Ein Buffet für Flüchtlinge aus Syrien

3. Februar 2016

Foto: Kommen Sie zu uns auf ein Foto…

Lesezeit: 4:00 Minuten – Vor einigen Monaten gab es auf „Bremen Eins“ eine Sondersendung über die Not der Flüchtlinge in Bremen. Dort kamen verschiedene Bremer zu Wort, die in unterschiedlichen Projekten arbeiten. Der Radiosender rief dazu auf, mit Spenden oder auch Sachspenden die Aktion zu unterstützen.
Wir haben uns spontan dazu entschlossen, für eine Gruppe ein 50-Personen Buffet zu liefern. Die Kontakte wurden von Radio Bremen hergestellt. Es vergingen einigen Wochen, bis es zu einem Termin kam. Dieser Termin wurde mehrfach geschoben, weil es nicht passte. Am 02.Feburar 2016 klappte es nun endlich. Für uns sogar etwas ungünstig, weil wir gerade an diesem Tag ein großes Grünkohlessen mit über 300 Personen hatten. Wir wollten aber nicht noch einmal schieben und haben das Buffet zum Übergangswohnheim gefahren. Dort leben im Moment 102 Flüchtlinge – die meisten aus Syrien. Hier kommen die Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Bremen zur Ruhe und finden Ansprechpartner sowie Unterstützung vor Ort vor. Ziel ist es, die Bewohnerinnen in ihre neue Heimat zu integrieren, die Kinder in sowohl Schulen als auch KITAS unterzubringen und alle Personen in eigene Wohnungen zu vermitteln.
Als ich das Wohnheim gefunden hatte, war die Freude sehr groß. Viel wollten sofort helfen und das Fahrzeug ausladen. Noch nie waren auf einem Dienstagabend so viele Bewohner dort. Ich hatte Mühe, das Buffet richtig aufzubauen, so voll war der Raum. Ich war in einem kleinen Klassenzimmer, wo sonst Sprachunterricht stattfindet. Natürlich haben wir die Gerichte etwas für die Gäste angepasst. So wurde z.B. kein Schweinefleisch angeboten.

Als alles aufgebaut war, regelte sich der Ablauf sehr schnell. Die Säuglinge und Kinder wurden von der „Gemeinschaft“ unterstützt. Die Gerichte wurden übersetzt, so dass alle den „Feiertag“ genießen konnten. Die vielen Luftballone und die Begrüßungsreden dokumentierten, dass dieser Abend etwas Besonderes ist.

Wir hatten folgendes Buffet:
Suppe: Minestrone, vegetarisch
Vorspeisen: Lammcarpacchio, Lammfiletspieße
Hauptgerichte: Ofen-Hähnchenkeule „Damaskus“
Syrische Reispfanne mit Rindfleischstreifen
Nudelauflauf mit Rinderhack
Linsengemüse
Rucola Salat mit Parmesan
Fladenbrot

Die Gäste haben sehr gut gegessen. Fast alle Töpfe waren später leer, weil auch fast 80 Personen vor Ort waren. Als ich nach dem Essen das Geschirr wieder verladen hatte, kam eine Leiterin zu mir: „Herr Freese, eine Bewohnerin hat ihren Teller versehentlich zu Ihren gestellt! Der Teller ist weg. Sie hat nur zwei Teller!“ Also haben wir nach dem verlorenen Teller gesucht und gefunden. Später ist mir erst bewusstgeworden, dass diese Mutter nur zwei Teller als Besitz hat und mit dem Verlust eine große Not gehabt hätte…
Warum haben wir nun die syrischen Flüchtlinge in Bremen unterstützt? Zunächst wollte ich darüber gar nicht berichten. Die große Rückmeldung hat mich aber dazu ermutigt. Wir wollten den Menschen nur einen schönen Abend bereiten – so wie wir es täglich oft tun. Wir wollten, dass sie vergessen, sich wohl fühlen und Gastfreundschaft genießen können. Wir leben in einem unglaublichen Überfluss, dass stellen wir jede Woche immer wieder fest. Wir wollten einfach helfen, nicht nur dumm quatschen, sondern handeln. Mir persönlich gehen die vielen blöden Kommentare, Fotos und „lustige Sachen“ gegen die Flüchtlinge unheimlich auf die Nerven.  Ich habe mir gestern mehrfach die Frage gestellt. „Wie würdest du in Syrien jetzt leben? Stell dir einmal vor, das hier wäre deine Wohnung. Was haben die auf der Reise zu uns alles Schlimmes erlebt?“
Ich habe viele glückliche Gesichter gesehen, viel Dankbarkeit erlebt und eine einmalige Herzlichkeit. Allein das ist mit Geld nicht bezahlbar. Beeindruckt war ich auch von den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern/innen, die täglich dort helfen und arbeiten.

