Ein besonderes Grillevent

17. Juli 2019

Wieder einmal konnten wir Gäste mit einem schönen mehrgängigen Grillbuffet überzeugen. Es sollte etwas sein, was es nicht immer beim Grillen gibt und etwas sommerlich – das war die Vorgabe.
Daraufhin haben wir ein 4-gängiges Buffet zusammengestellt und den Gästen präsentiert.

1. Gang: Zitronenhähnchen auf dem Salzbett. Dazu habe ich Kikok-Hähnchen zerteilt und diese in eine große Schale mit Meersalz gelegt. Auf den Hähnchen wurden Bio-Zitronen ausgedrückt und Rosmarin-Zweige auflegt. Als Beilage habe ich einen gegrillten Kartoffelsalat gereicht. Der gegrillte Salat war den ganzen Abend ein Gesprächsthema.
2. Gang: Vom „Bunten Bentheimer Schwein“ habe ich etwa 4cm dicke Lachssteaks geschnitten. Diese wurden im Ofen bei 120°C auf eine Kerntemperatur von 44°C vorgegart und auf dem Grill final angebräunt. Die Steaks wurden tranchiert und mit hausgemachtem Meersalz und Olivenöl serviert. Beilage: Gegrilltes Fenchel-Orangengemüse
3. Gang: Norwegischer Lachs mit Rauch auf Blutwurst und Frucht. Als Erstes habe ich Sauerteigbrot auf dem Grill angeröstet. Der Lachs wurde genau auf den Punkt gegrillt (nur einmal wenden). Angerichtet wurde es wie folgt: Brot, darauf die gegrillte Blutwurst, Beerenkonfitüre mit Johannisbeeren, der Fisch und Sprossen. Beilage: geschmorte Visbeker Strauchtomaten vom Hof Niemöller mit Honig und Kräutern.
4. Gang: Zum Dessert wurden auf der Holzplanke Beeren gegrillt (Blaubeeren, Himbeeren und Johannisbeeren) Die Beeren wurden später mit griechischem Joghurt und frisch gekochter Polenta angerichtet.

Die Gäste waren ausnahmslos sehr zufrieden mit dem sommerlichen Grillevent. Wir konnten noch bis 1 Uhr in der Nacht gemütlich draußen sitzen und über Genuss philosophieren. Einen Teil der Gerichte mit der jeweiligen Rezeptur wurden aus dem Buch von Tom Heinzle übernommen und auf meine Bedürfnisse leicht abgewandelt. Uns hat dieser Grillabend sehr viel Freude gemacht.

Handwerk mit Ausstrahlung

15. Juli 2019

Handwerk mit Ausstrahlung – unter dieser spannenden Marke verbirgt sich das geballte Wissen von Umberta Andrea Simonis und Thomas Issler.
Beide kenne ich persönlich schon sehr lange. Ich schätze ihre Arbeit für Handwerksbetriebe sehr. Man kann von zu Hause den Kurs anschauen – oder auch kostenlos in einem Webinar hereinschnuppern. Die beiden begleiten Handwerksunternehmen auf dem Weg, der sie zur unverwechselbaren Marke für ihre Kunden und zum attraktiven Arbeitgeber für Mitarbeiter und Azubis macht.

Hier haben viele Handwerker noch ein riesiges Potential. Ich durfte bei der Umsetzung als reales Erfolgsbeispiel – neben einigen anderen tollen Handwerker – die Sache unterstützen. Darauf bin ich mächtig stolz, weil ich von der Qualität der beiden Trainer und Berater überzeugt bin, die sich speziell auf Handwerksunternehmen ausgerichtet haben.

Hat unser Schweinefleisch ein Image-Problem?

4. Juli 2019

In jüngster Zeit stelle ich bei meinen Kunden einen zunehmenden Verzicht auf Schweinfleisch fest. Ich stelle fest, dass bei Grillevents und im Partyservice Schweinefleisch sehr stark gemieden wird. Hat das gute deutsche Schweinefleisch ein Imageproblem? Bei Grillveranstaltungen kommt man als Grillmeister zwangsläufig ins Gespräch mit den Gästen. Es ist oft von lustiger Natur, aber natürlich geht es oft um Ernährung und dem Fleischkonsum. Wenn ich beim Grillen z.B. Nackensteaks vom Schwein, Schweinerückensteaks und Hähnchenfilet auflege, bekommen die meisten Sympathien eindeutig das Hähnchenfilet, gefolgt vom Schweinerücken und dann erst das Nackensteak. Die Würzung und am Grillen liegt es sicherlich nicht. Dieser Trend wird mir auch von Kollegen bestätigt. Das klassische Nackensteak ist out. Wenn ich dann noch Fisch oder Rindersteak mit auflege, wird der Verzicht auf Schweinefleisch noch deutlicher.

