Genuss und frischer Wind für neue Ideen

16. Februar 2018

Foto: Wir segeln mit Skipper auf der wunderschönen Poseidon.

„Mit einer Landingpage kann man bestimmte Leistungen punktgenau in den Mittelpunkt stellen!“, so erklärte der Referent es vor wenigen Wochen die Möglichkeit einer speziellen Internetseite.

Da wir auch in diesem Jahr wieder unseren 3-tägige Segeltörn im niederländischen Harlingen aus starten, wurde aus der Ankündigung des Referenten schnell Wirklichkeit. Wir bieten in diesem Jahr gleich zwei Törns an. Die erste Reise ist vom 13. bis 15.Juli 2018 spezielle für Inhaber und Mitarbeiter des Fleischerhandwerks gedacht. Es bestehen ideale Bedingungen zum Austausch unter Kollegen, Weiterbildung (Vortrag) und um frische Ideen zu gewinnen. Das geht auf einem schönen Segelboot besonders gut. Ich hoffe, dass sich einige Kollegen/innen für dieses besondere Handwerkers-Event anmelden werden.

Ein weiterer Termin ist der Törn vom 24. bis 26.August 2018. Auf beiden Reisen ist die Dienstleistung von uns identisch. Wir werden die Teilnehmer seht hochwertig bekochen und bewirten und die Inseln Terschelling und Vlieland ansteuern. Genuss steht im Mittelpunkt der Reise! Entsprechend lautet auch die Domain: „Genuss-unter-segel“.

Das „All-in-Angebot“ beinhaltet wirklich alles was man auf einem Großsegler machen kann. Wir freuen uns jedes Jahr über sehr viele positive Rückmeldungen der Teilnehmer. „Ich hatte ja im Vorfeld so mein „Kopfkino“ mit Seekrankheiten…das ist aber völlig unbegründet. Der Service an Deck und das bunte Abendprogramm auf den Inseln waren vom Allerfeinsten!“, so ein Teilnehmer vor wenigen Tagen in einem Gespräch mit mir.

Für weitere Infos oder einem Gespräch zum Segeltörn, stehe ich gerne zur Verfügung.

Ich bin schockiert über die Arroganz der Autobauer

4. Februar 2018

Foto: Mit dem Transporter T5 fahren alle sehr gerne!

Es macht mich ziemlich zornig, wenn ich an die Machenschaften denke, die derzeit der Autokonzern VW mit seinen Kunden, Partnern, Bürgern und Werkstätten macht.

Wir haben derzeit drei VW-Fahrzeuge auf den Hof stehen. VW habe ich aus unterschiedlichen Gründen als Firmenfahrzeuge gewählt. Sparsamkeit, verlässlich, solide, hohe Laufleistung, kann Jedermann/Jedefrau leicht fahren, wirtschaftlich, Firma aus Niedersachsen, Werkstatt im Ort, geringe Wartungskosten und umweltverträglich – das sind nur einige Stichwörter, die mir die Entscheidung in der Vergangenheit leichter gemacht haben. Da akzeptiere ich sogar einen etwas höheren Preis/Leasingrate, weil ich damit immer noch besser fahre. Als „Autofan“ finde ich VW nicht unbedingt „super-sexy“, jedoch möchte ich solide und nicht „angeberisch“ zum Kunden fahren können.

Wenn ich die Fahrzeuge zur Wartung und für kleinere Reparaturen beim örtlichen Händler/VW Partner gebe, werde ich dort erstklassig, ehrlich und sehr menschlich bedient. Das gefällt mir. Meistens werde ich einige Tage später im Auftrag von VW angerufen, um den Werkstattaufendhalt zu benoten. Gerne gebe ich dort Bestnoten. Ich stelle mir aber die Frage, warum fragt VW nach dem Verhalten und der Dienstleistung seiner Werkstätten, wenn die Konzernspitze nur „Bockmist“ baut???!!

