Tipp: Damit die Suppe nicht "kippt"…

1. Februar 2009

Foto: Eine Metallsuppenkelle sorgt dafür, dass die Hize aus dem Kern des Topfes entweichen kann. (Antennenkühlung) Die Armbanduhr ist aus dem Weihnachtsgewinnspiel von TeNo… :-)

Wer hat das noch nicht gehabt: der Eintopf „kippt“ um und ist schlecht geworden. Kleine Blässchen steigen auf und die Suppe riecht sehr unangenehm. Oft passiert so etwas über Nacht und am anderen Tag kann man die Suppe nicht mehr genießen.
Was ist passiert? Wie konnte es passieren? Es waren doch nur frische Zutaten in der Suppe!

Der Grund, warum eine Suppe „kippt“ hat eine andere Ursache. Das die Suppe einmal kurz gekocht haben muss, ist jeder Hausfrau/Hausmann klar. Jetzt beginnt oft der Fehler. Beim Abkühlen werden die Fehler gemacht. Den ganzen Beitrag lesen »

Blöde Kuh!

30. Januar 2009

Ich überlege gerade, ob wir unsere “Sonntagssuppe” auch mit Buchstabennudeln herstellen. Für den Familienfrieden ist es gut… :-) (Toller Maggi-Spot)

Mozzarella-Spießchen und italienische Vorspeisen

30. Januar 2009

Foto: 600 Mozzarella-Spießchen – wer zählt nach?

Wenn ich noch einmal auf die Welt kommen sollte, dann möchte ich im mediterranen Raum leben – nur wegen der tollen Gerichte. Ich mag sehr gerne italienische Antipasti (hausgemacht!), Ciabattabrot, Carpaccio, Tiramisu, Oliven und dazu einen schönen Rotwein…
Heute ist unsere Küchenmannschaft mit einem Finger-Food Buffet für 300 Personen beschäftigt. Das Buffet muss am Samstag um 7:15 Uhr beim Kunden sein. Über 3000 Teile werden auf Platten dekoriert und frisch ausgeliefert. Die Mozzarella-Spießchen gehören auch zu meiner „kann-ich-nicht-von-lassen“ Liste. Die 600 Spießchen werden in feiner Handarbeit mit Cocktailtomaten hergestellt. „Essen kommen!“ – hießt es am Wochenende bei über 25 verschiedenen Buffets. Ich hoffe, dass wir alles perfekt schaffen. Die Auslieferungsfahrzeuge sind voll getankt, die Stimmung ist gut, die Backöfen sind „heiß auf unser Angebot“ und die Gäste sind eingeladen. Auf geht es…

Dino-Federball mit dem Grünkohlorden

28. Januar 2009

Zur kurzen Information: Kohlorden werden immer für Grünkohlessen fertig gestellt. Diesen Orden bekommt der neue Kohlkönig verliehen. Der Knochen wird lackiert und später mit Plaketten der Könige verziert. Die Grünkohlzeit hat eben ganz eigene Gesetze.
Als der Knochen heute abgeholt wurde, dachte ich nur: Sieht irgendwie aus wie ein Federballschläger in der Neandertalzeit. Doreen (unsere freundliche Stimme am Telefon) hat sich schon mal für die Mittagspause aufgestellt. Federball mit einem Blattknochen! Vielleicht gab es damals eine Bundesliga: „Dino-Federball.“ (dann wäre Düsseldorf auch mal in der 1. Liga :-) )

Die Ziehung der Blogpräsente. Live und in Farbe.

28. Januar 2009

Kirstin Walther (Saftblog) ist bekannt für außergewöhnliche Aktionen. Zu Ihrem 3. Bloggeburtstag haben wir Ihr einen „Blogpräsentkorb“ versprochen. (mehr dazu hier) Die Kartons sind nun angekommen und Kirstin hat vor laufender Kamera die Präsente ausgepackt. Ein toller Event, der von vielen Bloggern und Twittern live verfolgt wurde. Ich habe den Film leider nicht live sehen können. Die Aufnahme ist aber parexcellence gelungen und wirklich sehenswert. Danke!
Ich finde es sehr beachtlich, was Kirstin gleichzeitig alles machen kann:  Film aufnehmen, Präsente auspacken, in die Kamera sprechen, Kommentare lesen, Kommentare live beantworten, Skype-Nachricht schreiben, lächeln und erklären…. Klasse gemacht.
Die Ziehung ist nun online und kann auf dem Saftblog verfolgt werden. Es lohnt sich.

