Mit 40.000 Volt zum zarten Steak?

29. August 2014

Zeichnung: Ludger Freese

Das Land Niedersachsen wird Geld in die Fleischforschung stecken. Diese Überschrift las ich in der Oldenburgischen Volkszeitung. Neugierig las ich den Bericht. Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) besuchte in Quakenbrück das „Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) um sich ein neues Verfahren der Fleischreifung zeigen zu lassen. Das Fleisch kommt verpackt in die „Stoßwellenanlage“ und wird dort mit einem riesigen Knall und 40.000 Volt drei Sekunde „geschockt“ Daher auch der englische Begriff „Shockmeat“. Alle Fleischsorten lassen sich mit dem Gerät behandeln. Das Gerät soll in ca. zwei Jahren die Marktreife erreicht haben. Ich muss zugeben, davon habe ich im Vorfeld noch nie gehört.

Warum nun dieser Aufwand? Durch die Technologie möchte man den Import von Fleisch aus Südamerika eingrenzen. „Fleisch aus Argentinien ist zart!“- so denken viele Verbraucher. Hintergrund ist jedoch die Reifezeit des Fleisches, die meistens nicht eingehalten wird. Auf dem Seeweg reif das Fleisch zu der gewünschten Zartheit. Deutsches Rindfleisch hingegen ist auch zart, jedoch wird es sehr oft viel zu früh angeboten und ist daher gerne zäh. Als Fleischer kenne ich die Merkmale von zartem Fleisch: junge Tiere, lange und gute Reifung, perfekt braten. Bei uns kommt kein Steak unter einer dreiwöchigen Reifung ins Restaurant. (meistens noch länger) „Dry Aged Beef“ reift oft bis zu 12 Wochen am Knochen!

Das Land wird seine Investition sicherlich durchdacht haben. Wenn die Technologie in ein paar Jahren tatsächlich die Marktreife erreicht hat, bedeutet es weniger Importe und eine Stärkung der heimischen Landwirtschaft. Es wird weniger Kohlendioxyd (CO2) Ausstoß geben und die Industrie wird in Technik investieren. Wie viel Strom dafür benötigt wird, kann ich nicht sagen. Im Video sah das sehr „harmonisch“ aus.
Vielleicht heißt es in wenigen Jahren bei den Kids schon: „Komm, wir fahren zum Umspannwerk und reifen unser Fleisch für den Grillabend!“

Zwiebelkuchen – so gelingt er besonders gut

26. August 2014

Foto: Zwiebelkuchen so lecker mit Federweißer

Im September haben wir in unserer Mittagstischplanung einen Zwiebelkuchen – und vielleicht auch schon Federweißer. Das Rezept stammt von einem Prüfling in der Hauswirtschaft, die vor Jahren in der Abschlussprüfung dieses sehr einfache und leckere Rezept zubereitet hat (meine Frau ist Hauswirtschaftsmeisterin und nimmt auch Prüfungen ab). Da wir immer sehr viel positive Rückmeldung zu diesem Rezept bekommen, möchte ich es noch einmal vorstellen. Der Herbst klopft ja schon an die Zimmertür, so dass der Zwiebelkuchen eine willkommene Abwechslung ist.
Hier die Rezeptur dazu:
Zutaten:
6 Zwiebeln grob schneiden
250 g gewürfelter Schinken
200 g Mehl
2 Eier
250 ml saure Sahne
250 g geriebener Käse (davon 50 g abnehmen)
Salz und Pfeffer.
Herstellung:
Alle Zutaten miteinander verrühren und auf ein Backblech geben. Auf mittlerer Schiene 35 – 40 Min.   bei 180°C abbacken. – „Essen kommen!“
Die verknetete Masse sieht ein wenig aus wie „Kleister.“ Das sollte aber nicht stören. Das Endprodukt ist klasse.

ALS Ice Bucket Challenge – wir kühlen uns ab

23. August 2014

Im Facebook-Kreis „Handwerk 2.0“ sind sehr aktive Leute, so wie Matthais Schulze vom Malerfachbetrieb Heyse aus Hannover. Er hat uns zu ALS Ice Bucket Challenge nominiert. Natürlich machen wir mit. Das Eiswasser haben wir in 100% Eis umgewandelt (Fleischer machen das so) und nach dem Saunagang benutzt.
Worum geht es:

Wikipedia schreibt dazu:
Die ALS Ice Bucket Challenge (deutsch: Eiskübel-Herausforderung) ist eine Herausforderung, die darin besteht, sich einen Eimer kaltes Wasser über den Kopf zu gießen und hiernach drei oder mehrere Personen zu nominieren, die dann 24 Stunden Zeit haben, es einem gleichzutun. Tut man dies nicht, soll man 100 US-Dollar an die ALS Association spenden. Die Challenge soll auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen und Spendengelder für deren Erforschung und Bekämpfung generieren.