Immer wird nur eine Scheibe der „stinkenden Salami“ abgeschnitten und preisgegeben. Wird in den USA etwas aufgedeckt, wird zuerst dementiert, dann etwas zugegeben, später noch etwas und am Ende werden Personen entlassen, um möglicherweise dem Kunden zu zeigen: „Wir kümmern uns!“ Das selbe Spiel passiert auch in Deutschland – die „Salami der Missstände“ wird fast wöchentlich neu angeschnitten. Schafft so etwas Vertrauen? Und die Konzernspitze hat nie etwas gewusst? Sie verdienen einige Millionen im Jahr, VW macht riesige Gewinne, man beobachtet den Markt haarklein, sie planen für die Zukunft, und man will vom Fehlverhalten einiger Leute nichts gewusst haben? Ich kann es nicht glauben!  Ich finde diese Arroganz einfach widerwertig, unmenschlich, egoistisch und unverantwortlich! Es zeigt mir aber auch, dass der Überfluss, in dem VW lebt, zu diesem Verhalten führt. Ein Handwerker, der täglich um Kunden kämpfen muss, wird niemals darauf bedacht sein, seine Kunden zu betrügen und direkt ins Gesicht zu lügen. Die VW-Verantwortlichen sollten sich mal auf eine einsame Insel zurückziehen und EHRLICH überlegen, was sie bewusst mit einer (fast) kriminellen Energie gemacht haben. Es wurde zwar die „Weltmacht auf dem Automobilmarkt“ erreicht, aber mit welchem Preis?  (Lesen Sie weiter im 2. Teil…) Den ganzen Beitrag lesen »

Professionelle DJs trafen sich zum 2. Meet-up Nord West

2. Februar 2018

Foto: Alles ist “geregelt”…

In der Regel haben wir im Restaurant immer leichte Hintergrundmusik. Am vergangenen Mittwoch jedoch wurde es mal richtig laut. Musikpower, – so dass die Hose bebte – satter Sound. An Unterhaltung war nicht mehr zu denken. Was war los? Der Berufsverband der DJs hatten zum zweiten „Dl-Meet-up Nord-West“ eingeladen, und wir waren Gastgeber, der fast 40 Stimmungsmacher.

Hans-Hermann Dittmer als Regionalrepräsentant des Berufsverbandes der Diskjockeys  (BDV) hat ein sehr interessantes Programm für seine Mitglieder zusammengetragen. Einige seiner Kollegen haben einen Flohmarkt mit Boxen, Strahler und DJ-Tische aufgebaut. Eine Vorführung eines neuen Soundsystems (noch nicht auf dem Markt erhältlich) wurde den fachkundigen Ohren präsentiert. Der Unterhaltungskünstler Holger Blumentritt stellte sein Programm vor, indem er Luftballons modellierte und seine Leistungen ausführlich darstelle.  Der Präsident des BVD, Herr Dirk Wöhler, sprach über die umfangreiche Verbandsarbeit und beantwortete viele Fragen der Teilnehmer. Ich durfte auf dem Abend noch einen Vortrag über meine Social-Media Erfahrung halten. Überhaupt – die Teilnehmer reisten von Hamburg (Der DJ vom Kiedz) bis zum Ruhrgebiet nach Visbek an. Die Unterhaltung zwischen den Profis war sehr intensiv, herzlich und voller Ehrlichkeit. Das habe ich als Außenstehender gleich gespürt.

Foto: Interessante Gespräche über Technik, Licht und Boxen…

Hans-Hermann Dittmer hat die Veranstaltung super moderiert und geleitet. Dazu hat er wirklich viel Technik mitgebracht. Draußen vor dem Restaurant stand ein „Mega-Strahler“, der richtig „Alarm“ machte. Seine Leuchtkraft ging einige hundert Meter hoch…Hans-Hermann kenne ich schon einige Jahre (Social Media) Ich schätze an ihm seine Professionalität, mit der alles angeht und die Weitsicht, mit der er seine Kunden auf Veranstaltungen begleitet.

Einen großen Dank möchte ich noch an den Reporter Florian Ferber von der „Oldenburgischen Volkszeitung“ aussprechen. Er verstand es perfekt, sich in das Thema einzuarbeiten. Klasse Bilder und ein hervorragender Text rundeten die Veranstaltung ab. Auch das OV-Video von dem Event fand sehr großen Anklang im Netz.