Was ich bei einer Partyservice-Auslieferung erlebte

31. Januar 2016

Lesezeit: 4:30 Min. – Komme gerade von einer Auslieferung zurück, bei der ich eine russische Siedlerfamilie beliefert habe. Die „Oma“ in der Küche war göttlich. Sie stand dort mit einer blauen Wickelschürze, Kopftuch, Wollsocken, schwarzen Gummischuhen und roten Wangen. Sie strahlte wie eine Matrjoschka. Die kleingewachsene Frau nahm mich draußen vor der Tür schon in Empfang. Ich trug den Suppentopf. „Vorsicht Treppe!“, sagte sie mir. Dabei meinte sie eine kleine Stufe zur Küche. Die Küche war sehr einfach eingerichtet. Betonfußboden, alte Geräte, ein Schrank an der Stirnseite des Raumes, wo auch ein klitzekleines Fenster Tageslicht in den Raum lies. In der Mitte des Raumes war ein großer Esstisch, der wie bei Russen üblich, sehr üppig dekoriert und gefüllt war. Es saß niemand an dem Tisch. Die Frauen waren im Vorraum der Küche, und die Männer standen auch zusammen. Das sehe ich bei russischen Feiern sehr oft so. Die Küche erinnerte mich an meine Kindheit. Da hatten wir eine „Waschküche“, die auch so aussah. Der Geruch und auch die niedrige Deckenhöhe waren fast identisch.

Die „Oma“ kochte selber auch noch etwas. Das Kochfeld war voller Töpfe. Sie zog einen Topf zur Seite, damit ich für die Suppe Platz hatte. Der Topf war mit einem Aluminiumdeckel. Solche alten Töpfe habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Sie bedankte sich mehrfach für das gelieferte Essen. Der Hausherr kam dazu. „Haben Sie Geburtstag?“ „Ja, ja“, antwortet er. „50 Jahre!“, wiederholte er mehrfach. Meine Schätzung über sein Alter passte aber nicht mit der „50“ überein. Vielleicht meinte er seinen 50.Hochzeitstag… Seine Hände zeichneten ein arbeitsreiches Leben und waren von der Sonne stark gebräunt. Er muss früher viel draußen gearbeitet haben. Eine zweite Frau in der Küche half der „Oma“ bei der Küchenarbeit. Sie sprach aber keinen Satz und schaute nur sehr skeptisch. Im gebrochenen Deutsch und singender Stimme sagte „Oma“ zu mir: „Sie sollen auch mal wissen, wie wir kochen! Ich gebe ihnen hausgemachtes Sauerkraut mit. Prooooobiieren Sie!“ Sie holte einen gebrauchten Salateimer. Ihr Gang war schwankend und langsam. Sie stützte sich überall ab, weil sie nur schwer gehen konnte. Man konnte sehen, dass auch sie in Ihrem Leben viel gearbeitet hat. Der Eimer mit Deckel war gefunden. Sie gab mir reichlich Sauerkraut und Rindfleisch ins Döschen. Ich dachte nur: „Für wen soll das ganze Sauerkraut sein?“ Sie drücke den Deckel fest zu und verstaute alles in eine „Rossmann“-Tüte. „Hier Herr Freese! Das müssen Sie probieren! Wir machen alles selber. Es wird ihnen schmecken!“ Ich hielt den Beutel in der Hand. Dazu überreichte Sie mir noch eine Packung Pralinen. „Weil sie immer so gut kochen! Ich weiß das!“ Ich hatte die Frau vorher noch nie gesehen. Herrlich – so eine Herzlichkeit. Ich war etwas verlegen, weil ich so etwas noch nie erlebt habe.

Obwohl sie wirklich nicht in Reichtum lebten und sehr bescheiden wohnten, geben Sie mir ein Essen für eine ganze Familie mit! Der „Opa“ lachte ganz freundlich, so dass man seine schlechten Zähne sehen konnte. Beide begleiten mich zur Tür. Alle Türen waren so niedrig, dass ich meinen Kopf einziehen musste. Eine lange Verabschiedung folgte, mit vielen Wünschen und Gesundheit. Auf der Rückfahrt war ich ganz entspannt und losgelöst. „Was war das denn gerade…”, dachte ich mir. Auf der ganzen Fahrt hatte ich ein Grinsen im Gesicht. Das ist mir aber erst rückblickend aufgefallen. Zurück in der Küche haben wir das Sauerkraut gleich probiert, weil es noch heiß war. Lecker! Ganz anders wie wir es kennen, aber einmalig lecker! Dazu habe ich mir ein kleines Nackensteak gebraten und beides mit viel Genuss und Dankbarkeit gegessen.

Oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die einem helfen und nutzen. Man muss sie nur erkennen und dafür dankbar sein. Diese Lieferung war jedenfalls sehr schön und eine kostbare Begegnung. Danke für den Moment.

Ein Fleischer par excellence

29. Januar 2016

Lesezeit etwa 3:50 Min.- Es gibt Termine, an denen ich einfach teilnehmen will, auch wenn es betrieblich mit viel Vor – und Nacharbeiten verbunden ist. So hatte der Fleischerverband Niedersachsen-Bremen zu einer Gesamtvorstandssitzung (plus alle Fachbeiratsvertreter) zum Kollegen Carsten Scheller aus Ronnenberg (bei Hannover) eingeladen. Die Tagesordnung war sehr vielversprechend, aber auch der Besuch bei Carsten Scheller war für mich sehr wichtig.
Ich kenne Carsten schon einige Jahre, weil wir oft das Salzwiesenkalbfleisch zusammen eingekauft haben. Ich schätze ihn als einen sehr offenen und kreativen Kollegen. Leider hat es zu einem Besuch nie geklappt. Umso gespannter war ich auf das, was Carsten auszeichnet. Um es vorweg zu nehmen: Der Mann sprudelt vor Ideen und ist damit sehr erfolgreich auf der Strecke. Bewunderung pur!
Die Sitzung fand im „Gaumenwerk“ statt. Das Gaumenwerk ist direkt an dem Verkaufsraum und wird für die unterschiedlichsten Veranstaltungen genutzt. Ob Grillkurse, Steak-Tasting, Blutwurst und Jazz, Wurst-Seminare, Zerlege Kurs (von der Nase bis zum Ringelschwanz) Wein und Öl Proben oder Firmenevents. Carsten nennt es: „Das Kulinarisches Plauderzimmer und Ort für gepflegte Gespräche rund um das Thema Essen & Trinken!“ – Gemeinsam erleben, gemeinsam genießen – dafür steht das Gaumenwerk. Wirklich sehr gelungen und eine tolle Idee vom Kollegen Scheller.
Carsten hat uns eine einem kurzen Vortrag seinen Betrieb vorgesellt. Man merkt, dass er Fleischer aus purer Leidenschaft ist. Er beschäftigt sich mit dem Fleisch, die Herkunft, die Aufzucht und den Genuss einfach Vorbildlich! Er schilderte, dass er in der Region bei Bauern an der Tür geklingelt hat, um sich nach deren besonderem Schweinfleisch zu erkundigen. Auch das „Höhenvieh-Weserbergland“ – eine besondere Rinderrasse – passt perfekt zum Scheller-Konzept. Er veranstaltet regelmäßig mit seinen Kunden Busfahren ins Weserbergland, um das Rotvieh seinen Kunden vorzustellen. Die Fleischerei wird seit drei Generationen betrieben und hat einen unglaublichen Kundenstamm. So ist es nicht verwunderlich, dass sich am Wochenende immer lange Warteschlangen vor dem Geschäft bilden, um die hochwertigen Produkte von Scheller zu kaufen. Die Familie Scheller schafft den Spagat „wie schon immer“ und „wie noch nie“ und schafft so eine perfekte Begegnung mit den Kunden.

Den Laden fand ich zunächst etwas klein. Es wurde aber alles klasse durchdacht, perfekt präsentiert und lädt zum Einkauf ein. Bei der abschließenden Verköstigung zeigte sich, warum die Kunden Schellers lieben. In seiner Vorstellung sagte er öfter: „Ihr werdet gleich schmecken, was wir anders machen!“ Und so kam es auch. Schellers Slogan: „Jenseits vom Tellerrand“ habe ich bei jeder Wurstsorte erleben dürfen. Ob Fenchel-Salami, Trüffel-Salami. Chili-Speckrotwurst, Thunfisch vom Schwein, dicker Ludwig, Schinkenspezialität (mir ist der Namen entfallen), Sülzen, Bacon Jum oder das Capacchio vom „Roten Höhenvieh“…eine wunderbare kostbare Erfahrung für mich.
Ich schätze Carsten dafür sehr. Er ist gelernter Koch und Fleischermeister, aber auch eine echter „Creative Director“. Das spiegelt er in einer unglaublichen Gelassenheit, Ruhe und Souveränität wieder (siehe Video). Solche Kollegen verdienen meine Hochachtung. Danke, dass ich „Jenseits vom Tellerrand“ so nah erleben durfte.

