Schinken – Original oder Fälschung?

4. September 2008

Wer im Restaurant einen Salat mit Schinken oder eine Pizza bestellt, erwartet echten Kochschinken, wie man ihn kennt.
Hinterschinken, das Original, wird aus dem Schinken hergestellt mit einer natürlichen Fleischstruktur. (evtl. . mit kleinem Fettrand)
Vorderschinken wird aus der Schweineschulter hergestellt und enthält deshalb mehr Fett und Bindegewebe. Dieser Schinken verdient den Namen „Schinken“ gar nicht, weil er aus der Schulter hergestellt wird und erheblich günstiger ist. Der Verbraucher wird getäuscht.
Ist Formfleisch auf der Karte zu lesen, so ist das Fleisch aus „Fleischstücken“ zusammengepresst und wird in einer Form (Darm, Kochform, etc.) gegart. Diese Zusammenfügung sieht aus wie ein Kochschinken, schmeckt so und wird mit viel Wasser, Salz und Gewürzen hergestellt. Der Verbraucher wird mit diesem „Schinken“ wirklich „verarscht“. Der Gesetzgeber lässt diese aber zu, wenn es deutlich gekennzeichnet ist. In der Gastronomie wird dieser „Pizzaschinken“ gerne eingesetzt. Das Erzeugnis bestenfalls mit der Farbe eine Ähnlichkeit gegenüber einem Kochschinken. Der Fleischanteil liegt bei 50 – 70 % !!! (Einige können es noch besser!)  Das fehlende Fleisch wird mit Wasser, Milch- oder Sojaeiweiß ersetzt. Mithilfe von Stärke, Gelier- und Verdickungsmittel entsteht eine geleeartige Masse, die in einer Form eingebettet wird und anschließend gekocht wird. Das Produkt ist unglaublich billig und wird gerne als „Kochschinken“  in der Speisekarte aufgeführt. Wer diesen gummiartige Belag serviert bekommt, wird also getäuscht und sollte sich wehren.
Mein Tipp:
1. Fehlt im Restaurant beim angeblichen Schinken auf Salat und Pizza (oder Schinkensauce) die Muskulatur ist es kein Schinken, sondern ein Imitat. Lassen sie das Gericht zurückgehen und beschweren sie sich.
2. Schmeckt das Schinkenbrötchen fade, den Belag auf Imitat kontrollieren und den Verkäufer ansprechen.
3. Fragen sie der Bedienung, ob sie echten Kochschinken verwenden oder Formfleisch. Meiden sie die Fälschung und teilen sie dem Lokal mit, dass sie eine Täuschung begangen haben.

Essen soll auch Genuss sein und keine Täuschung. Wenn alles richtig deklariert ist, Kunde auf Formfleisch aufmerksam gemacht wird, und keine Phantasiebezeichnungen verwendet werden, ist ja alles gut. Ich frage mich aber, warum Formfleisch überhaupt angeboten wird?  (Oder sollte es besser “Wasser-mit-Fleischgeschmack” heißen?) Ein schöner Kochschinken ist für mich Hochgenuss und sollte auch auf der Pizza und im Salat Verwendung finden.

Der Sendetermin

4. September 2008

Der Sendetermin für die NDR Quizshow, in der ich als Kandidat für Niedersachsen mitspiele, steht. Am Sonntag, den 21.September um 21:45 Uhr auf N3 (bis 22:45 Uhr)
Es wird eine spannende Sendung werden, mehr kann ich noch nicht verraten. Es geht um die „Leuchte des Nordens“ (ein schöner Pokal) und eine Reise als Hauptgewinn…
 

50.-Euro aus dem Bügelautomat

3. September 2008

Foto: Geld wird gebüglet, gelegt und zur Bank gebracht…

Heute war ein frisch vermähltes Ehepaar bei uns, um die Rechnung ihrer Hochzeitsfeier zu bezahlen. Viele nette Worte über die tolle Feier wurden überbracht. (das ist Balsam und beruhigt!) Das Geld war in einem großen Umschlag verstaut und entsprach genau dem Angebot. Es waren lauter gefaltete Scheine. Die Geldscheine werden von Gästen der Feier sehr aufwendig gefaltet und anschließend an Blumen, in Kümmerling Flaschen oder am Besen gebunden überreicht. Das Ehepaar kann so in der Hochzeitsnacht viel Zeit mit Geld zählen verbringen…

Diese Geldscheine lassen sich nur schwer wieder glätten und die Geldzählmaschine der Bank hat große Probleme mit den welligen Papier. Daher wird unser Bügeleisen angeworfen und das Geld wird geglättet. (ohne Bügelfalte, nur mit Sprühstärke! :-) ) Gut, dass nicht viele “5er-Scheine” dabei waren… Wichtig beim Bügeln ist, dass man das Bügeleisen nicht auf einem Stapel Geld stehen lässt um ans Telefon zu gehen…so wird daraus schnell „Schwarzgeld“.

