Fischers Fritze fischt frische Fische…

10. März 2009

Foto: Ein solcher Fischteller soll die Pause überbrücken…

Stellen Sie sich einmal vor, Sie besuchen auf einer alten Bauerndiele eine Theateraufführung. Das Stück handelt von einem Fischer. In der Pause wird ein Fischteller gereicht, auf dem unterschiedliche Spezialitäten angerichtet sind. Auf dem Teller finden Sie Räucherlachs, Makrele, Butterfisch, geräuchertes Forellenfilet, Stremel-Lachs, Blätterteigfleurons mit einer Fischfarce, Brot und einem Matjes mit Apfeldipp. Der Matjes ist zwingend vorgeschrieben, weil er im Theaterstück vorkommt.
Was würden sie für einen solchen Teller bezahlen? Sie können die Theaterkarte mit und ohne Fischteller kaufen. Die Leckerei wird in einer 30-minütgen Pause neben Champagner, Bier und Säften ausgeteilt. Damit bei der Ausgabe kein Wartezeiten entstehen, sollen die Teller an verschiedene Ausgaben verteilt werden. Hier geht es zum Voting:

Lieblingshomepage

Auf Wiedersehen Tibet

9. März 2009

Auf Einladung des Kulturkreises Visbek liest Autorin, Filmemacherin, Schauspielerin und Regisseurin Maria Blumencron aus ihrem Buch “Auf Wiedersehen, Tibet” am 20. März 2009 um 19.30 Uhr im Rathaus in Visbek.
Maria Blumencron, geboren 1965 in Wien (lebt heute in Köln), arbeitete als Schauspielerin an verschiedenen Bühnen und in TV-Serien. und seit 1988 als freie Autorin und Regisseurin. Seit 1999 macht sie das Schicksal Tibets sichtbar, etwa in ihren preisgekrönten Dokumentarfilmen “Flucht über den Himalaya – Tibets Kinder auf dem Weg ins Exil (ZDF, 2000) und “Jenseits des Himalaya Tibets Kinder im Exil (ZDF, 2005) oder in ihrem Buch “Flucht über den Himalaya (Malik Verlag, 2003). Anschließend gibt es einen kleinen Snack, aber keine tibetische Speisen…
Es gibt noch einige Karten für diese Veranstaltung…

Die Kollegen kommen…

8. März 2009

Alles ist vorbereitet für den Besuch meiner “ERFA-Kreis Kollegen”. Ich wünsche uns ein paar schöne und informative Stunden. Wir haben ein gutes Programm zusammen gestellt und freuen uns auf kritische Worte, offene Gespräche und viele Infos. Es ist eine Art “BarCamp” für Fleischer… :-)

Grillen und klönen mit Kollegen

6. März 2009

Foto: Warten auf den heißen Grill…

Am kommenden Wochenende (Sonntag und Montag) werden wir von zahlreichen Kollegen besucht. Wir sind die Gastgeber des „ERFA-Kreis-Treffens“ in Visbek. ERFA steht für Erfahrungsaustausch. Die Kollegen kommen aus dem ganzen Norddeutschen Raum. Bei so einem Treffen wird ganz ehrlich und offen miteinander gesprochen. Es werden die Umsatzzahlen offen gelegt, die betriebswirtschaftliche Auswertung gezeigt, über Probleme und Erfolge gesprochen und etwas Geselliges darf auch nicht zu kurz kommen. Jeder der zwölf Betriebe bringt seinen „Top-Grillhit“ mit, den wir am Sonntag gemeinsam grillen.

Neben der Betriebsbesichtigung steht ein umfangreiches Rahmenprogramm an. Dazu habe ich eine super nette Kollegin eingeladen. Doris Siegle von der Metzgerei Siegle aus 74321 Bietigheim-Bissingen wird zu uns sprechen. Das Kollegenehepaar ist im vergangenen Jahr mit dem „Rudolf-Kunze PR-Preis“ ausgezeichnet worden. (Den Oscar im Fleischerhandwerk)

Am Montag kommt die Ladenbaufirma Aichinger noch dazu. Sie referieren über die „Zukunft der Fleischerei“ Alles im Allem haben wir ein sehr volles Programm. Es wird sicherlich eine schöne Zeit, wenn man mit kreativen Kollegen zusammen sitzt. Wir alle profitieren von solchen Tagen. Wir freuen uns auf unsere Gäste!
„Essen kommen!“ – wir alle essen mit.