Große Fotos: 1. Logo Scheller – 2. Carsten Scheller – 3. Logo Gaumenwerk – 4. Blick in den Laden – 5. Wurstgehänge im Laden – 6. Präsentation im Gaumenwerk – 7. Tafel an der Rückfront im Laden – 8. Vorstand des Fleischerverbandes – 9. Fachleute probieren leckere Wurst – 10. Landesinnungsmeister Herbert Dohrmann, Bremen.

Mockturtle, Minestrone und Sonntagssuppe – die Suppenwoche!

25. Januar 2016

Foto: Mockturtle ist vielen unbekannt, aber sehr lecker!

Lesezeit: ca. 1:00 Minuten – Die Arbeitswoche in einer Küche läuft immer sehr unterschiedlich und ist im Vorfeld nicht langfristig planbar. Kundenwünsche kommen oft spontan. Die 4.Kalenderwoche entpuppt sich als Suppenwoche. So hatten wir am Montag schon für 100 Personen eine Gyros – und Gulaschsuppe. Am Dienstag kommt eine Gruppe zu einem traditionellem „Blutsuppe-Essen“. Diese Suppe ist in der Region sehr beliebt und als Wintergericht geschätzt. Am Mittwoch steht die Erbsensuppe auf unserem Tagesmenüplan. Der Eintopf wird von sehr vielen Kunden abgeholt. Am Donnerstag koche ich dann wieder Mockturtle-Suppe in Dosen. Ich plane hier 150 – 200 l der köstlichen Suppe ein. Für weitere 100 Personen ist eine Minestrone und Gulaschsuppe bestellt worden. Am Samstag gibt es dann wieder unsere „Sonntagssuppe“, die mit viel Eierstich, Zwieback Klöße. Gemüse, Nudeln und Fleisch gekocht wird.
Rechne ich noch die Suppen für unseren Mittagstisch dazu, komme ich diese Woche locker auf 600 Liter, die gekocht werden müssen. Die kommende Woche steht ganz im Zeichen von Grünkohl & Pinkel…

Einladung zum Burger Casting

17. Januar 2016

Foto: Lust auf ein leckeren Burger-Abend?

Haben Sie Lust auf eine Einladung zum „Burger-Testing“ Wir laden 20 Feinschmecker ein, die gerne lecker Essen und darüber auch gerne berichten möchten. Am 12.Februar 2016 werden wir ab 19.30 Uhr sehr leckere Burger kreieren und braten. Die Burger sollen von den Teilnehmer/innen kritisch und objektiv benotet werden. Auf einer Liste können die Geschmackserlebnisse angekreuzt werden – jeder für sich, wie in der Schule. Ich kann schon jetzt versprechen, dass wir sehr außergewöhnliche und leckere Burger zubereiten werden.
Die Teilnahme ist kostenlos und nur die von Ihnen verzehrten Getränke dürfen bezahlt werden. Sie haben eigentlich nur zwei Aufgaben: probieren und dann in den Socialen Netzwerken (Facebook, Twitter, G+ und Co.) kräftig davon berichten. Sie können uns bei der Herstellung über die Schultern schauen, Fragen stellen, Fotos und Filme machen und die W-Lan im Restaurant zum Glühen bringen.

Da wir Erfahrungsgemäß immer sehr viele Anmeldungen erhalten, müssen wir im Vorfeld eine kleine Auswahl treffen. Daher muss vorher eine „Bewerbung“ erfolgen. Bitte bewerben Sie sich dazu per E-Mail (info@essideen.net) und geben Sie die Kontaktdaten Name, Adresse, Telefon, E-Mail, Alter und Beruf mit an. Unter allen „Burger-Fans“ losen wir die Teilnehmer aus und laden rechtzeitig dazu ein.
Wir wünschen schon jetzt viel Glück, guten Hunger (keiner wird hungrig den Raum verlassen!!!)  Wie sagte der gute Henry Ford einmal: „Wer immer tut, was er schon kann,
bleibt immer das, was er schon ist!“
Ob er damit auch Burger-Testing meinte…?