Kunden wird neuer Service geboten

27. Januar 2009

Foto: Die Rezpte mit Olivenöl und Paprika-Patè

Seit einigen Wochen haben wir keine „Kundenzeitung“ mehr. In dem Blättchen waren Rezepte, Kreuzworträtsel, Witze und zunehmend mehr [nervige] Werbung. Das Heftchen wurde in einem Verlag gedruckt und an viele Fleischereien mit deren Logo verschickt. Es war also kein firmentypisches Magazin, sondern ein Blättchen, das es in (fast) jeder Fleischerei gibt. (mit gleichem Inhalt)
In den letzten Monaten konnte ich feststellen, dass kaum ein Kunde das Heft mehr mitnimmt. Unsere Damen mussten eine Art „Zwangsentsorgung“ einführen, in dem es einfach in die Einkaufstasche gesteckt wurde. Das Abo wurde von uns gekündigt.

Jetzt haben wir etwas Neues: ein Rezept-Service. Susanne Melles, Gesundheitsberaterin, Buchautorin und Werbetexterin schreibt für uns wöchentlich Rezepte. Sie schreibt die Rezepte der Jahreszeit entsprechend und gibt zusätzlich Produktinformationen. Die Rezepte sind abgestimmt auf unser jeweiliges Produkt der Woche  Auch hochwertige Olivenöle und Pesto-Spezialitäten werden präsentiert und vorgestellt. Alle Produkte genügen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Es fällt so manchen unserer Kunden noch einfacher, gesund und kreativ zu kochen, was in der heutigen Zeit sehr wichtig ist.
Die Rezepte können gesammelt werden. Dadurch ergibt sich schnell ein „Freese-Kochbuch“ mit jährlichen 52 Seiten, prall voll mit wertvollen Tipps.

In den ersten „Testwochen“ konnten wir noch keine Aussage treffen, ob die Rezepte von unseren Kunden angenommen werden. Erst als gezielt nach einigen Ausgaben gefragt wurde, mir klar, dass dieser Service gut ankommt.
Susanne ist auch aktive Bloggerin und hat bei uns auch schon den „Gesundheitstag“ veranstaltet. Ich freue mich, dass ihre Idee so gut angenommen wird. Service wird bei uns GROß geschrieben.

Hier ein Rezept von Susanne:
Geschmorte Beinscheibe aus dem Römertopf®
Sie benötigen:
1 Rinderbeinscheibe (ca. 500 g)
4 Zwiebeln
3 Birnen
3 Knoblauchzehen
1 Peperoni
2 Lorbeerblätter
Olivenöl
1 Prise Salz
1 kleine Dose Tomatenmark
3/8 l trockener Rotwein
1 Tl Kräutersalz
Und so geht’s:
Den Römertopf® nach Herstellerangaben wässern.
Zwiebeln achteln, Birnen schälen und vierteln.
Das Fleisch mit einer Marinade aus Olivenöl und einer
Prise Salz von beiden Seiten einpinseln.
Alle Zutaten in den Römertopf® geben, das Fleisch
zuletzt.
Den Römertopf® schließen, in den kalten Ofen schieben.
Bei 200°C ca. 1,25 Stunden garen.
Die Peperoni und Lorbeerblätter aus der Sauce
entfernen, die Sauce pürieren und zum Fleisch servieren.
Dazu passen Spätzle und ein grüner Salat.

“Essen kommen!” es ist angerichtet.

Achtung, jetzt kommt ein Karton

26. Januar 2009

Heute wurden gleich zwei Präsente abgeschickt. Der Inhalt war etwas außergewöhnlich. Beim Packen musste ich gleich mehrmals die Frage beantworten, welche Bedeutung die Zettel an den Würsten haben. „Das ist ein Blog-Präsentkorb!“ Stirnrunzeln und fragende Blicke waren die Quittung. Für die Blogbesucher habe ich – wie gewünscht – den Blog-Präsentkorb im Foto festgehalten. Leider war der Karton gerade verschlossen… :-)  Es ist also etwas Fantasie gefragt.
Ich wünsche dem Empfänger viel Freude und einen guten Appetit.

Nur noch sonntags Fleisch essen!

24. Januar 2009

Die Deutschen sollten weniger Fleisch essen und damit etwas für die Umwelt tun. Der Verzicht auf Rindfleisch würde die Viehhaltung und die Fleischproduktion einschränken. Rinder gelten als klimaschädlich, weil sie große Mengen Methangas ausstoßen. [„...Ich empfehle eine Rückkehr zum Sonntagsbraten...!“] – ist die Forderung des Präsidenten des Umweltbundesamtes, Andreas Troge.

