10. Mai 2008
Wer schon einmal Lebensmittel auf einer Flugreise mitgenommen hat, der weiß, was passieren kann. Viele Lebensmittel dürfen nicht ein- oder ausgeführt werden. Dennoch wird oft versucht, Heimatgrüße durch Wurst, Schinken und Wurstkonserven zu überbringen. Einige Länder wie z.B. die USA handhaben eine sehr strenge Kontrolle. Dort dürfen keine Lebensmittel eingeführt werden.

Foto: Schinken und Salami gehen auf Reisen
Pfingsten fliegt eine Kundin nach Malawi/Afrika. Sie möchte gerne einen Schinken und eine Salami aus der Heimat für die Ordensschwester als Geschenk mitnehmen. Die Kontrollen in Afrika sind nicht so streng. Ich habe selber schon einige Wurstsorten im Gepäck mit nach Malawi genommen und nie Probleme bekommen. (Ich hatte nur einmal 400 Kugelschreiber dabei – das war zuviel!) Dabei habe ich festgestellt, wenn auf der Verpackung etwas über den Bischof von Lilongwe (Hauptstadt von Malawi) steht, gibt es wenig Probleme am Zoll. So haben wir der Kundin auch in diesem Fall wieder ein Etikett gedruckt, mit dem Aufdruck: „For the Bishop`s House – Lilongwe, Malawi“
Der Aufdruck entspricht zwar nicht zu 100% der Wahrheit, denn der Bischof wird nur einige Scheiben der Wurst essen. Ich denke aber, dass die „Halbwahrheit“ für die Wurst erträglich ist. „Essen kommen!“ in Malawi, Sikomo. (dtsch. Danke)
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9. Mai 2008

Foto: In unserem Gemüsekühlraum duftet heute etwas anders…Â
Am Sonntag ist Muttertag. Wie in jedem Jahr, bekommen unsere Kunden eine frische Rose geschenkt. Viele unserer Kundinnen sind Mütter, so dass die Rose schon einmal das erste Geschenk zum Muttertag ist. Aber auch die Väter bekommen eine Rose geschenkt. So vergessen sie den Muttertag nicht. („….ups, ich muss ja noch Blumen kaufen!“) Tja, Blogbesucher kann ich leider nicht mit einer echten Rose dienen. Sie können mit der Nase ganz dicht an den Bildschirm gehen, die Augen schließen und ganz tief Luft holen….und? Herrlicher Duft, oder?
„Essen kommen!“ – heute mal mit einer Rose für alle Mütter und liebende Väter.

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8. Mai 2008
In Visbek ist Pfingsten Schützenfest. Das Königspaar feiert mit dem Schützenvolk im Festzelt. Der neue König wird dann per Adlerschießen ermittelt. (Der ist aus Holz und sitzt auf einem Mast)
Beim Preisschießen werden immer Sachpreise angeboten. Im letzten Jahr war ein
Spanferkelessen ein Preis, den es zu gewinnen gab. Der Schützenverein hat mich gebeten, für dieses Jahr drei Gutscheine für ein Grillpaket zu erstellen. Ich finde es immer sehr langweilig, wenn auf dem Papier steht: „Gutschein über ein Grillpaket im Wert von: 40.- Euro!“
Ich habe einmal versucht den Gutschein etwas anders zu gestalten:
Gutschein
…stell dir vor, es ist ein herrlicher Sommerabend. Die Sonne ist untergegangen, ein leichtes Lüftchen regt sich. Die Gartenstühle stehen auf der Terrasse und aus den Boxen klingt herrliche Musik aus den 70er Jahren. Wein, Bier und Säfte sind kühl gestellt, gleich kommen die Gäste.
Die Grillspezialitäten, Dipps und die Salate stehen bereit und die Holzkohle glüht leuchtend rot. Der Abend wird perfekt…
Was ich niemanden erzählen werde ist, dass ich die Grillspezialitäten beim Schützenfest in Visbek gewonnen habe.
40.- Euro, das ist der Wert dieses Gutscheins. Herzlichen Glückwunsch.
Einlösen bei der Fleischerei Freese in Visbek.
www.world-wide-wurst.de
Wie man den Gutschein nun gewinnen kann, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich bin kein aktiver Schütze.
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8. Mai 2008

