Vorahnung

16. Dezember 2008

Am 26.November habe ich hier im Blog über einen möglichen Lebensmittelskandal vor Weihnachten spekuliert. Meine Vorhersage ist leider eingetroffen, es sind sogar zwei Skandale eingetreten. (Obwohl eine Vogelgrippe kein Skandal ist, sondern eine Krankheit) Eine Partie Schweinefleisch aus Irland ist mit Dioxin verunreinigt gewesen (!!!) und vor meiner Haustür, im Landkreis Cloppenburg (20 Kilometer), ist eine Variante der Vogelgrippe ausgebrochen. Über 200.000 Puten wurden schon getötet. Die Krankheit ist für den Menschen völlig ungefährlich, aber mal ganz ehrlich – wer isst noch mit Genuss ein Putenschnitzel?
Die Lokalzeitungen und die regionalen Radiosender berichten ständig über das Vogelgrippe. (Verkaufförderung sieht anders aus) Im Landkreis Cloppenburg gibt es über 3 Millionen Puten, sowie ca. 9 Millionen andere Geflügelarten. Die Zahlen im Landkreis Vechta sehen nicht viel anders aus. Die Behörden sind also super vorsichtig und reagieren auf jeden Vogel am Himmel.

Scharfe Sache!

16. Dezember 2008

Ich habe gerade für ein Versandpaket das „Freese-Steakmesser“ eingepackt. Auf einer Karte habe ich geschrieben: [...bitte nicht damit in den Finger schneiden, die Messer sind sehr scharf...] Was glauben Sie, ist mir nun passiert? Richtig! Manchmal ist man wirklich „paddelig!“ (…zumal alle kräftig lachen mussten!)

Die Schatztruhe für Feinschmecker

15. Dezember 2008

Eine sehr erfolgreiche Aktion läuft seit einigen Wochen in unserem Geschäft. Die Idee dazu habe ich ein wenig vom TeNo-Blog abgeschaut: Die Schatzkiste.
Vor einigen Wochen habe ich eine große Kiste von meiner Clique geschenkt bekommen. Das „Ding“ ist nicht nur „sauschwer“, sondern auch „sausperrig“ und blockiert einen Abstellraum im Garagengebäude. Aus dieser Not, ist unsere „Weihnachtsaktion“ geboren.

Wir haben uns aus Edelstahl einige tausend Schlüssel herstellen lassen. Die Schlüssel sind für die Schatztruhe bestimmt und sollen symbolisch für das Schloss dieser Truhe sein.
Uns so geht es:
Jeder Kunde (Restaurant und Laden) erhält bei jedem Besuch/Einkauf einen Schlüssel überreicht. Darauf schreibt er nur seine Telefonnummer (wasserfester Stift).

Dieser Schlüssel wird in eine kleine Öffnung der Schatztruhe geworfen. Nach Weihnachten wird die Schatztruhe geöffnet und die Gewinner ermittelt. Preise im Wert von über 800.- Euro werden verlost. Zu gewinnen gibt es Buffets, Warengutscheine, Mittagstisch, Präsentkörbe und weitere Leckereien aus dem Hause Freese. „Essen kommen!“ ist der Schlüssel zum „Großen Preis!“
Unsere Kunden sind ganz heiß auf den Schlüssel und – es hat sich schnell herum gesprochen, dass die Gewinnchancen steigen, je öfter man bei Freese einkehrt. (Komisch, so etwas war auch der Sinn der Aktion :-) ) 
Ich überlege gerade, wie man Blogger in die Schatzkiste einbinden könnte. Sollte ich eine DSL-Leitung in die Kiste legen…?
   

Foto: Die Schatztruhe. Viele Perlen quellen aus der Truhe. Die Schlüssel werden fleißig eingeworfen.

Es geht wieder – aber nur langsam

13. Dezember 2008

So langsam geht es wieder! Zwölf Tage im Krankenhaus sind eine halbe Ewigkeit. „Wenn man gesund ist, hat man tausend Wünsche. Wenn man krank ist nur einen!“ Diese Wahrheit ist mir sehr bewusst geworden. Ich kann noch nicht wieder richtig laufen, die Schmerzen sind immer noch heftig und die Medikamentenliste wird immer länger. (Ich arbeite scheinbar voll gegen Ulla Schmidt. :-) )

Ich möchte an dieser Stelle ein ganz großes Lob an meine Familie und an die Mitarbeiter aussprechen, für ihren unermüdlichen zusätzlichen Einsatz. Danke.
Ein weiterer Dank gilt den vielen Genesungswünschen, die via E-Mail, Blog und Telefon eingetroffen sind. So etwas baut ungemein auf. Danke. (Warum gibt es eigentlich kein Krankenbett mit Onlinezugang?)