Kaffeegenuss wurde neu aufgestellt

13. Januar 2016

Foto: So sieht das Geschirr von Melitta aus

Lesezeit: 1:30 Min.  – Wir haben die Kaffeemarke gewechselt. Unser Getränkelieferant hatte sehr lange eine Kaffeemarke aus Österreich. Diese Geschäftsbeziehung wurde aufgelöst, so dass ich vor der Überlegung stand, über einen andern Vertriebsweg mir diesen Kaffee zu holen oder zu einer neues Kaffeemarke zu wechseln.
Uns erschien ein Wechsel zum Kaffeehersteller Melitta und “Melitta – Professional” als der bessere Weg, weil er auch über den Getränkelieferanten bezogen werden kann. Also musste das komplette Kaffeegeschirr ausgetauscht werden. Der Kaffeelieferant hat sein eigenes Geschirr. Es gefällt uns optisch sehr gut und ist speziell für die Gastronomie hergestellt worden. Dabei ist die Untertasse so ausgerichtet, dass neben der Tasse immer Platz für Zucker, Milch und Keks bleibt. Für folgende Kaffeesorten haben wir das Geschirr: kleine Kaffeetasse, Pott Kaffee, Espresso, Espresso Macciato, Cappuccino, Cafe Olé und Latte Macchiato. Auch die Teesorten (Tee Gschwendner) wurden entsprechend mit sechs neuen Sorten angepasst.

Foto: Melitta

Wir verwenden nur ganze Kaffeebohnen, die immer frisch gemahlen werden. Der Röstkaffee „Bacio D´ Oro“ (Espresso) und „La Emozione“ (Cafe Creme) werden unseren Gästen angeboten. Der Gastro-Kaffee ist immer eine andere Mischung, die eine viel längere Standzeit hat, als herkömmlicher Kaffee. Da ich viel Kaffee trinke, habe ich mir schon einen „Geschmacksnerv“ für Kaffee entwickelt. Für mich gibt es nur. „Schmeckt mir!“ oder „Schmeckt mir nicht!“ Vom Melitta-Kaffee war ich immer schon überzeugt. Der Test verlief also positiv, so dass wir nun einen langfristigen Partner gefunden haben. Foto: Melitta

Koch aus Syrien macht sein Praktikum

5. Januar 2016

Foto: Emad Ramadan kommt aus Syrien und macht ein Praktikum

Lesezeit: ca 2:30 Min. Vor einigen Wochen wurden wir von der katholischen Kirche Visbek angesprochen, ob wir einen syrischen Flüchtling als Koch Arbeit anbieten können. In der Gemeinde Visbek haben sich einige Menschen bereit erklärt, Flüchtlingen zu helfen. Sie fahren mit Ihnen zu den Behörden, helfen beim Deutschunterricht und unterstützen bei den vielen Fragen und Problemen die sich zwangsläufig auf einer Flucht ergeben.
Das funktioniert in der Gemeinde Visbek zwischen den Kirchen und der politischen Gemeinde sehr gut. Die Hilfsbereitschaft ist wirklich großartig.

In einem Vorgespräch zwischen dem Flüchtling, dem Helfer und uns wurden zunächst rechtliche und Gesundheitsaspekte besprochen. Diese wurden sehr schnell ausgeräumt, so dass ein Praktikum möglich ist. Gestern war nun der erste Arbeitstag des 37-jährigen Emad Ramadan aus Syrien. Er ist vor sieben Monaten nach Deutschland gekommen und hat im Sprachunterricht schon gut unsere Sprache gelernt. In Damaskus hat er in einem großen Hotel als Koch gearbeitet. Seine Frau und die vier Kinder leben noch im Großraum von Damaskus. Wenn es dort Strom gibt, besteht sogar die Möglichkeit mit Ihnen in Kontakt zu treten. Emad wird nun erst einmal für einige Wochen bei uns arbeiten. Er wohnt nur 400m (Luftlinie) von uns entfernt und kann uns bequem erreichen. Am ersten Tag wurde ein italienisches Buffet mit vielen Antipastisorten vorbereitet. Dabei lernt er die deutschen Begriffe der Speisen und wir die arabische Aussprache. Am Abend hatten wir dann eine Gruppe im Restaurant, die zum „Grützwurst u.- Punkebrotessen“ angemeldet waren. Diese regionale Wurstspezialität wird nicht einmal in Deutschland jeder kennen – und schon gar nicht in Syrien. Eine Übersetzung und Erklärung ist uns schwer gefallen – auch in englischer Sprache.
(Grützwurst im Ring wird mit Hafergrütze, gekochten Rind- u. Schweinefleisch, Kesselbrühe und ausgesuchten Gewürzen hergestellt. Gibt es nur in den Wintermonaten. Das Punkebrot wird mit Roggenschrot, gekochtem Schweinefleisch, Blut und Speck herstellt)

