Eine besondere Suppe zur 1200-Jahr-Feier

15. Februar 2019
Foto: Die “12-Hundert-Suppe” wird dem Vorstand des Heimatvereins Visbek vorgestellt. Von links: Manfred Geldhaus (1.Vorsitzender), Magdalena Gelhaus, Ludger Freese

Mein Heimatort Visbek feiert am 01.September 2019 seinen 1.200. Geburtstag. Erstmals wurde der Ort am 01.September 819 urkundlich erwähnt. Denn in dieser Urkunde verlieh Kaiser Ludwig der Fromme dem Benediktinermönch Abt Gerbert Castus die Immunität. Visbek gilt somit als „Keimzelle“ der Christianisierung im Oldenburger Münsterland – und darüber hinaus. Von der „cellula fiscbechi“ missionierte Abt Gerbert Castus ab dem späten 8. Jahrhundert mit seinen Benediktinerbrüdern in der Region.

Foto: Der Heidenopfertisch (3500 – 2800 v.Chr.) ist Zeugnis von einer langen Kultur um Visbek. Heute mit der “12-Hundert-Suppe”am Ende des Steins…

Im Festjahr gibt es sehr viele Veranstaltungen in Visbek, die sich mit dem Jubiläum beschäftigen. Ich habe mir die Frage gestellt: „Was haben die Menschen eigentlich im Jahr 819 gegessen?“ Mit dieser Fragestellung habe ich mich lange beschäftigt. Klar ist, dass es keinen Discounter in der Nähe gab. Es muss also genommen werden, was die Natur den Bewohnern gab. Da der Name „Visbek“ vom Wort „Fischbechi“ abgeleitet wurde, war klar, dass der Fischbestand im Fluss gut war. Der Fluss muss früher viel größer gewesen sein, Weiter zeigen die Funde wie Pfeilspitzen und Messer aus der Zeit, dass die Jagd keine Freizeitbeschäftigung war. Wildfleisch diente den Menschen zur Nahrung.

Ich wollte etwas Haltbares zubereiten, dass dieses besondere Jubiläum unterstreicht. Eine Suppe sollte es sein, weil man diese gut in Dosen einkochen kann. Es kam dann kurz die Überlegung, ob es eine „Fischsuppe“ (Fischbechi) oder eine Wildfleischsuppe (Fundstücke, Jagdwerkzeug) wird. Ich habe mich für die Wildfleischsuppe entschieden, weil ich so mit den Zutaten besser regional arbeiten kann.

Foto: Die Suppe mit dem besonderen Geschmack soll die Geschichte Visbeks dokumentieren.

Die Wildfleischsuppe haben wir den Namen „12-Hundert-Suppe“ gegeben – eine Wildfleischsuppe zur 1200-Jahr-Feier. Als Zutaten habe ich Hirschfleisch, Champignons (stammen von der Fa. Pilzland aus Visbek) und Meersalz und Kräuter genommen. Alles schön abgeschmeckt und in Dosen gekocht. So kann man die „12-Hundert-Suppe“ verschenken, verschicken, selber essen oder damit auf das Jubiläum aufmerksam machen.

Nun hoffe ich natürlich, dass viele Visbeker, Freunde und Besucher des Archäologisches Informationszentrum (Archäo Visbek) die Suppe als eine Visbeker Besonderheit schätzen. Im Jubiläumsjahr gibt es dazu sehr viel Möglichkeiten. Happy Birthday Visbek.

Wurst & Bier – die Liebe zum Genusshandwerk

5. Februar 2019

Foto links: Die Fleischer – Jochen Bohnert, Hendrik Dierendonck, Ludger Freese, Carsten Neumeier.

Wenn man jemanden erzählt: „Ich fahre nach Berlin zur Wurst & Bier!“, dann kommt meistens ein Lächeln ins Gesicht der Zuhörer.  Tatsächlich war ich von Hendrik Haase und Jörg Förstera – die Macher von „Kumpel und Keule“ – in die “Markthalle Neun” eingeladen worden. Dort trafen sich handwerklich arbeitende Metzger und das Brauhandwerk mit über 30 Teilnehmern zu diesem besonderen Event. Man kann sich gut vorstellen, dass bei so einer geballten Ladung von Fachwissen, die Themen unerschöpflich sind.