Kulinarisch haben wir der Gruppe mit kreativen Burgern verwöhnt. Dry-aged Burger, Bison-Burger, Freese Burger, Veggie Burger und als Weltneuheit präsentierten wir den „Knipp-Burger“ (mit Hackgrütze). In der schriftlichen Bewertung zur Veranstaltung, erhielten die Burger glänzende Noten.

Für uns war diese Art von Tagung auch völlig neu. Es hat aber verdammt viel Spaß gemacht. „Und jetzt bitte alle DJs auf die Tanzfläche! Es gibt nur für euch einen Ehrentanz. Wir vom Freese-Team bilden dazu einen Halbkreis und klatschen im Rhythmus mit!“ Danke Hans-Hermann.

Das Geheimnis der Pinkelwurst

23. Januar 2018

Warum heißt die „Pinkel“ Pinkel und was kommt wirklich alles in diese Spezialität. Das zeige ich in einem neuen Video. Wir stellen diese Wurst selber her – es ist also alles realistisch dargestellt. Den Filmbeitrag habe ich in „Oldenburger-Plattdeutsch‘“ gesprochen, damit die Regionalität noch deutlicher wird.

Wer möchte, kann dazu auch an einem Gewinnspiel teilnehmen. Auf unserer Facebook-Firmenseite ist dazu ein kleines Gewinnspiel ausgelobt. Wir verlosen 3x ein Grünkohl-Buffet für jeweils 10 Personen. Die Gewinner werden am 19.Februar 2018 gezogen. wird ein neuer Gewinner ausgelost. Facebook hat mit diesem Gewinnspiel nichts zu tun, der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Gewinn ist nicht in bar ablösbar.
Viel Glück.

Dankbarkeit für 20-jährige Treue!

21. Januar 2018

Foto: Lidia Miller am Jubiläumstag

Jetzt können wir deutlich behaupten: Lidia Miller ist seit über 20 Jahre bei uns! Danke, liebe Lidia, für diese langjährige Treue! Sie hat am 20.Januar 1995 bei uns angefangen und hat sehr schnell die Herzen der Kunden und Ihrer Arbeitskollegen gewonnen. Nie hat sie sich aus der Ruhe bringen lassen. Heute kennen die meisten Gäste sie mit Vornamen und mögen ihre freundliche Art – immer ein Lächeln auf der Lippe. Sie liebt Ihre Aufgabe – das sieht man bei jedem Teller, der zum Gast geht. Sauberkeit, Ehrlichkeit, Freundlichkeit und ein wirklich herzliches Miteinander – das sind Attribute, mit der ich Lidia gut beschreiben kann. Auch von Ihren Arbeitskollegen wird sie gemocht und ist immer ein Rückhalt, wenn es „mal-eng-wird“. Überhaupt – Sie ist der Ruhepol an der Grillplatte, wenn es hektisch wird. Sie lässt sich nicht beirren und arbeitet sehr konzentriert an den Bestellungen.

Liebe Lidia: Danke, dass es Dich gibt. Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz in den vergangenen Jahren. Wir alle schätzen und mögen dich sehr. Bleib wie du bist!

Reingelegt!

15. Januar 2018

Haben Sie sich schon einmal so richtig über sich selber geärgert? Ich bin im Moment ziemlich verärgert über mich selber! Ich möchte Ihnen den Grund schildern. Am vergangenen Donnerstag betrat eine sehr gepflegte Dame mit einem kleinen Kind gegen 11 Uhr unser Restaurant. Ich war mit einem Kunden im Gespräch, aus der sich eine langfristige Zusammenarbeit ergeben kann. Die „Hübsche“ blickte sich suchend im Lokal um. Als ich Unterlagen holen musst sprach sie mich an: „Sind Sie Herr Freese? Ich habe eine kleine Bitte. Wir sind in Visbek neu zugezogen – in der neuen Siedlung…ich habe so etwas noch nie gemacht…mein Mann ist noch auf Geschäftsreisen!“ Ich Blick wirkte sehr ängstlich, unsicher und hilflos. „Mein Mann hat versehentlich alle Geldkarten mitgenommen. Ich habe nur eine Onlinebank und kann so kein Geld abheben… ich habe so etwas noch nie gemacht…ich kann jetzt nichts einkaufen! Ich kann für meinen Sohn keine Lebensmittel einkaufen!“ Ich war sehr unter Zeitdruck und hörte mir die Schilderung der Dame an. (Sie hat viel Ähnlichkeit mit La Toya Jackson). „Könnten sie mir 20.- € bis heute Abend leihen? Dann kommt mein Mann zurück. Sie kennen mich sicherlich noch! Wir haben vorher in Langförden (Nachbarort) gewohnt. Dort haben sie uns schon ein Buffet geliefert…!“ Ich erkannte „meine“ Kundin nicht wieder. Ihre Kleidung und Ihr Make Up waren sehr gepflegt. Ihre Aussprache war langsam, aber sehr klar.

