22. Juli 2009

Foto: Nevio hat die schönsten Träume…
Tina und Gregor waren auf dem Volksfest mit dem kleinen Nevio. Dabei zeigte er sich von seiner besten Seite und träumt schon mal vom leckeren Freese-Schnitzel. Oma Kerstin sagt nur: „Mensch, dass ist doch ein schönes Foto für den Freese! Der macht da was draus!“ „Essen kommen!“ bedankt sich bei Nevio für die tolle Pose und wünscht weiterhin so leckere Träume! (die erste Pommes gibt es später gratis)
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21. Juli 2009

Foto: Stefan macht alles zu “Schnecke” – Bratwurst für den Mittagstisch
Deutschland bewegt sich zur Zeit im „Schneckentempo“ – überall wo man anruft, bei jeder Mail, und bei der Kundschaft heißt es nur: „Sorry, wir sind im Urlaub und in 14 Tagen wieder für Sie da!“ Die ersten drei Wochen der Sommerferien sind immer die „Schlimmsten“. Im Laden sind erheblich weniger Kunden, die Straßen sind leer und zur „gefühlten 27. Grillfete“ schmeckt das Fleisch irgendwie auch nicht mehr. Mir fällt aber deutlich auf, dass die Fahrradtouristen in unserer Region zunehmen. Fast jeden Mittag kommt eine Gruppe, die im schönen Oldenburger Münsterland eine der gut ausgeschilderten Touren fährt.
Passend zu diesem „Schneckentempo“ bieten wir einen Mittagstisch an: Bratwurstschnecken mit Gemüsegratin und Salzkartoffeln. Als Dessert: Vanillecreme mit selbst gepflückten Kirschen…”Essen kommen!” – noch ist genügend da!
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20. Juli 2009

Foto: An der Wand steht das schwere Hackbeil, daneben der kleine Steakklopfer und am Fleisch ist das glatte ”Plätteisen”
„Du bist wie ein Kotelett: von beiden Seiten bekloppt!“ – diese Aussage hören wir oft, wenn ein Steak, ein Kotelett oder ein Schnitzel geklopft werden soll. Ob es nun ein geklopftes Stück Fleisch sinnvoll ist, mag jeder selber für sich entscheiden. Persönlich mag ich lieber die ganze Fleischstruktur und nicht die mit dem Hammer zerstörte Faser.
Im Geschäft benutze ich gerne den 800g Plätter aus schwerem Edelstahl. Damit kann man z.B. ein Steak, welches keine gleichmäßige Stärke har, sehr gut in Form bringen, ohne dass zuviel zerstört wird. Zum „Plätten“ lege ich das Eisen nur leicht auf das Fleisch und drücke es kräftig an. (ein kleiner Klaps geht auch) Der Steakhammer (400g Kampfgewicht) erfüllt fast den gleichen Zweck. Unser kleiner Hammer hat verschiedene Oberflächen, die auf einem Würfel angebracht sind. Er kann steaken (Fleischfaser schneiden), glatt klopfen, klopfen mit feiner Struktur und klopfen mit einem groben Muster. Dieses Gerät ist für die Küchenarbeit gut einsetzbar.
Das Hackbeil (1200g Schwergewicht) kann auch den Zweck des Fleisch Klopfens erfüllen. Die Kraft des Schlags lässt sich aber schwer dosieren, dadurch kann das Fleisch auch schon mal zu flach werden.
Fazit: Gut abgehangenes Steakfleisch braucht nicht geklopft werden. Lieber etwas dünner vom Fleischer schneiden lassen. Steaks lassen sich auch gut mit dem Handballen flach drücken – damit gehen sie sehr liebevoll mit dem hochwertigem Fleisch um.
Tipps zum Steak braten gibt es hier, und hier
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18. Juli 2009