Der heutige Tag begann gleich mit einer Kontrolle des Schornsteinfegers. Die Herren schauen heute auf die unterschiedlichsten Dinge. Die Abgaswerte der Heizung ist dabei nur ein Wert, der ermittelt wird. In der Küche werden alle gasbeheizten Kessel gemessen, sowie die Dunstschächte der Entlüftung kontrolliert. In den Produktionsräumen werden ebenfalls die Abgaswerte der Kessel gemessen. Der Beruf des Schornsteinfegers ist sehr technisch geworden. Der Schornstein hat mit dem Berufsbild nur noch wenig zu tun.
Das gleiche gilt für den Kältemonteur. Heute war das Lüfterrad im Ladenkühlraum festgelaufen. Das Lager muss gewechselt werden. (Gut, dass es nicht am Sonntag passiert ist) „Das Lüfterrad hat sich unserem Arbeitsstil angepasst: Es läuft nur widerwillig!“
 Bei diesem schönen Wetter laufen die Maschinen sehr viel. Der Vorteil liegt darin, dass wir von den Maschinen sehr viel heißes Wasser gewinnen. (Wärmerückgewinnung, ca. 60°C)
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7. Mai 2008
Auf der Rückseite eines Pappkartons kam ein Auftrag ins Büro. Die Mitarbeiterin hat die Anfrage für ein Angebot schnell mal mit einem Bleistift auf die Rückseite eines Kartons geschrieben. Die „Zeit“, dass jeder mit seinem Zettelchen ins Büro kommt, liegt eigentlich schon lange zurück. Für kleine Notizen haben wir betriebseigene Zettel und für Aufträge oder Anfragen haben wir eigene Vordrucke, die kompatibel mit dem EDV-System sind. Die Fehlerquote wird dadurch sehr gering gehalten.
Dieser „Kartonauftrag“ wurde später noch auf einen anderen Zettel übertragen. Dennoch fehlen wichtige Angaben wie z.B. Adresse und Lieferadresse. Damit ich ein Angebot erstellen kann, wird eine Rückfrage nötig sein. „Achtung! Jetzt kommt ein Karton!“
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6. Mai 2008

Gestern hatten wir eine 40-köpfige Grillgruppe bei uns im Garten zu versorgen. Die Gruppe war angemeldet, um einen schönen Grillabend zu verbringen. Die Getränke waren kalt gestellt, die Tische eingedeckt, die Salate waren hergerichtet und das Wetter war perfekt. Um 20.00 Uhr sollte die Gruppe eintreffen. Daher habe ich um 19:00 Uhr schnell die Holzkohle entzündet. (Hatte um eine Sitzung und war außer Haus)
Als ich um 22:00 Uhr zurückkam, war keiner der Gäste mehr da, die Lichter waren alle aus und nur die Holzkohle glüht noch leuchtend rot. Ich fragte Kerstin im Lokal: „Sind die schon alle wieder weg? Was ist los?“ – „Die haben sich zwei Termine vormerken lassen und wollen am 26.Mai feiern…!“ Wir hatten beide Termine eingetragen und – übereifrig wie wir sind – hatten wir für den Montag schon alles vorbereitet. Es ist angerichtet nur 22 Tage zu früh…
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6. Mai 2008

Foto: Der “Gyros-Grillspieß”
Eine weitere sehr erfolgreiche Grillspezialität sind unsere „Gyros-Spieße“. Dazu schneiden wir sehr mageres Schweinelachsfleisch in dünne Plättchen und stecken diese fächerförmig auf einen Grillspieß. Gewürzt wird mit typischen Gyrosgewürzen. (Mit etwas Knoblauch) Zum Grillen sollte etwas Folie auf die Grillstäbe gelegt werden, damit das magere Fleisch nicht an den Grillstäben fest brennt und besser gewendet werden kann. Der „Gyros-Spieß“ ist schnell fertig gegrillt, weil das Fleisch sehr dünn geschnitten ist. Ich nenne die Spezialität auch gerne „Dränglerfleisch“, weil es immer am Grill einige ungeduldige Zeitgenossen gibt, die es nicht erwarten können, bis das erste Grillfleisch auf dem Teller liegt. „Das muss doch schon fertig sein!?“ Essen kommen, für die ganz Schnellen.
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4. Mai 2008

Foto: Teilansicht aus unserer Küche – ein Kombidämpfer gehört dazu!
Es sollen einige neue Kombidämpfer angeschafft werden. Natürlich erkundigt man sich bei Kollegen, welche Modelle gut sind und welche Erfahrungen mit den Geräten gemacht wurden. Ich habe mit einigen Herstellern gesprochen. Logisch, dass jeder seinen Kombidämpfer besonders hervorhebt und auf mögliche Schwächen des Mitbewerbers aufmerksam macht. Wir stehen jetzt in der Verhandlung mit zwei Geräteherstellern In den letzten Jahren haben wir mit Eloma und Rational Kombidämpfer gearbeitet. Im Spitzensegment der Hersteller gibt es kaum noch Schwächen, so dass die „weichen Faktoren“ den Ausschlag über eine Kaufentscheidung geben werden. (Kundendienst, Wartung, Sympathie, etc.) Die ausgehandelten Preise sind sehr identisch.
In den kommenden Tagen werden wir uns entscheiden, mit welchen Geräten wir in den nächsten Jahren arbeiten werden. Werde ich Eloma- oder Rational Öfen kaufen? Die Entscheidung fällt mir nicht leicht. Vielleicht kann ein Kollege noch einen entscheidenden Tipp geben. (Gerne auch am Telefon)
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2. Mai 2008