Irgendwie tat sie mir leid – auf der anderen Seite war ich ein wenig verärgert („Warum kommt die gerade zu mir mit diesem Anliegen?). In meiner Hektik habe ich im Büro gesagt: „Stell mal eine Quittung aus mit Adresse, Datum und Unterschrift. Die „Hübsche“ möchte für einen Tag 20.- € leihen!“ – „Häääh…was will die“, kam die verdutzte Antwort. „Ja ist schon ok so!“

Ich ging wieder zu meinem Kunden, der schon ungeduldig wartete. Die „Schönheit“ unterschrieb die „Schuldschein“, bedankte sich höflich und ging. Neben meinem Gespräch waren die Gedanken aber bei der Dame und Ihrem Kind.

Am Sonntag sah ich dann den Schuldschein noch auf dem Schreibtisch. Wo ist denn die angegebene Straße in Visbek? Ich fragte Mr. Google Maps! Kein Erfolg – die Straße gibt es nicht in unserm Ort. Ok, dachte ich mir…neue Siedlung…noch nicht erfasst. Aber alle neuen Siedlungen in Visbek tragen andere Straßennamen. Verdammt! Ich habe mich blenden lassen! Das Kind – die „Not“ – Hunger – nur einen Tag – all das wurde mir zum Verhängnis. Ich habe nun die 20.-€ aus meinem Portomaie zurück an den Betrieb gezahlt und ärgere mich schwarz. Nicht wegen des Geldes, sondern viel mehr, wegen meiner leichtfertigen Art. So etwas machen wir sonst nie!!! Warum habe ich es jetzt gemacht?

Ich buche das unter „Lebenserfahrung“ ab. Gut, dass ich den Fehler gemacht habe und nicht eine andere Person. Ob die „Hübsche“ noch bei anderen Geschäften in Visbek Ihre Schauspielkunst gezeigt hat?

Entenbrust im Sous-Vide gegart (mit Rezeptur & Video)

5. Januar 2018

Foto: Die fertige Entenbrust, rosa gebraten.

Zutaten:
2 Stück Barbarie Entenbrustfilet
2 Stück Mandarinen oder 1 Orange
1 Knoblauchzehe
1 Basilikumzweig
1 Oreganozweig
1 Thymianzweig
Pfeffer aus der Mühle
1 Stück rote Zwiebel
Salz/ Meersalz

Sauce:
75ml Rotwein
2 EL Butter
Salz, Pfeffer

Mit der Entenbrust stand ich sehr lange auch „Kriegsfuß“. Sie war mir oft viel zu zäh geraten, oder ich hatte den Garpunkt überschritten. Auf dem Grill gab es nur ein Feuerinferno (wegen der Haut) und alles sah etwas unappetitlich aus.

Ganz clever geht es hervorragend und sehr easy mit der „Sous-Vide“-Gartechnik. Das mag sich kompliziert anhören, aber mit „Sous-Vide“ kann man unendlich viele schmackhafte Gericht zaubern. Die Anschaffung der Geräte ist zwar erforderlich, aber die Investition ist für jede Küche eine sehr nützliche Sache, mit der man fast jedes Gericht aufwerten kann. Ein Vakuumier-Gerät und den Sous-Vide Garer kann man für jeweils unter 100.- Euro kaufen (natürlich auch sehr viel teurer / Profigeräte). Die Vakuumier-Beutel sind auch erforderlich, weil sie etwas stärker sind, wie normale Folie und verschweißt werden kann. Wie schon gesagt: Die Anschaffung zahlt sich aus: Fisch und Gemüse mit dieser Gartechnik ist der Genusshammer

Dann kann es aber auch schon losgehen. Ausreichend Wasser in den Sous-Vide Garer geben und das Gerät auf 58,5°C stellen. Diese Temperatur wird vom Gerät exakt gehalten, was auch wichtig ist, damit die Entenbrust später schön rosa bleibt.