Foto: Das Brötchen kommt bei 5,30 € /kg auf einen Preis von 0,29 €/Stück
Sie denken vielleicht, der Freese hat doch nichts mit Brötchen zu tun. Das ist aber nicht ganz richtig, denn fast jedes Buffet wird mit Brotspezialitäten ausgeliefert. Es gibt den „Lui-Burger“, Canapé, Schnittchen, wird haben das Riesenbrötchen als Suppentasse für Gulaschsuppe und viele Schwarzbrotsorten im Laden.
Die EU plant nach der korrigierten „Gurkenverordnung“ (dürfen wieder krumm sein!!!) nun ein neues Bürokratiemonster. Sie möchte, dass die Bäcker ihre Brötchen und Kleingebäcksorten nach Gewicht verkaufen. („Hätte gerne 5 Brötchen!“ - „Darfs etwas mehr sein…?“)
In einigen europäischen Ländern ist der Brotverkauf nach Gewicht schon üblich. Die deutschen Bäcker finden aber, es ist eine „unverschämte Bevormundung der Bürger!“
Wie finden Sie das? Ist ein Brötchen nach Gewicht eine faire Sache? Haben die Bäcker nur Angst, dass der tatsächliche Preis ans Licht kommt? Sollen die EU-Gesetzesleute sich um wichtigere Dinge kümmern? Könnten sie sich an eine solche Preisauszeichnung gewöhnen? Der Markt soll es selber regeln?
Übrigens, bei uns werden die „Brötchen“ schon seit Jahrzehnten nach Gewicht verkauft - und zwar in Form einer Frikadelle…! 
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17. Juli 2009
Auf dem Blog von „Best-Practice-Business” gibt es unzählige Geschäftsideen, Marketingtipps, innovative Vorstellungen und Finanztipps. Burkard Schneider ist der kluge Kopf dahinter. Er hält ständig Ausschau nach Neuem und schaut dabei weit über den Tellerrand. Ich besuche das Blog mehrmals täglich, weil ich immer (!) etwas für mich und für andere finde. Dieser Blog verdient das Prädikat „besonders wertvoll“.
Jetzt hat Burkhard über unsere gemeinsame Kooperation mit Susanne Melles und Michael Lalk geschrieben und als „Fibel-Marketing“ vorgestellt. Natürlich hat er gleich weiter gedacht und neue mögliche Partner dazu gesucht…
Danke für den tollen Bericht Burkhard.
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16. Juli 2009
Mit Lieferungen ins europäische Ausland habe ich nicht immer gute Erfahrung gemacht. Wir verschicken nur noch Ware, wenn wir den Kunden kennen, oder wenn vorab die Versandkosten erfragt werden. (liegen schnell bei 30.- Euro je Paket) Meistens möchte der Besteller dann keine Ware mehr, weil es einfach zu teuer wird. Um die ganze Mehrarbeit und den „Stress“ zu umgehen, verschicken wir nur noch bundesweit.

Foto: Nicht jeder Brief wird entdeckt…
Doch es kommt immer mal wieder vor, dass der „Freese weich wird“ und dennoch Ware verschickt – auf Rechnung. Die Quittung kommt in der Regel gleich, denn das Paket nach Italien wurde nie bezahlt und bei einem Paket nach Österreich kam es zu einem „Happy End!“ Wir hatten diese Rechung schon unter „Erfahrung“ ausgebucht, weil keine Nachricht an dem Empfänger beantwortet wurde. Einen Anwalt wollten wir wegen der geringen Summe nicht einschalten.
Nun kam gestern eine sehr nette Mail aus Österreich. Die Firma hat sich tausendmal entschuldigt, weil der Steuerberater erst jetzt diesen Fehlbetrag entdeckt hat. Die Bestellerin hatte einen Zahlendreher bei der Überweisung gehabt und das Geld ist auf einem Sonderkonto verschwunden. Das kann passieren.
Ich finde es aber sehr aufrichtig, dass nach so langer Zeit ein Fehler bemerkt wurde und eine super nette Entschuldigung geschickt wird. Danke.
Die Geschichte in Italien werde ich mit einem Sommerurlaub verbinden… Eine Urlaubsreise in die Region habe ich der Dame schon angekündigt.
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14. Juli 2009

Steuern zahlt man nicht gerne – dennoch muss es sein. Einige Steuern sind so versteckt, dass der Kunde sie kaum bemerkt oder als „das-ist-nun-mal-so“ ansieht. (Tankstelle, Zucker, Zigaretten…) Dazu passt ein Spruch, den ich heute in einer großen Tageszeitung gelesen habe: „Die große Kunst besteht nur darin, die Steuern zu erheben, ohne die Staatsbürger zu bedrücken!“ (Friedrich II. König von Preußen (1712-1786)
Bei Lebensmittel gilt der halbe Steuersatz von 7 Prozent. Aber das ist nur die halbe Wahrheit, denn es ich nicht so einfach und auch nicht so leicht zu erklären. Esse ich im Restaurant zahle ich 19 Prozent, nehme ich die gleichen Speisen mit nach Hause (außer Haus) zahle ich nur 7 Prozent.
Wenn ich im Party-Service einen Auftrag annehme, ist es noch schwieriger. Wird nur ein Buffet bestellt ohne Geschirr oder Personal, ist der Auftrag mit 7% zu versteuern. Wird ein Teller mitgeliefert, wird der gesamte Auftrag mit 19% versteuert. (ebenso, wenn ich Tischdecken oder Personal mitbringe) Unsere Preislisten sind jedoch mit 7% ausgelegt – wer würde es schon verstehen, wenn ich dem Kunden sage: „Sie müssen 1000.- € bezahlen, wenn sie kein Geschirr nehmen und 1400.- € wenn sie 12 Suppentassen dazu bestellen …!“ (weil der voller Steuersatz fällig wird)
Es geht um die Dienstleistung. Sobald ich eine „restaurantähnliche Leistung“ erbringe, gilt der volle Steuersatz.
Heute kommt nun eine neues Urteil des BFH (die Abkürzung kenne ich leider nicht) Den ganzen Beitrag lesen »
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13. Juli 2009