Wenn der Postmann zweimal klingelt…

3. September 2008

Der bekannte Filmklassiker mit Jack Nicholson ist nun „umgestrickt“ worden… Der Film könnte nun „Wenn es beim Fleischer zweimal klingelt“ heißen.
Hintergrund ist unsere Werbeaktion in dieser Woche. In unserer Zeitungsanzeige steht:

Bei Freese tickt es richtig!
In dieser Woche tickt es bei Freese – und wie! Jede Stunde klingelt ein
Wecker im Laden. Wer dann (zufällig) an der Kasse steht, bekommt ein
Präsent von uns überreicht. Einkaufen bei Freese – wenns klingelt
Präsent mitnehmen!

Der erste Weckertag ist gut gelaufen. Die Kunden sind zunächst sehr überrascht, warum ein Wecker im Laden klingelt. (andere haben die Anzeige gelesen und wissen bescheid) Sie finden die Weckeraktion aber sehr gut, witzig und spannend. Die Freude über eine „Malawi-Wurst“ als Präsent ist dann sehr groß. Unsere Verkaufsmannschaft stellt den Wecker dann eine Stunde weiter…es tickt im Laden…wann klingelt es wieder…die Spannung steigt… wenn es beim Fleischer klingelt!

Besser kochen – leichter genießen und abnehmen

2. September 2008

Annette Knaak hat ihre Jacobus- Apotheke im Nachbarort Lutten. Sie ist eine sehr aktive Apothekerin und denkt über den Tellerrand hinweg. So ist es nicht verwunderlich, dass Annette Kurse für Ihre Kunden anbietet, wo Abnehmen, Gesundheit und Ernährung gelernt werden. Wir haben nun eine Kooperation mit der Apotheke eröffnet.
Damit wir etwas mehr über das „Leichter Leben in Deutschland“ verstehen, hat sie uns heute geschult. Wir stellen immer mehr fest, dass eine Beratung an der Fleischtheke wertvoll ist und von vielen Kunden gewünscht wird. So lernten wir heute etwas über Kohlenhydrat kennen, wie wichtig gute Öle sind und wie richtige Ernährung den Insulinspiegel beeinflussen kann.

In den Kursen von Annette Knaak entstehen oft Fragen über Fleisch und Wurst. Damit die Kursteilnehmer ihren Einkauf besser tätigen können, legen wir in Zukunft viel Wert auf richtige Beratung.

Die ersten Kohlpinkel werden hergestellt.

1. September 2008

Kohlpinkel

Kohl und Pinkel macht Sommerpause und ist ab dem 1. September wieder erhältlich. So steht es auf unserer 2. Internetseite von Kohlpinkel.de
Scheinbar habe sich einige Feinschmecker dieses auf Termin gelegt. Heute kamen prompt die ersten Online-Bestellungen für Kohlpinkel. Wir werden nun vorsichtig mit der Produktion wieder starten und die ersten Kohlpinkel abschicken. Irgendwie habe ich noch keine Kohlstimmung…aber bekanntlich kommt der Appetit beim Essen! Die ersten Pinkelwürste werden am Mittwoch fertig sein.
(Kohlpinkelsenf ist aber schon da…!)
Foto: Heinz-Josef Feldhaus zeigt stolz die Kohlpinkel

500. Blogartikel

28. August 2008

Ha, ich sehe gerade, dass der letzte Beitrag die Nummer 500 trug. 500 Beiträge! Das ist fast ein ganzes Buch! Dazu kommen die vielen Kommentare – das Buch wird immer dicker! :-)
Danke an alle Besucher, Kommentatoren und Gönner.

Fleischpralinen bei "großer Nachtmusik"

28. August 2008

Foto: Für unsere Fleischpralinen werden diese Stückchen noch veredelt.

Am Samstag beginnt in der Bremer Altstadt das Musikfest. Einen ganzen Monat gibt es herrliche Konzerte in der wunderschönen Innenstadt. 26 Veranstaltungen wird es in der Hansestadt geben. Zum beliebten Eröffnungsabend haben wir nun einen exklusiven Auftrag bekommen, Gäste eines Orchesters mit feinem Canapé, Finger Food und Fleischpralinen zu beliefern. Die Stimmung wird auf dem Marktplatz vor dem Rathaus sicherlich eine ganz Spezielle sein. Wir werden die Veranstaltung leider nicht besuchen können, sondern nur für die 120 Gäste unsere „künstlerische Darbietung“ präsentieren.
„Essen kommen!“ – dieses Mal mit klassischer Musik unter freiem Himmel.

Gewürze von der Rolle

26. August 2008

Foto: Gewürze auf der Rolle – wie eine Tapete.

Heute sind neue Gewürzfolien eingetroffen. Paprika, Curry, Pfeffer und Kräuter der Provence sind auf der Folie verklebt. Die Naturgewürze sind völlig staubfrei und sehr gleichmäßig auf das grobe Flies (Non Wovens) aufgetragen. Der Gewürzfilm ist sogar rauchdurchlässig.
Wir wickeln damit Kasseleraufschnitt und Pasteten ein. Nach der Herstellung kann man völlig problemlos das Flies abziehen. Nur die Gewürze bleiben auf dem Produkt haften und keine Gewürzkörnchen gehen beim Schneiden verloren. So entsteht ein feiner Gewürzrand um das Fleischprodukt. Die Gewürze duften herrlich und geben dem fertigen Produkt eine sehr edle Note.

Wat is dat?

26. August 2008

Was könnte das sein? Wer hat eine Idee? Das Teil ist aus Metall…