Regionalität in Dosen gekocht

17. Juli 2014

Heute haben wir wieder Mockturtle gekocht. Die regionale Suppe kennt man vorwiegend im Oldenburger Raum. Der Name kommt aus dem englischen und setzt sich aus den Begriffen „Mock“ und „Turtle“ zusammen. Es ist quasi eine gefälschte Schildkrötensuppe. Die Suppe wurde im 18.Jahrhundert von den Engländern erfunden. Schildkröten sind vom Aussterben bedroht und werden schon lange nicht mehr verarbeitet.

Die Suppe hat sich in den Jahren gewandelt. Auch Kalb- und  Rindfleisch ist nur noch sehr selten in der Suppe. Durch die Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover (1714 und 1837) kam die Suppe nach Niedersachsen.

Viele unterschiedliche Handgriffe sind nötig bis die Suppe verkaufsfertig im Regal steht. Das möchte ich kurz schildern, wie „Handwerk“ mit dieser Spezialität gelebt wird. Auch einige TV-Sender haben die Herstellung der Suppe festgehalten.
Wir stellen für die Suppe eine kräftige Grundbrühe her, die mit Knochen, Gemüse und Gewürzen lange ausgekocht wird. Aus dieser Brühe stellen wir eine dunkle Soße her. Gekochte Zungen, Schweineherzen und mageres Schweinefleisch werden fein gewürfelt und kommen zusammen mit Hackfleischklößen in die Soße. Diese Suppe füllen wir in Dosen und kochen sie bei 115°C in einem Druckkessel ein.

Mockturtle hat viele Liebhaber und entsprechend wird sie auch im Restaurant bestellt. Regionalität wird geschätzt und daher verschicken wir die Suppe auch.

Foto: Die Suppe wird in den Dosen gefüllt

Foto: Im Druckkessel werden die Dosen mit Überdruck gekocht

Foto: der Druck im geschlossenen Kessel ist über 1,0 Bar

Foto: Die noch heißen Dosen werden entnommen und gekühlt

Foto: Das Papieretikett wird aufgeklebt

Foto: Guten Appetit

Das Minirätsel – Aus welchem Jahr stammt diese Luftbild?

13. Juli 2014

Foto: Luftbild aus dem Jahre…?

Vor einigen Tagen tauchte plötzlich die alte Luftbildaufnahme auf. Es hat sich viel verändert. Aus welchem Jahr könnte die Aufnahme sein? Vielleicht erkennen Sie es an den Autos, Straßen, Bäume oder Gebäude.

Schreib einen Kommentar mit einer Jahreszahl. Wir verlosen am Samstag, den 19.07.14 unter allen richtigen Einsendern eine kleine Auswahl an hausgemachten Konserven. Viel Glück.

Wir haben den Willen zum Grillen

12. Juli 2014

Foto: Sie haben den “Willen zum Grillen”: von links: Georg Debbeler, Ludger Freese undWerner Bruns

Das Möbelhaus Debbeler hatte bis heute (12.07.14) Zeit, aus die Nominierung zur „Cold Water Challenge 2014“ zu reagieren. Gestern kam nun Inhaber Georg Debbeler und sein Mitarbeiter Werner Bruns, um uns mitzuteilen, dass sie lieber grillen, als selber „Cold zu watern“… Sie verzichten auf die Wasserschlacht und bevorzugen die „Schlacht am Grillbuffet!
Gerne bekräftigen wir den „Willen zum Grillen“ und werden für Begeisterung sorgen. :-)

Grillen für Ordensschwestern

11. Juli 2014

Foto: Fertig machen zum Gemeinschaftsfoto nach dem Grillen

Wenn man zu einem Grillabend für 100 Ordensschwestern grillen darf, dann ist das schon eine besondere Sache. Der Weihbischof hatte alle Schwestern aus der Region ins Kloster eingeladen. Die Damen konnten bei herrlichem Sommerwetter im Garten die Köstlichkeiten genießen. Da auch einige ausländische Schwestern dabei waren, kann man schon von einer „internationalen Begegnung“ sprechen.
Neben verschiedenen Fleischsorten und hausgemachte Salate, haben wir auch Champignons mit Fetakäse, Pestokartoffeln und Ratatouliegemüse auf die heißen Grillstäbe gelegt.
Die Dankbarkeit und Herzlichkeit der Ordensschwestern war einmalig. Ob jung oder alt, es gab von fast jeder Schwester und von den Patres nette Worte zum Grillevent.
Der gute Hunger der ist für uns immer ein Zeugnis, dass es allen gut geschmeckt hat.