Foto: Die Metzger-Insel präsentiert die Produkte der ausgewählten Fleischer

Die Organisatoren des Events hatten ein sehr umfangreiches Programm für die Besucher der „Genussmesse“ zusammengetragen. Am Vorabend von Wurst & Bier gab es ein „Kennenlern- & Vernetzungsabend“ – den ich sehr ausgiebig genutzt habe. Gestaunt habe ich am Sonntag, dass es an beiden Eingängen der Markthalle lange Warteschlangen beim Einlass gab. Essen und Trinken mit handwerklich hergestellten Lebensmitteln hat in Berlin einen sehr hohen Stellenwert und findet sehr viel Anerkennung. Das ich mit meinen Produkten mit dazugehören darf, erfüllt mich mit Stolz und Dankbarkeit. Zusammen mit einigen Fleischerkollegen haben wir die „Metzger-Insel“ von Kumpel und Keule beliefert. Auf dieser Insel wurden ausgesuchte Produkte angeboten. Die jeweiligen Kollegen waren dann auch vor Ort, um Fragen der Besucher zu beantworten. So hat jedes Produkt in der Theke ein Gesicht…eine tolle Idee. Ich konnte so neue Kollegen kennen lernen: Jochen Bohnert aus Oberkirch (Schwarzwälder Schinken), Hendrik Dierendonck aus Belgien ((Pates und Charcuterie), Carsten Neumeier aus Hessisch-Lichtenau (Ahle Wurscht), Mustafa aus Berlin (Türkische Bio-Sucuk), Savigni la Macelleria Agricola (ital. Salami), Ritter der Blutwurst (Blutwurstmanufaktur). Ich war u.a. mit der Pinkelwurst und der Deichlamm-Leberwurst mit Preiselbeeren vertreten.

Foto: Hendrik zaubert leckere belgische Blutwurst auf der Bühne

Auf der Kochbühne wurde den zahlreichen Besuchern Vieles geboten. So stellte Hendrik Dierendonck belgische Blutwurst live auf der Bühne her. Wer schon einmal Blutwurst hergestellt hat, weiß wie es nachher aussieht. Meine Anerkennung, wie Hendrik seine Blutwurst vorgestellt und handwerklich umgesetzt hat. Das Publikum schaute sehr interessiert zu und probierte fleißig die frisch gekochte Wurst.

Bei der „Goldenen Leberwurst“ wurden 23 verschiedene Leberwurstsorten vorgestellt und anonym ausgewertet. Es war sogar eine Hechtleberwurst dabei. Die Teilnehmer kamen aus dem Profilager, aber auch echte Amateure waren dabei. Ich habe mit einem Team gesprochen, die für mich sehr interessant waren. Drei „Mädels“ – so um die 30 Jahre alt – haben sich als „Berufung“ die Herstellung von Leberwurst auserkoren. Ein ungewöhnliches Hobby. Sie erzählten mir von Ihrer Arbeit, die Selbstversuche, wie es in der Küche später aussieht und wer alles probieren muss. Leidenschaft – das war den Leberwurst-Amateuren ins Gesicht geschrieben. Mit einem gebrauchten Stopffleischwolf vom Flohmarkt fing alles an. (einer dreht an der Kurbel, einer Stopf das Fleisch rein) Die Gläser wurden dann eingekocht und mit einem hübschen Etikett versehen. Sie hatten sich schon eine „Dankesrede“ ausgedacht (wem man alles danken muss), eine Pressemitteilung, die Webseite, Markenrechte usw. Die Euphorie und der Spaß der „Leberwurst-Damen“ war riesig! :-) Für einen der vorderen Plätze hat es für die „Berliner Wurstmanufaktur“ dann doch nicht gereicht… Ich fand die „Leberwurst-Ladys“ aber richtig gut. Sie hatten sich viel Leberwurstwissen angeeignet und sich sehr gut auf ihren ersten „Wettkampf“ vorbereitet.

Mein Berlin-Fazit: Erstens erfüllt mich die Teilnahme mit sehr viel Ehre und Dankbarkeit. Zweitens fand ich es erstaunlich und sehr wertschätzend von den Besuchern, wie sie die handwerklichen Lebensmittelleute begegnen und ihr Interesse bekunden. Dafür wurde sogar Eintritt bezahlt und einigen Stunden an einem freien Sonntag geopfert. Handwerklich Hergestelltes findet Liebhaber – es muss nicht perfekt sein, aber ehrlich!

Mein Dank gilt auch den perfekten Organisationsteam von der “Markthalle Neun” (Lea) und der geamten Mannschaft von “Kumpel und Keule”.

Foto: kreative Biere gab es genügend!

Foto: Leckere Wurst und Schinken aus Belgien vom Kollgen Dierendonck

Foto: Die Produkte aus dem Hause Freese

Foto: Jemand, der viel zu erzählen hat! Er ist extrem gut vernetzt und hat ein unglaubliches Fachwissen: Hendrik Haase (Kumpel und Keule)

Radio Bremen empfängt das Freese-Team

31. Januar 2019

Foto: Vor dem Sender steht ein Bronze-Sofa von Loriot…Gruppenbild mit Gastgeschenk

Ausflüge sind immer etwas Besonderes! Wenn es dann auch noch ein Betriebsausflug ist, steigt die Freunde noch mehr an. Wir haben es nun geschafft, mit dem Team nach Bremen zu fahren. Das ist in 45 Minuten zu schaffen, so dass viel Zeit für gemeinsame Aktionen bleibt. Wir haben in diesem Jahr unseren Haussender „Radio Bremen“ besucht. Ich muss hier anmerken, dass wir an 365 Tagen im Jahr überall im Betrieb den Sender „Bremen eins“ hören. Was liegt also näher, mal zu sehen, woher die tolle Musik kommt.