Arbeiten kann ich noch nicht wieder, aber die Anwesenheit im Betrieb beruhigt ja auch ein wenig. „Essen kommen!“ wird also wieder aktiv werden. (Sitzende Tätigkeit ist mir viel lieber, als „liegend nichts zu tun.“ :-) )

Jetzt ist es soweit!

5. Dezember 2008

Es ist einfach zu viel Arbeit vorhanden und zu wenig Zeit, um all meine Vorlieben nebeneinander ausführen zu können. Meine Familie, der Betrieb, das Geschäft und nicht zuletzt meine eigene Gesundheit MÜSSEN an erster Stelle stehen. So “weh” es auch tut, aber ich bin momentan dazu gezwungen, Prioritäten zu setzen. (Mal sehen, wie lange ich das aushalte. ;-) )
Ich muss mich deshalb für kurze Zeit in meinen Aktivitäten einschränken und hoffe sehr auf das Verständnis aller. In der Zwischenzeit wünsche ich allen Lesern viel Freude und Erfolg.
Aber: Das ist nun DIE Gelegenheit, im Blogarchiv zu stöbern!

Also, dann bis bald, wenn es wieder heißt: “Essen kommen, es ist angerichtet!” (Na, hoffentlich habe ich jetzt nichts “angerichtet”.)

Kann denn Kaffee Sünde sein?

30. November 2008

Wenn zwei aktive Blogger eine Blogparade veranstalten, kann das nur gut werden. Manuel vom Blog „Vital Genuss“ und Hans vom Blog „Kaffee-Satz“ stellen sich die Frage „Kann denn Kaffee Sünde sein?“ Wenn ich bedenke, wie viel Kaffee ich trinke – oder stehen lasse – dann ist das Wort “Sünde” schon berechtigt. Doch „Sünde“ ist für mich nur „Sünde“, wenn ich andere schädige, wissendlich etwas falsch mache oder gewissenlos handle. Insofern trinke ich sehr gerne zuviel Kaffee.

Das Blog-Karneval bittet aber darum, folgende Frage zu beantworten:
Wie bereitest Du Dir Deinen Lieblingskaffee zu und was muss für Dich in einen „perfekten“ Kaffee rein: nix, Milch(schaum), Zucker, Sirup… ?
Ich koche meinen Kaffee am liebsten selber. Unser Kaffeeautomat holt sich selbstständig das Wasser für eine gewisse Menge. Das Pulver messe ich jedoch genau mit einem speziellen Messbecher ab, damit der Kaffee auch wirklich gut schmeckt. Ganz frisch, schön heiß und schwarz – so sieht für mich ein perfekter Kaffee aus. Wichtig ist auch das Porzellan. Ich trinke gerne Kaffee aus einer dünnwandigen Tasse. (ich hasse dicke Tassen) Ein kleiner Keks rundet das ganze bestens ab…

Achtest Du beim Kaffeekauf auf bestimmte Siegel (Bio, Transfair, UTZ Certified, Rainforest Alliance)? Wenn ja, warum?
Um ganz ehrlich zu sein – ich bin kein „Siegle-Mensch“ der wegen einiger Aufdrucke etwas kaufen muss. Ich kaufe gerne, was mir schmeckt. Ich probiere gerne mal etwas Neues aus – schmeckt er mir nicht, wird er nie wieder gekauft. Genuss ist mir sehr wichtig – ich trinke keinen Kaffee der mir nicht schmeckt. Ein bestimmte Marke, Mischung und Sorte ist mir wichtiger, als ein Kaffee der evtl. ein besonderes Siegel trägt.

Ist Kaffee Deiner Meinung nach ein Problem für die Umwelt? Warum (nicht)? (C02-Verbrauch, Anbau, Pestizid- u. Herbizideinsatz, Energieverbrauch etc.)
Kaffee verbraucht viel Wasser und wird immer um die Welt geflogen (oder geschifft) Das rösten von Kaffee verschlingt viel Energie, das Kochen verschlingt noch einmal Energie und das Spülen vom Kaffeegeschirr ist noch einmal ein Problem.  Sollen wir/ich deshalb auf Kaffee verzichten? Ich denke, wie handeln verantwortlich, wenn wir Kaffee genießen, dabei gemütlich mit anderen Leuten sprechen können, die Wirtschaft damit unterstützen, anderen Menschen den Lebenserwerb sichern, die Kaffee-Kultur aufrecht erhalten (Kuchen dazu… :-) ) und wenn damit die Lebensgeister für neue Schaffenskraft geweckt werden.