Natürlich nominieren wir auch zwei befreundete Blog-Kollegen/innen. Da ich nicht genau weiß wie ihr dazu steht, lasse ich eine Teilnahme und ein Zeitfenster offen.
Folgende Personen können sich abkühlen:
1. Kirstin Walther, vom “Saftblog” aus Dresden
2. Matthais Lange, vom Blog “Redaktion 42″ aus München

Frische Grüße und eine angenehme Schnappatmung! :-)

Stoppelmarkt 2014 – mein persönlicher Rückblick

22. August 2014

Der Stoppelmarkt 2014 ist Geschichte. Hier in der Region ist es DAS Topereignis, mit sehr viel Medienaufmerksamkeit, vielen Besuchern (+800.000) und viel Tradition. So kommen zum Empfang der Stadt Vechta über 1000 Gäste ins Hauptzelt. Über 500 Geschäfte verteilen sich auf das 160.000qm große Gelände. Jedes Jahr bewerben sich 1800 Schausteller zum Fest. Kurz: der Stoppelmarkt ist ein Wirtschaftsfaktor für die Region!

Ich selber bin ein großer Fan der Veranstaltung und beobachte im Vorfeld die zahlreichen Aktivitäten zum Fest. Die Vermarktung des Stoppelmarktes ist großartig.  Doch bei so viel Licht, gibt es bekanntlich auch Schatten. Welche Sorgen, Bedenken und Nöte die Besucher und Geschäftsleute haben, davon möchte ich hier in einem persönlichen Rückblick berichten… Den ganzen Beitrag lesen »

Schnitzel sind sehr beliebt

15. August 2014

Foto: Schnitzel frisch von der Pfanne

Schnitzel gehören schon immer zu den beliebten Gerichten. In jüngster Zeit scheint es mir so, als ob sie immer noch beliebter werden. Bei vielen Buffets werden Schnitzel dazu bestellt oder sogar ganze Buffets nur mit Schnitzel. Die kleinen Schnitzelchen werden quasi zu hunderten ausgeliefert.
Beliebt ist auch unser „Visbek-Burger“ im Partyservice. Der Kunde stellt sich den Burger selber zusammen. Dazu liefern wir die Schnitzel, Brötchen, hausgemachten Krautsalat, Röstzwiebeln und Snackdressing an. Dieses Gericht wird sehr oft von jungen Kunden bestellt, weil es kein Geschirr benötigt, und es sehr praktisch im Handling ist. Andere Schnitzelgerichte werden natürlich mit Saucen aller Art bestellt.
Welche Sauce mögen Sie gerne zum Schnitzel?

Billige Lebensmittel

12. August 2014

In einer Anzeigenserie hatte ich schon einmal auf einen Preisvergleich zu „Dingen aus dem täglichen Leben“ hingewiesen. Zu erst kamen die Angebote und dann die Produkte die einen Kilopreis hatten und keinen Stückpreis. Beispiele: Wattestäbchen je kg: 47,80 €; Zigaretten je kg: 108,00 €; Bild-Zeitung je kg: 10,00 €; Zahnpasta je kg 40,00 €; Rasierklingen je kg: 1550,00 €

So kann man Lebensmittel ins richtige Verhältnis setzen. Im NDR läuft die Serie „Was wir wirklich essen!“ Darüber habe ich mich ein wenig geärgert, weil hier sehr plakativ und einseitig zum Thema gesprochen wird.
Der Kabarettist Jens Neutag hat sich sehr unterhaltsam und bissig zum Thema billige Lebensmittel geäußert. Hier sein Beitrag:

Mit der “Ahle Wurscht” im Dialog

10. August 2014

Der Austausch unter Kollegen ist uns immer besonders wichtig, weil man hier eine echte gegenseitige Wertschätzung erfährt. So waren von Freitag bis Sonntag das Kollegenpaar Carsten Neumeier und Sandra Wolfram von der Landfleischerei Neumeier (Hessen) bei uns. Ich kannte Carsten nur aus dem Netz, weil er sehr kreative Wege geht, seine ausgezeichneten Produkte zu vermarkten. Die „Ahle Wurscht“ ist ein Begriff und wird überall sehr geschätzt. Die „Wurscht“ reift nach alter Tradition in der „Wurschtescheune“ wo sie das einmalige Aroma bekommt. Die Wurst reift 6 Monate (und länger) in der Scheune. Auch „Wurschtekurse“ werde angeboten, wo Kunden die „Ahle Wurscht“ selber herstellen können.    Die Vermarktung der „Ahle Wurscht“ läuft sehr stark über den Onlineshop. Aber auch auf Landesschauen, Messen und Großveranstaltungen wird die Wurst angeboten. Ich freue mich schon auf die mitgebrachten Muster.