Orangen/Mandarinen schneiden, rote Zwiebel in Scheiben schneiden, Kräuter (Basilikum, Thymian, Oregano) zupfen, Entenbrust mit Pfeffer und etwas Knoblauch würzen.

Die Brust mit den Kräutern und er Zwiebelscheibe in die Folie legen. Die Orangen dazu packen und den Beutel vakuumieren und verschließen. Alles ins heiße Wasserbad (58,5°C) des Sous Vide Geräts legen. Darin 3 Stunden garen lassen. Entenbrust aus dem Beutel nehmen, Kräuter abzupfen. Die Hautseite mit einem Messer anritzen und leicht mit Salz/ Meersalz würzen. Bratpfanne stark erhitzen und die Brust etwa 30 Sekunden knusprig bräunen.

Alternative:
Wer Entenburst auf Vorrat herstellen möchte, oder das Fleisch für einen Salat verwenden möchte, sollte nach der Sous-Vide Garung den verschlossenen Beutel in den Kühlschranklegen und dort über Nacht abkühlen lassen abkühlen lassen. So wird ein weiterer Garprozess unterbrochen und das Fleisch bleibt wunderbar rosa.  Es kann am Folgetrag kalt für den Salat oder wie üblich weiterverarbeitet werden.

Sauce:
Den Saft aus dem Beutel, Rotwein und den Bratenfond in den Topf erhitzen und reduzieren. Sauce mit kalter Butter aufschlagen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Warmgestellte Entenbrust schräg anschneiden und mit Kartoffel-Rösti und Apfelrotkohl servieren.
Wir wünschen einen guten Appetit. Die Entenbrust ist sehr zart und wird ihnen sicherlich gefallen. Sollte die Brust nicht rosa gewünscht sein, dann garen Sie alles bei 62°C im Sous-Vide Gerät.

Foto: Die Barbarie-Entenbrust mit schöner Haut.

Foto: Das Fleisch mit allen Zutaten in der Folie zum Garen

Foto: Das Sous-Vide Gerät ist eingestellt. Der Beutel wird eingelegt

Foto: Ich habe die Temperatur von 58,5°C gewählt

Foto: Nach 3 Stunden wird alles aus dem Wasserbad des Sous-Vide geholt

Foto: Angeschnitten nach dem Garen sieht das Fielt so aus.





Musikalisch und kulinarisch – Geschmack mit viel Applaus

3. Januar 2018

Das Catering auf größeren Veranstaltungen wie Sportbälle, Konzerte oder andere Events nimmt bei uns stark zu. So hatten wir das Catering in den vergangenen Jahren immer auf dem Visbeker Sportball, dass in der schön geschmückten Sporthalle ausgerichtet wird.
Foto: ©Da Cappo/J. Kendlinger
Ein musikkalischer Höhepunkt ist das Konzert der K&K Philharmoniker aus Österreich, die am 03.Januar 2018 ihr Konzert in der Sporthalle bei der Benedikt-Schule in Visbek geben. Sie spielen die musikalischen Welten der Strauß-Dynastie und verzaubern jährlich mehr als 70.000 Musikliebhaber. Seit 1996 ließen sich über eine Million Besucher in 19 europäischen Ländern vom Wiener Charme hinreißen. Diese Veranstaltung – mit etwa 400 Zuhörern – wird von uns vor und während des Events kulinarisch begleitet.  Ebenfalls konnten wir die gesamten Musiker an zwei Abende mit leckeren Sachen aus dem Hause Freese verwöhnen. Eine besondere Ehre für uns – herzlichen Dank für das Vertrauen.

