„Früher war alles besser!“ – diesen Satz habe ich gestern bei einer Sitzung öfter gehört. (es ging um die Belebung der Visbeker Kirmes). Passend dazu habe ich heute im Wurstblog einen Beitrag gefunden, der genau in diese Kerbe schlägt und dazu auch noch mit Wurst zu tun hat. Viel Spaß darf ich schon einmal wünschen.
Die Firma Rational – führender Hersteller von Kombidämpfer – hatte heute in unserem Betrieb Kunden eingeladen. Es kamen einige Kollegen um unseren Betrieb zu sehen und um die vielen Einsatzmöglichkeiten der Geräte gezeigt zu bekommen. Unter Kollegen zeigt es sich viel leichter und offener. So hatten wir einige Produkte vorbereitet, die wir dann frisch hergestellt haben. Begonnen haben wir mit gebackenen Brötchen (Rohlinge vom Bäcker), Krustenbraten, Schweinekammsteak [300g], Putenfilet, Schweinefilet, Frikadellen, Scampi im Speckmantel, Grillpflaume, Gemüse, über Nachtgarung, Hähnchenkeulen, Spiegeleier, Kartoffelspezialitäten und viele andere Gerichte wurden hergestellt und verköstigt. Die Einsatzmöglichkeit eines Self-Cooking-Centers ist schier unerschöpflich. Die Kollegen waren echt begeistert, wie leicht die Geräte zu bedienen sind und mit welcher Qualität die Ware aus dem Gerät kommt.
Rolf Bökamp, regionaler Verkaufsleiter, hat die fachlichen Fragen zu den Geräten beantwortet. Diese Kombination machte die Würze der Veranstaltung aus, denn man konnte nach der Betriebsführung ganz ungezwungen sich mit Kollegen austauschen.
Wenn jemand eine „private“ Führung und Vorführung in unserem Betrieb wünscht, so bin ich gerne dafür da. „Essen kommen!“ – mit leckeren Gerichten aus dem Self Cooking Center.
  Foto: Nicole Menze bedient freundlich und kompetent
„Bäcker und Fleischer gehören zusammen wie Biene und Blume!“ So haben wir nach unserer Modernisierung unseren Hausbäcker Punte mit ins Geschäft genommen, was eine gute Entscheidung war. Jeden Morgen ab 6:00 Uhr bietet der Bäcker 15 verschiedene Brötchensorten an, sowie tolle und herzhafte Brotsorten. Da wir um diese Zeit auch schon mit der Thekengestaltung beginnen, können die Frühaufsteher auch schon Wurst und Hackepeter kaufen. Viele Kunden nutzen natürlich auch über Tag die Möglichkeit den „Frischeeinkauf“ direkt bei uns zu koppeln. Auch Schüler und Handwerker haben entdeckt, dass der Weg zu Freese auch frische Brötchen bedeutet.
Persönlich liebe ich die Dinkelbrötchen und den Kuchen am Nachmittag zum Kaffee. (bin ja ein süßer Junge )
  Foto: Das Japanmesser mit einer sehr feinen Klinge
Es gibt bei der Arbeit nichts schlimmeres, wie stumpfe Messer. Die Verletzungsgefahr mit einem stumpfen Messer ist übrigens viel höher, als mit einem scharfen Messer. Der Grund ist ganz einfach: Mit dem scharfen Gerät schneidet man wie durch Butter –federleicht. Mit einem stumpfen Schneidwerkzeug zieht und reißt man mehr.
Darüber wollte ich aber eigentlich gar nicht schreiben. Wir haben ein limitiertes japanisches Kochmesser (Nr.426) von Gordon Ramsay (engl. Starkoch).
Ich bin jetzt kein Messer Fetischist der besonders viele Messer hat oder ein echter Messerfachmann, aber so ein japanisches Kochmesser ist doch etwas fürs Leben. Die besondere Schärfe der Klinge und die Haltbarkeit zeichnet das Arbeitsgerät aus. Die Klinge wird aus mehreren Schichten verschiedenen Stahls gegossen (Härtegrad bis 62). Die Messer werden ausschließlich in Handarbeit hergestellt und die Tradition des Schleifens ist über jahrhunderte weiter gegeben worden. Als ich das Messer in England gekauft habe, sagt mit der Händler: „Never sharpen on a Butschers Steel!“ (Niemals über einen Fleischerstahl schärfen) Der Händler wusste nicht, welchen Beruf ich ausübe…
Das werde ich gerne befolgen, denn mit einem solchen Messer kann man eh kein Schwein zerlegen oder ein Eisbein auslösen.