Sandra und Carsten wollten uns über die Schulter schauen, wie bei uns der Partyservice läuft. Beide Betriebe haben das gleiche EDV-Programm, so dass wir mit vielen fachlichen Themen eine Sprache hatten. Die beiden sympathischen Kollegen hatten sofort einen tollen Kontakt im Betrieb. Die Offenheit kam sehr gut an. Mit allen Mitarbeitern entstand sofort ein freundschaftliches Miteinander. Es wurde Rezepte ausgetauscht, Erfahrungen mit den Backöfen und die Abwicklungen der zahlreichen Partyservice-Aufträge. Auch die Auslieferung der Buffets wurde zusammen durchgeführt. Die Gespräche während der Autofahrt waren für alle sehr interessant.
Mit Carsten hatte ich zwei Grillbuffets auszurichten. (Goldene Hochzeit und 60.Geburtstag) Man merkt sofort, dass wir echte Fachkräfte zu Gast hatten. Sandra legte Ihr Augenmerk mehr auf Antipasti, Salate, Bratenspezialitäten, Pestosaucen und Legetechniken.
Durch das ehrliche Miteinander haben wir zwei neue Kollegenfreunde bekommen. Das „Seminar Freese“ war für beide Seiten von großem Vorteil.
Wir können uns nur bei Sandra und Carsten für die gemeinsame Zeit bedanken und wünschen viel Erfolg bei der Umsetzung der neuen Ideen.

Gewinnen Sie mit Ihrer Urlaubskarte

7. August 2014

Foto: Die ersten Postkarten aus dem Urlaub teffen schon ein…

Die Urlaubszeit…für viele die schönste Zeit des Jahres. Ob an der Küste, in den Bergen oder eine Fernreise, die Erholung steht im Vordergrund. Wir gönnen Ihnen den verdienten Urlaub. Dazu haben wir ein kleines Gewinnspiel auf unserer Homepage (essideen.net). Schicken Sie uns eine Postkarte vom Urlaubsort und nennen sie uns ihr Lieblingsessen. Unter allen Einsendungen verlosen wir am 1.September 2014 fünf Grillpakete im Wert von je 30.- Euro. Die ersten Karten sind schon eingetroffen…Kofferpacken und ab in den Urlaub. Karte schreiben (Absender nicht vergessen!) und schon können Sie später zu Hause bei einem tollen Grillabend die Urlaubserinnerungen austauschen. Wir freuen uns auf Ihre Postkarte und auf Ihr Lieblingsessen…

Sauber auf der Pole Position

5. August 2014

Foto: Die Innenreinigung der Fahrzeuge erfolgt sehr oft.

Wenn wir heiße und flüssige Speisen ausfahren, kann es durchaus passieren, dass es überschwappt und sich im Fahrzeug verteilt. Das kommt nicht oft vor. Es ist aber gut und hygienisch, wenn man anschließend das Fahrzeug entsprechend reinigen kann.

Unser Auslieferungsfahrzeug sind alle komplett ausgekleidet und haben einen rutschfesten Boden. Mit den Jahren hat man sich ein Fahrstill angeeignet, um zwei Sachen zu erfüllen. 1. Man möchte pünktlich und mit heißen Gerichten beim Kunden sein und 2. Es soll nichts Rutschen oder durch kräftiges Bremsen umkippen.
Diesen „Spagat“ schafft man, wenn die Fahrzeuge entsprechend ausgestattet sind. Da sehr viele Kunden und auch Gäste immer wieder ins Fahrzeug schauen, ist es mit auch sehr wichtig, dass die Fahrzeuge auch innen sauber sind. Nach der Reinigung wird gut gelüftet, damit kein Schimmel im Fahrzeug entsteht. (Feuchtigkeit)
Wenn alles perfekt gemacht ist, fahre ich auch entspannt zum Kunden. Wir hören immer wieder: „Habt ihr ein neues Auto?“. Das ist natürlich nicht so – nur immer wieder gereinigt.
Auch das gehört zu einem guten Buffet.

Terrassen-Grillfest

30. Juli 2014

Foto: Iberico-Grillsteak, Rinderhüftsteak, norwegischer Lachs und Lammlachse…alles frisch vom Grill

Werbeblog an. – Ausnahmsweise möchte ich etwas „Werbung“ für ein Grillfest machen.

Am kommenden Samstag, den 02.August veranstalten wir ein außergewöhnliches „Terrassen-Grillfest“ vor unserem Restaurant „Essideen“.
Ab 19:00 Uhr grillen wir für Sie tolle Köstlichkeiten. Unter dem Sonnensegel können Sie auf einer der Sommerterrassen gemütlich Platz finden. (oder auch im Restaurant) Dort glüht es – natürlich nur auf dem Grill. Sie haben die Wahl zwischen marinierten Lammlachs, norwegischem Lachs, Iberico Steaks und Rinderhüftsteak – alles grillen wir „Live und in Farbe“! Zu allen Gerichten servieren wir Ofenkartoffeln und mediterranes Grillgemüse. Das alles bieten wir zum „Ferienbeginn-Sommer-Sonderpreis“ von nur 19,95€ je Person.
Wenn Sie Lust auf ein schönes Grillfest haben, kann ein Tisch reserviert werden. (Tel.: 04445-7513 oder per Mail unter info@essideen.net )
Wir würden uns freuen, wenn sie am Samstag zu Ihrem Schätzi sagen: „Lass uns grillen gehen! Habe einen glühenden Tipp bekommen! Wir gehen ins Restaurant Essideen!“
Werbeblog aus.
Sehen und schmecken wir uns?