Der Sender hat uns einen erstklassigen Besuchstermin genannt: Mittwoch ab 16:30 Uhr. Besser geht es nicht, weil wir am Mittwochnachmittag geschlossen haben. Das Unternehmen „Radio Bremen“ wurde zu Beginn in einem Videovortrag vorgestellt. Unsere Führung führte uns durch mehrere Häuser an der Weser. Wir besuchten die Sportredaktion, den Info-Desk Dokumentation und Archive, die Nachrichtenredaktion, Bremen Eins, Bremen Vier, das Fernsehstudio von „Buten und Binnen“ und das Studio von der Talkshow „3 nach 9“. Überall wurde alles sehr ausführlich erklärt. Fragen die von unserer Begleiterin nicht sofort beantwortet werden konnte, wurden wenige Minuten später beantwortet. Im gesamten Unternehmen sind über 600 Personen beschäftigt. Nur ein kleiner Teil davon arbeiten extern. Imposant, wie die Abläufe digitalisiert sind und welche unglaubliche Technik eingesetzt wird.

fFoto: Moderator Dirk Böhling am Pult der guten Töne

Persönlich hat mich die Livesendung von Bremen Eins begeistert. Wir konnten sehen, wie die Moderatorin Sabine Szimanski ihre Arbeit verrichtet und später noch Dirk Böhling bei „Grüße und Musik“.

Foto: Zusammen mit Roland Kloos auf dem Loriot-Sofa

Roland Kloos – auch ein Moderator bei Bremen Eins – kenne ich schon länger über Social Media. Ich schätze ihn, weil er sehr humorvoll moderiert und einen angehme Radiostimme hat. Wir haben uns erstmals „LIVE und in Farbe“ getroffen. Danke für die Begegnung und die netten Worte.

Foto: Bremen an der Schlachte…immer wieder schön

Nach der Besichtigung hatten wir uns an der „Schlachte“ in einem italienischen Restaurant einen Tisch reserviert. Dort haben wir sehr genussvoll noch ein paar schöne Stunden verbracht. Die Unterhaltung und der Spaß waren den ganzen Abend an erster Stelle. Es war ein wundervoller Abend. Danke an Radio Bremen und an alle Mitarbeiter für diesen unvergesslichen Abend.

Foto: Sich ein gutes Essen servieren lassen, tut auch mal gut!

Foto: Ins rechte Licht rücken…Technik pur

Happy Birthday, liebe Currywurst!

23. Januar 2019

Die Currywurst feiert ihren 60. Geburtstag (wurde am 21. Januar 1959 zu einer Wort/Bild Marke angemeldet) Eigentlich wurde die Wurst schon 1949 von Herta Heuwer in Ihrem Berliner Imbiss angeboten. Die Wurst war ein Nachkriegsprodukt, dass durch die vielen US-Soldaten ihren Ursprung fand. Sie aßen fast alle Fleischgerichte mit Ketchup und daraus wurde dann die Wurst mit der „Spezial Sosse“ oder „Chillup“ (Ketchup mit Chili). Da es in der Zeit kaum Naturdärme gab, haben die Berliner die Wurst ohne Darm hergestellt. Dieses hat sich bis heute gehalten und die Currywurst wird mit oder ohne Darm angeboten.

Überhaupt gehen die Meinungen sehr weit auseinander, wo der eigentliche Ursprung der Wurst ist. Das Ruhrgebiet, die Hamburger und natürlich die Berliner möchten die Geburtsorte der Wurst sein. Die Wurst hat einfach bis heute einen Kultstatus. In sehr vielen Tatort-Serien wird am Ende bei einer Currywurst kräftig diskutiert. Herbert Grönemeyer besingt die Currywurst und in Berlin gab es das „Deutsche Currywurst Museum“ Man hat mir erzählt, dass dort sogar eine Currywurst aus unserem Haus ausgestellt wurde, die Currywurst im Weckglas. Bestätigen kann ich das jedoch nicht.

Wenn jedes Jahr über 800 Millionen Currywürste in Deutschland gegessen werden, dann wird es kaum einen Bundesbürger geben, der noch nie davon gegessen haben. Wir bieten das Produkt schon seit 1963 in unseren ersten Imbiss an. Damals war die Currywurst auf dem platten Land schon etwas Besonderes. Meistens hat man sich mit der Wurst selber belohnt. Eine gute Schulnote, Gartenarbeit oder die Rückkehr aus dem Urlaub wurde mit der heimischen Wurst belohnt.

