Kleinigkeiten kommen groß raus

24. Januar 2011

   Foto:  Rindfleisch - und Lammfleischpralinen

Über Finger-Food habe ich hier schon öfter geschrieben. Die Spezialitäten werden zur Zeit sehr viel verkauft, was die Beliebtheit unterstreicht.
Morgen am Dienstag haben wir für über 100 Personen Finger-Food zu liefern. Ein Buffet muss zu einem Bremer Labor gefahren werden (2 x 65 km), die schon über Jahre Buffets von uns beziehen. Das macht zwar Spaß, aber wenn ich daran denke, dass der Personalraum im 3.Stock liegt, ist mein Fitnessstudio diese Woche gestrichen.

Morgen stehen Glaskonserven auf unseren Produktionsplan. Grünkohl mit Pinkel, Rouladen im Glas, Lammkotelett in feiner Aroniasauce und Bolognese und sollen nach Möglichkeit noch vor der Brementour fertig sein. Diese Gerichte sind zum Teil für die Reise nach Berlin bestimmt.

Feigen für Feinschmecker

21. Januar 2011

   Foto: Feigen präsentieren sich…

Echte Feigen sind immer noch eine exotische Frucht, die jedoch immer beliebter wird. (jedenfalls bei uns) Wir verwenden sie gerne als Dekofrucht auf Käseplatten. Aber auch im Speckmantel, kurz im Rational-Ofen gebacken, ist die kalorienarme Frucht eine echtes Buffetschmankerle. Meine Beobachtungen am Buffet sind immer sehr köstlich, wenn die Gäste die Frucht erraten und probieren. Anfängliche Skeptik wechselt schnell in ein großes „aaahh“ und „mmmh!“
Mein Vorschlag: Vierteln Sie die Feigen. Umwickeln Sie die Frucht mit Baconspeck und rösten Sie diese bei 250°C- 300°C etwa 3 Minuten. Guten Appetit.

Mit der Jogginghose zum Frühstück

21. Januar 2011

Heute der „Tag der Jogginghose“… (für was es alles besondere Tage gibt…) Persönlich finde ich es immer schlimm, wie manche Leute in ihrer Freizeit damit rumlaufen.  Wir haben aber über Facebook eine Abmachung getroffen, wer in Jogginghose zur Arbeit kommt, bekommt ein Frühstück am Arbeitsplatz serviert.

Doreen hat es gemacht! Sie kam mit der „Streifenhose“ – also gab es ein Frühstück mit Ei, Brötchen, Kaffee und frischer Wurst. Wir haben ja alles (!) im Betrieb. Wünsche allen die mit einer Jogginghose am Bankschalter, Friseursalon oder beim Staatsempfang sitzen viel Spaß.

Eine “Berlinale” für Fleischer

20. Januar 2011

  Foto:  Unser St.Florian-Schinken mit Meersalz hergestellt und 300 Tage gereift.

Ich bin immer noch eine Antwort schuldig, auf den Blogbericht mit dem „P-i-e-p“. Die Gruppe war mit einem „Kilmerstuten“ auf Tour! Das haben einige schon sehr gut erkannt. Was ein Kilmerstuten ist, dass habe ich hier im Blog schon einmal vorgestellt. Wegen des Kilmerstutens bin ich in der kommenden Woche sogar „missionarisch“ auf der Grünen Woche in Berlin tätig. Was sich dahinter verbirgt, kann ich leider noch nicht preisgeben. Ich werde aber am 27. Januar ab 16:00 Uhr auf der Bühne in der Niedersachsenhalle (Halle 5.2 A, Messegelände Berlin) sein und etwas für den Kilmerstuten unternehmen. Sie erkennen mich am schwarzen Anzug mit Zylinderhut

Poster für die Fans

18. Januar 2011

In den Geschäftsräumen habe ich seit einigen Zeiten einen praktischen Wechselrahmen, wo ich eigene Bilder einspannen kann. Die Bilder passen immer zu der jeweiligen Aktion, die wir anbieten und sollen den Kunden ganz vornehm noch einmal daran erinnern. Die Poster werden von meinen eigenen Bildern in Visbek gedruckt, so dass sie noch authentischer sind.  Die Rahmen sind federleicht und können beliebig an verschiedenen Stellen platziert werden. Mir gefällt diese Art von Botschaftsübermittlung ganz gut. Sie ist schnell und kostengünstig umsetzbar.

