20. Januar 2009

Foto: Die Schreibtische und Schränke wurden durchsucht.
Heute um 5:30 Uhr klingelte es an der Haustür. Ich bin schnell runter. An der Tür stand unser Geselle Heinz-Josef – er hatte Angst alleine in den Betrieb zu betreten…
Es wurde in der Nacht eingebrochen.
Das Bürofenster stand offen, das Licht brannte, die Tür war mit dem Bürostuhl festgestellt. Diebe haben das Fenster aufgehebelt und waren eingestiegen. Wir haben den Betrieb gründlich durchsucht. Auf den ersten Blick fehlt nichts. Es wurde scheinbar nur das Büro „besucht“. Alle Türen und Schränke wurden durchsucht. Die Polizei war sehr schnell vor Ort um erste Spuren zu sichern. Da wir nachts von verschiedenen Lieferanten angefahren werden, gehen wir davon aus, dass der Einbrecher von einem Lieferanten verscheucht wurde.
Ich hatte in einer „Vorahnung“ schon Licht im Betrieb brennen lassen, weil unsere Straße von einer Einbruchserie heimgesucht wird. Jetzt wird noch aufmerksamer geschaut, noch „leichter“ geschlafen und noch mehr gesichert.Â
(Vielleicht hatten die Einbrecher auch nur Hunger – auf ein leckeres Würstchen…?)
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18. Januar 2009

Das Saftblog feiert am Montag, den 19. Januar 2009 seinen 3. Blog-Geburtstag. Das Saftblog ist ein sehr aktiver Firmenblog der Kelterei Walther aus Arnsdorf bei Dresden. Kirstin Walther ist die „Chefin der Säfte“ und bloggt sehr erfrischend und authentisch.Â
Als wir im März 2007 mit unserem Blog „Essen kommen!“ gestartet sind, hat Sie uns einen tollen Start ermöglicht.
Zu Deiner Geburtstagsfeier am Montag in der Kelterei kann ich leider nicht kommen. Schade – ich möchte Dir/Euch aber einen besonderen Präsentkorb zukommen lassen.
Es wird ein „Blog-Präsentkorb“ von allen Blog-Kommentatoren zusammengestellt – und das geht so: Für jeden Kommentar aus diesem Beitrag wird ein Teil in den Präsentkorb gelegt. Wenn also ganz viele der Kirstin hier einen Glückwunsch schreiben, wird der Korb sehr groß werden. Jeder Kommentar wird ausgedruckt und an einem Produkt befestigt.
Wir beginnen schon heute mit der Aktion und beenden sie am 19. Januar 2009 um 23:59 Uhr. Los geht’s – Happy Birthday liebes Saftblog!Â
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17. Januar 2009

Foto: Der Weg ist das Ziel: Der Kilmerstuten auf dem Weg zum Kind.
Heute Abend kam eine große Gruppe mit einem „Kilmerstuten“ ins Lokal. Wissen Sie eigentlich, was ein „Kilmerstuten“ ist? Damit keiner unwissend stirbt, möchte ich kurz diese Tradition vorstellen.
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Ein „Kilmerstuten“ wird nach der Geburt dem jungen Elternpaar gebracht. (spätestens bis es ein Jahr alt ist) Beim Bäcker lässt man sich einen „Kilmerstuten“ backen. Das ist ein Rosinenstuten der etwa 1,5 Meter lang ist und auf einer Holzleiter transportiert wird. Mit Zuckerguss wird der Name des Kindes auf dem Stuten geschrieben. An der Leiter werden diverse Sachen gebunden, wie Luftballon, Spielsachen, Butter, Kaffee, Pampas, etc.
Bei der Kleiderordnung haben die Männer und Frauen eine schwarze Hose und ein weißes Hemd bzw. Bluse an. Die Männer tragen dazu einen Zylinder mit einer rot-weiß karierten (für Mädchen) bzw. blau-weiß karierten (für Jungen) Schleife. Die farblichen Schleifen tragen die Frauen auch. Nun zieht die Gruppe durch das Dorf von Haus zu Haus oder kehrt in eine Gaststätte ein, um ihren Stuten vorzuzeigen und fragt ob dort das kleine Kind ist. Bei Gesang und kleinen Schnäpsen erreicht man am späten Abend endlich die Eltern des Kindes. Sie haben bereits den Tisch gedeckt und erwarten die angetrunkenen Gäste. Zum Rosienenstuten gibt es geräucherten Schinken (von FREESE
) und Käse (und dazu gibt es schwarzen Kaffee).
Sie können sie vielleicht vorstellen, das solche Gebräuche sehr gepflegt werden. In Visbek werden jährlich etwa 80 Kinder geboren. Jedes Elternpaar bekommt einige „Kilmerstuten“ gebracht. (Arbeitskollegen, Sportverein, Clique, Nachbarn, Freunde, Verein, etc.) Daher laufen in Visbek jährlich geschätzte 350 Gruppen mit einem „riesigen Rosinenbrot“.
Die heutige Gruppe muss noch weiter zu der kleinen “Tabea”. Die Eltern werden sehnsüchtig warten, denn die Gruppe war schon „sehr lustig“ und der Weg ist noch lang.
Es gibt auch schon die Sitte des „Oma und Opa Kilmerstutens“. Das ist eine neue Dimension…
„Esssän komän! – hicks!“
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16. Januar 2009

