Aus der neuen “Saftpresse”: Rinderschmorbraten mit Aroniasaft

26. September 2016

Für mich ist es immer eine große Ehre und Freude, wenn ich mit einem Beitrag in der „Saftpresse“ erscheinen darf. Kirstin Walther von der Kelterei Walther (Nähe Dresden) gibt vierteljährlich die Saftpresse in Druck. Diese wird in einer sehr großen Auflage über die „Sächsische Zeitung“ verteilt. Die Kundenzeitung kann dann über PDF auf Ihren Rechner heruntergeladen werden.

In der neuen Zeitung stellt die sympathische Unternehmerin interessante Themen vor, wie z.B. „Was machen Sulfite im Essen?“  oder „Lebenslang glücklich durch die Macht der Gedanken!“ und sie stellt den “Freiluftsupermarkt” vor.

Kirstin fragte, ob wir unseren „Rinderschmorbraten mit Aroniasaft“ als Rezept und einem Bild vorstellen möchten. Dem bin ich sehr gerne nachgekommen. Das Rezept möchte ich auch den Lesern meines Blogs vorstellen und wünsche allen einen guten Appetit mit dem Braten, der mit Aroniasaft zubereitet wird.

Foto: Der Aroniasaft passt hervorragend zu dunkelen Fleischsorten wie ein Rinderschmorbraten

Aronia-Rinderschmorbraten

Zutaten für 4 Personen:
1,2 kg zarter Rinderbraten (Rinderhüfte oder Rinderkugel – Achten sie auf wirklich ausgereiftes Rindfleisch)
1 l Walthers Aroniasaft
1,5 l Gemüsebrühe
3 EL Tomatenmark
2 Stück Lorbeerblätter
1 Stück Lauchstange
1 Stück Zwiebel
200g Sellerie
2 Möhren
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Am ersten Tag:
1,5 l Gemüsebrühe und 0,5l Walthers Aroniasaft mischen. Darin den Rinderbraten über Nacht einlegen und im Kühlschrank lagern
Am zweiten Tag:
Rindfleisch aus dem Sud nehmen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer einreiben. Im Bräter das Fleisch mit Pflanzenfett kräftig von allen Seiten anbraten. Ablöschen mit 0,5 l Aroniasaft und der Brühe vom Vortag. Das geputzte Gemüse kleinschneiden und in den Topf geben. Tomatenmark und Lorbeerblatt dazugeben. Das Fleisch sollte mit Flüssigkeit gut bedeckt sein. Bei schwacher Hitze ca. 2 Stunden köcheln lassen.

Fleisch entnehmen. Flüssigkeit durch ein Sieb gießen und abbinden (Soßenbinder) Leicht aufkochen. Schön machen sich Aronaibeeren in der Soße.
Fleisch quer zu Faser schneiden und mit Rotkohl und sächsischen Kartoffelklößen servieren.
Das Team von Walthers Obstsäfte wünscht guten Appetit.

Tipp vom Fachmann
Das Fleisch ist schön gar, wenn Sie eine dicke Nadel oder einem Schaschlikspieß ohne großen Widerstand in den fertigen Braten drücken können. (oder mit einem Kerntemperaturmesser überwachen – bei 85°C im Kern ist der Braten top)

Impressionen von der European BBQ-Championship 2016 in Bremen

18. September 2016

Das Rezept zur Barbecue Sauce

14. September 2016

Foto: In dieser Marinade lege ich das Grillfleisch ein.

Zusammen mit meiner Lokalzeitung – der Oldenburgischen Volkszeitung – habe ich ein kurzes Video gemacht. Das Thema war zum sommerlichen Wetter Grillen und dazu einige Tipps. Gerne habe ich die Anfrage der OV Volontärin Viktoria Willenborg und von der OV Praktikantin Caroline Meyer angenommen. Nach nur 24h wurde das Video 8000mal angesehen! Der Film ist auf der Facebook Seite der innovativen Zeitung zu sehen.

Da ich schon oft gefragt wurde, wie ich die Marinade gemacht habe, möchte ich das Rezept hier gerne vorstellen. Darin habe ich die Grillsteaks eingelegt!

