14. Dezember 2007

Foto: Schutzengel auf Eis.
Das Schutzengelprojekt des Landkreises, hatte gestern in die Eisarena in Vechta eingeladen. Dazu wurden über 3000 Schutzengel per Mail eingeladen. Engel mit Ausweis hatten freien Eintritt, aber auch „neue“ Engel waren herzlich willkommen.

Logisch, dass es auf der Party „Promilleknacker“ gab. Die leckeren Würste wurden von der Fleischer-Innung Vechta spendiert. Es sollten mit dieser Aktion die Jungendlichen nicht „aufs Eis geführt“ werden, sondern wir wollten mit dem „Promilleknacker“ den Abend eine leckere Note geben. Nicole Fischer (links) konnte zahlreiche Gäste begrüßen, das Eis war super und die Kufen kamen ins glühen.
Die Fleischer haben sich aber nicht auf das Eis getraut. Mit zwei gebrochenen Armen kann man am Heiligabend schlecht Geschenke auspacken…
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13. Dezember 2007

Foto: Unsere Kochbücher geben nichts her.
In der kommenden Woche beliefern wir eine Gesellschaft mit einem Buffet. Für die 45 Gäste ist schon ein tolles Buffet ausgesucht worden. Ein Wunsch der Sekretärin ist es, einen südamerikanischen Gag ins Buffet einzubauen. Auf der Feier wird eine Showeinlage aus Kuba stattfinden. Zu dieser Einlage soll dieser „Food-Gag“ passen.
Ich habe absolut keine Idee, was man anbieten könnte. Vielleicht hat jemand eine Idee.
Kubanische Zigarren in Mettwurstform…?
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13. Dezember 2007
Der Tag fängt ja gut an. Unser Fleischlieferant hat uns vergessen! (?) Normal steht der LKW um 4.30 Uhr auf dem Hof. Scheinbar ist meine Bestellung untergegangen… Die Produktion kann nicht so arbeiten, wie geplant. Ärgern.
Der Hauptrechner im Büro erkennt den Drucker nicht mehr. Ich habe den Rechner schon mehrmals gestartet, aber immer das gleiche Problem. Der Drucker ist gar nicht mehr im Programm! Ärgern. 
Das alles wirft uns um Stunden zurück! Ob heute noch mehr schief läuft? Der Tag ist noch jung.
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11. Dezember 2007

Foto: Salzwiesenkalbs-Kotelett – wie aus dem Bilderbuch.
Visbek – Zum Weihnachtsfest gehört die Familie, ein Kirchenbesuch, und ein gutes Essen. Wir fragten beim Fleischermeister Ludger Freese, welchen besonderen Braten er uns zum Weihnachtfest empfiehlt.
Frage: Herr Freese, was werden sie am Heiligabend essen?
Ludger Freese: Wir bieten in diesem Jahr wieder das Salzwiesenkalb aus Ostfriesland an. Dieses besondere Kalbfleisch ist für uns Hochgenuss pur. Logisch, dass wir uns ein Kalbssteak gönnen.
Frage: Was zeichnet das Salzwiesenkalb aus?
Ludger Freese: Die Kälber laufen vor den Deichen, direkt an der Küste. Die Tiere laufen auf den Sommerfrischen Wiesen in einem Naturpark im Deichvorland. Durch das salzige Kräutergras und der Muttermilch bekommt das Fleisch seinen einmaligen Geschmack. Ich selber kenne
nichts Vergleichbares.
Frage: Woher kommt der Kontakt zum Landwirt?
Ludger Freese: In meiner Gesellenwanderschaft habe ich die Region Ostfriesland kennen gelernt. Die Familie Behrends vom Adriannenhof bewirtschaftet den Hof in Neßmergrode. Wir fahren dort immer hin und suchen uns die Tiere aus.
Frage: Gibt es ein besonderes Rezept dazu?
Ludger Freese: Wir kochen vom Salzwiesnkalb „Ragout Fin“, das wir servierfertig anbieten. Des weiteren bieten wir in unserem Angebot zum Weihnachtsfest frisches Salzwiesenkalbsbraten an. (siehe: Internet Freese! ) Kleiner Tipp: Bereiten sie das Kalbfleisch wie Rindfleisch zu, mit etwas weniger Gewürz und einer kürzeren Garzeit.
Frage: Wenn ich noch nie Kalbfleisch zubereitet habe, was empfehlen Sie unseren Lesern?
Ludger Freese: Es gibt unzählig viele Möglichkeiten. Vom klassischen Kalbsschnitzel, über Osso Buco, bis hin zum Kalbskotelett reicht die Palette. Wer aber einmal das besonders zarte Steakfleisch vom Salzwiesenkalb gegessen hat, der wird wissen, warum wir am Heiligabend dieses Fleisch essen.
Frage: Wird auch Kalbswurst hergestellt?
Ludger Freese: Ja! Unserer Weihnachtsbratwurst (Weisswurst) ist mit Kalbfleisch hergestellt. Auch in der Wurst ist das Fleisch vom Salzwiesenkalb ganz hervorragend.
Frage: Wir danken für das Gespräch und wünschen Ihnen ein frohes und „geschmackvolles“ Weihnachtsfest!
Ludger Freese: Das wünsche ich Ihnen und den Lesern der OV auch. Danke!
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*Das “Interview” war kein echtes Interview, sondern ein Anzeigenentwurf, der in kürze in der Oldenburgischen Volkszeitung erscheint. Blogger sind eben schneller!
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10. Dezember 2007