Damit Sie auch in den Genuss eines sehr scharfen Messers kommen, biete ich Ihnen ein kostenloses Messerschleifen an. Sie schicken (oder bringen) uns Ihre Fleischmesser (bitte gut und sicher verpacken) – wir schärfen diese hier im Betrieb und schicken sie umgehend zu Ihnen zurück. Sie zahlen nur die Portokosten.
So habe Sie später eine echte Limited Edition „Sharpen by Ludger Freese“
Vor einigen Tagen war eine sehr nette Kundin aus Wildeshausen im Geschäft. Sie kommt sehr regelmäßig zu uns. Sie schätzt das Persönliche, die Beratung und die Frische. Am Freitag hat eine Verkäuferin sie angesprochen: „Mensch Frau Timmann (Name geändert) Sie waren ja schon lange nicht mehr hier…!“ Die Kundin sagte darauf hin: „Stimmt. Das hat nichts mit Euch zu tun. Visbek ist derzeit eine riesige Baustelle und täglich ist eine andere Straße gesperrt. Das mag ich gar nicht, es ist wirklich nicht schön, hier her zu kommen! Ich nehme lieber die Ortsumgehung!“
So werden viele Kunden denken. Die Ortskernsanierung läuft schon 1,5 Jahre im Zentrum. Ende Oktober soll nun alles fertig sein – im neuen Visbek. Hoffentlich, denn die Kunden haben ihren Einkauf und ihre Verkehrsgewohnheiten längst geändert. Die 1,5 kg Gulasch sind hier nur symbolisch gezeigt. Sie machen aber deutlich, dass viele kleine Sandkörner auch einen großen Berg ergeben. Bald wird Visbek die schönste Gemeinde im Oldenburger-Münsterland sein. Sie müssen unbedingt Visbek besuchen!
Im täglichen Geschäft zwischen „Darf es etwas mehr sein…?“ und „Das Steak mit einer Pfeffersauce…?“ ist es oft schwer mit einem Kunden ungestört zu sprechen. In unserer Beratungsecke (intern: Kuschelraum) vor der Bäckerei ist uns ein sehr angenehmer und harmonische Lounge gelungen. Die Kunden fühlen sich hier schlicht wohl. Bei Kaffee und Kuchen können wir unsere Kunden gut beraten. Niemand stört hier.
Mir ging es darum, so einen Raum nicht im Hintergrund in einem verschlossenen Büro zu haben, sondern ganz offen für jeden ersichtlich und dennoch ungestört sein. Allein heute wurden vier (große) Buffets dort besprochen – vom Umsatzvolumen nicht unerheblich. (ein Buffet sogar für 2012![Kommunion])
Meldet sich Kunden zur Beratung an, führen unsere Verkäuferinnen diese in die Beratungslounge und rufen uns dann dazu. Mit einer persönlichen Begrüßung und einem Lächeln werden die Kunden dann begrüßt. Das kommt sehr gut an und auch „schlecht gelaunte Kunden“ tauen sofort auf.
Dieser Raum ist für uns sehr wertvoll. (..und für die Kunden auch)
Wir haben in der jüngsten „Street View Diskussion“ ein eigenes Model geschaffen, dass nur dort anhält, wo es extrem lecker ist. Das Model hilft dem Benutzer eine ganz neue „View“ zu bekommen. Wir haben das Fahrzeug (Portotyp) zunächst in unserer Region auf Reisen geschickt. Der Rechner an Bord des Fahrzeugs wurde so programmiert, dass er dort Aufnahmen macht, wo es extrem lecker ist. „Rein zufällig“ haben wir eine Aufnahme vor unserem Geschäft machen können, als das Aufnahmefahrzeug von „Wurst-Street-View“ kurz anhielt. Ich habe das Aufnahmegerät auf dem Dach mächtig rattern gehört – kein Wunder, denn heute wurde sehr viel „Irish-Stew mit Mettwurst“ verkauft und im Restaurant „Essideen“ war heute Mittag kaum ein freier Platz zu finden.