Foto: Frische schmeckt man.
Vor einigen Minuten war ein Ehepaar im Laden, die einen Becher Fleischsalat verlangten. Leider war nicht mehr genügend da. „Wir warten gerne auf frisch hergestellten Fleischsalat! Bei euch schmeckt er am Besten!“
Also, an die Arbeit! Erika hat schnell die Gurken geschnitten. Die Mortadella wurde durch den Streifenschneider gelassen und die Zutaten wurden angemischt. Ich schreibe hier bewusst nicht mehr dazu, weil ich das Rezept vor einigen Jahren aus meiner Gesellenwanderschaft mitgebracht habe. Seither ist der Fleischsalat ein Renner.
Ich habe meinen Kunden mit lockeren Sprüchen die Wartezeit verkürzt, der Fleischsalat war bald fertig und wurde sofort als der „vielleicht frischeste Fleischsalat Deutschlands“ angepriesen. Meine Tochter Elisabeth sagte nur: „Der schmeckt richtig geil!“
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10. Juli 2009

Foto: Schmetterlinge im Bauch…
Kooperationen sind im Einzelhandel und in der Geschäftswelt üblich. Durch den Synergie-Effekt bekommen die Kunden einen echten Vorteil, der meistens nichts mehr kostet. So können z.B. der Friseur mit dem Taxiunternehmen, der Klempner mit einer Reinigungsfirma und der Fahrradhändler mit einem gastronomischen Betrieb kooperieren.
Wie könnte aber eine Gemeinschaftsproduktion zwischen einem Lieferanten für Baumaschinen/Industriebedarf und einem Fleischer aussehen? Eine Verlinkung der Webseiten ist sicher eine schnelle und einfache Lösung. Sie bringt dem Kunden aber keinen echten Vorteil, sondern nur eine Erleichterung. Mit Michael und Dagmar Lalk (und Lilly) aus Bad Bramstedt besteht schon eine längere Blogbekanntschaft, Geschäftbeziehung und Zusammenarbeit. (persönlich haben wir uns noch nicht kennen gelernt) Das Ehepaar betreibt seit über 5 Jahren den Baudax Online-Shop, in dem u.a. auch tolle Grillgeräte angeboten werden.
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Was liegt näher das Fachwissen “Gartengrill” und das Fachwissen “Grillen” in eine Emulsion zu gießen. Aus dieser Idee ist ein gemeinsamer 10-seitiger Report entstanden, mit dem Titel: Sommer, Sonne, Grillfieber!
Es wurden sehr viele Informationen über Grillgeräte, Esskultur, Grillarten, Grillfleisch, Grillrezepte und Grilltipps zusammen getragen. Diese geballte Fachinformation musste nun textlich zusammengesetzt werden, damit daraus für die Kunden ein echtes Grillvergnügen wird.
Die Lösung: Die Texterin Susanne Melles – vielen Bloglesern bereits bekannt als Ernährungsberaterin und Erfinderin des SanoVia-Programms – hat sich dieser Aufgabe angenommen. Susanne hat ihre Erfahrung bei bekannten Textern im In-und Ausland erlernt. Ihre Schwerpunkte liegen bei langen Texten, White Papers, Reports und Website-Texten. Mein erster Gedanke war: „Etwas besseres wie Susanne kann uns gar nicht passieren. Sie ist die Fachfrau für den Grillreport zwischen dem Baudax und mybratwurst.de!“
Der Grillreport „Sommer, Sonne, Grillfieber“ ist wirklich sehr gelungen. Ich freue mich sehr, dass wir den Report als Beilage im Geschäft und zum Downloaden anbieten können. Susanne Melles dazu: „Der vorliegende Report zeigt, dass Synergien möglich sind, auch wenn es sich auf den ersten Blick um vollkommen unterschiedliche Branchen handelt!“
Ich bin froh und stolz darauf, dass wir auf diesem Weg eine durch das Blog entstandene Zusammenarbeit geschaffen haben, die für andere Firmen sicherlich nachahmenswert ist. Susanne Melles bringt so unterschiedliche Branchen textlich zusammen und dadurch entstehen für die Kunden beider Seiten Vorteile.
Ich bin gespannt auf die „Grillreport-Reaktionen“ meiner Kunden. Der Fa. Lalk gönne ich dicke Grillgeräteaufträge und der Susanne wünsche ich viele Unternehmen, die eine Kooperation als echte Chance sehen. (daraus natürlich Aufträge für Sie…
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9. Juli 2009
Die AFZ [Allgemeine Fleischer-Zeitung] hat von Ihrer gelungenen 125.Jubiläumsfeier eine Bildergalerie angelegt. Wer möchte kann dort den Abend „nachholen“…
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