Foto:Â ”Essen kommen!”- aber gerne!
Jetzt sagen Sie nicht im Vorfeld: „Das mag ich nicht!“ Ich behaupte, 98,5 % aller Blogbesucher haben noch nie in ihrem Leben „Blutsuppe“ probiert. Ja, Sie haben richtig gelesen: Blutsuppe! 
Wir sind hier keine Vampire, sondern regionale Feinschmecker. Das Blutsuppenessen findet meistens in großer Gesellschaft statt. Heute haben wir die Visbeker Faustballer zu Gast, die ihr alljährliches Eintopfessen feiern. Zu der Blutsuppe werden Schweinepfötchen, Mettwurst und gekochtes Schweinefleisch gereicht. (auch Nierchen und Schwänzchen gehören dazu) Der Eintopf ist von der Grundstruktur her eine Kartoffelsuppe, die mit Piment, Essig und Zucker abgeschmeckt wird. Getrocknetes Obst (Backpflaumen und Äpfel) gehören ebenfalls in die Suppe. Der Name „Blutsuppe“ kommt tatsächlich daher, dass etwas Blut in die Suppe kommt. Die Suppe wird dadurch dunkel. Vom Ursprung her, wurde das Wintergericht beim Schlachten eines Schweins auf dem Bauernhof gekocht. Zu diesem Festmahl wurden Nachbarn, Helfer und Verwandte eingeladen.
Wenn wir den Eintopf an unserem Eintopftag anbieten, nehmen Kunden bis zu 30 km Anfahrt in Kauf. Als Kinder wurde uns immer erzählt, dass ist „Schokoladen-Suppe.“ Natürlich haben wir später gemerkt, dass es nicht so war.
Wenn Sie auch einmal in den „Genuss“ der Blutsuppe kommen möchten, schicken wir Ihnen gerne eine Kostprobe zu.
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8. Dezember 2007

Foto: Kann man dazu “Nein danke!” sagen…?
Wir haben in der Weihnachtszeit ein Büffet mit dem Titel: „Genussvolle Weihnachtsfeier“ in dem es u.a. ein leckeres Dessert gibt: Orangen-Pinienkern-Tiramisu
Als ich heute einen Bulli eingeladen habe, ist mir die Schüssel mit dem Dessert aufgefallen. Ich bekam mächtig Hunger auf diese Leckerei.
Für 4 Personen:
50 g Pinienkerne, 2 Mandarinen, 200 g Magerquark, 200 g Mascarpone, 60 g + 10 g Zucker, 1 Pck. Vanillinzucker, 100 g Sahne, 75 g Löffelbiskuits, 4 EL Orangenlikör
Zubereitung.
1. Pinienkerne in der Pfanne rösten, bis ein herrlicher Duft entsteht – auskühlen lassen.
2. Mandarinen schälen und vierteln, Haut abziehen.
3. Quark, Mascarpone, Saft (bis auf 4 EL) 60 g Zucker und Vanillezucker mit Mixer verrühren. Die geschlagene Sahne unterziehen.
4. Vanille-Orangen Creme und die Biskuits in die Dessertschalen schichten. Biskuits mit Likör benetzen. Das ganze zugedeckt etwa 3 Stunden kühl stellen und ziehen lassen.
5. Restlichen Zucker, restlichen Orangensaft und 3 EL Zucker aufkochen. Orangenschalen zugeben und köcheln lassen, bis keine Flüssigkeit mehr da ist. Orangen – Tiramisu mit Pinienkernen und Mandarinen in der Schale anrichten.
„Essen kommen!“
Wenn Sie es weihnachtlich mögen, geben sie dem Dessert statt Löffelbiskuits ca. 200 g Honig- oder saftige Lebkuchen ohne Schokoladenglasur zu. (Bitte in Scheiben schneiden und mit Orangen schichten)
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8. Dezember 2007
Ich glaube, dass melde ich beim Patentamt an. Ich habe ein völlig neues Spiel erfunden. Es ist per Zufall entstanden, aus lauter Hektik! Ich musste schnell zur Bank, die etwa 250 Meter vom Betrieb entfernt liegt. Natürlich lege ich solche Strecken nicht mit dem Auto zurück – nein, dass mache ich nicht! Mein Fahrrad stand günstig – ich wollte schnell los – und dadurch entstand das neue Spiel! Und so heißt es: Den ganzen Beitrag lesen »
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7. Dezember 2007