Anders wird es, wenn ich besonderes Schweinefleisch dabeihabe. Ein Rückensteak vom „Bunten Bentheimer Schwein“ oder ein Steak vom Iberico Schwein, erfreut sich sehr großer Beliebtheit. Bei diesen Tierrassen kommen die Gäste förmlich ins Schwärmen.  „Ich esse kaum noch Schweinefleisch! Wenn aber auf einem Wochenmarkt oder bei einem Fleischer ein besonderes Stück Schweinefleisch angeboten wird, dann bin ich dabei!“, so erzählte mir am vergangenen Wochenende ein Grillgast. Solche oder ähnliche Aussage höre ich sehr oft.

Im Partyservice ist die Entwicklung genauso. Heute habe ich das Geschirr von einer Feier abgeholt, die Gastgeberin erzählte mir, dass vom Schweinefilet sehr viel übriggeblieben war (dabei hatte ich die Gewichtung schon so berechnet, dass die anderen Fleischsorten deutlich höher lagen). Schweinefilet und Nacken – die „Edelteile“ des Schweines sind nur noch schwer zu verkaufen. Auch im Partyservice ist der Negativ-Trend beim Schweinefleisch deutlich zu erkennen. „Von woher bekommt ihr euer Fleisch? Ich möchte nicht, dass durch meine Geburtstagsfeier die Ausbeutung der Leih – und Werksarbeiter unterstützt wird! Dann soll es gerne etwas mehr kosten!“, so eine Kundin vor wenigen Wochen. Liegt hier ein Grund, warum das Image des Schweinefleisches leidet?

Warum ist Schweinefleisch unattraktiv geworden?
Ich stelle mir sehr oft die Frage, warum Schweinefleisch so unattraktiv geworden ist. Ist es, weil das Fleisch immer noch als Lockmittel genutzt wird und darum viel zu billig angeboten wird? Sind es die vollen Ställe, wo Tiere kaum Bewegung haben und wenig Tageslicht haben? – Sind es möglicherweise Umweltgedanken? (Gülle, Trinkwasser) – Oder habe Menschen (zurecht) Angst vor zu viel Antibiotika in der Tiermast? (eignen Gesundheit) – Kann es sein, dass Fleisch nichts besonderes mehr ist? (immer und überall zu bekommen) – Gibt es ein Überangebot am Markt und wenn ich mir etwas besonderes leisten möchte (Feier, Grillen…), dann möchte ich etwas kein Fleisch aus der Massentierhaltung! – Ärzte empfehlen oft Schweinefleisch zu meiden – Bilder von kranken Schweinen in dem Medien machen mich nachdenklich – Hat die Landwirtschaft ein Imageproblem?  – oder sind es die Schlachtereien, bei denen es einige gibt [Anmerkung: es gibt auch gute Firmen], die mit wissentlich schlecht mit Menschen umgehen (Leih u. Werksarbeiter…)

Es wird Gründe geben, warum Kunden sich gegen das „normale Schweinefleisch“ entscheiden. Ich bemerke aber auch, sobald ich zum Fleisch eine Geschichte erzählen kann, kann ich es besser anbringen (Aufzucht, Futter, Haltungsform, Geschmack, Landwirt, Offenstall-Haltung, Bio, Schlachtbetrieb, fairer Umgang mit Mitarbeitern, Vertrauen, Tiergesundheit…) Das stelle ich immer wieder fest, wenn ich mit Kunden ein Beratungsgespräch im Partyservice führe, Kochkurse veranstalte, am Buffet stehe oder bei Kunden grille.

