30. April 2008
Vor einiger Zeit haben wir ein Buffet zu einer Kunststofffirma geliefert. Dort hing im Flur eine große Kreidetafel mit der Aufschrift: „Wir sind seit xx Tagen ohne Arbeitsunfall!“ Die Tafel wird täglich neu beschriftet. Ich finde so einen Hinweis sehr gut, weil die Mitarbeiter jeden Tag an mögliche Gefahrenquellen erinnert werden. (…und diese auch beseitigen)
Unser letzter Arbeitsunfall war auch der schwerste in der über 50-jährigen Betriebshistorie. (Mit Notarzt und Hubschrauberlandung) Der Mitarbeiter ist schon lange wieder gesund und arbeitet immer noch bei uns. Seitdem ist unsere Fleischerei fast 700 Tage ohne Arbeitsunfall. Toi, toi, toi – unsere Messer sind immer schön scharf. (Ein stumpfes Messer ist viel gefährlicher, als ein scharfes Messer)
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29. April 2008
„Eine halbe Pommes ohne gar nichts!“
Die kleine Nina kam mit diesem Auftrag ins Lokal. Nach kurzer Zeit konnte wir dem hungrigen Mädchen die Bestellung überreichen. „Guten Appetit, Nina!“ Eine Pommes ohne gar nichts – wir erfüllen Wünsche…!

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29. April 2008
Ein großes Ereignis steht in den Startlöchern an: Die Messe Visbek. Vom 30.05. – 01.06.08 findet im Ort nach 10 Jahren wieder eine regionale Messe statt. Am Schulzentrum werden 150 Betriebe aus Visbek ihre Leistungen zeigen und für eine kurzweilige Gewerbeschau sorgen, zu der 20.000 Besucher erwartet werden. Meine Planungen sind zwar schon schriftlich festgehalten, aber bei der Umsetzung liege ich noch im Rückstand. Heute ist ein echter Messetag. Es wurden Strom, Wasser und die Dekoration für den Stand bestellt. Der Veranstalter braucht eine kurzfristige Entscheidung bezüglich der Radiowerbung und im Rathaus ist gleich noch eine Sitzung mit Fototermin. Es läuft bei mir ein wenig drunter und drüber…
Wir werden auf 42m² unseren Messestand aufbauen. Auf der letzten Gewerbeschau war unser Stand stark belagert. Ein echter Formel 1 Renner wurde zum Publikumsmagnet, denn alle Ehrengäste, Besucher und Kinder trafen sich bei uns, um eine Runde im Auto zu drehen. (Bildschirm) In diesem Jahr wird unser Messestand ein ganz anderes Thema besetzen. Um etwas Spannung zu halten, werden ich peu a` peu den „Schleier“ lüften…
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28. April 2008

Foto: Es ist angerichtet: Matjes nach Hausfrauen-Art
Das erste Matjesessen stand heute auf dem Programm. Für alle, die gerne den milden Salzhering essen, haben ich das Rezept dazu:
Matjes nach Hausfrauen-Art
2 – 3 Matjes
200 g Mayonnaise
1/8 l Sahne
1 Prise Zucker
etwas Zitronesaft
1 Prise Salz
2 Zwiebeln in feinen Streifen
2 Äpfel in feinen Scheiben
2 Gewürzgurken in Scheiben
Den aalgeräucherten Matjes etwa 30 Minuten wässern und abtropfen lassen. Die Zwiebeln in feinen Streifen schneiden. Die Äpfel schälen und in dünnen Scheiben schneiden, die Gewürzgurken ebenfalls in feinen Scheiben schneiden.
Die Mayonnaise mit den übrigen Zutaten verrühren und mit den Gewürzen abschmecken. Alles auf einer großen Platte anrichten und die Matjes oben auf legen. Dazu empfehlen wir: Pellkartoffeln oder Bratkartoffeln mit frischem Blattsalat. Â
Guten Appetit, wenn es heißt: „Essen kommen!“
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28. April 2008
Am Dienstag, den 29.April 2008 (ARD 22:45 Uhr) diskutiert Sandra Maischberger mit einigen Fachleuten über das Thema: Bio, Burger oder Genfood – Streit ums Essen“. Zu der Sendung ist meine Lieblings TV-Köchin Sarah Wiener mit eingeladen worden. Weitere Gäste: der Vizepräsident des Fleischerhandwerks Georg Kleeblatt, Michael Miersch (Wissenschaftsjournalist) Joseph Wilhelm (Biopionier) Prof. Dr. Beda M. Stadler (Genforscher) und Alexander Dargatz (Veganer, Bodybuilder, Arzt)
Ich bin gespannt auf die Sendung: Menschen bei Maischberger.
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25. April 2008