Foto: Links ist die Wurst noch ungeräuchert, rechts schon fertig.
Einige tausend Kohlpinkel und Kochmettwürste haben wir diese Woche hergestellt. Es sind sehr viele große Gemeinschaftskohlessen, wo unsere Würste auf den Tisch kommen. Die Rauchanlage kommt gar nicht mit der Produktion nach. Ein gesamter Räuchervorgang dauert etwa 4,5 Stunden. In der Zeit arbeitet die Anlage ein Programm ab. Die Wurst wird getrocknet bei einer bestimmten Temperatur und Luftgeschwindigkeit. Die Rauchdichte in der Anlage ist vorprogrammiert, damit die Wurst später einen angenehmen Geschmack hat. Das ganze ist sehr schonend, damit die Ware später gut aussieht und natürlich schmeckt. Drei von fünf Rauchwagen mit Kohlpinkel und Mettwürste müssen noch geräuchert werden. Das bedeutet für mich, dass ich in der Nacht aufstehen muss, um die Rauchkammer neu zu beschicken. Schließlich will jeder frische Wurst zum Grünkohl.
Die Rauch und Kochanlage läuft fast den ganzen Tag. Ob Kasselerherstellung, Wiener Würstchen, Fleischwurst, Braten oder Kochen – es wird immer etwas herstellt. (…und das ist gut so!
)
Gleich wird die nächste Wurst geräuchert wird. (Obwohl wir ein Rauchverbot haben!)
„Essen kommen!“ – aber bitte geräuchert.
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16. Januar 2009
Wenn Blogger sich besuchen…
Das könnte bald eine kleine Serie hier auf „Essen kommen!“ werden. Gestern waren Antje und Marc Kunkel vom Ochsenblog zu Besuch. Die beiden sympathischen Fachleute waren auf einer Familienfeier in Bremen gewesen. Auf den Rückweg nach Mannheim wurde ein kleiner Abstecher in Visbek gemacht. Nach einer kleinen Betriebsführung wurde über Bloggen und Kochen gesprochen. Natürlich wurde auch über das Meeting „Blog trifft Gastro“ in Mannheim gesprochen. Antje und Marc waren nicht alleine. Sie haben zwei wunderschöne Schäferhunde, die mit auf Reisen waren. Ein kräftiger Rinderknochen war für die beiden ein Festtagsschmaus. (Doc Sarah hat mit ihren Hunden schon die gleiche Erfahrung gemacht.)
Marc und Antje sind noch am späten Abend – mit frischen Kohlpinkeln an Bord – zurück nach Mannheim gefahren.
Danke für Euren Besuch. Es war ein schöner Abend.
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15. Januar 2009
Da steht doch heute ein Bericht in einer großen Zeitung (Sie sind im bilde?). „Diese Jobs sind gar nicht sexy!“ Es wird das Ergebnis über eine Befragung veröffentlicht.
Ein Zuhälter oder ein Schlachter kommt den meisten Deutschen nicht ins Bett. Das sind die Top 10 der unerwünschten Berufe des Sexpartners:
1. Zuhälter 87 %
2. Schlachter 81 %
3. Bestatter 45 %
4. Kanalarbeiter 44 %
5. Müllfahrer 43 %
6. GEZ Beamter 38%
7. Gerichtsvollzieher 37 %
8. Landwirt 31 %
9. Finanzbeamter 26 %
10. Lehrer 26 %
Quelle: Playboy
Mehrfachnennung möglichÂ
Bildzeitung, 15.01.09
Jetzt bin ich kein Schlachter (sondern Fleischermeister) Das es meine Berufsgruppe auf Platz zwei geschafft hat, finde ich schon bedenklich. Ich muss mich gar nicht rechtfertigen (habe ich gar nicht nötig
)Â Scheinbar ist das Image des Berufes Schuld an diesem Ergebnis. Ich werde mal meine Kollegen fragen, warum die so unbeliebt sind…
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13. Januar 2009