Wie kann ih ein besseres Image gewinnen? Der Imageverlust des Schweinefleisches ist also zu einem Großteil eine Kommunikationsproblem zwischen Landwirtschaft, Tierärzte, Schlachtbetriebe, Vermarkter, dem Verkauf bis hin zur Gastronomie! (Wann haben sie beim letzten Restaurantbesuch nach dem Fleischlieferant gefragt?)
Image ist ein Stimmungsbild bzw. den Gesamteindruck, den eine Mehrzahl von Menschen von einem Meinungsgegenstand hat. Der Gesamteindruck ist eine subjektive Kategorie, er muss nicht objektiv richtig sein. Es muss eine positive Gefühlsebene erreicht werden, damit Kunden darüber reden, es empfehlen und eine breite Meinung entsteht. Das erreiche ich nur über ehrliche Informationen, Offenheit, Transparenz, Abgrenzung und Eingestehen von Fehlern. Nur wenn ich das erreicht habe, kommt eine Veränderung und eine neue Denkweise. Ich sehe jedoch keine rasche Veränderung, weil die Strukturen des Fleischmarktes das nicht honorieren. Solange bleibt es beim Image Problem des Schweinefleisches. Aus meiner Sicht wird sich die Lage in den nächsten Jahren noch dramatisch verschärfen.

Haben Sie Ihre Essgewohnheiten bei Schweinefleisch geändert?

Ich freue mich über Ihre Meinung dazu.

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Können Sie das Buffet stornieren?

20. Juni 2019

Foto: Blick in unsere Küche

Vor einigen Tagen hat uns ein Kunde versucht telefonisch zu erreichen, um seine Feier zu stornieren. Er hat dazu auf den Anrufbeantworter gesprochen. Gleichzeitig hat er noch eine Mail geschickt, um zu erklären was passiert war. Er konnte uns am freien Nachmittag nicht erreichen. Ich spürte seine Not. Jemand aus der Familie war plötzlich schwer erkrankt, so dass man die Feier ganz absagen musste. Ich habe dann umgehend der Familie mitgeteilt, dass wir den Auftrag kostenlos stornieren werden. Für uns ist das eine Selbstverständlichkeit und gehört einfach zum Anstand im Geschäftsleben.

Natürlich waren schon Speisen vorbereitet und dafür eingekauft. Wir können das aber meistens auf andere Festlichkeiten oder beim Mittagstisch verwenden. Ich stelle mir immer vor was passiert ist: Sorgen um einen lieben Menschen, Gedanken was noch alles passieren kann und dann erwarte ich noch Gäste um zu feiern! Das passt einfach nicht zusammen. Die Sorgen sind bei der Familie und nicht was bei uns im Kühlraum steht.

So kurzfristige Stornierungen kommen nicht oft vor. Wir hatten jedoch auch schon eine Hochzeitsgesellschaft mit 150 Personen, wo einer der Eltern am Hochzeitstag verstorben ist. Es waren fast alles Gerichte vorbereitet. Die Hochzeit wurde verständlicherweise abgesagt. Kosten sind den Brautleuten nicht entstanden. Wir erleben große Dankbarkeit bei den Betroffenen. Wird nach einiger Zeit die Feier wiederholt, dann kommen die Auftraggeber auch zu uns zurück. Mir persönlich sind Feiern mit glücklichen und zufriedenen Menschen lieber, als eine nutzlose Zahlung an einem Partyservice.

Wie sehen Sie das? Welche Erfahrungen haben sie mit Stornierungen gemacht?

Ein Samstag im Juni

10. Juni 2019

Es gibt Arbeitstage, bei denen man schon vorher weiß, dass es zeitlich sehr eng wird. Ich möchte einmal aufzeigen, wie so „normaler Samstag“ aussieht. Dazu habe ich chronologische Zeitfolge an diesen Tag mitgeschrieben. Natürlich ist das nur meine Sicht der Dinge und nicht die der anderen aus dem Team. Was man nicht erfassen kann, ist die Anspannung an einen solchen Tag. Alle Speisen müssen punktgenau stimmen und die Buffeteröffnung auf den jeweiligen Veranstaltungen sind unser Messfaktor.