Wir bieten die Wurst immer schon ohne Darm an, genauer gesagt wird sie in einem dünnen „Schäldarm“ hergestellt, der vor dem Braten abgezogen wird. Man spricht von Wurst in Eigenhaut. Die Sauce ist natürlich auch sehr entscheidend. Eine gute Wurst schmeckt einfach nur dann gut, wenn auch die Currysauce gut ist.

  • Wie mögen sie am Liebsten die Currywurst?
  • Aus der Pappschale mit einem Holzspießchen..geht oder geht nicht?
  • Mit Currypulver auf der Soße oder ohne?
  • Welche „Kosenamen“ kennen Sie über die Currywurst? (Manta Teller…)
  • Was ist ein „No-Go“ für die Wurst?
  • Wo gibt es eine „verdammt-leckere-Currywurst“?
  • Mögen Sie Brot zur Currywurst?
  • Was ist ihr besonderes Currywursterlebnis?
  • Currywurst im Kühlregal oder im Weckglas – ist das ok für Sie?
  • Gibt es Gedichte über die Currywurst?

Ich freue mich über viele Kommentare zu der beliebten Currywurst – sie hat es verdient!

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So stelle ich handwerkliche Konserven her. Eine Fotodokumentation.

13. Januar 2019

Die Herstellung von Konserven ist eine echte Handarbeit. Unzählige Schritte sind notwendig, bis das fertig eingekochte Glas – oder eine Dose – im Regal steht. Ich möchte das anhand einer Foto-Dokumentation einmal zeigen, was so alles gemacht werden muss. Ich habe dazu ein Produkt gewählt, dass immer mehr Liebhaber/innen findet: Lammkeulenwürfel in feiner Curry-Orangensauce.
Los geht es…

Foto: Etwa 20 kg Lammkeule werden vom Knochen befreit, pariert und in Würfel geschnitten. Dann würze ich das Fleisch mit einer hauseigenen Gewürzmischung und lasse es über Nacht ziehen. Am nächsten Tag wird es in der Bratpfanne angebraten.

Foto: Ich brate das Fleisch sehr vorsichtig an, damit es schön saftig und zart bleibt. Nur was perfekt ins Glas kommt, kann später auch gut sein.

Foto: Das frisch gebratene Fleisch wird heiß in die Gläser gefüllt. Es kommen Möhrenscheiben dazu. Alles muss genau verwogen werden, damit der Inhalt auch mit dem Etikett übereinstimmt.

Foto: An Saucen habe ich besonders viel Spaß! Sie sind die “Brücke zwischen Fleisch und dem Gaumen”. Eine Sauce lebt von den Zutaten. Auch hierbei koche ich die Saucen genau nach Rezeptur und würze sie immer wieder ab. Die Sauce wird immer von einigen Mitarbeitern probiert, denn so gibt es ein breiteres Urteil über den Geschmack.

Foto: Die Sauce wird dann in die Gläser gefüllt. Wichtig ist hierbei, dass Fleisch und Sauce eine fast identische Temperatur haben. So entstehen keine Lufträume im verschlossenen Glas. Auch die Sauce wird eingewogen.

Foto: Die Weckgläser werden mit Gummiringen belegt und mit Klammern verschlossen. Dabei muss ich sehr sauber und genau arbeiten. An den Rändern der Gläser dürfen keine Saucentropfen sein, damit das Glas auch sicher verschlossen werden können. Die Gummiringe sollten auch richtig aufliegen, sonst zieht das Glas später Luft.

Foto: Die verschlossenen Gläser kommen in Lochkörbe und werden in den “Korimat” gesetzt. Ein “Korimat” ist ein Autoklav, mit dem ich über 100°C kochen kann. Dadurch stelle ich Vollkonserven her.

Foto: So sieht der Korimat aus. Die Gläser kocht ich mit +107°C ein. Über 100°C kann ich nur damit kochen. Der Gegendruck im Kessel wird auf 1,8 Bar mit einem Kompressor erzeugt. So platzt das Glas im Kessel nicht. Zeitlich werden die Gläser – je nach Inhalt – etwa 60 Minuten lang gehalten, wenn die Temperatur erreicht ist. Der Druck mit kaltem Wasser sehr vorsichtig abgelassen und muss sehr sorgfältig geschehen.

Foto: Die Gläser werden nach dem Einkochen abgekühlt. Dadurch wird ein Vakuum erzeugt und die Gläser bleiben verschlossen. Bei geschlossenen Gläsern zeigt die Gummilippe nach unten. Hat ein Glas Luft gezogen, zeigt die Gummilippe nach oben. (Gummilippe: Damit meine ich den Vorsprung, womit man die Gläser aufzieht). Nun werden die Gläser gereinigt und mit einem Etikett versehen. Erst jetzt ist die Gläser fertig zum Verkauf. Unsere Gläser können ohne Kühlung gelagert werden, weil ich sie als Vollkonserve hergestellt habe.

