Nicht nur Scharfes kommt gut an…

19. September 2007

Senf war schon vor 3000 Jahren in China als Gewürz geschätzt. Es ist dann  über Griechenland nach Mitteleuropa gekommen. Heute steht es nicht nur bei uns im Laden, sondern ist bei fast keiner Mahlzeit weg zu denken. Es wird millionenfach jeden Tag genutzt. Ob zur Bratwurst, zum Wiener, zum Eintopf (zur Würzung), zu Kohlgerichten und zur Würzung von Fleisch - Senf passt immer dazu.
Der Schärfegrad des Senfes ist ganz unterschiedlich. Von lieblich bis zum „Tränenmodel“ reicht die Palette.
Bei uns ist heute eine neue Ladung Senf eingetroffen. Die hübschen Dekorgläser sind mit je 100 Gramm gefüllt. 21 Sorten (!) Senf stehen für Sie zur Auswahl. Dabei ist auch eine eigene Mischung: Freeses Kohlpinkelsenf. Er ist mit außergewöhnlichen Gewürzen (u.a. mit Datteln) abgestimmt und bildet ein harmonisches Gegenbild zur kräftigen Kohlpinkel.

Foto: Die Parade der Senfsorten
Unsere weiteren Senfsorten sind:
1. Afrikanischer Senf
2. Bunter Pfeffer Senf
3. Estragon-Senf mit Weinbrand
4. Bier-Senf mit Braunmalz
5. Peperoni Senf
6. Fruchtiger Aprikosensenf
7. Sanddorn Senf
8. Feigen Senf
9. Wasabi Senf
10. Honig Senf
11. Curry Amanas Senf
12. Apfel-Calvados Senf
13. Riesling Weißwein Senf
14. Oliven Senf
15. Hot Chili Senf
16. Bärlauch Senf
17. Grüner Pfeffer Senf
18. Mediterraner Kräuter Senf
19. Mohn-Honig Senf
20. Bruschetta Senf
21. FREESES Kohlpinkel-Senf

Welche Senfsorte könnte Ihnen schmecken? Mögen Sie gerne einen scharfen Senf oder ehr lieblich?
Was noch fehlt, ist ein „Aronia-Senf“….! (stimmst Kirstin?)

Keine 200.000.- Euro!

19. September 2007

Der Radiosender FFN hat eine Telefonaktion, wo es 200.000.- Euro zu gewinnen gibt. Einzige Bedingung: Man muss sich mit dem Satz melden: „Na denn…FFN!“
Wir haben uns auch zu der Aktion angemeldet. Dazu haben wir unsere private Telefonnummer angegeben. Die Nummer ist nur sehr wenigen Leuten bekannt. Gestern klingelte nun dieses Telefon! Wie melde ich mich nun????
Mutig nehme ich den Hörer in die Hand und sage ganz deutlich: „Na denn…FFN!“ „Jaaa…dass möchtest Du wohl gerne! Hier ist der Fahrschullehrer von Anna!“
Sch..ade! Die 200.000.- Euro würde sehr gut in mein Konzept passen!

Wir kriegen unser Fett weg!

18. September 2007

Foto: Teilansicht der Fettabscheider-Anlage. Hightech pur.

Was ein Fettabscheider ist, werden Sie vielleicht wissen. Die Anlage trennt aus unserem Schmutzwasser das Fett, was z.B. von der Spülmaschine kommt. Von den Tellern werden Essensreste und Fette mit einer Dusche abgespült, bevor sie in die Spülmaschine kommen. Die ersten Reste werden in einem Sieb bei der Spülmaschine zurück gehalten. Das Fett fließt jedoch mit ab, weil es noch flüssig ist. Erst später, wenn das Wasser abkühlt, wird das Fett wieder fest und hart. Der eigene und der öffentliche Kanal verstopfen dadurch. Wir haben in unserem Betreib gleich zwei Fettabscheider. Einer ist im Erdreich eingebaut und sorgt dafür, dass Schutzwasser aus der Produktion „sauber“ in den Kanal der Kommune fließt.
Die zweite Anlage (Foto) ist unter der Küche im Keller eingebaut und füllt einen ganzen Raum aus. Die Anlage filtert zunächst die groben Partikel aus dem Wasser. In zwei weiteren Tanks schwimmt das Fett oben und kann abgelassen werden. Fett ist sehr aggressiv und zerfrist sogar Edelstahl. Unsere Anlage ist aus Polyethylen, einem speziellem Kunststoff.
Die Anlage ist ein „Selbstentsorger“ und filtert nur das Fett und die groben Partikel, was in speziellen Behältern gepumpt wird.  Es ist nur sehr wenig Restwasser in diesen Behältern. Der Klärschlamm und die Fettreste werden entsprechend entsorgt.
Die Anlage war nicht die günstigste Lösung für unsere Abwässer. Wir wollten aber eine Lösung, die für die Umwelt verträglich ist. In den nächsten Tagen unterziehen wir die jährliche Wartung. Dann ist der Geruch im Haus nicht gerade appetitlich….