Ein Samstag im Juni…
7:00 Uhr – Aufstehen und sich zurecht machen.
7:30 Uhr – Rindfleischsuppe ansetzen. Wir kochen etwa 30 l Suppe.
8:20 Uhr – Wir bringen ein großes Grillgerät nach Vechta für die Hochzeitsfeier am Abend.
8:45 Uhr – Einen anderes Grillgerät von einer Veranstaltung des Vortages wird abgeholt.
9:00 Uhr – Ein Transporter wird von einem Autoverleih aus Vechta mitgenommen. Am Abend brauchen wir drei Fahrzeuge.
9:15 Uhr – Grill ausladen und die Grillrosten zur Reinigung einlegen. Der Grill wird am Abend benötigt.
9:30 Uhr – Entrecôtes für eine Beefer-Aktion zu Mittag zuschneiden. Die Gäste werden um 12 Uhr erwartet.
9:45 Uhr – Bulli beladen mit der Riesenpfanne, Grillgeräten, und 250 Teller, Dessertschalen usw.
10:00 Uhr – Der Grill ist gereinigt und auch verladen.
10:10 Uhr – Vom heftigen Sturm ist die Verankerung des Sonnensegels gerissen. Das Segel muss abgebaut werden, die Terrasse muss geräumt werden. Das passt gar nicht ins Zeitfenster!
10:15 Uhr – Ein weiterer Bulli fährt nach Wildeshausen, um dort das Geschirr vom Vortag abzuholen (80 Personen).
10:30 Uhr – Die Rindfleischsuppe ist fertig. Erste Kunden holen die Suppe schon ab.
10:30 Uhr – Ein Kunde bringt mit seinem Fahrzeug Gefäße von einer Feier zurück. Die 70-Personen-Feier war auch am Vortag. Er hat das gesamte Geschirr perfekt gereinigt! Danke dafür.
11:00 Uhr – Wir sind in Vechta verabredet, um die Buffettische herzurichten und den Grillstand aufzubauen.
11:30 Uhr – Alles perfekt gelaufen. Die Buffettische waren da. Den Grillstand konnte ich wegen des Sturms noch nicht aufbauen.
11:40 Uhr – Auf den Rückweg nach Visbek. Schnell noch von einer 200 Personen Veranstaltung das Geschirr einsammeln. Gottlob lag es auf meiner Wegstrecke. Um 12:00 Uhr kommen ja die Beefer-Gäste.
12:00 Uhr – Die Beefer-Gäste waren super pünktlich. Fleisch vorgestellt, beefen und präsentieren.
13:00 Uhr – Weitere 20 Personen waren zum Spargel-Burger angemeldet. Die verspäten sich scheinbar…
13:30 Uhr – Die Burger-Gäste treffen ein. Begrüßung – wir sind aber sehr gut vorbereitet. Ich schneide derweil 30kg frischen norwegischen Lachs für das Grillevent am Abend.
14:00 Uhr – Mittagessen und kurze Pause bis 15:00 Uhr. Bin aber so aufgeregt, dass ich kaum Ruhe finde.
15:00 Uhr – Das vorgepackte Geschirr in die Fahrzeuge verladen. Die kalten Gerichte (Antipasti, Salate, Dessert) für die Hochzeitsfeier einladen.
16:00 Uhr – Buffet ausladen. Mir läuft etwas die Zeit davon, weil nicht alles passte und das Wetter immer noch grausam ist (Sturm, Regen).
16:30 Uhr – In einem zweiten Bulli hatten wir gleichzeitig ein weiteres Buffet an Bord. 110 Personen -Aufbau – Produktschilder anlegen – perfekt! Zeit gewonnen!
17:15 Uhr – Rückfahrt nach Visbek – wir hängen in der Zeit, weil um 18:00 Uhr der Empfang auf der Hochzeit schon geplant ist.
17:30 Uhr – In der Firma schnell das Grillfleisch verladen, noch einen Arbeitstisch mitnehmen und wieder nach Vechta.
17:45 Uhr – In Vechta bei der Hochzeitsfeier – Auto schnell ausladen. Ich bleibe am Buffet vor Ort. Der Bulli muss aber schnell zurück, um einige warmen Kartoffelgerichte zu holen. (Buffet soll um 19       Uhr eröffnet werden).
18:10 Uhr – Die Grillgeräte glühen. Wir beginnen um 18:15 Uhr mit dem Grillen.
18:40 Uhr – Der Bulli ist zurück mit den Kartoffelgerichten. Buffet ist schon vorbereitet (Folien abziehen, Anlegebestecke…).
18:55 Uhr – Ich teile dem Brautpaar mit, dass wir mit dem Buffet starten können.
19:00 Uhr – Punktlandung. Das Buffet wird eröffnet, obwohl das Wetter noch einen Strich durch den Ablauf machte. Die Gäste konnten nicht zu den Grillgeräten kommen (Starkregen).
19:30 Uhr – Zeitgleich wurden noch Buffets ausgeliefert mit: 110 – 50 – 28 Personen.
20:30 Uhr – Die Hochzeitsgäste waren mit den Vorspeisen, Grillbuffet, Dessert und Beilagen sehr zufrieden.
21:00 Uhr – Wir sind mit dem gesamten Schmutzgeschirr schon wieder in Visbek. Alles wird sofort gereinigt und ins Geschirrlager gepackt.
21:30 Uhr – Noch einmal zur Hochzeit in Vechta. Die Mitternachtsschnittchen werden frisch angeliefert.
21:45 Uhr – Alle Grillgeräte wurden verladen – nicht so einfach, wenn man allein damit beschäftigt ist.
22:30 Uhr – Mit den Grillgeräten zurück. Das gesamte Geschirr der Hochzeit ist schon gespült und verpackt. Die Küche wird gerade gereinigt.
22:45 Uhr – Grillgeräte zur Reinigung ausgeladen und eingeweicht in einer heißen Seifenlauge.
23:00 Uhr – Küche ist fertig. Grillgeräte sind eingeweicht.
23:15 Uhr – Kasse aus dem Restaurant muss noch abgeschlagen und gezählt werden.
23:15 Uhr
– Mit einem Glas Rotwein versuche in nun, mich etwas zu „entschleunigen“. Bin sehr dankbar, dass alles so gut geklappt hat. Dank an mein Team, meine Frau Carola und meinen Sohn Lucas.