Klassische Barbecue Sauce
•    175g Apfelsaft
•    125g Ketchup
•    3 EL Apelessig
•    2 TL Sojasauce
•    1 TL Worchestersauce
•    ½ TL Chilipulver
•    ½ TL Knoblauch
•    ¼ TL schwarzer Pfeffer
•    alles auf mittlere Hitze sanft köcheln

Ideal für: dünne Fleischstücke
Schweinefleisch
Geflügelfleisch
Rind

Vor dem Grillen kurz abtropfen lassen und langsam grillen. Guten Appetit.

Ein Dank auf Plattdeutsch

12. September 2016

Foto: Diese nette Mitteilung lag am Morgen auf dem Buffet.

Nach einer größeren Party hole ich meistens das Schmutzgeschirr ab. Zum einen haben viele Kunden nicht die Kapazität in ihrem Fahrzeug, um das Geschirr zu transportieren, zum anderen benötigen wir oft das Geschirr schon wieder. Auch in vielen Veranstaltungsräumen ist der Betreiber immer froh, wenn alles früh wieder abgeholt wird, damit die Putzfee alles reinigen kann.

Besonders erfreut es mich immer, wenn am frühen Sonntagmorgen schon ein netter Gruß auf dem Buffet zu lesen ist. So hat uns ein Gastgeber vor einigen Tagen eine schöne Nachricht hinterlassen, die in „Plattdeutscher Sprache“ und sehr liebevoll geschrieben wurde. Ich musste schon schmunzeln, weil ich selber auch erst nach dem zweiten Leseversuch alles verstanden hatte.

Einige unserer Kunden schreiben auch bei der Überweisung auf dem Kontoauszug einen kleinen Hinweis: „War alles super!“ oder „Volles Lob von unseren Gästen!“ Solche Hinweise geben wir natürlich auch an unsere Mannschaft weiter, denn Zufriedenheit schüttelt man nicht aus dem Arm, sondern ist immer eine Teamleistung. An dieser Stelle möchte ich ein herzliches und aufrichtiges Dankeschön an alle Mitarbeiter senden. Das Lob der Kunden gehört Euch!

Europäische Grillmeisterschaft in Bremen

7. September 2016

Wenn am 17. Und 18.September 2016 die besten Griller Europas zu einem Wettkampf in Bremen zusammenkommen, dann wird es heiß hergehen. Die achte European BBQ Championship, die Meisterschaft des besten Grilleuren Europas zeigen Ihr Können. Das wird sicherlich ein Hochgenuss nicht nur für den Gaumen werden, sondern auch für die Augen wird bestimmt einiges zu sehen sein.  54 Teams aus 20 Ländern werden anglühen. „Richtiges Grillen ist Kunst, Kreativität und Leidenschaft“, so Robert Meyer, Vizepräsident des Weltgrillverbandes in einem Interview.

Foto: Der Napoleon-Grill glüht schon kräftig…
Um die Meisterschaft zu gewinnen, muss ein Team in fünf Kategorien antreten und gut punkten. Für folgenden Disziplinen werde Zutaten bereitgestellt:
1.    Fisch mit Beilage
2.    Hähnchen mit Beilage
3.    Schweinegrillrippchen
4.    Schweineschulter
5.    Rinderbrust
Auf Wunsch können die Teilnehmer auch zwei Freistil-Sparten frei wählen
6.    Nationales Gericht
7.    Dessert

Das Event wird von 80 bis 100 ausgebildeten Juroren nach Konsistenz, Geschmack, Kreativität und Optik bewertet. Die Besucher sind ganz dicht am Geschehen und können alles perfekt verfolgen. Der Veranstalter hat zudem noch ein sehr buntes Rahmenprogramm und zeigt viele Accessoires für die „Amateure“ am Grill auf dem Freigelände.
Für Deutschland gehen folgende Teams an die Kohle: (Elektrogrills sind verboten)

1.    Waterkant BBQ (Hamburg)
2.    Grill-Doch-Mal (Berg bei Neumarkt)
3.    S.W.A.T. BBQ (Ostfildern)
4.   Grillteam GutGlut (Rösrath)
5.    Barbie-Q Hartenholm (Hartenholm)
6.    BBQ-Wiesel (Duisburg)