Cold-Water Challenge 2014 – wir stellen uns!

6. Juli 2014

Hier in der Region gibt es einen „Cold–Water Challenge Virus“. Dieser Virus greift vorwiegend Vereine und Gruppen an, die sich da lustig in Verbindung mit Wasser zeigen sollen. Die Challenge hatte ihren Ursprung bei den Feuerwehren. Schnell wurden aber auch Schützenvereine, Sportgruppen und Firmen nominiert. Bei jeder Challenge werden drei neue Gruppen genannt, die innerhalb von 72 Stunden ein „Waber-Video“ drehen müssen. Schaffen Sie es nicht in der Zeit, kommt die gesamte Gruppe zum Grillen. Die nominierte Gruppe muss die Zeche zahlen. Heute kam unsere Herausforderung von der Kompanie Mitte zu uns. Da wird gerade von einer Grillveranstaltung kamen, haben wir bei sehr viel „Feuchtigkeit“ gerillt…. Seht selbst:

Wir haben folgende Gruppen eingeladen:
1.    Faustballgruppe Rot-Weiß Visbek
2.    Judo-Tigers Visbek
3.   Möbel Debbeler

Wir geben Euch sogar ist zum 12.Juli 2014 Zeit, um eine passende Antwort zu geben.

Buchvorstellung: Xing. Erfolgreich netzwerken im Beruf

2. Juli 2014

Ich gestehe, dass ich Xing sehr wenig nutze. Weder beruflich noch privat – das stört mich ein wenig. Auf dem Portal kann ich meine Interessen sehr gut auswählen und viele Kontakte aufbauen, die vielschichtig genutzt werden können.
Ich möchte hier mehr machen – wie praktisch, dass ein guter Freund dazu ein Buch geschrieben hat: „Xing. Erfolgreich netzwerken im Beruf“ (erschienen im  MITP-Verlag). Das 250 Seiten Buch hat Frank Bärmann geschrieben. Ich kenne Frank aus Social Media und als Referent bei einigen gemeinsamen Vorträgen in Aachen. Frank ist ein echter Fachmann und Inhaber der Agentur Conpublica.  (sein Blog)
Sein neuestes Buch ist gefüllt mit Tipps, Hinweise und nützliche Beispiele. Frank erklärt alle Schritte sehr gut, so dass wirklich keine Fragen offen bleiben. Er schreibt über die Anmeldung bei Xing, wie man Netzwerke aufbaut, über Xing-Gruppen, Xing Events für Networker, wie man Unternehmensprofile nützlich anlegt und vieles mehr. Die spezielle Beschreibung für Berufsgruppen gefällt mir besonders gut. Frank führt aus, wie Freiberufler, Vertriebler, Handwerker, Geschäftsführer, Jobsuchende und Journalisten mit Xing erfolgreich arbeiten können.
Ich kann für dieses Buch nur meine Empfehlung aussprechen. Frank Bärmann hat hier wirklich sehr viel Herzblut und Fachwissen zu Papier gebracht. Wer Xing nutzen möchte – oder damit aktiver arbeiten möchte -  bekommt eine tolle „Xing-Bibel“, die sicher zum Erfolg führt.
Danke auch für die tolle Firmenanschrift: „Marketing Consulting Ludger Freese …“ :-)

Ich glaube ich bleibe bei dem, was ich gelernt habe. Viel Erfolg mit dem Buch und Deinen kompetenten Aktivitäten im Netz.

Mein Haus. Meine Yacht. Mein Auto. Meine Küche.