Ohne Abwrackprämie

5. März 2009

Manchmal sind Dinge einfach nur lästig. So werden leere Eimer in einigen Haushalten/Betriebe immer gesucht und wir haben einfach zu viele davon. Daher machen mir eine „kostenlose Abwrack-Aktion“, indem wir die leeren Ketchup- und Mayonnaiseeimer vor dem Laden zum kostenlosen Mitnehmen platzieren. Oft dauert es nur einige Stunden, bis wir die Eimer unter das Volk gebracht haben. Eine Abwrackprämie zahlen wir dafür nicht – wir verschenken die Eimer.

Hier bloggt der Meister

4. März 2009

Vor einigen Wochen habe ich ein Interview für die Zeitung „Norddeutsches Handwerk“ zum Thema bloggen gegeben. Astrid Funck war die die sympathische Dame, die mir handwerksbezogene Fragen stellte. 
Die Wirtschaftszeitung der Handwerkskammer Oldenburg wird vom Schlüterschen Verlag herausgegeben, die auch das Handwerksportal: Handwerk.com betreibt.
Auf Handwerk.com ist nun ein lesenswerter Bericht über unser Blog veröffentlicht worden. Für viele Handwerker ist ein Blog etwas völlig fremdes. Das soll sich mit dem Beitrag ändern. Handwerker sollen erkennen, welche Möglichkeiten durch ein Blog geschaffen werden können.

Eine weitere schöne Nachricht kam heute per Post. Der „Deutsche Fleischer Verband“ begrüßt mich im Arbeitskreis „Werbung.“  Es solle eine Gemeinschaftswerbung für unser Handwerk erarbeitet werden. Die erste Sitzung ist in Frankfurt. Bin sehr gespannt auf die neue Aufgabe, die ich gerne annehme.

Griebenschmalz von alten Hausschlachter

3. März 2009

 

 

 

 

 

 

 

Auf meiner „Wanderzeit“ als Geselle habe ich viel gelernt. Ich war einige Jahre im ostfriesischen Esens und habe beim Kollegen Bruns viel „mitgenommen.“ (Natürlich nur mit den Augen…)
So ist z.B. unser Griebenschmalz ein Kind aus dieser Zeit. Dieses Rezept habe ich von einem alten Hausschlachter, der ein total leckeres Griebenschmalz schon immer so hergestellt hat. Dieser Brotaufstrich wurde heute hergestellt. Etwa 75 kg Griebenschmalz werden in der „Mengmulde“ von Klaus gerührt, damit sich die Gewürze richtig verteilen. Das Schmalz wird als kleiner Appetitanreger in verschiedenen Restaurants gereicht. Es schmeckt einfach lecker.
Eine Schmalzwoche veranstalten wir in den Wintermonaten. Dann bieten wir etwa 15 verschiedene Sorten an, wie z.B. Knoblauch-, Tomaten-, Apfel-, Rosinen-, Zwiebelschmalz usw.
Von den Kalorien ist das Brotaufstrich sicherlich etwas üppig – aber man kann die Butter ja weg lassen… „Essen kommen!“, meine Schmalzlocke.

P.S. Auf Schwarzbrot schmeckt Schmalz besonders gut.

Kurioses am Samstag

28. Februar 2009

Kurioses und Lustiges eines Tages. Buffets für unsere Kunden – was wir heute erlebt haben:

Das erste Buffet am Mittag sollte ausgeliefert werden. Das Fahrzeug entsprach aber nicht meinen Vorstellungen von Sauberkeit. Also wurden alle Regale ausgeräumt und mit heißem Wasser, Reiniger und Hochdruck das Auto „salonfähig“ gemacht.