Der Veranstalter hat mir per Mail mitgeteilt, dass die Veranstaltung European BBQ Championship 2016 an beiden Tagen, im Zuge der Öffnungszeiten der HanseLife, von 10 – 18 Uhr geöffnet sein wird.
Da die Veranstaltung unmittelbar vor meiner Haustür stattfindet, werde ich versuchen eine Art „Fortbildung auf der Messe“ zu machen. (obwohl das Wochenende mal wieder sehr voll ist)

Der Super-GAU im Partyservice

4. September 2016

Als ich am Samstagabend das letzte Buffet ausgeliefert hatte, war ich völlig entspannt. Der Druck eines sehr arbeitsreichen Wochenendes fällt ab. Ich bin sehr langsam zurückgefahren, habe gute Musik sehr laut gehört und war froh, so weit zu sein. Das Auslieferungsfahrzeug habe ich dann gleich in die Garage gefahren und mitgedacht: „Dich gebrauche ich erst am Montag wieder!“ Lässig ging ich die Küche. Dort tobte der Bär! „Wir haben zwei Buffets vergessen! Die Aufträge hingen bei der Sonntagslieferung!“ sagte meine Frau hektisch. Ihre Hand zitterte als sie mir das Lieferdatum auf dem Auftrag zeigte. Verdammt! Das ist uns noch nie passiert, weil ausnahmslos alle Aufträge über die EDV laufen und die Listen in der Küche immer abgearbeitet werden. Es war 19:10 Uhr und zwei – wenn auch kleine Buffets -  hätten schon längst beim Kunden sein sollen. Gottlob mussten beide Buffets nach Vechta.

Alle Öfen liefen schon. Zum ersten Buffet wurde der Braten in dünne Scheiben geschnitten und quasi kurzgebraten. Die Saucen, Zwiebeln und das Gemüse waren schnell zubereitet. Bei der zweiten Gruppe war es viel aufwendiger. Einen Rinderbraten konnten wir nicht mehr zaubern, also habe ich Roastbeef in dicke Scheiben geschnitten und diese später schräg angeschnitten. Zeitgleich wurde die Auslieferungsfahrzeuge beladen. Die Straße der Lieferadresse wurde im Internet gesucht. Beim zweiten Buffet gab es noch erheblich Verzögerungen, weil wir in der Hektik die Bandnudeln und die Röstkartoffeln vergessen hatten. Meine Frau und ich haben an diesem Abend allein in der Küche gearbeitet und das Restaurant war auch noch voll. Es gab also keine „bezaubernde Jeannie“ die alles schnell schafft.

Es musste noch eine Käseplatte gelegt werden, eine Lachslasagne geschichtet und gebraten werden und einige Saucen gekocht werden. Die Zeit läuft uns davon. Die Kundin vom ersten Buffet waren am Telefon etwas ungehalten. Daraufhin haben wir uns sofort beim zweiten Buffet angerufen und angekündigt, dass wir ca. 60 Minuten später kommen werden.

Ich bin dann mit dem ersten Buffet schon abgefahren, weil die Uhr eine Art „Geisel“ war. Ich schätze, dass Fleisch ist vorher noch nie 160 km/h gefahren worden… Beim Kunden habe ich mich auf „böse Worte“ und scharfe Kritik eingestellt, als ich um 20:05 Uhr eintraf. Mit einer tiefen Verbeugung habe ich mich beim Gastgeber und den Gästen entschuldigt. Die Truppe war schon sehr lustig. Ein paar lustige Worte und die Party war gerettet. „Puh, das ging ja ganz gut“, dachte ich mir.

Schnell bin ich meiner Frau entgegengefahren um gemeinsam das zweite Buffet auszuliefern. Dummerweise konnten wir die Straße nicht so schnell finden, weil das Straßenschild halb in einer Hecke eingewachsen war. Die Gastgeber standen schon am Fenster und erwarteten uns, als wir um 20:25 Uhr mit zwei Autos auf den Hof fuhren. Auch hier wurde alles in gewohnter Routine und Gelassenheit aufgebaut. Etwas „Smalltalk“ und eine herzliche Entschuldigung beim Kunden, schafften schnell eine andere Atmosphäre.

So eine „Herzinfarkt förderndes“ Arbeiten muss ich nicht noch einmal haben! Der Fehler lag ganz eindeutig bei uns. Wir haben alle die Aufträge gesehen, aber Wichtiges einfach übersehen. Gut nur, dass so etwas bei uns noch nie passiert ist. Aus der Aktion werden wir wieder lernen und für zukünftige Aufträge hellwach sein.