Foto: Paprika, Fleisch, Paprika, Fleisch, Paprika….
Das erste „Super-Grill-Wochenende“ wird von unsren Kunden heiß erwartet. Wir haben einige neue Grillprodukte, die ich gerne im Blog vorstellen möchte. Sehr beliebt ist unsere große Auswahl an Grillspießen. Wir wählen bewusst kleine Spieße mit magerem Fleisch aus. Diese kleinen Grillprodukte haben den Vorteil, dass man auf der Grillparty auch vieles probieren kann. Der Schinkenspieß auf dem Foto ist meiner Kräutermarinade gewürzt – der Paprika auf dem Grill verleiht dem Produkt eine besondere Note. Der Bambusspieß hat einen kleinen „Griff“ mit dem man die Spezialität auf dem Grill bequem wenden kann und später leichter essen kann. Kleiner Tipp: Lassen sie immer das Fleisch nach dem Grillvorgang einige Minuten ruhen. So setzt sich der Fleischsaft und es schmeckt viel besser.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die liebe Sonne es einmal gut mit uns meint, der Nachbar noch Holzkohle und die Tankstelle noch etwas „Kühles“ hat. Die Freunde und Bekannten kommen schnell. Es reicht eine kleine Mail: „Heute Abend um 20:00 Uhr angrillen! Wer bringt Salate mit? „Essen kommen!“
Viel Spaß!
P.S. Wenn Sie noch keinen Grill haben – hier gibt es tolle Geräte.
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24. April 2008