Foto: So könnte die “Lammfleischwürfel in feiner Curry-Orangensauce” bei Ihnen später aussehen. Die Gläser sind sehr beliebt bei: Camper, Singles, Senioren, Single-Haushalte, Studenten und als “Reserve in der Speisekammer”. Nun können Sie erkennen, welche zahlreichen Handgriffe nötig sind, bis ein fertiges Glas im Regal steht. Das ist Handwerk pur! Wir wünschen schon jetzt guten Appetit.

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Wo haben wir uns getroffen? Ein Jahresrückblick!

27. Dezember 2018

Das Jahr mit der Bezeichnung „2018“ neigt sich dem Ende. Zeit für einen kleinen und kurzen Rückblick, indem ich das Geschäftsleben aufzeigen möchte. Es ist natürlich viel mehr passiert, aber ich möchte das wirklich nur sehr kurz und knapp auflisten.

Januar 2018

  • Der erste Kochabend des Jahres läuft unter dem Motto: “Der Männerkochabend – Fleisch is(s)t mein Gemüse!” Der Kurs war sehr frühzeitig ausgebucht.
  • Erste Vorgespräche für den Abiball. Die große Abschlussfeier wirft schon ein halbes Jahr im Voraus seinen „Notenspiegel“ nach Visbek, der auch im Jahr davor, von uns ausgerichtet wurde.
  • Das Handwerk aus dem Landkreis Vechta veranstaltet seinen Neujahrsempfang. Viele Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft treffen sich zu diesem sehr kurzweiligen Zusammentreffen bei Kilmerstuten und Schinken.
  • Ein Grillkurs mit zahlreichen Steaks wird von einer Firma in Vechta bei uns gebucht. Das Ganze findet im befreundeten Kollegenbetrieb „FIZZ“ statt.

Februar 2019

  • In der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg treffen sich die Fleischer-Innungen Vechta und Cloppenburg zu Fusionsgesprächen Es werden intensive und ehrliche Gespräche geführt.
  • Die Obermeister aller Fleischer-Innungen treffen sich im Congess Center in Hannover.

März 2018

  • Mitglieder des Leserbeirats der Oldenburgischen Volkszeitung treffen sich Austausch im Verlagshaus. Ich mag diese Aufgabe sehr.
  • Ein ganz besonderes Event war der Besuch im „Hangar 7“ bei Salzburg. Dort hatte ich die Gelegenheit mit Freunden direkt in der Küche des Restaurants den ca. 40 Köchen zuzuschauen und gleichzeitig ein traumhaftes 10-gängiges Menü zu genießen.

April 2018

  • „Grillen in der Steakschaft“ bei Dirk Ludwig in Schlüchtern. Die Grillveranstaltung wurde vom bekannten Grillprofi Tom Heinzle geführt. Eine traumhafte Kulisse mit sehr vielen Eindrücken (war nur leider sehr erkältet).
  • Erste Kommunion – u. Konfirmationsfeiern stehen an. Diese ziehen sich über einige Wochen in den unterschiedlichen Kirchengemeinden hin.

Mai 2018

  • Das erste Catering mit Grillgeräten steht an. Grillen für Kunden ist in den Sommermonaten eine große Aufgabe.
  • Bei Elektrofestival „Tante Mia tanzt“ auf dem Stoppelmarkt durften wir wieder das Catering für die Künstler durchführen. Es macht immer wieder Spaß, die Lockerheit der Musiker zu erleben.
  • Die bundesweit bekannte Schwester Teresa hatte einen Auftritt in der Region. Da wir uns übers Netzt kennen, hat sie uns besucht. Danke dafür.

Juni 2018

  • Für 3-Tage waren wir zu einer privaten Genussreise an der Mosel.
  • Der Grill-Kochkurs war schnell mit Grill-Fans gefüllt.
  • Unsere Auszubildende Viviane Knickmann bestand Ihre Prüfung zur Hauswirtschaft mit den Noten sehr gut im praktischen Teil und gut im theoretischen Teil. Glückwunsch noch einmal zu der besonderen Leistung.

Juli 2018

  • Viele Betriebsfeste fanden im Juli statt. Die Firmen haben dazu unterschiedliche Leistungen bei uns abgerufen.

August 2018

  • Der Segeltörn in Holland ist immer ein Jahreshöhepunkt für uns. Der Großsegler war für uns ausgebucht und wir durften über drei Tage unsere Gäste kulinarisch verwöhnen. Genuss unter Segel – das schmeckt uns und den Gästen.
  • Zahlreiche Goldene-Silber und grüne Hochzeiten wurden beliefert.