Lebensmittelterroristen

16. Januar 2011

Meine Meinung:

Ganz ehrlich, ich wollte mich mit dem Thema “Dioxin in Lebensmitteln” und die damit verbundene Verbindung zu meinem Geschäft nicht befassen. Die Vernetzung von Lebensmitteln ist aber so groß, dass kaum jemand den Überblick behält. Regionales wird propagiert, aber die Realität sieht ganz anders aus.

Bisher hat mich kaum ein Kunde auf Dioxin im Fleisch angesprochen. Die Ursachen sind bestimmt unterschiedlicher Natur, denn zum einem hat sich der Verbraucher an Skandale gewöhnt – er stumpft ab, aber viel schlimmer ist die Ohnmacht, mit der wir all diesen kriminellen Machenschaften einiger skrupelloser Herrschaften ausgeliefert sind. Diese Menschen spielen mit unserer Volksgesundheit. Das ist kein Kavaliersdelikt mehr, sondern gehört schnell und gnadenlos bestraft. Dabei sind für mich alle Straftäter, die von der Panscherei gewusst haben, ob Firmeninhaber, Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden und auch die Behörden! (…denn warum schaut man 20 Jahr nicht hin? Wollen die nichts gewusst haben?)

Das es jetzt hier im Landkreis auch noch Futtermittelhersteller gibt, die wissendlich ihre Daten falsch weitergeben, ist für mich aus Sicht der Verbraucher ein bodenlose kriminelle Handlung. Alle beteiligten Firmen, die nachweislich etwas vertuscht oder manipuliert haben, gehört mit sofortiger Wirkung die Linzens entsorgen. Sie müssen wie beim Führerscheinentzug in einem komplizierten und zähen Verfahren beweisen, dass sie wieder seriös sind und Lebensmittel für uns produzieren können. Es passiert aber nichts oder nicht genug! Die „Strafen“ werden aus  der Portokasse gezahlt.

Jetzt nach mehr Staat und mehr Kontrollen zu rufen, ist sicherlich wünschenswert, aber vom Gesetzgeber in letzter Konsequenz gar nicht erst gemeint. Es wird „Bürokratieabbau“, „Selbstverantwortung“, „Zivilcourage“ und einen „schlanken Staat“ gefordert – aber die Realität mit massivem Personlabbau bei Behörden wie Polizei, Zoll und Aufsichtsbehörden läuft in eine ganz andere Richtung. Wer soll es kontrollieren? Wer soll es bezahlen?

Ich finde, Firmen die mit unserer Gesundheit spielen, sind die Terroristen der Neuzeit, die mitten unter uns leben. Unsere Gesundheit kann nicht von Ärzten, Behörden, der Lebensmittelkette oder einigen Biobauern aufgefangen werden, solange es gewissenlose Typen gibt, die nur „€-Zeichen“ sehen.

Wenn wir es schaffen, dass Ehrlichkeit, Werte und Achtung vor der Person wieder in der Gesellschaft Platz finden, können wir einen Neuanfang schaffen. Aber bitte sperrt alle „Lebensmittelterroristen“ langfristig weg. Wir wollen Euch nicht mehr! Geht bitte!

Eine Gruppe mit dem “P-i-e-p”

15. Januar 2011

Hat jemand eine Idee, was das hier sein könnte? Die Gruppe mit dem “P-i-e-p” war heute Abend bei uns im Restaurant ESSIDEEN. Auflösung folgt.

Mittagstisch und ein Saftplausch

14. Januar 2011

  Foto: Die Säfte werden gleich vor Ort probiert.

