Quotenregelung

9. Januar 2009

Wenn die aktuellen Arbeitslosenzahlen kommen, sind die Kommunalpolitiker immer ganz emsig am studieren. Welcher Ort im Landkreis hat die wenigsten Arbeitslosen? Visbek hat „nur“ Platz zwei erreicht mit einer Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent. (Platz 1: Bakum 2,5 Prozent) Die Welle der Finanzkrise und deren Folgen ist nicht zu uns geschwappt.

Happy Birthday, Fleischer-Innung Vechta

8. Januar 2009

Foto: Eine Waage (1900) mit der Internetwurst

Am 7. Januar 1909 wurde die Fleischer-Innung Vechta gegründet. Wir feiern nun unseren 100. Geburtstag und sind fast so alt wie „Jopie Heester“. 100 Jahre Handwerk, 100 Jahre Tradition, 100 Jahre Qualität, 100 Jahre Fachwissen, 100 Jahre Versorgung.

Als Obermeister der Innung Vechta freue ich mich, dieses Jubiläum zu begleiten. Unser Beruf hat sich (wie andere Berufe auch) stark gewandelt. Wenn ich mit meinen älteren Kollegen spreche, höre ich immer die tollsten Geschichten. Die Arbeit war früher sicherlich viel anstrengender als heute. Heute spielt sich ein Großteil der Arbeit am PC/Büro ab. Marketing, Mitarbeiterführung, Party-Service, neue gesetzliche Auflagen und Ernährungsfragen stehen heute auf der Agenda unseres Handwerks. Das Bild hat sich gewandelt. Besonders deutlich wird das bei der Entwicklung der jüngsten Waagen. Die Waage auf dem Foto stammt aus der Zeit um 1900 – die World-Wide-Wurst auf der Waagschale ist frisch von heute… Die Technik umschifft das Fleischhandwerk nicht. Wir sind auf hoher See.

Auch die Mitgliedszahlen haben sich nicht vermehrt. Die Zahl der Mitgliedsbetriebe schrumpft sehr stark (zurzeit 17 Betriebe). Das Einkaufsverhalten unserer Kunden hat sich gewandelt, die Essgewohnheiten sind auch nicht mehr mit 1925 vergleichbar und die Bevorratung von Lebensmittel ist kaum mehr nötig, weil immer alles überall da ist. Diesen Anforderungen muss sich unser Handwerk in Zukunft stellen. Auf die nächsten 100 Jahre!

Wir werden im laufe des Jahres einige Aktionen starten. Erste Planungen laufen an…

Gas-Luft-Gemisch

7. Januar 2009

Der gasbeheizte Backofen in der Küche machte gerade sehr seltsame Geräusche. Er polterte mit einem ungewöhnlichen Geräusch, etwa so wie: „UUUUkkkrainegaaaasss-bum-gaassssprom“ (Hörte sich vom Büro aus so ähnlich an)
Hoffentlich werden die sich bald wieder einig.

Um 5 Uhr beim Freese…

7. Januar 2009

Foto: Jeder Handgriff sitzt, es muss alles schnell gehen…

Dreimal die Woche erhalten wir frische Ware. Pünktlich um 5 Uhr steht dann der LKW bei uns auf dem Hof. (oft auch noch früher) Das Fleisch wird dann entladen, kontrolliert, dokumentiert und in den Kühlraum, bzw. in die Zerlegung gebracht. Klaus und Heinz-Josef haben sofort mit der Zerlegung der Hälften begonnen. Wenn gleich um 7:30 Uhr die Verkäuferinnen mit ihrer Arbeit beginnen, ist die frische Ware schon im Ladenkühlraum.

Die Arbeitsabläufe bei der Zerlegung sind sehr eingespielt. Jeder hat seine Aufgaben, so dass in kurzer Zeit alles für die weitere Verarbeitung hergerichtet ist. Die Edelteile, wie Schinken, Kotelett und Filet werden vornehmlich für das Ladengeschäft benötigt. Die Bäuche und die Zuschnitte werden in bestimmte Klassen (S1, S2, S3, bis S8) sortiert. Die Sortierung richtet sich nach dem Magerfleischanteil des Fleisches. (S1 ganz mager) So kann später für die Wurstherstellung genauer gearbeitet werden. Die Rezepte sind auf diese Sortierung ausgerichtet. (Man nehmen 5 kg S1, 4 kg S3, usw.)

So, dass frische Fleisch kommt gerade im Laden an. Jetzt wird die Fleischtheke neu beschickt, die Spezialitäten werden hergestellt und die Bestellungen werden gepackt. „Wir haben uns schon warm gearbeitet… (bei gefühlten – 10°C)

Mengenlehre

6. Januar 2009

Foto: Das Etikett der Salami.