Foto: Backstage konnte ich diese Aufnahme mit “Icona Pop” machen

Gleichfalls sehr erfolgreich verlief das Electro-Festival „Tante Mia tanzt“ in Vechta 2017. Wir haben hier die Aufgabe vom Verstalter übertragen bekommen, die Künstler mit leckeren Gerichten zu verwöhnen und auch die Essgewohnheiten, sowie Vorlieben der Personen zu beachten. Etwa 15.000 Besucher kommen jedes Jahr zu dieser besonderen Veranstaltung auf dem Stoppelmarktgelände in Vechta. Wir haben uns auf die Bewirtung der Weltstars im Backstage konzentriert. Alles Speisen wurden frisch vor Ort zubereitet, weil das Event auch über einen längeren Zeitraum läuft. Eine Zubereitung bei uns in der Küche wäre auch möglich gewesen (Veranstaltungsort ist nur 11 km entfernt), jedoch hielten wir es für besser, alles vor Ort zuzubereiten.

Uns hat die familiäre Zusammenarbeit mit den Künstlern und der Veranstaltungscrew sehr gefallen. Die Musiker reisen durch die ganze Welt, von einer Großveranstaltung zur nächsten. Sie vergleichen daher schon sehr genau, die Location, die Zuschauer und auch ihre persönliche Bewirtung. Es gab sehr viele großartige Rückmeldungen von den jeweiligen Stars, so dass wir für 2018 schon gebucht wurden. Danke für so viel Applaus. Wir hatten jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und wir werden alles tun, damit dieses Festival unvergessen bleibt. Schaut “Tante Mia tanzt!” auf dem Video.

Mein Jahresrückblick auf 2017 – Handwerk, Vorträge, Events

25. Dezember 2017

Am Jahresende ist immer Zeit für einen Jahresrückblick. Natürlich kann man nicht die 8.760 Stunden betrachten, aber für ein paar Betrachtungen ist bestimmt Lesestoff vorhanden. Mein Rückblick ist etwas abseits von der täglichen Arbeit im Betrieb. Danke möchte ich vorab an meine Frau Carola aussprechen, unseren Mitarbeitern, Lieferanten und alle die, die ich in 2017 so wundervoll begegnen durfte.

Der Januar.
Zu Beginn des Jahres ist der Visbeker Sportball mit etwa 1000 Besuchern immer ein erster Meilenstein, den wir sehr gerne und mit viel Leidenschaft begleiten. Das Catering macht uns immer sehr viel Freunde, zumal die Gäste immer sehr zufrieden und dankbar sind. Die Arbeitsnacht vergeht immer wie im Flug…danke für das bisher entgegen gebrachte Vertrauen.

Harald Schilbock und Iris Korte (Fleischer-Einkauf AG) waren zu einem Vorgespräch für ein gemeinsames Event bei uns. Freunde verstehen sich sofort. Ich schätze das Ehepaar sehr.

Der Männerkochkurs am 17.Januar war mal wieder lustig. Männer kochen anders. Der Kurs war sehr „Fleischbetont“ – gut so, wie man uns bescheinigt hat.

Bei der Fa. Niggemann in Bochum durfte ich erstmals org. Wagyu – Beef aus Japan probieren. Das Seminar mit den vielen Besuchern war ein ganz besonderes Erlebnis für mich. Danke an Christoph Grabowski für die Einladung.

Der Februar.
Am 16.des Monats war ich im Kongresszentrum in Hannover. Auf der Obermeistertagung trifft man immer sehr viele bekannte Kollegen zum Austausch. Für mich immer sehr wertvoll.

Grünkohl war das bestimmende Thema bei uns in der Küche. Von 10 Personen bis zu riesigen Veranstaltungen geht es immer um Grünkohl & Pinkel. Die Pinkel und die Mettwurst stellen wir selber her und verschicken diese auch.

Wieder in Hannover. Minister Christian Meyer hatte zum Gespräch wegen der Einführung des Hygiene-Barometer eingeladen.  Viele Bäcker, Gastronomen, Verbandsvertreter und Fleischer stellten dem Minister kritische Fragen. Ob der Hygiene-Barometer nun eingeführt wird, wird die neue Landesregierung entscheiden müssen.

Der März.
Die Oldenburgische Volkszeitung hat die erste Sitzung des Leserbeirates. Immer wieder gehe ich sehr gerne zu dieser informativen Sitzung. Macht riesig Spaß.