September 2018

  • Auf einem weiteren Musikfestival wurden die Künstler exklusiv von uns beliefert.
  • Oktoberfeste stehen in der Gunst der Kunden hoch im Kurs. Einige kleinere und größere Events wurden aus unserer Küche begleitet.
  • Jörg Mosler spricht vor Handwerkern in Osnabrück. Ich habe mir den Termin in Osnabrück freigehalten, um Jörg wieder zu treffen.

Oktober 2018

  • Erstmals in unseren langen Firmengeschichten schließen wir das Geschäft für eine Woche. Betriebsurlaub. Wir erholen uns für einige Tage.
  • Ein sehr hochwertiges Buffet begeistert die Gäste in der Kreisstadt. Das Buffet war später in aller Munde, so dass wir es noch drei weiteren Kunden verkaufen konnten.
  • Der Kochabend mit dem Thema „Der große Amerika Abend – welcome Beef!“ fand großen Anklang bei den Teilnehmern. Der Kurs war ausgebucht.

November 2018

  • Unser Mittagstisch entwickelt sich zunehmend stark. Die Besucherzahlen steigen immer noch an.

Dezember 2018

  • Im beliebten „Handwerk Magazin“ wurden im Jahresrückblick Persönlichkeiten vorgestellt, die das Handwerk bewegt haben. Es war mir eine sehr große Ehre, in dieser Vorstellung mit Bild und Text dabei zu sein.
  • Der Monat lässt kaum Zeit zum Luftholen. Weihnachtsfeiern, Präsente packen, Gutscheine ausfüllen, Wurst machen, Angebote erstellen, Menüs zum Weihnachtsfest und der tägliche Restaurantbetrieb. Man freut sich immer über so viel Arbeit – dass ist die Anerkennung unserer Kunden! Danke!
  • Das neue Kochkursprogramm für 2019 erweist sich als Glücksgriff. Noch nie haben wir so viele Kurse im Vorfeld verkauft. Auf der Segeltörn 2019 war in nur 1,5 Tagen ausgebucht! So machen Programme Freude!

Das sollte ein kurzer Blick nach hinten sein. Wichtig ist uns der Blick nach vorne – ins neue Jahr 2019. Was es uns bringen wird, kann keiner vorhersagen. Nur zusammen werden wir den Weg gehen können – mit Genuss, Ehrlichkeit, Freude und viel Liebe zum Beruf. Wir freuen uns auf 2019!

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Herzliche Weihnachtsgrüße in vielen Sprachen

24. Dezember 2018

Weihnachten! Immer wieder eine echte Herausforderung. Viele Weihnachtsfeiern, Präsente herrichten, der tägliche Restaurantbetrieb, Mittagstisch, Gutscheine hübsch einpacken (in diesem Jahr waren unsere Kochkurse der Renner!) und natürlich zum Weihnachtsfest die große Zahl an Gerichten, die am Heiligabend abgeholt worden sind!

Ohne die vielen Hände der Mitarbeiter, sind all diese Aufgaben nicht zu schaffen. Danke für Eure Mitarbeit und den außergewöhnlichen Einsatz. Es macht Spaß mit Euch.

Ein herzliches Dankeschön gilt aber auch unseren Kunden, die mit Ihren Aufträgen, Bestellungen und Wünschen uns eine sehr große Freude bereiten. Diese Wertschätzung ist für uns der Treibstoff, um mit Liebe, Freundlichkeit und Hingabe alles (möglichst) perfekt zuzubereiten. Danke, dass so viele Menschen an Essen und Trinken auch Freude haben.

Einige Mitarbeiter senden Euch Ihre persönlichen Grüße, auf Deutsch, Plattdeutsch, Russisch und Syrisch. Frohe Weihnachten!

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Wie Küchenengel zum Weihnachtsfest Gutes anrichten

6. Dezember 2018

Sie kennen das? Zum Weihnachtsfest kommen viele Gäste ins Haus. Selber hat man kaum Zeit, um mit den Lieben zu sprechen. Man hat sich so lange nicht gesehen und so viel zu erzählen. Doch die Arbeit in der Küche ruft, denn alle wollen pünktlich etwas leckeres Essen – gerade Weihnachten!

Damit man die Festtage stressfrei und tiefenentspannt genießen kann, bieten wir wieder unseren Menüservice an. Unsere Küchenengel kochen für Sie! Auf der Internetseite (essideen.netBestellzettel) druckt man die Seite aus – auswählen – bestellen – Heiligabend abholen und Weihnachten ganz easy alles genießen. Die Auswahl reicht von verschiedenen Suppen, Hauptgerichte (z.B. Hirschkeule, Lachs auf Gemüsebeet, Entenbrust), Beilagen, Antipasti bis zum Dessert. Alle Gerichte kochen wir frisch fertig und verpacken es in ofenfesten Schalen. Man kann dann ganz leicht nach Anleitung (steht auf jeder Verpackung) die Gerichte servieren.