Wir hoffen nur, dass sich „Wurst-Street-View“ durchsetzt, damit die Bevölkerung einen Einblick bekommt, wo es lecker und preiswert ist.
Umstritten ist „Wurst-Street-View“ in Fachkreisen bislang nicht, denn kaum ein Handwerksbetrieb wird die neue Errungenschaft fürchten müssen. Alle politischen Lager sind sich einig: „Wurst-Street-View“ wird gut abschneiden und uns allen schmecken!
Die Redaktion fragt sich: „Wohin sollen wir das Aufnahmefahrzeug nun schicken…?“
Technische Daten: Modelbezeichnung: „Ruubel Wurst-Street-View 2.0“ – sechs Punkte-Qualitätsaufnahme: Frische, Geschmack, Duft, Farbe, Preis, Konsistenz – Web 2.0-fähig – Inhabergeführter Auslöser – übertragbar auf Mitarbeiter – ehrlicher Auto Focus – ISO Geschmackssensor – formatierter 08/15 Wurstabschalter inside – Weißabgleich per Buchenholzrauch fein justierbar…
Der Sonntag ist für Einige heilig und es wird auf keinen Fall gearbeitet. Wer einen Party-Service betreibt, wird sich an dieses Ziel nicht halten können, denn auch am Sonntag möchten Kunden mit leckeren Gerichten verwöhnt werden. Dazu kommt, dass vom Vortag sehr viel Schmutzgeschirr zurück kommt. Die Betreiber öffentlicher Veranstaltungsräume erwarten, dass unsere Töpfe schon sehr früh wieder abgeholt werden.Â
Dann steht auf dem Flur vor der Spülmaschine eine nicht enden wollende „Geschirrschlange“ die nur darauf wartet gereinigt zu werden. Die Heinzelmännchen, eine bezaubernde Jeannie oder einen lauten Knall gibt es leider nicht, damit fein säuberlich im Regal steht. Sonntags wird das Geschirr nebenbei von meiner Frau Carola gespült, weil wir mittags meistens ohne Personal arbeiten. Auf dem Foto oben steht das Geschirr von „2,5 Veranstaltungen“ – der Rest wird am Montag geholt oder von Kunden zurück gebracht. Auch diese Töpfe, Gefäße und Teller müssen gereinigt und in die Regale gestellt werden. Bei Großveranstaltungen spülen wir noch am gleichen Abend – denn wie heißt es so schön: „Viele Hände, schnelles Ende!“ Die Kehrseite von Antipasti, Lachs und feinem Dessert ist nun einmal Teller, Teller, Teller und Besteck. Das sieht nur niemand und deshalb möchte ich es hier auch einmal vorstellen.
Hier dreht sich alles um das Fest der Feste: Stoppelmarkt! 800.000 Besucher kommen nach Vechta und ein paar frohe Stunden zu erleben. Mann muss hier geboren sein, um den „Hip“ und den „Kult“ vom Stoppelmarkt zu verstehen und zu lieben. Die zahlreichen wunderschönen Festzelte, die gossen Fahrgeschäfte, die ausgelassene Stimmung unter den Menschen, die Festredner (in diesem Jahr kommt Franz Müntefering ins “schwarze” Südoldenburg), der Viehmarkt am Montag und die leckeren Bratwürste…
Am Montag ist der Haupttag an dem die ersten Besucher schon um 6 Uhr kommen. Fast alle Geschäfte in der Region haben geschlossen oder schließen gegen Mittag. Ob Banken, Behörden, große Märkte oder der kleine Fleischer – alles trifft sich auf dem Markt. Wir wünschen allen Besuchern einen fröhlien Markt mit vielen netten Menschen. Ordentliche Bratwurst gibt es am Stand der Fleischerei Freese. (wir liefern dort) Standort: Gaststätte Wegmann-Korf Ecke Visbeker Damm/ Stoppelmarkt.