Beim Essen wurde natürlich über die Flüchtlingsproblematik gesprochen. Es wurde aber sehr positiv bewertet, dass wir uns für Menschen aus Syrien einsetzen. Wir freuen uns auf eine gemeinsame Zeit, von der vielleicht beide Seiten lernen können.

Video wurde über 100.000 Mal angesehen

28. Dezember 2015

Ganz „klammheimlich“ hat unser Video „So gelingt Ihr Steak“ die 100.000er Besuchermarke übersprungen. Wenn man bedenkt, dass ein 9:05 Minuten Video eigentlich viel zu lang ist und nur sehr selten angesehen wird, ist die Zahl beachtlich. (Beobachten Sie einmal Ihr eigens Videoverhalten) Es freut mich aber, dass es unser erfolgreichstes Video ist. Alle unsere Videos zusammen hatten fast 300.000 Aufrufe.
Herzlichen Dank für das Vertrauen. Gerne zeige ich das Video „So gelingt Ihr Steak“ noch einmal.

Weihnachten 2015 – eine Reflektion

24. Dezember 2015

Foto: Weihnachten auf der ganzen Welt!

Lesezeit ca.: 5:00 Min.

Es ist plötzlich sehr ruhig geworden. Von der einen auf die andere Stunde ist der vorweihnachtliche Trubel verschwunden. Auf den Straßen fahren kaum noch Autos. Kein Hundegebell, keine Fußgänger, keine laute Bassmusik aus den dahinrollenden GTi`s und Corsas.
Selbst das Telefon ist tot. Ein Blick auf das Display zeigt mir aber: Donnerstag, 24.Dezember 2015. Die Leitung steht also. Der Duft vom Tee tut gut. Er beruhigt ein wenig und unterstützt das Glücksgefühl: Geschafft! Die letzten Wochen waren – ich glaube bei der gesamten Menschheit – nur auf Weihnachten fokussiert. Schon vor Monaten kamen die ersten Bestellungen zu diesem Fest. Firmeninhaber reservierten ihr Betriebsfest, andere orderten Präsente und Dritte bestellten Grünkohl & Pinkel zum Weihnachtsfest.

Die vielen Gedanken im Vorfeld zu der Weihnachtszeit werden immer mehr und intensiver. Ich mache mir Gedanken, was wird in diesem Jahr gerne gegessen? Womit kann ich meine Kunden begeistern? Was darf auf keinen Fall fehlen? Dabei machen meine Überlegungen immer einen Spagat. Auf der einen Seite möchte man möglichst viel und Gutes bieten, auf der anderen Seite rutscht man schnell auf der Kostenseite aus.

Kundenwünsche sind so unterschiedlich, wie die Kunden selbst. Den ganzen Beitrag lesen »

Weihnachtsbestellung kommt per Flaschenpost

16. Dezember 2015

Foto: Der Kunde übergibt uns freudig die Flaschenpost mit dem Weihnachtsauftrag

Die Abholnummer „532“ brachte es an den Tag: Wir haben bei den Weihnachtsbestellungen die erste Auftrag per Flaschenpost bekommen! Die Familie Jacobsen hat uns diesen außergewöhnlichen Auftrag überbracht. Danke dafür! Das heitert den stressigen Vorweihnachtsalltag sehr auf! Auf unseren Menüzettel für die Weihnachtstage schreiben wir: So einfach können Sie bestellen: 1. Tragen Sie die gewünschte Mengen ein.  2. Lassen Sie uns Ihre Bestellung bis zum 19.Dezember 2015 zukommen (per Telefon, Fax, E-Mail, Brief, Facebook, Twitter, Flaschenpost) 3. Sie erhalten von uns eine Abholnummer. 4. Alles ist am 24.Dezember15 bis 12 Uhr für sie abholbereit.

Den Bestellservice via Flaschenpost hat unser Kunde genutzt – ungewöhnlich, aber wie man sieht klappt auch das! Sie können diesen Service natürlich auch noch nutzen – wir stehen für alle Kanäle offen und freuen uns über jede Nachricht.