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Bei einer Feier kam ein Gast zu mir, der leicht angeheitert war: „Was machst du mit dem ganzen Geld? Bringst du das nach Luxemburg?“ – „Luxemburg? Warum?“ – „Das machen doch all die Großen!“ Sorry, aber dazu gehöre ich leider nicht.

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Bei einer anderen Auslieferung im dünn besiedelten Moorgebiet von Vechta, konnte ich die Lieferadresse nicht finden, weil mal wieder kein Haus eine Hausnummer hatte! Nachdem ich 15 Minuten die Straße auf und abgefahren bin, klingelte mein Handy! „Du, die Leute rufen schon an! Die stehen vor dem Hof und winken!“ Und siehe da – dort standen wild winkende fröhliche Menschen, etwa 300 m von der Straße entfernt. Essen kommen mit Antipasti, Finger-Food und Dessert – und noch pünktlich.

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Bei einer Grünkohllieferung kam eine nette Dame die Treppe hoch. Sie trug einen riesigen Grünkohlorden und war als Königin schnell zu erkennen. Der Kohlorden trug meine Handschrift: „Grünkohlkönig!“ Der Orden war schon einige Jahre alt und scheinbar „vererbt“ worden. Ich fand es nur witzig, wie mit solchen „Schmuckstücken“ umgegangen wird…

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Bei einer Elektrofirma in Wildeshausen musste das Buffet in die neue Werkhalle geliefert werden. Die neue Straße stand auf keiner Straßenkarte. Ich hatte auf der Auftragsbestätigung einen Vermerk geschrieben: „Gibt es die Straße überhaupt…?“ Als ich die Halle betrat, kam als erstes die Sekretärin mit einer Visitenkarte zu mir: „Hier Herr Freese, dass muss auf der Rechnung stehen. Gefunden haben Sie uns ja!“

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Eine andere Gruppe –wieder Grünkohl – meldete kurzerhand, dass von den 100 Personen 25 Personen nicht gekommen sind! Wir hatten aber für 100 Personen Grünkohl an Bord. Scheinbar war ein Sterbefall die Ursache der Absage…

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Ein Kunde im Laden: „Wir planen eine Feier. Ich habe mich auf Ihrer Homepage schon umgesehen. Tolle Seiten. Deshalb kommen wir zu Ihnen! Meine Frau möchte aber ein richtiges Prospekt in den Händen halten und nicht am PC scrollen!“ Bitte schön: unser Exposé.

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Wünsche allen Blogbesuchern einen schönen Sonntag.

Testobjekt im Anflug

28. Februar 2009

Foto: Stillleben mit “Leuchtkraft”

Alle Pakete mit der „Schinkensülze mit Aroniasaft“ sind gepackt. Dazu ein kleiner Gruß dazu (Foto oben) und ab geht die Post (am Montag). Wir wünschen allen einen guten Appetit und viel Freude mit der Gemeinschaftsproduktion aus Visbek-Arnsdorf.

Mockturtle-Suppe

27. Februar 2009

Foto: Mockturtle bedeutet: “gefälschte Schildkröten-Suppe” Gretchen braucht sich nicht zu verstecken. Sie ist putzmunter. Die Mockturtle entstand in der Seeblockade von Napoleon. Ein lange Geschichte…

Das magere Schweinefleisch, die Zungen und die Herzen sind gekocht. Die Mettklößchen (2 g/Stück) stehen für Suppe bereit. Die kräftige Grundbrühe wurde letzte Nacht hergestellt. Heute kochen wir 250 l Mockturtle-Suppe. Wir sind seit einigen Tagen ausverkauft. Einige Online-Kunden warten schon. Die gesamte Menge wird in Dosen gefüllt und gekocht. Wer sehen möchte, wie die Suppe hergestellt wird, kann sich zwei Filme dazu anschauen: VOX, „Wissenshunger“ und Kabel eins, RTL und N24 „Abenteuer Leben“. Viel Spaß – ich hole gleich meinen „goldenen Probierlöffel“ und teste die Mockturtle. „Essen kommen!“ – die Suppe ist fertig!