Foto: Ob die Streichhölzer an der Wurst entzündet werden können?
Das Restaurant „Gasthof Zum Ochsen“ aus Ehingen hat gerade 50 kg Feuerwurst bestellt. Wir hatten dem Wirt eine Probe zukommen lassen, die mit der Küchencrew kritisch verkostet worden ist. Heute kam nun die Bestellung: „Der Geschmack hat uns voll überzeugt. Super Produkt.“ So lautet das Fazit der Verkostung. „Gerne darf die Wurst noch ein Spur schärfer gewürzt werden!“ lautet abschließend ein kleiner Wunsch. Kein Problem - Chilli haben wir da.
„Essen kommen!“ mal ohne Maultaschen, dafür mit Feuerwurst.
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12. Januar 2009

Foto: Sauerrahmcreme mit Himbeerpüree. (Himbeerpüree folgt noch)Â
Wenn auf einen ganz normalen Dienstag einige Finger-Food Buffets auf dem Programm stehen, dann wird der Tag noch länger. 1560 Teilchen und Canapés werden hergestellt. Ein Buffet geht zu einer Veranstaltung der Uni Vechta, ein anderes wird nach Bremen gefahren. Obwohl es gleich 22:00 Uhr ist (Montag), wird immer noch an einigen Sachen gearbeitet. Für das Dessert haben wir gerade Sauerrahmcreme ins Sektglas gefüllt (Himbeerpüree als Haube folgt am Dienstag) Die Lammpralinen und die Rindfleischpralinen mit Dipp werden heute nicht mehr hergestellt. Morgen ist auch noch ein Tag.
Vom Schafskäse-Oliven-Spieß konnte ich nicht meine Finger lassen…mmmh. (hat ja keiner gesehen…
)
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10. Januar 2009
Das neue Geschäftsjahr beginnt mit vielen neuen Vorsäten – obwohl – „Der gute Vorsatz ist ein Gaul der oft gesattelt, aber nur selten geritten wird!“
Wir beginnen mit der Neugestaltung unserer Zeitungsanzeige. Meine Agentur Dieter Wiemkes hat uns dazu eine klar gegliederte Anzeige entworfen. Wir decken mit der Anzeige viele Felder unserer Tätigkeiten ab. Fleischerei, Restaurant und Party-Service werden beworben. Die Preise wirken klar und deutlich, die Anzeige ist nicht überladen, die Hausfarben kommen zur Geltung, das Schriftbild ist stimmig, die Anzeigengröße ist für uns ok., das Erscheinungsbild zeigt den FREESE und nicht Firma XY, die einzelnen Produktgruppen kann man schnell finden, die Anzeige lädt zum Besuch der Website ein, regionale Produkte werden vorgestellt, die Anzeige wirkt für mich frisch und freundlich und die Anzeige hebt sich durch die Farben von andern ab.
Das ist meine persönliche Meinung. Sie sehen das vielleicht ganz anders – oder?
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9. Januar 2009
Bestellt ein Kunde aus unserem Online Shop, erhält er vom System automatisch eine Auftragsbestätigung. Weil der Kunde Produkte aus der Region Oldenburger-Münsterland bestellt, erhält er eine echte „Mundartbestätigung“ von uns – spricht in Plattdeutsch. Das ist für echte Schwaben, Sachsen oder Bayern oft schwer zu lesen. Wir bekommen aber oft eine Rückmeldung, entweder auch in Plattdeutsch oder in deren Sprache. So kam heute eine lustige Paketankunftsbestätigung:
„ Grüaß God.
Wir hom a gscheide Freid,
Des Freese-Packl ist kemme heid!
Pfüd God, die Bajuwaren!
Antwort aus dem Norden:
„Wi freit us, dat alhs goat ankoam is. Loat jau dat goat schmecken und holt jau munter!“
Online kaufen macht auch Spaß.
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