Foto: Lucas wird kräftig gelobt.
In der Vorweihnachtszeit muss man mit außergewöhnlichen Taten glänzen. Lucas (12) sah, dass es heute sehr hektisch war. Also übernahm Lucas den Spüldienst und polierte das Besteck. Was der wahre Hintergrund seiner Aktion war, ist uns noch nicht ganz klar.
So kurz vor Weihnachten muss man schon auf sich aufmerksam machen, damit das „Christkind“ auch alles erkennt. Es kann aber auch sein, dass Lucas Geld benötigt, um seine Ideen für Geschenke in der Familie zu erfüllen.
Zu dem Zeitpunkt der Aufnahme wusste er noch nicht, dass heute über 600 Teller ausgeliefert wurden…! Der Spüldienst könnte also noch sehr lange dauern.
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6. Dezember 2007
Ostfriesland ist ein weites Land. Dort sieht man schon am Mittwoch, wenn samstags Besuch kommt. 
Heute war ich in Ostfriesland, weit hinter Emden. Ich habe mit dem Kühlwagen ein frisches Salzwiesenkalb geholt. Das Salzwiesenkalb ist beheimatet vor den Deichen der Küste und ist ein ganz besonderes Fleisch. Die Tiere laufen im Naturpark auf den Deichen und bekommen durch das salzige Gras ein ganz besonderes Aroma.
Ich habe mich dort mit dem Schlachter und dem Landwirt getroffen. Wie es in Ostfriesland üblich ist, wird erst einmal geklönt und Kaffee getrunken. (normalerweise trinkt man ja Tee) Das Plattdeutsch ist dort ganz anders, wie bei uns. Man muss genau hinhören, um es zu verstehen.
Für Hin- und Rückfahrt habe ich 300 km benötigt – eine herrliche Tour. Ich mag das Land und die Mentalität der Leute sehr.
Auf der Hinfahrt kam ich am schiefsten Kirchturm der Welt vorbei. (bei Emden) Ich habe es mir nicht nehmen lassen dieses Gebäude zu fotografieren – und das während der Fahrt bei 100 km/h.
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6. Dezember 2007
Hier in Visbek arbeite ich u.a. im Vorstand des örtlichen Handels – und Gewerbevereins (HGV) als Vorsitzender mit. Die Arbeit hat mir über Jahre Spass gemacht, weil wir eine große Gemeinschaft mit fast 150 Betrieben sind und weil wir den Ort nach vorne bringen wollen. Wir haben viele Aktionen durchgeführt, die immer mit Veränderungen zu tun hatten. Alte Zöpfe wurden abgeschnitten und es wurde Neuland betreten. Wir konnten die Mitglieder begeistern und mitziehen. Mit den Vorstandskollegen kam man glänzend aus – alles perfekt.
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In jüngster Zeit kippte aber die Stimmung. Die Betriebsinhaber ( meine persönliche Empfindung) wurden immer unzufriedener, keiner wollte mehr Aufgaben und Verantwortung übernehmen und immer mehr Arbeit kam bei uns an. Eine Gemeinschaft funktioniert aber nur, wenn alle mitziehen. Die Vereinsarbeit wurde zunehmend zur Qual, von Spass war schon lange keine Rede mehr. Meine knappe Freizeit kam bei Null an. (zum „Wohle“ der Kaufmannschaft)
Am letzten Sonntag (1.Advent) haben wir einen verkaufsoffenen Sonntag geplant. Es gab unzählige Vorbesprechungen für diese Aktion. In Niedersachsen ist es nicht erlaubt, an einem Adventssonntag zu verkaufen. Das war uns bekannt. Dennoch wollten wir kurz vor Weihnachten eine Aktion starten. Da es sehr viele Proteste von anderen Gemeinden gab, mussten wir kurzfristig vom „Verkaufssonntag“ einen „Schausonntag“ machen. Es durfte unter Androhung von Strafen nicht verkauft werden. Am Sonntag hatten nur vereinzelte Geschäfte geöffnet. Wir alle haben uns kräftig blamiert.
Die Stimmung in der Verkaufsmannschaft war sehr gereizt. Als Vorsitzender bekommt man gerne die „Nackenschläge“ die ich auch gerne einstecke. Die Angriffe wurden aber persönlich geführt und sind letztendlich geschäftsschädigend für unseren Betrieb.
Wie in einer Fußballmannschaft ist immer der Trainer schuld, wenn es nicht läuft. Ich habe jetzt die Konsequenz gezogen und werde mich im März nicht der Wiederwahl im HGV Visbek stellen.
Ich fühle mich nun richtig befreit und möchte meine gewonnene Feizeit sinnvoller nutzen.
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