Die ersten Gäste melden sich über Facebook bei uns an. Als ich heute Morgen den Mittagstisch auf Facebook vorgestellt habe, hat sich Markus Sommer gleich zum Mittagstisch angemeldet. Es kam sogar eine „gefällt mir“ aus der Schweiz.
Biggi Mestmäcker hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich Djuvec-Reis falsch geschrieben habe – Sie sehen also, so ein Mittagstisch ist heute ein echtes Web 2.0 Geschäft.
Markus Sommer (locpunct.de) und Marion Kessens (nordkreis-vechta.de) waren nun bei mir und haben den Mittagstisch mit Hähnchenkeule, Djuvec-Reis, Paprikagemüse und Schwarzwälder Quarkcreme genossen. Wir haben noch viel über „Social Media“ gesprochen, über Trends und über Säfte! Logisch, denn die Kirstin Walther sitzt bei diesen Themen immer am Tisch…
Witzigerweise hatte Marion zu Weihnachten eine „Saftbox“ geschenkt bekommen… „Schade nur, dass man hier nirgends die Säfte kaufen kann…!“, so Marion. Nur 5 Meter weiter stand ein großes neues Regal mit Säften von der Kelterei Walther! :-)  Das hat Sie nicht gewusst. Ich habe dann eine kleine Beprobung der Säfte gemacht, damit auch das Thema Aronia einmal geschmeckt werden kann. Markus und Marion haben sich kräftig mit Säften eingedeckt und wollen nun weiter arbeiten, damit ein „saftiges“ Ergebnis dabei heraus kommt.

Long Vehicle

11. Januar 2011

  Foto: Platz ist in der kleinsten Hütte…

Heute habe ich alle Fahrzeuge zur Reinigung abholen lassen. Die Autos sahen von außen nicht mehr sehr schön aus, aber durch die Witterung war eine Wagenwäsche einfach nicht möglich. (die Ladenfläche wird natürlich immer gereinigt)

Als ich aber den Mittagtisch mit Grünkohl & Pinkel zu Fa. Schulz fahren wollte, war kein Auto auf dem Hof! Oh je….die Zeit rennt. Was nun machen? Es war kurz vor 12 Uhr.
Gut das unsere Mitarbeiter flexibel sind. Dorren Metzler hat mir ganz spontan ihren „Truck“ zur Verfügung gestellt hat. Darin konnte ich alles unterbringen. Ein „Problem“ hatte ich nur, als ich beim Kunden war…wo ist der Öffner für den Kofferraum? Ich habe mich bei den Mitarbeitern angemeldet, dass ihr Essen da ist, aber der Kofferraum (wenn man das „Handschuhfach“ so nennen kann) nicht geöffnet werden kann. Nach einem Telefongespräch habe ich den Knopf gefunden… :-)
Guten Appetit und danke für das „Sportgerät“, Doreen.

Keine Schönfärberei…

10. Januar 2011

Natürlich kann ich im Blog immer nur etwas Erfreuliches, Tolles, Neues oder Lustiges schreiben, aber in einem Betrieb geht auch mal etwas „daneben“. So war heute ein sehr guter Kunde bei mir, der mich diskret zur Seite nahm. Ich hatte ihm in der Vorweihnachtszeit Präsentkörbe geliefert, die er an seine „Topkunden“ verschenkt hat. Er hat sehr liebevoll und mit viel „Herzblut“ die Präsente persönlich zu seinen Kunden gebracht.
Einige Tage nach der Präsentübergabe merkte der erste Kunde an, das ein Produkt im Korb mit einem abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatum bestückt war. Ein weiterer Kunde hatte das gleiche Problem.
Wir haben zwar in der Zeit einige hundert Präsente gepackt und ausgeliefert, da kann schon mal etwas übersehen werden. Das ist aber keine Entschuldigung für unseren Fehler. Das alles ist mir sehr peinlich, denn alle Beteiligten glauben jetzt ja, wir würden nur „alte Sachen“ in die Körben packen.
Ich werde mich nun persönlich bei allen entschuldigen, die Ware ersetzen und ein kleines „Präsent“ dazu legen. Die „Vase des Neukunden“ hat nun eine Riss bekommen, der nicht so einfach zu glätten ist. Wenn jemand einen tollen Vorschlag hat, wie ich diesen Riss ganz beseitigen kann, so darf er mir das gerne mitteilen. Dafür bin ich immer offen.