29. Juni 2014

Foto: Die Anzeige von Möbel Debbeler zur Aktion

Die Küche im eigenen Haus ist oft der aktive Lebensmittelpunkt einer jeden Wohnung. Hier trifft man sich, hier wird geschnackt, und es wird auch gekocht.
Logisch, dass dieser Raum eine besondere Wertigkeit hat und gerne gezeigt wird. Wir kommen mit der Auslieferung von Buffets wöchentlich in zahlreichen Küchen. Dabei erkennt man sehr schnell, wie die Besitzer leben – nur anhand der Küche.

Wenn nun also eine neue Küche geplant und gekauft wird, möchte man diese seinen Freunden auch präsentieren. Man lädt seine Nachbarn, Freunde oder Eltern ein, um voller Stolz den Hausmittelpunkt zu präsentieren. Um gelassen die Küche zu erklären und zu zeigen, braucht man Zeit und Entspannung. Wie schön, wenn bei der Kücheneinweihung nicht auch noch „aktiv“ in der Küche gekocht werden muss. Das Buffet für die Küchen-Party gehört selbstverständlich zur Küche und wird vom Möbelhaus übernommen. Der Gaumenschmaus wird für 10 Personen übernommen.

Das Möbelhaus Debbeler (unser Nachbar) bietet seinen Kunden für eine neue Küche diesen Service kostenlos an. Unser Partyservice übernimmt die kulinarische Verpflegung der Einrichtungsfeier. Dazu haben wir ein neues Buffet aufgelegt: „Die Küchen-Party“ Wir liefern in Ihre neue Küche:

Hähnchenbrustfilet in Orangensauce
Schweinelendchen „Backofengeheimnis“
Gourmetkartoffeln
Gemüsepfanne „Mexico“
Rucolasalat mit Parmesan
Dessert: Sauerrahmcreme mit Himbeerpüree

Wir wünschen für Ihre neue Küche viele staunende Augen, zahlreiche Gäste, viele angenehme Stunden und einen guten Appetit, wenn es heißt: Einladung zur Küchen-Party und “DELIKAT ESSEN!”

Up`n Dörp is dat äners – Die Goldene Hochzeit

25. Juni 2014

„Up`n Dörp is dat äners!“ – (O-Ton Oldenburger Platt) Auf dem Dorf ist alles anders. Heute hatte ein sehr guter Kunde seinen 50.Hochzeitstag und feiert entsprechend seine „Goldene Hochzeit“. Hanna und Werner Adler heißt das glückliche Paar. (die 3. Goldene Hochzeit diese Woche in Visbek!)
Werner Adler kommt fast täglich zu uns ins Restaurant und ist seit Jahrzehnten guter „Eintopfkunde“. Auf dem Dorf wird so etwas zünftig gefeiert. Die Nachbarn binden einen Kranz mit goldenen Papierrosen. Mit der Pferdekutsche geht es dann zur Kirche. Meistens fahren Kinder mit bunt geschmückten Fahrrädern vorweg. Nach dem Gottesdienst geht es in einen großen Saal, wo zünftig gegessen und gefeiert wird. Auf dem Weg zum Saal wird kräftig „geschattet“ (Freunde halten die Kutsche/Auto an, gratulieren und bekommen etwas hochprozentiges aus der Flasche -  das wiederholt sich mehrfach!) Natürlich haben wir die Arbeit für 3 Minuten ruhen lassen um dem Goldpaar zu gratulieren. Glückwunsch und eine lange gemeinsame Zukunft! Heute gibt es sicherlich keinen Eintopf…feiert schön – bis zur „Diamantene – Hochzeit“

Diese Woche: Take it ot the Limit

22. Juni 2014

Es ist das absolute Konzertereignis in Deutschland und vor allem für Vechta. Am 28.06.14 spielt auf dem Stoppelmarktgelände die Kultband „The Eagles“ Das einigste Konzert in Deutschland findet nur wenige Kilometer von uns entfernt statt. Die 9 km zum Konzertgelände könnte ich bequem mit dem Fahrrade bewältigen. Im Vorprogramm des Festival spielen „Manfred Mann“s Earth Band“ (18:30 – 19:30 Uhr) und „BossHoss“ (20:00 – 21:15 Uhr) – für viele ebenfalls ein echter Hochgenuss.