Foto: Die Titelseite – Handwerk Magazin Mai 2008
„Bloggen ist fast so wie Wurstmachen – zumindest für Ludger Freese!“ - so leitet Frank Pollack seinen Bericht in der Mai Ausgabe vom Handwerk Magazin ein. „Auch dabei kommt es vor allem auf die richtigen Zutaten und die optimale Mischung an“, heißt es im Artikel weiter. Die Doppelseite befasst sich mit dem Thema „Spitzen-PR zum Nulltarif“ – dort wird unser Handwerksblog ausführlich vorgestellt.Â
Vor einigen Wochen hatte ich ein ausführliches Telefoninterview mit dem Journalisten Frank Pollack. Ich erinnere mich aus zwei Gründen sehr gut an das Gespräch. Erstens war es ein sehr angenehmes Telefongespräch (die Sympathie stimmte sofort) und zweites hatte ich zur gleichen Zeit eine Kontrolle vom Veterinäramt im Betrieb. Der Herr Kontrolleur schaute immer wieder ins Büro – aber das Gespräch war eben noch nicht beendet. Er ist dann nach einiger Zeit selbstständig durch den Betrieb gegangen und hat an den jeweiligen Produktionsorten mit dem verantwortlichen Mitarbeiter gesprochen. Ein Journalist ist mir lieber, wie Kontrolleure vom Amt…. (beide sind wichtig)
Es wurde jedoch noch drei interessante Handwerker-Blogs genannt, wie die Zimmerei Arne Weiser, die Möbelmacher und das Bestatterweblog. (und als Ratgeber das Blog von Burkhard Schneider)
Bleibt nur zu hoffen, das sich weitere Handwerker zum Bloggen hingezogen fühlen…
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23. April 2008
Der Kabel Eins Beitrag ist gut angekommen. Es gab jede Menge Anrufe, Mails und Gespräche auf Grund der gelungen Sendung. (Danke nochmals an das Aufnahme-Team) Heute hatte ich wegen des Beitrags ein lustiges Erlebnis in Bremen. Ich habe ein Buffet zu einer großen Tageszeitung in Bremen ausgeliefert. (60 km) Wegen einer Baustelle kam ich 10 Minuten zu spät an. Schnell wurde alles aufgebaut und hergerichtet. Jetzt hatte ich für meinen Anschlusstermin sogar etwas Zeit gewonnen und konnte ein Eis an der Schlachte in Bremen genießen.
Als ich an der Kaimauer entlang ging, sprach mich plötzlich eine fremde Person an: „Herr Freese! Sind Sie Herr Freese?“ „Ja, was kann ich für Sie tun?“ „Ich habe sie gestern im Fernsehen gesehen. Die Schweinshaxen sahen super lecker aus!“
Ich war total platt.
Über den Film haben sich Kunden und Freunde wie folgt geäußert:
[...das war ja ein Super-Bericht, der wirklich
deutlich vermittelt, was Hektik pur ist...]
 [...Hier wurde deutlich, was Mittelstand wirklich
bedeutet: Multi-Talent, Kreativität, Vielseitigkeit
und Einsatz, Einsatz und nochmals Einsatz....]
[...Da hat man gemerkt, wie viel Arbeit in allem steckt und das alles seinen
Preis haben muss...]
[...... und so schön menschlich!]
[...wow, toller Beitrag im Fernsehen!]
[...das war von allen der beste Fernsehbericht über euch!]
[...Meine Schwester Andrea hat dich im Fernsehen gesehen, wie Ihr euern Partyservice meistert...]
Für alle, die den Film verpasst haben – er ist schon online. Unsre Agentur (Danke) hat den Kabel Eins Beitrag schon auf unsere Hauptseite gestellt. Viel Spass mit dem Film.
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22. April 2008
Mit einer großen Orchidee kam heute ein Kunde zu uns. Er überreichte diese Blume, weil wir eine Buffetabsage sehr kurzfristig angenommen haben. In der Nachbarschaft des Gastgebers war ein Todesfall. Aus diesem Grund wurde die Feier abgesagt. Natürlich hatten wir einige Speisen schon vorbereitet, doch soll ich deshalb eine Gebühr nehmen? Der Auftrag wurde einfach storniert.
Es ist bei uns schon öfter vorgekommen, dass ein Todesfall die Feier überschattet. Bei einer Hochzeitsgesellschaft haben wir genauso reagiert, wo am Tag der Feier ein Familienmitglied verstorben ist. Wir stellen aber immer wieder fest, dass andere Veranstalter (Musik, Saal, Fotograf etc.) scheinbar ganz anders reagieren. Ich finde ein Todesfall ist schlimm genug. Deshalb braucht man keine „Entschädigung“ kassieren.
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21. April 2008

Foto: Das Menü von Lucas. (Die Sauce wurde seperat serviert)
Es gibt die ersten „Blog-Kinder!“ (Nein, nicht was Sie denken) Mein Sohn Lucas (12) hat gestern das erste komplette Abendessen für die ganze Familie gekocht. Er hat den Tisch mit viel Stil gedeckt und ein komplettes Menü gekocht. Vor dem Essen hat er sein Werk fotografiert, um es für seine eigene Website festzuhalten. Nach dem Essen kam er aber ganz leise bei mir an: „Du kannst ruhig im Blog davon berichten, Papa. Das Foto gebe ich auch frei!“ Das ist die Generation: “Blog-Kinder.“ Es wird über den Tellerrand hinweg gedacht.
„Essen kommen!“ war für uns gestern eine Einladung.
Das Menü:
Schnitzel „naturel“ – gewürzt mit Salz und gebrochenen Pfeffer aus der Mühle.
Spiralnudeln mit einer Sauce „Tomato Toscana“
Blattsalat mit feinen Möhrchenstreifen und echtem Olivenöl
Dazu ein trockener Rotwein aus der Rhône.
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