Fühlst Du Dich beim Kaffeekauf genügend informiert (Angaben auf der Packung, Webseite des Herstellers etc.) oder welche Informationen vom Kaffeeanbau bis zur Zubereitung vermisst Du?
Ich werde immer wieder mit Angeboten überschüttet (Restaurant). Kaffeegeräte, Filter, Wasseraufbereitung und Kaffeesorten werden immer wieder vorgestellt. Erst kürzlich war ein Hersteller aus Österreich bei uns, der von der Tasse, Wasserglas, Gebäckschale, Kaffeebohne, Hochglanzmagazin, Filter bis zum Gerät (6000.-€ – 9000.- €) alles anbietet. Was mir erst jetzt aufgefallen ist, es wurde wenig über die Menschen aus dem Anbaugebieten erwähnt. Warum eigentlich?

Was war bislang Dein schönstes Kaffee-Erlebnis (Flirt am Kaffee-Automaten, Diskussionen in der Espressobar… was auch immer)?
Ein (nicht so) schönes war z.B. als ich vor einigen Jahren Kuchen zu einer Priesterweihe nach Münster gefahren habe. Dort war in einem großen Saal alles für die Kaffeetafel aufgebaut. Als ich mit dem Kuchen in Münster ankam, bot man mir einen Kaffee an. Ich konnte den nicht trinken!!! Der schmeckte einfach nicht. Ich weiß heute noch, wie schlecht der Kaffee war. Die Kaffeemarke kam von einem großen Discounter mit dem „A“ als ersten Buchstaben.
Ein schönes Kaffee–Erlebnis: Vor einigen Jahren waren wir in Rom. Dort hatten wir uns ein wenig verlaufen. Obwohl ich kein italienisch spreche, habe ich „perfekt“ den Weg zum „Piazza Navona“ erfragt. Dort haben wir in der Abendsonne einen herrlichen Kaffee genossen. Dazu gab es ein tolles Eis und feines Gebäck. So etwas nenne ich Kaffeegenuss pur. (mit Gänsehaut)

So – und nun freue ich mich auf die morgendliche Tageszeitung, einem großen Pott Kaffee, frische Brötchen mit Schinken, Honig-Zimt Leberwurst, Marmelade und Käse. Die zweite Tassse Kaffee wird noch vor 7 Uhr gebrüht…

Alle packen mit an (ein)…

30. November 2008

Foto: Lucas und “Oma” packen wie die Engel…

Wenn viel zu tun ist, müssen alle Familienmitglieder mitarbeiten. Das ist in kleinen Familienbetrieben gar nicht anders möglich. Die ersten Präsente müssen gepackt werden und die Spedition holt die erste Palette am Montag ab. Da kaum ein Plätzchen frei ist, wurde kurzer Hand im Lokal ein Plätzchen gesucht, wo gepackt werden konnte. Lucas F. (Name ist der Redaktion bekannt) und meine Mutter packten fleißig, damit die Präsente auch perfekt rüber kommen.
„Essen kommen!“ – so heißt es bald in vielen Regionen von Deutschland.

Kohl und Pinkel

29. November 2008

Die Woche war grün – genauer gesagt „Grünkohl“. Obwohl die Hauptsaison in den Monaten Januar und Februar erst noch beginnt, wurde in der Produktion, Küche, Laden und im Versand viel mit dem regionalen Gemüse und deren Nebenprodukten gearbeitet. Frische Kohlpinkel wurde täglich hergestellt, Kasseler und geräucherter Bauch wurden immer wieder produziert und die Kochmettwurst gehört eben auch zu einem Grünkohlgericht. An unserem gekochten Grünkohl im Weckglas (mit Wurst) haben sich unsere Kunden längst gewöhnt. Viele nehmen die Gläser mit auf Reisen, als Präsent oder als bequemes kleines Gericht für daheim. Die Online-Bestellungen kamen vielfach, so dass immer kräftig Pakete gepackt wurden, frisch hergestellt – nach alter Handwerkstradition – schmeckt es eben richtig gut.
„Essen kommen!“ – aber bitte mit Kohl und Pinkel. (Daher der kleine Film – Musik schön laut stellen…)

Curry, Pommes, Mayo – natürlich per Mail

28. November 2008

Gerade haben wir einen Kunden „geschockt.“ Auf unserer Hauptseite können Kunden ihre Bestellung für den Imbiss online aufgeben. Dieser Service wird sehr selten genutzt. Zudem besteht die Gefahr, dass die E-Mail nicht rechtzeitig abgerufen wird. Um 16:29 Uhr wurde die Bestellung (Curry, Pommes May [Manta-Teller]) per Mail geschickt, die er um 17:30 Uhr abholen möchte. Als der Kunde mit einem langen „Naaaa – hat es geklappt?“ ins Lokal kam, wurde ihm die Bestellung freundlich übereicht. „Essen kommen!“ geht eben auch online.

Living in the Box

28. November 2008

Foto: Living in the Box?

Heute Morgen steht eine riesige Holzkiste (Container) vor unserem Geschäft. Wie ist die da nur hingekommen? Was hat sie zu bedeuten? Was soll damit passieren? Wer hat eine Idee was damit gemacht werden kann? Mein Stirn zeigt tiefe Falten…!