(Zeit, mal wieder den Betrieb zu verlassen :-) )

Glasige Augen

17. September 2007

Heute Morgen beim Einräumen der Fleischtheke ist mir unser Konservenschrank im Laden aufgefallen. Der war fast abverkauft und völlig leer. Kunden, die ein bestimmtes Glas suchen, müssen fast ganz in den Schrank kriechen. Es sind in den letzten Tagen auch sehr viele Wurstgläser verkauft worden, so dass die Lücken auch zu erklären sind.
Gleichzeitig wurden viele neue Gläser produziert und im Laden an der falschen Stelle platziert. (An der Rückfront hinter der Theke)
Heute war ich den ganzen Tag in Hannover. Wie Chefs „das so machen,“ wenn sie wegfahren, geben sie viel Arbeit an die Mitarbeiter, damit keine Langeweile entsteht.
Die Aufgabe bestand darin, den Wurstschrank nett herzurichten und die Regale wieder aufzufüllen.

Heute Abend als ich zurückkam, hatte ich das Regal schon fast vergessen. Die haben das gut gemacht! Mein Dank gilt Erika, Hildegard und Michaela. Danke!
Gläser mit Leberwurst, Bauernleberwurst, gekochtes Mett, Zwiebelfleisch, Rotwurst, Topfsülze, Eisbein in Aspik, Rouladen, Grünkohl mit Pinkel und Bolognese standen fein geordnet im Schrank. Die Gulaschsuppe, Erbsensuppe und Mockturtle haben einen ganz neuen, viel besseren Platz bekommen.
Man muss nur wegfahren…dann klappt so etwas.

Hallo! Gehts noch?

15. September 2007

Ok, dass Video hat nicht unmittelbar etwas mit unserem Blog zu tun. Der Klimawandel beschäftigt uns alle, jetzt und erst recht in naher Zukunft. In unserem Betrieb überlegen wir möglichst viel Produkte in der Region zu kaufen, damit der CO² Ausstoß gemildert wird, wir drehen die Heizung zurück, schalten Lichter aus und fahren nicht mehr unnötig durch die Landschaft – alles damit der CO² Ausstoß weniger wird. Wir haben eine Verantwortung.
Da gibt es aber auch Zeitgenossen, die sich aus der Geltscherschmelze am Nordpol einen Spaß machen. Unglaublich! Gletschersurfen nennt sich so etwas! Die fahren mit Ihren Booten an die Steilküsten vom Nordpol – warten bis eine Eiswand einbricht und abgeht und surfen dann in der Tsunami-Welle. Kranker kann man glaube ich nicht mehr sein!!!
Das ganze wird auch noch als „lustiges Video“ online gesetzt.
Sorry Jungs, so etwas lässt sich an Perversion kaum noch überbieten.

Sprüche, nichts als Sprüche!

14. September 2007

Heute habe ich über den Tag verteilt einige lustige Dinge erlebt, die ich gerne weitergebe.
Sprüche von Kunden müssen schlagfertig beantwortet werden.
1. Eine Kundin rief an: „Guten Tag! Waren Sie diese Woche im Fernsehen?“ „Ja.“ „Ich habe seit meiner Kindheit keine Mocktutle mehr gegessen! Die vermisse ich so sehr. Jetzt endlich habe ich eine Adresse, wo ich Mockturtle bekommen kann. Sechs Dosen hätte ich gerne! Wenn die so schmeckt wie in meiner Kindheit, bestelle ich noch mehr!“ „Und was ist, wenn die noch besser schmeckt?“ „Ääääh…ja…äääh – das wäre großartig!“ Montag geht das Packet raus – bin mal gespannt!
2. Heute bei der Post. Ich schleppe zahlreiche Kartons zum Schalter. Es ist kurz vor 12 Uhr – Essenszeit. Die Dame am Schalter: „Mmmh, dass riiieeeht sooo gut!!!“ (Gemeint waren die Kartons) Ich: „Ich habe aber kein neues Deo!“ „Ich meine ja auch nicht dich! Ich bekomme immer Hunger, wenn ich dich sehe! Die Kartons riechen so lecker!“ Eine andere Kundin: (ca. 3 Meter weg) „Stimmt! Das duftet herrlich!“ (Ich denke immer an die Axe-Werbung…Der Duft der Frauen provoziert)
3. Heute beim Frischdienst. Ein Mann im Lager:  „Hi, hast Du einen Kulli dabei?“ „Na klar, was ist denn?“ „Ich wollte ein Autogramm von Dir, wegen der Fernsehsendung!“ Ich zog meinen Kulli und schrieb blitzschnell meinen Namen auf die Rückseite eines Lieferscheins. „Hier, bitte schön!“
4. Heute im Laden. Drei Verkäuferinnen stehen im neuen Outfit hinter der Theke.  Eine Kundin und ein Kunde warten. Als der Mann mich sah fragte er: „Oh, habt ihr alle eine neue Kleidung?“ Ich: „Ja, aber nur außen – drunter ist alles beim alten geblieben!“ „Wer kontrolliert das?“ fragt der Mann. Darauf die Kundin: „Ist doch klar! So etwas macht immer der Chef!“ (a.d.Red. Das macht der aber nicht!)