Zurzeit wird die gewaltige Bühne aufgebaut, die mit 25 Trucks aus Wien angefahren wird. Dort wurde sie für ein Konzert der „Rolling Stones“ benötigt. Das Gelände ist sehr gut für ein solches Konzert geeignet. Zahlreiche Parkplätze im Umfeld können locker die Besucherzahlen aufnehmen.
Die 120 Mann-Crew der Band wird am Donnerstag eintreffen. Glenn Fry, Don Henley, Joe Walsh und Timothy B. Schmit stellen die aktuelle Besetzung der Band aus Kalifornien. Sicherlich werden Titel wie „Hotel California“, „ Life in the Fast Land“, „Desperado“ und „Take it to the Limit“ gespielt werden (ab ca. 22:00 Uhr). Die vielen Anhänger schätzen die die Mixtur aus Country-Elementen, Rock, schönem Gesang und einzigartigem Gitarrensound.
Es werden 30.000 Besucher erwartet – diese Zahl hält sich jedenfalls hartnäckig in der Region. Der Kartenvorkauf ist über die OV-Geschäftsstelle möglich – und bestimmt auch an der Abendkasse. Die Eintrittspreise liegen zwischen 89,10 Euro und 105., 85 Euro.
Ich werde es am Samstag nicht rechtzeitig zum Konzertbeginn schaffen, denn die zahlreichen Buffets im Vorfeld sind unser „Take ist to the Limit“. Sehen wir uns in Vechta?

Wenn der Fahrer die Orientierung verloren hat

17. Juni 2014

Am Montag war ein Kunde bei uns, der das Geschirr von seiner Veranstaltung zurück gebracht hat. Er hatte ein Buffet mit italienischen Vorspeisen.
Er äußerte sich sehr lobend über die gesamte Abwicklung des Auftrags. „Alles war perfekt bei Euch, die sehr freundliche Auftragsannahme mit Getränkewunsch, die nette Auftragsbestätigung, die tollen und leckeren Gerichte und die Zufriedenheit meiner Gäste. Die Firma Freese arbeitet hier wirklich vorbildlich! Ich kann das beurteilen, weil ich früher selber Unternehmer war!“ So ein Lob tut natürlich sehr gut. Es kam jedoch ein kleiner Einwand: „…wenn da nicht die unpünktlich Anlieferung gewesen wäre!“ Zur Erklärung muss ich Folgendes sagen. Das Buffet musste nach Lohne gefahren werden (ca. 25km). Vorher habe ich mir den Weg angesehen und eingeprägt. Da ich die Örtlichkeit grob kannte, war für mich der Weg klar. Also bin ich losgefahren und wäre normal 10 Minuten vor der Anlieferzeit beim Kunden gewesen. Es kam jedoch anders für mich. Erst kam eine Straßenvollsperrung dazwischen. Diesen Zeitverlust konnte ich ausgleichen. Später in Lohne habe ich mich in der Siedlung total verfranzt. Von den fünf unterschiedlichen Passanten, die ich befragt habe, kannte keiner die Straße oder nur die grobe Richtung.
Es kam schon ein Anruf aus der Küche: „Wo bist du? Die sind schon sauer, weil das Buffet noch nicht da ist!“ Ich kam schließlich etwa 15 Minuten später beim Kunden an und war gefüllte 30 Minuten im Lohner Irrgarten mit den Vogelnamen. „Zu uns verfahren sich fast alle Gäste!“, begrüßte mich der Gastgeber. Die „schlechte“ Stimmung konnte ich mit Glückwünschen zum Geburtstag und einer ehrlichen Entschuldigung abmildern. Die guten Gerichte konnte die Nervosität des Gastgebers bis zum Montag in ein herzliches Lachen umwandeln. So kann es gehen, wenn man selber die Orientierung verloren hat. Sollte ich doch das Navi mitnehmen oder rechtzeitig beim Kunden anrufen?!