Es hat ein wenig gedauert, bis ich das Etikett verstanden habe. „100 g Salami werden herstellt aus 122 g Schweinefleisch und 5 g Truthahnfleisch…“, so wird die Texassalami deklariert.
Das Etikett habe ich erst heute auf der Salami entdeckt. Warum brauchen die 127 g Fleisch für 100 g Salami?
Meine Vermutung: Die Auszeichnung wurde vom Frischgewicht der Wurst berechnet. Eine Salami verliert von der Herstellung bis zum Verkauf gerne 30 Prozent an Gewicht (und mehr!) Eine andere Erklärung habe ich für diese „Mengenlehre“ nicht.

Zum Nachtisch: Twitter!

4. Januar 2009

Wer mit bloggen auf dieser Seite noch nicht genug hat, der bekommt nun auch einen „Nachtisch“ serviert. Twitter heißt das Dessert. Es wird gleichzeitig täglich von einigen tausend Usern „verspeist“ – und - jetzt auch mit „Essen kommen!“
Auf dieser Seite -  unten rechts – ist der Button der zum Twitter-Nachtisch führt. Wenn man genau hinschaut, sind auch deutschsprachige Twitter unter den vielen Millionen.
Twitter ist ein „Mikro-Bloggerdienst“ und kann als soziales Netzwerk gesehen werden. Eine genaue Twitter Definition finden Sie hier. (und hier) Viel Spaß.

Wildbuffet

3. Januar 2009

Foto: Entenbrust, frisch aus dem Ofen…

Heute Abend hatten wir ein Wildbuffet für den Handel- u. Gewerbeverein im Nachbarort. Die Kaufmannschaft hatte zum Neujahrsempfang eingeladen. Die Wildsaison war schon zu Weihnachten sehr gut. Hirsch- und Rehkeulen waren der Renner.
Heute gab es Wildschweinkeule mit Preiselbeeren, Rehkeule mit Pfifferlingen und Entenbrustfilet in Portweinsauce. (Wer eine Rezeptur möchte – wir mailen das gerne) Die Beilagen wurden entsprechend der Gerichte angepasst. Persönlich esse ich sehr gerne knusprige Entenbrust, die genau auf den Punkt gebraten ist. (dazu ein trockener Rotwein) Als kleiner Appetitanreger habe ich gleich ein Foto gemacht.
„Essen kommen!“ – es ist angerichtet.

Bumbum! Bumbum!

2. Januar 2009

Fotos: Lucas Freese, 01.01.2009  – 0:05 Uhr.

Man kann sein Geld für Böller auch sparen und versuchen schöne Bilder vom Spektakel zu machen. Mein Sohn Lucas (13) ist dazu Silvester (oder Sylvester?) auf das Flachdach geklettert und hat mit einem Stativ diese Bilder geschossen. Seine neue Kamera hat schöne Momente eingefangen. Willkommen 2009!

Schatztruhe wurde geöffnet – die Gewinner stehen fest!

1. Januar 2009

Heute war nun der spannende Moment der Verlosung. Unser Adventsgewinnspiel ist beendet und alle Schlüssel sind in der Schatzkiste – oder genauer – es sind einige tausend Edelstahlschlüssel eingeworfen worden.
Die zehn Preise wurden nun ermittelt. (1. Preis ein Büffet im Wert von 250.-€, Warengutscheine, Präsentkörbe, Einkaufgutscheine, Mittagstisch etc.) Doreen und ich haben uns dazu warm angezogen, denn es war recht kalt vor der Schatzkiste. Mein Bruder Hans hat die ganze Aktion im Film festgehalten. Ich habe zunächst die Tür aufgeschlossen und bin in die Kiste gekrochen, um zehn  Preise zu ziehen. Ein echter Feuerwehrhelm mit Licht sollt in der Kiste für die nötige Ausleuchtung sorgen. Die Schatzkiste ist unterteilt in drei Boxen.
Aus jeder Box wurden einige Schlüssel gezogen. Nach der Ziehung habe ich dann alle Gewinner angerufen, um die frohe Silvesterbotschaft zu überbringen. (Komisches Gefühl, wenn man bei den Gewinnern anruft und kennt keinen der Namen…) Es hat niemand den Preis abgelehnt…. :-)
Ich wünsche allen Gewinnern, Blogbesuchern, Freunden und Mitarbeitern ein frohes neues Jahr. Für 2009 wünsche ich Ihnen viel Gesundheit und das alle Ziele in Erfüllung gehen. Darauf öffne ich nun eine Flasche Champagner – Prost!

…und plötzlich ist Sylvester!

29. Dezember 2008

…und plötzlich ist Sylvester! Heute rufen noch Kunden an, die zu Sylvester noch ein Buffet geliefert haben möchten. Sylvester sind wie schon seit Wochen ausgebucht. Logisch – denn an Tagen wie Sylvester, Weißer Sonntag und spezielle Brückentage vor Feiertagen sind Engpässe immer vorprogrammiert.