Es bleibt eine kurze Nacht (schnell schlafen), weil am Sonntag um 9:00 Uhr schon das erste Geschirr wieder eingesammelt werden muss.
Ein (fast) ganz normaler Samstag im Partyservice. Es macht uns aber Spaß und wir sind mit Freude, Leidenschaft und viel Erfahrung bei der Arbeit.

Meine Buchempfehlung: Grillen das ganze Jahr

24. Mai 2019

http://tomsgrillwerkstatt.at/wp-content/uploads/2015/05/tom-veggi.jpgFoto: Tom Heinzle ist leidenschaftlicher Griller (Bildquelle: Webseite Tom Heinzle von Vivi d`Angelo)

Die Grillgeräte glühen schon lange. Immer neue Geräte, Grillprodukte und besondere Beilagen werden präsentiert. Die Zeit des „einfachen Nackensteaks“ scheint vorbei zu sein. Das deckt sich auch mit unseren Grillerfahrungen, die wir im Partyservice machen und natürlich auch bei den Kochkursen zum Thema Grillen.

Die Zeitschriften, Zeitungen und auch Online findet man sehr viele Rezepte, Anregungen und Tipps dazu. Ich liebe aber Gerichte, die schmecken, die einfach umsetzbar sind und die etwas Spielraum für Kreativität lassen. Diese Anregungen findet man in den Büchern von Tom Heinzle. Ein begnadeter Grillprofi aus Österreich, der mir schon vor sehr langer Zeit aufgefallen ist, weil er mit außergewöhnlichen Kreationen begeistert. Ich durfte Tom auf zwei Grill-Veranstaltungen live erleben, beim Dirk Ludwig in seiner Steakschaft und im „Garten von Ehren“. Seine Gelassenheit und Ruhe am Grill zeigen mir, dass ihm das Spiel mit hochwertigem Lebensmittel, Aromen, Kräutern und seine Vorstellungskraft für innovative Gerichte liegt. Mit seiner charmanten österreichischen Mundart stellt er ganz ruhig seine Grillprodukte vor. Selbst wenn er einige Grillgeräte gleichzeitig bedient, bringt er sein Fleisch punktgenau auf den Teller.

Gleich drei seiner Bücher habe ich fast ständig auf dem Schreibtisch liegen. Eigentlich kann ich alle sehr empfehlen: „Toms Grillwerkstatt – Roast’n Roll Forever“ – „Wild Grillen“ – und neu: „Grillen das ganze Jahr“.

Im neusten Werk des Grillmeisters – „Grillen das ganze Jahr“ begleitet er die unterschiedlichen Jahreszeiten. Frühling, Sommer, Herbst und Winter – jede Jahreszeit bietet seinen ganz speziellen Hochgenuss, den Tom perfekt auf die jeweiligen Monate heruntergebrochen hat. Klasse auch am Ende jeder Jahreszeit das 4-Gängige Menü mit Aperitif. Da spüre ich schon beim Lesen große Grilllust in mir! Diese 239 Seiten bekommen von mir das Prädikat: besonders lesenswert mit dem Zusatzsternchen: Grilllust pur!

