22. Dezember 2007
„Was kosten superzarte, abgehangene Rumpsteaks bei Ihnen? Die müssen aber richtig gut sein! Etwas marmoriert und so….!“ Ich: „Ups…da muss ich mal nachsehen. Das Kilo kommt auf 24,00 Euro!“ Der Kunde am Telefon: „Was - 24,00 Euro? Die bekomme ich im Nachbarort für 12,00 Euro.“ Tja, dann gute Fahrt! (für das Geld kann ich gutes Steakfleisch nicht einmal einkaufen)
Der gute Mann darf nun durch die Landschaft fahren und das herrliche Wetter genießen. Ich bin neidisch. (Hatte gerade 5 Minuten Zeit für die Bilder aus dem Garten)





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22. Dezember 2007
Wenn wir richtig viel zu tun haben, benötigen wir in den Spitzenzeiten immer sehr viel Strom. Die Stromspitzen liegen immer in der Mittagszeit und zwischen 18 und 20:30 Uhr. Wenn die Produktion gleichzeitig noch viel Wurst herstellt, wenn die Backöfen laufen und wenn sie Bratplatten hieß sind, dann kann es schon mal eng werden. (Obwohl wir viel mit Gas kochen)
Da der Energieversorger zusätzlich viel Geld verlangt, wenn wir über einen gewissen Stromverbrauch kommen (Spitzenwert), haben wir einen „Energiewächter“ Dieser Wächter passt auf, dass wir nicht über 55 KW in der Stromspitze kommen. Kommen wir in die Nähe dieser Stromspitze, wird zunächst mit einer roten Lampe gewarnt.

Kurze Zeit später werden dann erste Backöfen, Maschinen und weitere Energiefresser abgeschaltet. Die automatische Abschaltung ist nach einer gewissen Reihenfolge festgelegt und ist auf ca. 5 Minuten festgelegt.
Es reicht, wenn nur 5 Minuten im Jahr eine gewissen Spitze überschritten ist und schon müssen wir diese einmalige Spitze für das ganze Jahr zahlen. Durch diese Maßnahme zahlen wir keinen „Strom-Bereitstellungs-Strafe“ mehr.
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21. Dezember 2007
Alle Onlinekunden haben leider nicht pünktlich Ihr Paket bekommen. Sorry, aber da die Post benötigt vor Weihnachten etwas länger. Einige Pakete sind auch ganz verloren gegangen, andere waren nach drei Tagen noch nicht beim Kunden und wieder andere Pakete waren (wie gewohnt) am Folgetag schon an der Tür des Kunden. Ich bitte um Entschuldigung! Frische Lebensmittel werden wir erst wieder im neuen Jahr verschicken. Die Feiertage liegen einfach zu ungünstig. Wir bitten um Verständnis. Im neuen Jahr wird der Grünkohl, die Pinkel und die Mockturtle wieder auf Reisen gehen…
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21. Dezember 2007

Foto: Kaltverformung einer Blende.
Obwohl mind.30 Autos auf unserem Parkplatz vor dem Geschäft parken können, kam es gestern zu einem kleinen Crash – am Gebäude. Unser Parkplatz stand sehr voll, als ein Bus dazukam, der sich mitten auf der Fläche stelle. Der Getränkelieferant musste ein wenig rangieren und berührte prompt mit seinem LKW die Fassade. Sehr ärgerlich – für beide Seiten.
Überhaupt habe ich das Gefühl, dass die Maschinen auch die Hektik spüren. Defekte Aufschnittmaschine, Bremse fest beim Bulli, Kombidämpfer leckt Wasser, ein anderer Kombidämpfer geht auf Störung usw….
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20. Dezember 2007

Foto: 97, 98, 99, 100 – 101, 102, 103….Â
Frisch muss sie sein, die schlesische Weisswurst. Wir stellen zu Weihnachten frische schlesische Weisswurst her, die wir als Weihnachtsbratwurst verkaufen. Sie wird mit etw. geriebener Zitrone und frischer Petersilie hergestellt. Natürlich verwenden wir auch frisches Kalbfleisch für die Herstellung der Wurst. In vielen Familie wird diese Wurst am Heiligabend gegessen. Die Wurst wird bis kurz nach Neujahr angeboten und hat dann wieder ein Jahr Pause.
Bei uns gab es früher am Heiligabend vor der Bescherung immer schlesische Weisswurst. Wenn unsere Mutter gerufen hat: “Essen kommen!” – dann wurden einige Weisswürste “verdrückt!”
 (Wir waren mit 10 Kinder am Tisch!) Heute bestellen immer noch sehr viele Kunden diese spezielle Bratwurst. Wie schön, dass Tradition, Geschmack und Werte sich über eine so lange Zeit halten.
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20. Dezember 2007