Von Kunden aus den vergangenen Jahren hören wir immer wieder, wie einfach und bequem das Kochen so ist. „Ich kann jeden Wunsch in der Familie erfüllen! 2x Lachs, 1x Ente, 5x Rouladen, dazu das Spanische Pfannengemüse und schon sind wir alle glücklich!“, so eine Stimme aus dem letzten Jahr.

Im kleinen Video zeigen wir einmal, wie bei uns in der Küche die Vorbereitungen laufen.
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Wie ein Handzettel eine Geschichte schreibt…

27. November 2018

Foto: Steaks auf den Punkt gebraten.

Die Geschichte eines Handzettels… Ich muss das einfach mal vorstellen, was aus einem Handzettel so alles werden kann. Vor einigen Wochen hatten wir an einem verkaufsoffenen Sonntag Flyer auf den Tischen liegen, auf denen der Steakabend vorgestellt wurde. Ein auswertiges Ehepaar hat sich daraufhin diesen Steakabend von uns erklären lassen. Wir grillen 500g-Entrecôtes mit dem Beefer.

Einen Termin zum „Beefen“ gab es noch nicht, sondern nur ein „…wir melden uns!“ Ok, dachte ich mir, dass wird dann eh nicht klappen. Einige Tage später wurde der Steakabend tatsächlich für 4 Personen bestellt. Die beiden Ehepaare waren dann an einem Samstagabend bei uns, um einen schönen Steakabend zu genießen. Wie üblich, stelle ich vor dem Braten das Fleisch vor, indem ich etwas über die Qualität, Reifung und Brattechniken erzähle. Von den australischen Steaks waren die Gäste sehr zufrieden. Die Obstbrände nach dem Essen, rundeten den Abend ab.

Auf dem reservierten Tisch lag zufällig ein neuer Handzettel…
Dieser Handzettel informierte über unsere Kochkurse 2018 (bis einschließlich Jan.2019) Am 22.Januar 2019 findet der beliebte „Männerkochkurs – wir unter uns!“ statt. Zu diesen Kurs haben sich die beiden Männer spontan angemeldet. Die Damen fragten, ob es schon weitere Termine für 2019 gibt?

Der 3. Handzettel kommt ins Spiel…
Ich habe den Handzettel mit dem Kochkurs-Programm 2019 ausgedruckt und überreicht. Zwischendurch habe ich dann ein Buffet ausgeliefert. Als ich zurück war, wurde Interesse für weitere Kochkurse bekundet. Vom Segeltörn im August 2019 waren sie so begeistert, dass sie sofort buchen wollten. Leider ist der Segeltörn 2019 schon ausgebucht. „Macht nichts…dann merk uns schon mal für 2020 vor! Wir fahren dann mit!“

Einige Tage später ist mir erst bewusst geworden, dass sie von jedem Handzettel etwas gebucht oder verzehrt haben. Wenn nur jeder Handzettel so viel Erfolg haben könnte…

Schließung von Schlachthöfen: “Lasst den Worten Taten folgen!”

19. November 2018

Es macht mich immer sehr wütend und traurig zugleich, wenn ich die Schlagzeilen über Tierschutzverstöße lese. Wie jüngst der Schlachthof GK Oldenburg und der Schlachthof in Bad Iburg. Beide Betriebe wurden aus meiner Sicht völlig zu Recht geschlossen.

Tierschützer haben heimlich Filmaufnahmen gemacht, die sehr schreckliche Bilder von Tieren zeigten. (Videos möchte ich hier nicht zeigen!) Sie wurden mit Elektroschockern zur Schlachtung getrieben und dort nicht immer fachgerecht betäubt. Es kam vor, dass Tiere bei vollem Bewusstsein getötet wurden. Die Bilder sind schlimm und zeigen die Rohheit der Mitarbeiter, die scheinbar ohne Gewissen und Anstand die Tiere unnötigerweise quälen. Das jetzt die Überwachungsbehörden erst tätig werden, ist für mich genauso schlimm und verwerflich. Die EU-Betriebe werden sehr streng von den Veterinärbehörden und der Laves kontrolliert. Es macht jedoch so den Eindruck, dass hier die „Kleinstbetriebe“ viel strenger als die Großbetriebe geprüft werden. Warum sonst, gibt es gerade bei den größeren Schlachtbetrieben solch gravierende Ungereimtheiten (Oldenburg 90.000 Rinder im Jahr oder über 1700 Rinder jede Woche!)