Besonders schätze ich Fischgerichte, die mit Blutwurst gefüllt werden, oder Fenchelgemüse vom Grill, Öle, Gewürzmischungen, Wildpreiselbeersauce mit Schokolade und die sehr einfachen Zubereitungserklärungen.  Auch die Fotos in den Büchern sind sehr ansprechend gemacht (Fotografie: Vivi d` Angelo).

Wenn man einen Grill-Fan eine große Freude machen möchte (Vatertag?), so schafft man mit einem Buch von Tom gleich zwei Dinge! 1. Freude beim Beschenkten und 2. eine Einladung zu einem genussvollen Grillabend mit vier Gängen…

Der Scharfmacher

13. Mai 2019

Jeder hat Aufgaben, die er nicht gerne erledigt und entsprechend lange vor sich herschiebt. Mir geht es immer so beim Thema „Messer schleifen“. Ich warte oft so lange, bis ich kaum noch einen Beutel aufschneiden kann. Meistens haben wir 10 verschiedene Messer, die täglich benötigt werden. Kleine zum Ausbeinen, große Fleischmesser zum Zuschneiden oder Tranchiermesser, um Sehnen und Knorpel vom Fleisch zu schneiden. Einige Messer liegen gut in der Hand. Bei anderen (meistens schwere Messer) wird die Hand schneller müde. Wenn dann aber zunehmend alle Messer stumpf sind, dann nehme ich auch schon einmal ein „unbeliebtes Messer“ um das Fleisch zu schneiden.

Irgendwann kommt man aber an einen Punkt an, wo mein innerer Schweinehund zu mir sagt: „Ludger, heute schleifst du aber die Messer! Keine Ausrede mehr!“ Dann reinige ich die Messer gründlich (müssen alle fettfrei beim Schleifen sein) und los geht’s. Das Bandschleifgerät steht immer betriebsbereit. Für die 10 – 12 Messer benötige ich etwa 30 Minuten, wobei ich die großen Messer lieber schärfe. Wenn ich dann alle Messer frisch geschliffen habe, werden sie noch einmal mit dem Polierstahl (besonders glatter Wetzstahl) ganz vorsichtig abgezogen. Es ist darauf zu achten, dass sich kein Grad auf der Messerklinge bildet, weil man damit später nicht arbeiten kann und auch mögliche kleinste Metallsplitter ins Fleisch gelangen können. Fakt ist auch, dass man sich mit einem stumpfen Messer leichter schneidet, als mit einem scharfen Messer. Der Grund ist klar: Mit einem stumpfen Messer muss man mit viel mehr Druck und Kraftaufwand schneiden. Die frisch geschliffenen Messer hingegen schneiden wie das berühmte „Messer durch die Butter“.

Wenn ich dann die Messer alle wieder auf den neusten Stand habe, bin ich glücklich und happy – heute sogar so sehr, dass ich darüber einen Blogbeitrag schreibe! In einem älteren Video zeige ich, wie das Messerschleifen funktioniert. (+91.000 Klicks!)

Die Legalisierung von Burger und Spargel

5. Mai 2019

Auf unserer Spargelkarte hat sich der „Spargelburger zu einem wahren „Prachtkerl“ entwickelt. Sehr beliebt ist er! Es gibt Gäste, die sich beim Bezahlen für die tollen Burger bedanken. Ein Grund für mich, ihn einmal in einem Video vorzustellen. Emad Ramadan bereitet ihn für uns zu. Die Besonderheit ist das hausgemachte „Birnen-Chutney“ das dem Ganzen eine tolle Note gibt. (und natürlich der Spargel vom Alfken Hof) Viel Spaß mit dem Filmchen. Es kann sein, dass man beim Betrachten etwas „sabbert“ – also bitte nicht direkt oberhalb der Tastatur zuschauen…

Sehen wir uns auf dem Grillfest?