Auf dem Verbandstag des Fleischerverbandes Niedersachsen-Bremen durfte ich einen Vortrag über Kundengewinnung mit Social Media halten. Danke für diese Ehre und die Einladung.

Die Fleischer-Einkauf AG aus Bremen veranstaltet bei uns ein Seminar. Zahlreiche Kollegen aus dem Nordwesten kamen zu uns. Harald und Christa Schilbock referierten und grillten. Großartige Stimmung.

10 Jahre Blogger! Ich bin nun seit 10 Jahren mit dem Blog „Essen kommen!“ im Netz. Danke für das Interesse, die Kommentare und die Treue.

Der April
Die Veranstaltung „Bier trifft Steak“ war sehr gut besucht bei uns. Biersommelier Helge Cordes und Petra Pekler haben uns dabei begleitet. Die Gäste waren sehr zufrieden. Danke für die Unterstützung.

Am 5.April hatte ich meine Innungsversammlung. Erstmals fand sie bei einem Weinhändler statt, der uns nach der Sitzung Weinsorten vorstellte. Ein gelungenes Event.

Der Mai
Ein Segeltörn mit einigen Kunden fand in Holland statt. Die 3tägige Reise auf dem Großsegler war voller Genuss, Erlebnis, Sonne und Freude. Diese Veranstaltung werden wir 2018 wiederholen.

Ende Mai war mal wieder ein Kochkurs bei uns mit dem Thema: „Italien bittet zu Tisch“. Mitarbeiter eine Firma hatten ihre Chefs eingeladen. Sehr unterhaltsam und kurzweilig.

Bei großen Electro-Festival in Vechta (mit vier Bühnen) durften wir die Weltstars der Veranstaltung im Back Stage Bereich bewirten. Es war für uns das erste Event dieser Art – die Künstler waren aber alle ausnahmslos zufrieden. Wir wurden für 2018 am Folgetag wieder gebucht.

Der Juni
Bei der Auftaktveranstaltung der Steinbeis Stiftung (DIGITALK-Workshop Digitaler Wandel) durfte ich einen Vortrag über unsere Social Media Arbeit halten.

Der Leserbeirat meiner Lokalzeitung tagte. Wieder sehr informativ und lehrreich für mich

Der Kochkurs zum Thema „Sommerliches Grillvergnügen“ war restlos ausverkauft. Toll, wenn man mit Grillfreunde so etwas veranstalten kann.

Der Juli
Im Juli waren zahlreiche Grillveranstaltungen für uns ein Thema (wie im ganzen Sommer). Wir grillen für Kunden und deren Gäste. Der Personenkreis steigt ständig an. Gut so.

Ein weiterer Segeltörn in Holland stand an. Eine Sportgruppe hat geschlossen dieses Event zusammen mit uns in Holland gebucht. Wir hatten drei Tage Freude, Spaß und verdammt viel Genuss. Die Teilnehmer waren sehr zufrieden.

Der August
Die Obermeister der Fleischer-Innung trafen sich zu einem Informationsgespräch in Verden

Sehr viele Hochzeiten wurden aus unserer Küche kulinarisch begleitet

Auf dem Verbandstag der Fleischer aus NRW durfte ich in Oberhause zum Thema „“Kundengewinnen über Social Media!“ sprechen. Eine große Ehre für mich.

Der Stoppelmarkt in Vechta ist immer wieder ein gesellschaftlicher Höhepunkt für mich. Man trifft und redet mit unzähligen Menschen, die alle gut gelaunt sind. Diese Art der Kommunikation liebe ich.

Der September
Leider wurde ein Vortrag in Hamburg zu Digitalisierung im Handwerk kurzfristig abgesagt. Habe mich über die Einladung dorthin sehr gefreut.

Zusammen mit einigen Kollegen durften wir die Firma „Rügenwalder Mühle“ in Bad Zwischenahn besichtigen. Ein sehr interessanter Tag, weil „Rügenwalder“ Marktführer mit vegetarischen Produkten ist.

Der Fleischproduzent Clemens Tönnies sprach bei einem Vortrag in Vechta. Diesen Mann musste ich kennen lernen. Er bewegt ein riesiges Rad in der Branche.