Laut Berechnung des Bundesamtes ist die deutsche Landwirtschaft verantwortlich für knapp sieben Prozent der Treibhausgasemissionen im Lande.
Ich gebe Herr Troge völlig Recht. Wir essen zuviel Fleisch (einschließlich meiner Person). Wir sollten bewusster essen, uns mehr Zeit zum Essen nehmen und die Esskultur hochwertiger stellen. Das wird in unserer Gesellschaft leider immer weniger.

Wenn ich nun die Gedanken des Umweltbundesamtes zu Ende denke, Den ganzen Beitrag lesen »

Think Positive Charity

23. Januar 2009

Das TeNo Blog schreibt mir aus dem Herzen. Gejammer an allen Ecken, jedem geht es schlecht, jeder hat Probleme, es geht bergab mit uns, wie soll das weiter gehen….
Die Stichwörter lassen sich beliebig erweitern. Ein Handelsvertreter (Gewürze) sagte mir kürzlich: „Du glaubst gar nicht, wie deprimiert ich am Abend nach Hause komme! In jedem Geschäft wird geklagt, gejammert und gestöhnt! Das reißt einem völlig runter!“
Wir klagen auf einem verdammt hohen Niveau und haben für Vieles den Blickwinkel und die Wertigkeit verloren. 

Es ist sicherlich nicht einfacher geworden, und ich möchte auch viel mehr, als ich derzeit kann und habe. Ich freue mich aber gerade heute zu leben, mit Kunden im Kontakt zu stehen, anerkannt zu werden, immer neue Herausforderungen zu meistern und aktiv zu sein. Was gibt es Schöneres? Lieber Jürgen: Glückwunsch zu Deiner Aktion. Ich wünsche Dir die 1250 Kommentare. Klasse, ich drücke Dir die Daumen.

Schlange stehen für die Blutsuppe

22. Januar 2009

Foto: Warten auf einen frischen hausgemachten Eintopf

Würden Sie für einen Eintopf  über 50 Kilometer fahren?
Würden Sie für einen Eintopf lange Wartezeiten in Kauf nehmen?
Würden Sie wegen eines Eintopfs nicht gemeinsam mit ihrer Familie essen?
Würden Sie für einen Eintopfwunsch bei Ihrem Fleischer anrufen?

All diese Fragen kann ich in diesem Beitrag beantworten. Sie müssen dabei etwas „hart“ sein und über eine gute Vorstellungsgabe verfügen. Auch über die Essgewohnheiten einiger Erdenbürger müssen Sie denken können: „egal!“

Wir bieten etwas dreimal im Jahr einen Eintopf an, der sehr regional ist, der mit viel Tradition behaftet ist, der viele alte Erinnerungen weckt und wo der Liebhaberkreis nur ein „JA!“ oder ein „Nein!“ kennt. Es ist die „Blutsuppe“.
Jetzt werden Sie bestimmt denken, in der Region Visbek leben nur Vampire oder essgestörte Menschen. Die „Blutsuppe“ ist eine Art Kartoffelsuppe, die mit viel Gemüse, Backpflaumen und Apfelringen gekocht wird. Sie wird mit Essig und Zucker abgeschmeckt. Das frische Blut kommt ganz zum Schluss in den Eintopf. (ca. 2 %) Zu der Suppe gibt es gekochte Fleischknochen und gegarte Pfötchen. Ich sehe schon Ihre Nase ziehen, Ihre krause Stirnfalten und ich höre ein lautes „Iiiii!“

Die „Blutsuppe“ ist ein typisches Wintergericht und wurde früher auf dem Bauernhof beim Schlachten gekocht. Heute kennen die Suppe vorwiegend ältere Menschen, die mit viel Begeisterung die Suppe essen. Sie nehmen große Anfahrtswege auf sich (gestern waren es einige, die 20 – 50 km gefahren sind). Es gibt im Vorfeld viele Anrufe bei uns. „Wann kochen Sie wieder Blutsuppe?“ Gestern wurde neben der Steckrübeneintopf (Oldenburger Südfrucht) auch Blutsuppe verkauft. Wir mussten fast einen Parkplatzdienst einrichten! Die Wartezeiten im Laden waren viel länger, als sonst. Jeder kam mit einem Topf in der Hand in den Laden, alle waren gut zufrieden und die Suppe war später ganz ausverkauft. (genau passend gekocht)

Gekocht wird die Suppe immer von meiner Mutter und von mir. Einige unserer Damen ziehen die Nase kräftig und probieren die Suppe nicht.
„Essen kommen!“ ist eben auch Geschackssache. :-)