Entschuldigen möchte ich mich noch einmal bei unseren Kunden und deren Gäste. Sorry.

Kommentare am Grill – das Stück ist schon gut

21. August 2016

In den letzten Tagen hatte ich viele Grillveranstaltungen mit zahlreichen Gästen. Die Kommentare am Grill sind immer von fröhlicher und lustiger Natur. Diese habe ich einfach einmal ganz ohne Wertung zusammengetragen. Vielleicht haben Sie den einen oder anderen Spruch schon selber gemacht oder gehört. Ich mag diese Unterhaltung am Grill sehr!

„Ich bin das erste Mal hier!“ – ein Gast der wiederholt zum Grill kommt.
„Ist das heiß hier?“  – Kommentar zum heißen Grill.
„Mit Dir wollte ich auch nicht tauschen!“ – in Anspielung zu Hitze am Grill.
„Musst du schwitzen?“ – weil die Hitze am Grill immer heftig ist.
„Das Stück ist schon gut!“ – Drängler am Grill.
„Das daneben meinte ich…!“ – weil das Stück optisch 50g schwerer ist.
„Alles unter 500g ist Carpacchio!“ – nur die dicken Steaks zählen.
„Ich habe einen Grill für 5000.- € zu Hause!“ – frei nach dem Motto: Teuer ist auch gut!
„Die Wurst ist aber lecker!“ – weil viele nur noch den „Einheitsbrei“ aus dem Discounter kennen.
„Wir wollen pünktlich um 19 Uhr essen!“ – und man wird vorher 20x gefragt, ob die Gäste schon kommen dürfen.
„Ich muss für meinen Mann etwas mitbringen!“ – wenn jemand zwei Teller mitbringt.
„Auf diesen Teller ein Steak – und auf diesen zwei Steaks!“ – Gast mit zwei Teller am Grill.
„Ich grille nur auf einem Elektrogrill!“ – Kunde der sehr viel grillt.
„Ich habe den neusten Weber-Kugelgrill zu Hause! – wenn jemand viel grillt.
„Ist das ein Schickling-Grill?“ – Gäste, die auch einen Schickling-Grill (aus Visbek) besitzen.
„Bitte das Geflügelfleisch vorab grillen, wenn noch kein Schweinefleisch auf dem Grill war! – bei Gästen muslimischen Glaubens.
„Für ein Stückcken Lammfleisch warte ich gerne!“ – Gäste die gerne Lamm mögen.
„Lamm muss heiß gegessen werden!“ – alte Überlieferung.
„Gib mir mein ein Steak vorab – muss ja keiner sehen!“ – Gast der sein Fleischkonsum verbal reduziert hat.
„Ist die Wurst schon fertig?“ – erster Gast am Grill – wenn alles andere schon fertig ist.
„Die Wurst muss schon dunkel sein!“ – wenn auch (fast) verbrannte Würste Abnehmer finden.
„Die Wurst geht schon!“ – wenn weiße Bratwürste Abnehmer finden.
„Pack die Wurst mal hier ins Brötchen…!“ – Gast der sich einen „Hot-Dog“ zusammenstellt.
„Gibt es auch eine halbe Wurst?“ – wenn man eigentlich satt ist.
„Ich kaufe man Fleisch nur beim Fleischer!“ – ohne Kommentar.
„Ich habe da mal eine Frage an den Fachmann…!“ – interessante Fachfragen zum Thema Fleisch.
„Mein Entrecote bitte ganz durch!“ – wenn es bei mir weh tut.
„Wie reinigt ihr die Grillgeräte?“ – Fragen von vielen Frauen.
„Benutzt ihr keinen Fön zum Anzünden?“ – wie Leute ihren Grill anzünden.
„Fleisch ist mein Gemüse!“ – beides vom Grill ist aber auch lecker.
„Das sieht aber lecker aus!“ – erster Blickkontakt.
„Ich lasse mir besondere Steaks immer per Post schicken!“ – Neuland ist im Kommen.
„Wir besuchen immer Grillseminare!“ – man lernt nie aus.
„Ich habe ein Schnäppchen gemacht: Nackensteaks für 39 Cent!“ – Geiz wird immer geiler

…es gibt noch sehr viele lustige und nachdenkliche Geschichten vom Grill. Ich habe diese Aussagen einfach einmal zusammengetragen, weil sie immer wieder vorkommen. Am Grill ist die Unterhaltung mit Gästen für mich immer besonders schön und wertvoll. So bekommt man viele Anregungen und Tipps.
Was ist Ihr/Dein Lieblingsspruch am Grill?