Ein weiterer Vortrag stand in meinem Terminplaner. Die Kaufmannschaft der Stadt Dinklage möchte etwas über Social Media erfahren. Danke für das entgegengebrachte Vertrauen. War klasse bei Euch!

Der Oktober
Unser Kochkurs „Vegetarische Küche“ ist leider ausgefallen. Dafür war der Kurs im September (Spanische Landküche) umso erfolgreicher.

Ein Vortrag in Dresden beim „Meat Camp“ war am letzten Wochenende geplant. Sehr viele junge Kollegen/innen besuchten diese zweitägige Veranstaltung. Digitalisierung ist ein großes Thema. Danke, dass ich referieren durfte.

Mein persönlicher Höhepunkt des Jahres 2017 war die Teilnahme an der „Inselzeit“ auf Kos in Griechenland. Dort trafen sich Querdenker aus dem deutschsprachigen Raum um eine ganze Woche zu arbeiten – anders wie üblich. Unter der Sonne, am Strand oder in einer alten Klosterruine wurde sich ausgetauscht. Dabei konnte ich sehr viele wertvolle Menschen kennenlernen. Danke an alle beteiligten, besonders an: Sabrina, Hannes und Kirstin.

Der November
Der Leserbeirat macht Zeitung – unter diesem Motto hat der gesamte Leserbeirat einen Tag die Zeitung gemacht. Sehr anstrengend, aber unglaublich interessant. Ich war mi dem Video-Team in einem Gefängnis in Vechta. Das Erlebnis werde ich sicherlich nie vergessen. Danke für diese Möglichkeit.

Die Fleischer-Innung Vechta hat zum alljährlichen Grünkohlessen in Visbek eingeladen. Die Nachbarinnung Cloppenburg wurde miteingeladen.

Für zwei Tage war ich in Wunstorf beim Christian Siegwasser als Teilnehmer in der „Akademie für Kundenwachstum“. Sehr inspirierende Tage, die mir noch sehr viel bringen werden.

Der ausgebuchte Kochkurs „Weihnachtliche Küche“ war mal wieder ein Höhepunkt in unserer Veranstaltungsreihe.

Der Dezember
Der Dezember wird von mir bewusst möglichst ohne Termine versehen. Die Weihnachtsfeiern und die Vorbereitungen nehmen sehr viel Zeit und Energie in Anspruch.
Dennoch stand ein Termin im Raum, der unmöglich abgesagt werden konnte. Die Verabschiedung unseren langjährigen Hauptgeschäftsführern der Kreishandwerkerschaft Vechta stand an der Agenda. Dieter Mertens verabschiedet sich nach über 34-jähriger Tätigkeit und geht in den Verdienten Vorruhestand. Dieter: Alles Gute und ein herzliches Dankeschön für die gemeinsame Zeit, die ich immer sehr genossen habe.

Nun wartet nur noch die Silvesterhürde auf uns. Ausgebucht seit Ende September werden wir auch diesen Tag meistern. Ich freue mich auf eine gemeinsame Zeit im neuen Jahr. Willkommen 2018.

Ein Burger mit echtem Bison-Fleisch

11. Dezember 2017

Foto: Welche Zutaten möchtet ihr auf dem Bison-Burger?

Ein neuer Burger ist bei uns im „Anflug“: Der Bison-Burger! Saftiges Fleisch vom Bison aus Nordamerika. Ein so besonderes Fleisch verdient auch eine besondere Zuwendung. Die Fleisch-Patties vom Bison wiegen 200g je Stück. Damit fange ich an zu braten! Und nun könnt Ihr euch einbringen. Die Beilagen für diesen Burger könnt Ihr uns vorschlagen, ob rote Zwiebeln, welcher Käse, die Sauce oder das Brötchen…einfach etwas ins Kommentarfenster schreiben. Ich werde dann versuchen aus den Vorschlägen etwas Geschmackvolles zu kreieren. Den fertigen Bison-Burger werde ich dann hier vorstellen und ab dem 17.Dezember 2017 im Restaurant anbieten. Interesse? Ich freue mich auf viele Ideen von Euch!