Foto: Alles musste sehr schnell gehen – Aroniabratwurst, frisch hergestellt.
Was haben das Aroniablütenfest in Coswig und unsere Wurstproduktion gemeinsam? An beiden Stellen ging es heute hektisch her und an beiden Stellen stand die Aroniabeere  im Mittelpunkt. Eine Blitzbestellung von über 400 Aroniabratwürsten wurde mit viel Einsatz und Glück noch geschafft.
Jörg Hözmüller vom Verein „Freunde und Förderer der Aroniabeere”  e.V. hat vor einigen Tagen schon Aroniabratwurst bestellt und diese auch erhalten. Die Werbung zum Blütenfest am kommenden Sonntag ( 4.Mai) läuft sehr gut und Jörg hat große Sorge, dass die Bratwurst nicht reichen wird. Also rief er heute gegen 15:00 Uhr an und fragte, ob wir bis Sonntag noch 400 Aroniabratwürste schicken können…
Freitag, 15:00 Uhr – keine Bratwurst fertig und die Wurst soll noch per Spedition geschickt werden. Keine leichte Aufgabe. Wie soll man so schnell die Wurst ins 500 km entfernte Coswig bekommen?
Die Chronologie des Auftrages:
15:00 Uhr – Anfrage von Jörg Holzmüller.
15:10 Uhr – Spedition suchen die heute noch in Richtung Dresden fährt.
15:15 Uhr – Erster Kontakt mit einer Spedition. „Ja, das könnte klappen, wenn…“
15:20 Uhr – Jörg angerufen – „Sollen wir die Wurst herstellen?“
15:30 Uhr – Die Produktion der 450 Bratwürste beginnt!
15:45 Uhr – Spedition ruft an: „Die Ware muss bis 17:00 Uhr in Vechta beim LKW sein!“
16:00 Uhr – Kundengespräch über einen großen Buffetauftrag.
16:15 Uhr – Die Paketaufkleber werden gedruckt.
16:30 Uhr – Die Aroniabratwurst ist fertig und muss noch gekühlt werden.
16:35 Uhr – Das Kundengespräch dauert länger…
16:45 Uhr – Die Spedition ruft an: „Wo bleibt die Wurst? Der LKW wartet auf euch!“
16:55 Uhr – Tiefflug nach Vechta. Der Fahrer wartet nur auf uns.
17:08 Uhr – Ankunft. Der LKW steht schon an der Kreuzung und erwartet uns.
17:15 Uhr – Die Aroniabratwurst ist verladen und folgt dem Blütenduft nach Sachsen.
17:30 Uhr – Jörg angerufen und die Handynummer vom LKW-Fahrer mitgeteilt. Die Ware muss am Samstag in Mittweida/Sachsen abgeholt werden.
Ich wünsche allen Besuchern des Blütenfestes einen sonnigen Tag an der Elbe, viele nette Gespräche, viel Aroniasaft und einen guten Appetit mit der Aroniabratwurst.
Blog sei Dank – hat noch alles geklappt. Wie heißt eigentlich „Essen kommen!“ auf sächsisch???
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1. Mai 2008
Heute um 8:00 Uhr klingelte das Telefon. Eine Computerstimme erzählte mir sehr freundlich, dass eine Nachricht von meinem Nachbarn hinterlegt worden ist. „Wir haben eine wichtige Nachricht für Sie erhalten. Bitte gehen sie auf die Website von nachbarschaft… und geben Sie den nachfolgenden Code ein… !“ Die Stimme gibt eine Zahl vor, mit der Aufforderung, diese auf der Internetseite einzugeben. Die gesamte Ansage wird sehr freundlich wiederholt. Das ganze hörte sich sehr wichtig an. Mein erster Gedanke war: „Solch einen Maigruß habe ich noch nie bekommen! Gute Idee.“ (Ich hatte auch sofort einen Nachbarn vor Augen)
Ich konnte dann die Domain nicht finden und bin zur Suchmaschine gegangen. Dort gibt es sehr viel Information über diese Adresse.  216 Euro kann das einloggen kosten. Im Impressum stehen Adressen aus Dubai und ein Servicecenter in der Schweiz und ein Hinweis auf eine Connection Enterprise Ltd. mit Sitz in Tortola auf den British Virgin Islands. Alles klar?
Diese Art  ist für mich die unterste Schublade. Geschmackloser kann man Leute kaum noch reinlegen. Die ersten Strafanzeigen liegen scheinbar vor. Doch wird es schwierig werden diese Personen einzukreisen. Sehr hilfreich ist dieses Portal.
Wenn Sie eine Nachricht von Ihrem „Nachbarn“ erhalten sollten, so legen sie einfach auf.
Weitere Infos dazu gibt es hier.
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