Das Staraufgebot: Iberico, Buntes Bentheimer, Dry Aged Steak, Lamm & Co

10. August 2016

Foto: Das “3eydscht Kotelett” vom Bunten Bentheimer Schwein.

Sehr gut besucht war unser Kochabend „So gelingt Ihr Steak! Ein Abend für Steakliebhaber mit besonders viel Hochgenuss. Die Teilnehmer/innen trafen alle pünktlich um 19 Uhr ein so, dass wir gleich mit dem sehr umfangreichen Steakprogramm beginnen konnten.
Zur Begrüßung wurde ein „Grauer Burgunder mit Aroniasaft“ angeboten. Nach einer kurzen Vorstellung ging es dann in die Küche, wo die Rezeptmappen schon bereitlagen. Bei unseren Steakabenden ist es immer schwer die auf dem Punkt gebratenen Steaks lange warm zu stellen. Also wurden schon sehr viele Steak gleich nach der Fertigstellung in der Küche probiert. Das kam bei den Steakliebhabern gut an.

Als erstes wurde eine Marinade für das Flank-Steak herstellt und das Rindfleisch darin eingelegt. Normal ist die Zeit zu kurz, aber mir ging es darum zu zeigen, wie das Fleisch im Rohzustand auszieht.
Sehr ausführlich bin ich auf die Temperaturen im Fleisch eingegangen. Die Kerntemperatur ist der Schlüssel zum perfekten Steak. Das wurde bei fast allen Gerichten vorgeführt.
Gebraten und probiert wurde auch erstmals Steaks vom Grill. Der neue Napoleon-Grill kam dazu zum Einsatz. Hier habe ich ein „3eydscht Kotelett vom Bunten Bentheimer Schwein“ gegrillt. Lieferant war die Firma Kalieber aus Lastrup. Ich habe vorher so ein Steak noch nie gegrillt und war vom Geschmack und der Zartheit des Fleisches sehr begeistert. Das Steak wurde mit Meersalz gewürzt, kurz und scharf gegrillt und dann mit einer Creme aus Meerrettich, Senf, Gewürzen, Zwiebeln und frischen Kräutern berichten. Genial lecker.

Weiter wurde zubereitet:
Rehrücken mit einer Parmesankruste
Rumpsteak im Suppenteller gegart
Lammlachse mariniert in Kräuter
Entrecote aus dem Beefer
Iberico Steak in Honigsauce glasiert
Schinderhannes-Steak aus dem Backofen
Rinderhüftsteak – rückwärts gebraten
Flank-Steak
Porterhouse Steak
Gemüse-Kartoffelgratin
Drillinge mit Pesto Sauce
Himbeerdessert

Zum Schluss wurden aber noch alle Steaks und Beilagen als Buffet präsentiert, probiert, kritisiert und kommentiert. Dieser Part des Kochabends ist für mich/uns besonders wertvoll, weil hier Fragen und Anregungen kommen. Leider habe ich es an diesem Abend völlig versäumt Bilder zu machen, weil das Thema „Steaks“ auf meinen Schultern liegt. Beides war nur schwer kombinierbar. Ich bin mir aber sicher, dass die Teilnehmer viele Ideen, Anregungen und neue Brattechniken mitgenommen haben. Ein toller Abend für uns und für die Teilnehmer. Die nächsten Kochabende finden Sie auf unserer neuen Homepage.

Mein Weg zum Napoleon-Grill

29. Juli 2016

Foto: Der Grill mit (fast) allen Brennern in Betrieb

Wenn ich mir etwas anschaffe, bin ich selten so spontan und kaufe „nur so“ und benutze es später nicht. So gehe ich mit der Anschaffung eines weiteren Grills schon sehr lange „schwanger“. Meine Überlegungen ob weiterhin auf Holzkohle gearbeitet werden soll oder nun doch ein Gas Grill ins aktive Grillgeschäft eingreifen soll, waren schon sehr ausgeprägt. Nach Abwägung vieler Faktoren ist es ein Gas Grill geworden, weil ich damit länger am Stück arbeiten kann – oder schnell mal etwas nachgrillen – und früher Betriebsbereit bin.