Eine Schüssel Kartoffelsalat

14. September 2007

Foto: Linda stellt frischen Kartoffelsalat her

Die Linda ist als Kartoffelsorte bekannt. Sie wird geliebt, geachtet und ist besonders wertvoll. Auch unsere Linda hat diese Attribute. Linda Spree ist gelernte Hauswirtschafterin und arbeitet in der Küche. Die Salatherstellung ist ihr großes Steckenpferd. Zu unseren beliebtesten Salaten gehören u.a. „Freeses Krautsalat“ (ungeschlagen, gigantisch lecker) und „Freeses Kartoffelsalat.“ (Ich will ja keine Werbung machen, dass glaubt mir eh keiner)
Gestern mittag hob Linda eine „Schüssel Kartoffelsalat“ auf einen kleinen Beistelltisch. Über 60 kg Kartoffelsalat sollten hergestellt werden. Linda verzog beim Mengen die Augen. „Ganz schön kalt,“ war der knappe Satz. Sie hatte Handschuhe an (Latex) die aber die Kälte nicht abhält. Die Zutaten musste aber untergehoben werden. Das geht zwar auch mit einem Edelstahlrührteil, aber damit bekommt man die Zutaten aber nicht so schonend untergehoben.
Seitdem wir die Salate selber herstellen (natürlich ohne Konservierungsmittel) verkaufen wir viel mehr. Weniger ist eben viel mehr…

Komm, wir fahren gammeln…

13. September 2007

Mein Vater hatte immer einen humorvollen Spruch drauf, wenn es um Lebensmittel ging, die aus „dunklen Kanälen kamen“ und daraus Wurst gemacht wurde. „Wenn das rauskommt, was da reinkommt, kommen wir da rein, wo wir so schnell nicht wieder raus kommen!“ (Muss man 2x lesen…)
Die Farmblogger haben einen erstklassigen Bericht über die kriminellen Machenschaften in der Fleischbranche geschrieben. Der Bericht ist sehr lang, aber wirklich lesenswert. (Gefunden auf Vital Genuss)
Der gut recherchierte Bericht ließt sich wie ein Krimi…

Toller Bericht!

13. September 2007

Foto: Bestellungen in unserer “Versandabteilung” :-)

Der Bericht auf Vox hat uns und unseren Kunden sehr gut gefallen. Wir haben heute von unserer Kundschaft sehr viel positive Rückmeldung bekommen, dass der Bericht sehr informativ war. Der Beitrag war inhaltlich sehr gut gestaltet, hervorragend besprochen und es wurden erstklassige Bilder gezeigt. Das habe ich Susanne Knapp (Redakteurin) auch mitgeteilt.
Wer den Beitrag verpasst hat, kann ihn auf unserer Homepage noch sehen. ( ca.10 Minuten)
Es kamen Anrufe, Mails, Bestellungen und Anfragen aus ganz Deutschland. (und Österreich) Der erste Anruf kam einige Minuten nach der Sendung aus Österreich.
Heute wurden schon einige Pakete mit Mockturtle abgeschickt. Weitere Bestellungen warten darauf, abgeschickt zu werden.
„Essen kommen!“ – die Mockturtle ist fertig.

Der TV-Tipp: VOX heute 18 Uhr!

12. September 2007

Kleine Erinnerung: Heute zwischen 18 Uhr und 19 Uhr läuft die Sendung „Wissenshunger“ auf VOX. Darin geht es um die Herstellung unserer Mockturtle. Der Beitrag soll knappe zehn Minuten lang sein. Wir freuen uns auf den Beitrag. Redakteurin Susanne Knapp hat uns einen tollen Bericht mit erstklassigen Bildern zugesagt. 
Also, den Wecker einfach auf 18 Uhr stellen, wenn es klingelt das Fernsehen einschalten und Wissenshunger schauen….

“Essen kommen!” – das findet heute am TV statt. :-)