicht und ist nur ganz knapp geschlagen worden. Glückwunsch Frank!
Wir alle sind mächtig stolz auf Dich!

Oktoberfest verpasst?

8. Oktober 2007

Das Oktoberfest im München ist vorüber. Wer es verpasst hat, kann den kulinarischen Teil jetzt nachholen. Die Biermarke können Sie selber wählen – Fleischkäse gibt es 35 km südlich von Oldenburg: In Visbek! 
Wir bieten täglich frischen, rohen Fleischkäse an. Dieses Rohprodukt kann der Kunde selber im Ofen garen. Wir geben dazu die Empfehlung: 1,5 Stunden bei 180°C – fertig!
Dazu eine Brezel, etwas Krautsalat und ein kühles Blondes…. Jetzt schließen Sie bitte die Augen und stellen sich den herrrrrlichen Geruch des gebackenen Fleischkäses in Ihrer Küche vor.

Na? Was sagt Ihnen ihr Inneres?
Bilderserie:
1. Start: Fleischkäse im Ofen – 2. …nach 30 Minuten – 3. „Essen kommen!“

P.S. Warum trinkt man eigentlich Bier zum Fleischkäse? Ein guter Saft würde doch auch schmecken!

Die nächste Hürde…

4. Oktober 2007

Frank Schmedes bereitet sich auf den praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend  auf Landesebene (Niedersachsen) vor. Am kommenden Montag und Dienstag ist er in Oldenburg um sich mit den Besten aus Niedersachsen zu messen. Heute hat er ein „Gemüsesäckchen von der Rindernuss“ hergestellt. Die dünnen Scheibchen werden mit Champignons, Zwiebeln, Paprika, Mais und Gurken gefüllt. Dann werden sie mit einem Porreefaden verschnürt und gewürzt.
“Fränky” muss noch einige Spezialitäten herstellen und anschließend präsentieren. Die nächsten Tage stehen ganz im Zeichen: Übung macht den Meister.

Ich gehe wählen…

3. Oktober 2007

Die Jury hat entschieden. Aus vielen Bewerbungen wurden 10 Blogs nominiert. Sie stellen sich zur Wahl für den Genußblogs Award 2007.  Sie können hier mit abstimmen.
Es sind tolle Blogs dabei – also, wer hat das beste Foodblog?

Gut-Schein

2. Oktober 2007

Unser „ehrlicher Kunde“ hat nun die Rechung für die Grillbratwurst bekommen. Dazu habe ich den Tipp aus dem Beitrag befolgt und einen Einkaufsgutschein beigefügt. (Foto) So viel Ehrlichkeit muss belohnt werden.
Danke nochmals und viel Spaß, wenn es heißt: „Essen kommen!“  

Test: Moorschnucken-Leberwust

2. Oktober 2007

Foto: Glaskonserven werden zum Einkochen in Körbe gesetzt.

Gestern haben wir die erste Moorschnucken-Leberwurst hergestellt. Der streichfähige Brotaufstrich wurde im praktischen Weckglas gefüllt und eingekocht. Die Wurst enthält keinen Emulgator, sowie kein Glutamat. Als Würzung haben wir frischen Schnittlauch zugegeben und frischen Thymian gezupft. Den Thymian haben wir mit dem Wiegemesser sehr fein gehakt und der Wurst frisch zugesetzt. Das Glas wurde bei 105°C mit Gegendruck gekocht. Durch dieses schonende Kochverfahren wird die Glaskonserve haltbar gemacht.
Heute stehen erste „Probeverkostungen.“ Ich bin sehr gespannt, wir das Urteil der Feinschmecker auffallen wird.
Schade, dass wir die Blogbesucher nicht testen lassen können.

Tour de Kohlpinkel

1. Oktober 2007

Am Sonntagmittag klingelte das Telefon. „Wir kommen aus der Eifel und fahren die NDR Tour „Oldenburger Münsterland“ ab. Wir würden gerne Kohlpinkel und Grünkohl besichtigen, weil wir das nicht kennen. Wir sind in ca. 30 Minuten bei Ihnen!“
Ups…wir waren etwas überrascht. Auf einem Sonntag eine Besichtigung?! Kurze Zeit später kamen die vier Personen vorgefahren und begrüßten uns ganz nett. Wir plauderten über „Gott und die Welt“ – der Betrieb wurde gezeigt, die Kohlpinkel wurde vorgestellt, es wurde geklönt und Kaffee getrunken. Wirklich sehr nette Leute aus der Eifel! Anschließend wurde noch Kohl und Pinkel für die Heimat mitgenommen.
So kann es gehen, wenn  Fernsehsendungen aufgenommen werden. Wir haben unsere Region gut vorgestellt und Grünkohl & Pinkel für die „Vulkan – Eifel“ mit gegeben.
Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit und „kiekt moal wedder rin!“

Unser Fahrplan

30. September 2007

Unser Fahrplan an einem normalen Samstag zeigt uns genau, wann welches Produkt in den Backofen kommt. Die Küchenmannschaft verlässt sich blind auf diese Auflistung und schiebt genau nach Plan den Gratin, die Filets oder dämpft das Gemüse. Bei der Erstellung muss überlegt werden, wann die Gäste essen wollen, welche Mengen später geschnitten werden müssen (Zeitfaktor), wie lang die Fahrt dauern kann, ob das Büffet weit getragen werden muss ( z.B. 3. Stock?) welches Büffets zusammen gefahren werden können, wann das Fahrzeug für die nächste Fahrt gebraucht wird und wie die Witterung ist. (Straßenglätte?)
Die Öfen sind zeitlich oft sehr eng belegt, so dass jede Minute zählt.  Ruft dann ein Gastgeber noch an: „Wir hätten das Büffet gerne 30 Minuten später!“ gibt es keine Chance, den Wunsch zu erfüllen. Die Uhr gibt den Takt vor.
„Essen kommen!“ hat auch etwas mit Pünktlichkeit zu tun. Die Büffets sollen auch heiß beim Kunden ankommen, dass bedeutet, wir fahren mit den Rechauds brennend zu der Feierlichkeit.
Oh, es wird gleich 18 Uhr….die nächsten Produkte müssen geschoben werden…

P.S. Manchmal liegt man mit der Planung auch voll daneben. Gestern hatten wir einen Mietwagen geliehen, den wir gar nicht gebraucht haben.

Einschreiben!

29. September 2007

Heute musste der Postbote mich persönlich sprechen! Ein Einschreiben mit Rückschein! „Was kann das sein? Zu schnell gefahren? Eine Abmahnung? Post vom Rechtsanwalt? Im Blog etwas Falsches geschrieben?“ das waren meine ersten Gedanken. Neugierig öffnete ich den Brief sofort. Eine „Hand voll“ Geld war im Umschlag! Das Fragezeichen auf meiner Stirn wurde immer größer.
Ein kurzer Brief brachte Aufklärung.
Hiermit bestelle ich per Vorkasse…. Die Kundin hat den Begriff „Vorkasse“ wirklich sehr wörtlich genommen und für Grünkohl und Pinkel den Betrag per Post geschickt. Wirklich außergewöhnlich. Danke für diese Bestellung. In der Nacht von Sonntag auf Montag werden wir frische Kochmettwurst und Kohlpinkel räuchern, diese gleich verpacken und sofort abschicken.
Vorkasse bedeutet auch Vorfreude!