Foto: Platz ist auf dem kleinsten Flur…
In den Tagen vor Weihnachten gibt es echte Platzprobleme im Betrieb. Die Präsentkörbe und der Versand von Grünkohlpaketen nehmen immer sehr viel Platz in Anspruch. Jedes Regal und jeder Abstellmöglichkeit wird genutzt. „Wir gebrauchen noch mal 30 Wurstkörbe für je 25,00 € und 15 Körbe für 30,00 € – wann können wir die abholen kommen?“ Solche Bestellungen kommen mehrmals täglich rein. (Gut so
)
Möchte noch jemand einen Korb?
 Wir haben uns gerade erst warmgelaufen…
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19. Dezember 2007

Foto: Strike!
Eine echte Schweinerei war heute in der Post! Ein kleiner Briefumschlag – etwas ausgebeult – lag vor mir. Beim Öffnen kam ein Spiel hervor: Schweine-Würfeln! Die fünf Schweinchen dienen als Würfel. Spielanleitung: Jeder der Spieler wirft mit fünf Schweinen auf den Tisch. Kommt ein Schwein auf der Schnauze zu stehen, ergeben sich 10 Punkte. Steht das Schwein normal auf vier Beinen, darf sich der Spieler 5 Punkte gutschreiben. Liegt die Sau auf dem Rücken, bekommt der 3 Punkte und bei normaler Seitenlage nur 1 Punkt. Gewonnen hat der Spieler mit der höchsten Punktzahl.
So, wenn sie heute etwas länger gebrauchen um uns zu erreichen, wissen sie welche „Sauerei“ wir gerade spielen…
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18. Dezember 2007
Heute wollte ich zwei Weihnachtsbäume kaufen. Natürlich kauft man die Bäume dort, wo eine geschäftliche Beziehung besteht. Als ich bei dem Landwirt auf dem Hof kam, herrschte sofort eine freundschaftliche Stimmung. Das junge Ehepaar hatte im letzten Sommer auf dem Bauernhof geheiratet. Die Gästezahl auf der Hochzeitsfeier war nicht gerade als klein anzusehen. Die Feier war perfekt und alles hat prima geklappt.
Als ich die Bäume bezahlen wollte, sagte er dann: „Nee, ist schon gut so! Ihr habt uns so einen tollen Tag bereitet, dass wir euch die Weihnachtsbäume schenken wollen!“
Weihnachten unter einem geschenkten Baum! Das ist ein ganz neues Gefühl. Danke!
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16. Dezember 2007

Foto: Bitte bedienen Sie sich – 1..2…3…Knack!
Etwas überrascht hat mich die Meldung auf dem Handwerkermarkt von Jack Hauswald, Düsseldorf.
Das Portal veröffentlicht eine Exklusiv-Umfrage der Bella. Das Magazin ging der Frage nach: „Was essen die Deutschen zu Weihnachten?“ Um das Ergebnis vorwegzunehmen, es ist etwas ganz Einfaches: Kartoffelsalat mit Würstchen. Dieses Festmahl wird in vielen Familien am Heiligabend serviert. Über ein Drittel genießen diesen „knackigen Klassiker.“ Ich habe mir die Frage gestellt, warum es gerade dieses Gericht ist? Es ist schnell zubereitet, Kinder lieben es, die Bescherung kann schneller beginnen und die Wiener schmecken auch gut. (wenn sie nicht aus der Dose kommen – ich mag absolut keine Wiener aus der Dose)
Wiener Würstchen sind auch bei uns ein echter Renner. Wir stellen sie mehrmals in der Woche her. Unzählige DLG Prämierungen haben wir mit unseren Wienern gewonnen. Insofern kann ich das Umfrageergebnis verstehen – ich glaube aber, dass unsere Wurst keinen Einfluss auf die Umfrage hatte.
Gehören Sie auch zu den Drittel der Deutschen, die gerne Wiener Würstchen essen, oder: „Was essen Sie zu Weihnachten?“
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14. Dezember 2007

Foto: Mit der Hand werden die Klöße gedreht.
Jeden Samstag bieten wir „Sonntagssuppe“ an. Diese klare Rindfleischsuppe wird mit viel Eierstich, Gemüse, Nudeln, Fleisch und Zwiebackklößen hergestellt. Die Herstellung der Zwiebackklöße ist echte Handarbeit. Für den 80 Liter Topf müssen einige Klöße gedreht werden. Die Arbeit ist nicht unbedingt DIE, um die sich jeder drängt. In der Küche war am Freitag jeder Arbeitsplatz belegt. Also wurde sich ein „Plätzchen“ gesucht, es wurden Klöße gedreht und etwas geklönt.
Die Zwiebackklöße wiegen etwa 1,0 – 2,0 g je Stück. Ich bewundere immer, wie schnell Marianne (links) und meine Mutter die Klöße drehen. Meine Finger sind vielllll zu dick dafür. 
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