Die Entscheidung wie groß die Grillfläche und welche zusätzlichen Vorrichtungen das Gerät haben sollte, konnte ich in vielen Veranstaltungen sammeln. So gab es immer wieder Grillprodukte, die nur mit viel Aufwand das gewünschte Ergebnis brachten. Ich konnte ich nie etwas mit einem Grillspieß anbieten oder Soßen am Grill kochen oder kräftige Rindersteaks auf den Punkt grillen. All das ist mit dem neuen Gerät möglich. Dazu kommt, dass ich in Zukunft sehr viele neue und innovative Grillgerichte anbieten kann. Ich stelle schon länger fest, dass Gäste gerne neue Gerichte probieren möchten und weniger “Standard-Produkte”…

Eine Entscheidung habe ich schon sehr früh getroffen: Die Marke des Grillgerätes. Ich habe dazu in der Ausstellung in Oldenburg meine persönliche Erfahrung sammeln können. Dort standen sie – die namhaften Hersteller aller heißen Geräte. Nach einem Rundgang und vielen „Ruckeln“, „Anheben“, „Klopfen“ und einen Vergleich der Technik, ist meine Entscheidung auf Napoleon Grillgeräte gefallen.

Meine Entscheidung wurde gefestigt durch die vielen Bilder von echten Grillprofis, die auf ihren Events sehr häufig mit Napoleon grillen. Gespräche mit verschiedenen Kollegen aus der Branche unterstützten meinen Entschluss. Ich bewundere immer diese „Vollblut-Grill-Junkies“ was sie für tolle Gerichte von den Grills zaubern. Das werde ich in der Perfektion und Kreativität so schnell nicht schaffen.

Ich freue mich aber wie ein kleines Kind zum Weihnachtsfest, dass nun endlich der Napoleon LEX 730 für uns mitarbeiten kann. Das Gerät hat vier Brenner, einen Seiten Brenner (für Soßen und Co.), einen Rückseitigen Brenner für Gerichte am Spieß und dazu einen Sizzle-Brenner für die besonderen Steaks. Dazu kommen verschieden Staufächer und viele sehr durchdachte Annehmlichkeiten für die Arbeit am Grill.
Einziges „Manko“ sind für mich die superkleinen Räder unter dem Grill. Mit diesen Rädern ist die Fahrt über Gehplatten, Sandwege, Schotter, Rasen, feuchten Boden oder Holzplatten kaum möglich. Einige Ideen habe ich aber schon, wie man hier Erleichterung schaffen kann.

Die nächsten Wochen wird viel Erfahrung gesammelt, denn die Auftragsbücher sind voller Grillevents.

Ganz besonders möchte ich mich für die Beratung und den tollen Service bei Jörg Pässler von “Cook and Grill” bedanken.

Steaks & Co. – nur noch wenige freie Plätze

19. Juli 2016

Foto: So ein Steak werden wir auf dem Kochabend zusammen zubereiten…

Steaks sind immer ein sehr beliebtes Thema. Nicht nur die unterschiedlichen Fleischsorten werden diskutiert, sondern auch der Garpunkt, die Würzung oder wie es gebraten wird. Daher habe ich am 09.August 2016 unseren nächsten Kochabend mit diesem Thema besetzt. „Steaks & Co.“ heißt es an diesem sehr genussvollen Abend. Wir zeigen, wie Ihre Steaks garantiert gelingen und was alles ganz easy zu beachten ist. Wenn Sie also ein Steaklieber sind oder werden möchten, so gibt es noch einige freie Plätze (4 Personen). Sie können diesem Steak-Kochabend auch Geschenk einem lieben Menschen überreichen – der sich dann später bestimmt mit einem tollen Steakessen revanchiert.

Wenn Sie am 09.August keine Zeit haben sollten, so bieten wir in unserem Programm „Rendezvous am Küchenherd“ weitere Kurse an. Sie können auch einen privaten exklusiven Kochkurs bei uns buchen. Dazu sollte die Gruppe mindestens aus 8 Personen bestehen. Ich freue mich jedenfalls sehr auf den Steakabend, auf dem Sie garantiert nicht hungrig nach Hause gehen werden. :-)