29. April 2019

Foto: Die Lachsforelle auf der Holzplanke

Im Partyservice grillen wir bekanntlich auch sehr viel beim Kunden. Es gibt die unterschiedlichsten Veranstaltungen, von Geburtstagen, Familienfeiern, Hochzeitsfeiern, Betriebsfeste oder auch das berühmte Klassentreffen.
Auch die Wünsche, was auf die Grillstäbe gelegt werden soll, sind sehr unterschiedlich. Einmal soll es klassisch sein, mit zarten Nackensteaks und Grillwürsten und andere Kunden möchten etwas sehr Hochwertiges vom Grill.
Folgendes Grillbuffet habe ich für einen Kunden angeboten. Was würde Euch gut schmecken? Was kommt auf Euren Teller?

Vorspeisen Buffet
Antipasti
Spargelspitzen eingelegt
Zucchini eingelegt
Gefüllte Minitomaten
Marinierte Auberginen
Eingelegter Fetakäse
Gefüllte Peperonis
Marinierte Austernpilze
Vitello Tonnato
Carpacchio von der Entenbrust

Frisch vom Grill
Lammkarree
Schweinelachssteak vom „Bunten Bentheimer Schwein“ mit Olivenöl und Meersalz
Lachsforelle von der Holzplanke
Grobe fränkische Bratwurst mit Emmentaler Käse
Bacon Kartoffeln
Mediterranes Grillgemüse
Grüner Spargel im Speckmantel

Salat Buffet
Rucola Salate mit Parmesan
Feldsalat mit Scampi
Griechischer Schafskäsesalat
Tomaten mit Mozzarella
Blattsalate mit hausgemachtem Himbeerdressing
Ofenfrisches Ciabatta
Hausgemachte Kräuterbutter
Verschiedene Dips

Dessert Buffet
Beeren vom Räucherbrett mit Joghurtcreme
Mascarpone Trifle

Na? Sehen wir uns am Grillbuffet? Würde mich freuen!
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Lust auf etwas andere Spargelgerichte?

25. April 2019

Foto: Der Spargelburger entwickelt sich zum Liebling

Ein Genuss aller erster Güte ist die Spargelzeit. Das junge zarte Gemüse ist einfach sehr schmackhaft und lässt sich hervorragend mit tollen Zutaten verfeinern. Wir bieten gleich zwei unterschiedliche Möglichkeiten an. Wer für seine Feier Spargel geliefert haben möchte, dafür hält unser Partyservice ein tolles Angebot parat. Auf unserer Homepage finden Sie dazu einen Link zum Monatsangebot. Dort ist ein sehr üppiges Spargelbüffet zu sehen. Geliefert wird Ihnen: Schweinefilet in Pesto-Sauce, Hähnchenschnitzel, hausgemachter geräucherter Schinken, Spargel, Saucen, Schwenkkartoffel mit Dip, Salzkartoffeln und Blattsalate. Zur Krönung das Dessert mit Erdbeeren, Vanillesauce und Herrencreme.

Im Restaurant bieten wir eine Kurzkarte mit vier leckeren Gerichten, wo der Spargel den Ton angibt.  Der Spargelsalat „Feine Dame“ – ein rein vegetarischer Teller – wird der Spargel mit Sherry-Tomaten, Balsamico Dressing, gekochten Ei und Baguette Brot serviert.

„Spargelrösti“ nennen wir einen kleinen Snack, wenn der Hunger nicht so groß sein sollte. Hier kommen Kartoffel-Rösti, Spargel, Sauce Hollandaise, geräucherter Landschinken und Rucola Salat zum Einsatz.

Der „Spargel-Burger“ entwickelt sich zum Liebling der Gäste. Ein klassischer Burger mit einem Rindfleisch-Patty, Kochschinken, Rucola Salat, Spargel, hausgemachten Birnen Chutney und Hollandaise.

Auf unserem „Renner“ – dem „Spargelteller“ – sind acht Stangen Spargel, Hollandaise Sauce, zwei Schweineschnitzel, Schwenkkartoffel mit Pesto Sauce zu schmecken.

Den gesamten Spargel beziehen wir natürlich aus der Region vom Alfkens-Hof – mitten in der Wildeshauser Geest. Der Hof liefert uns wirklich erstklassigen Spargel. Der Anbau von Spargel und Beerenfrüchten ist dort eine Herzensangelegenheit – das spürt man als Kunde sofort, wie herzlich der Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und der Ware ist.

Wenn Sie also Lust auf eine Spargelevent haben, dann reservieren Sie gleich jetzt einen Tisch. Auch Gruppen sind uns sehr willkommen. Damit wir auch alles perfekt zubereiten können, sollten Gruppen sich vorab anmelden. Herzlich willkommen!