Gerade beim Transport der Tiere, beim Abtrieb von den Fahrzeugen und bei der Betäubung werden die meisten und schlimmsten Fehler gemacht. Der Zeitdruck bei der Schlachtung steht weit über dem Wohl der Tiere. Hier zählen Stückzahlen über den wirtschaftlichen Erfolg des Schlachtbetriebs. Auch das Personal muss mit einem extrem billigen Stundenlohn entlohnt werden, weil es a) kein Fachpersonal mehr gibt und b) nur über Subunternehmer und deren Werksarbeiter für solche Aufgaben eingesetzt werden. Es verwundert mich immer sehr, wenn Geschäftsführer solcher Schlachtbetriebe dann plötzlich die Zusammenarbeit mit dem Subunternehmer aufkündigen und sie im Vorfeld nie etwas von solchen Vorfällen gewusst haben…! (Was machen solche Herrschaften eigentlich den ganzen Monat? Sitzen sie nur im warmen Büro und trinken Kaffee? Warum werden Vorfälle nicht von anderen Mitarbeitern gemeldet? Warum greift die Qualitätskontrolle nicht? Weshalb schauen auch Zulieferfirmen weg? Warum hat die Veterinärbehörde und die Laves nicht kontrolliert – obwohl sie in der gleichen Stadt ansässig sind? Kennen die Mitarbeiter die Tierschutz-Schlachtverordnung? Warum wird sie nicht angewandt?

Viele Fragen stelle ich mir. Ich habe selber lange geschlachtet, und kann daher beurteilen, wovon ich schreibe. Ich bin immer von sehr viel Respekt zum Landwirt gefahren, habe die Tiere sehr sorgfältig verladen. Später bei der Betäubung hatte ich oft Angst, weil ich einem Tier das Leben nehme, dass nur mit einem Seil gehalten wird. Hier durften keine Fehler passieren. Mir war immer klar, dass durch meine Arbeit ein Tier getötet wird. Diesen Respekt hatte ich immer, und ich besitze ihn auch noch. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass die Menschen in der Tötebox eines Schlachthofes nur monoton ihre Arbeit nachgehen – völlig ohne Emotionen und Gedanken. Hier kommt einfach der pure Druck der Stückzahl, das Tagespensum und das Geschreie der Vorgesetzten.

Noch etwas ist mir aufgefallen. Die „lieben Discounter, Supermärkte und Großabnehmer“ distanzieren sich nach so einem entsetzlichen Geschehen! Warum bitte sehr erst „nach dem andere (Tierschützer) es aufgedeckt haben? Weshalb schaut man nicht vorher – unangemeldet – wie es in dem Bereich der Schlachtung zugeht? Man lässt sich Hygienepläne, und tausend Formulare unterschreiben, aber der Faktor Mensch (Mitarbeiter, Werksarbeiter, Ausbildung, Weiterbildung…) wird nicht hinterfragt. Wenn dann diese Abnehmer die Vorgänge als „inakzeptabel“ propagieren, ist das aus meiner Sicht auch ein wenig „Heuchelei“. Vielleicht haben sie auch einen Blick auf diese Sachen gehabt und ich tue ihnen unrecht. Es passiert aber immer wieder, dass nach-einem-Vorfall-reagiert wird. Ich prüfe immer mal wieder meine Einkaufsquellen, ob die Herkunft und der Weg davor meinen Kriterien entsprechen.

Was mich auch immer stört, ist der gravierende Imageverlust der ganzen Branche. Der Verbraucher unterscheidet hier nicht so sehr, ob es Schlachtbetriebe, Konzerne oder handwerkliche Fleischer sind, die im Fokus der öffentlichen Meinung stehen. Die negative Schlagzeile und das Versagen einiger Menschen reichen aus, um über „die Schlachter“ eine feste Meinung zu haben. Die sinkenden Ausbildungszahlen und die sinkende Mitarbeiterzahl sprechen hierbei einen bundesweiten Trend. Es nutzt auch nichts, wenn wir alle Schlachthöfe schließen und unser Fleisch aus anderen Ländern beziehen. Wie sieht dort der Tierschutz aus? Unter welchen Bedingungen werden dort Mitarbeiter eingesetzt?

Was ist nun mein Fazit? Die Schließung findet ich gut und richtig. Wer so gravierend gegen das Gesetz verstößt, sollte die Konsequenzen spüren. Der Verdienstausfall und der Imageverlust werden das Unternehmen bestimmt „nachdenklich“ machen.  Für die Tiere ist die Qual dort erst einmal vorbei. Frage ist nur, ob die höheren Schlachtzahlen in benachbarten Schlachthöfen zu mehr Druck und damit zur Tierquälerei führen wird? Für alle Betroffene sollte nun der Dialog im Fokus stehen. Offenheit, Qualität an „Mensch und Tier“, Ehrlichkeit, Verantwortung, Weitsichtigkeit, Zuverlässlichkeit und Achtsamkeit vor dem Lebewesen sind markante Worte. Diese aber mit Inhalt ausfüllen, schafft wieder Vertrauen. Warum kann das in Oldenburg nicht zu einem Vorbild für andere Betriebe gelingen? Tierquälerei wird vom Kunden nicht akzeptiert! Handelt bitte! Jetzt! Wer hier seine gemachten Fehler erkennt, wird auch einen anderen Weg gehen können!

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