Heute sollte um 5:45 Uhr ein Buffet mit Finger-Food in Vechta sein. Eine Reisegruppe wollte pünktlich um 6:00 Uhr nach Südengland starten. Das Buffet wird vom Reiseveranstalter an Englands Steilküste aufgebaut.
 Sie können sich sicherlich schon vorstellen, was passiert ist. Um 5:40 Uhr liegt Herr Freese noch im Bettchen und träumt von einer großen Englandfahrt…
Gut, dass wir am Vortag schon alles hergestellt hatten. Ich bin jedenfalls im „Tiefflug“ die 20 Kilometer gefahren. (Gilt die StVO auch schon vor 6:00 Uhr?)
Fast pünktlich war ich 6:03 Uhr in Vechta – der Motor vom Bus lief schon. „Essen kommen!“
Ich habe beim Hannes Treichl eine tolle Idee gesehen, wie man ganz einfach von seinen eigenen Bildern ein Video herstellen kann.
Das ganze wird bei Animoto.com gut erklärt. Ich habe diesen 30 Sekunden Spot aus einigen Bildern hergestellt. Die Musik dazu konnte ich mir ebenfalls auswählen. Vielleicht gefällt es ja. Das Schlussbild ist mit der Aroniamaske…
Nicht immer klappt es mit unserer Produktion. Es kann passieren, dass eine Wurstsorte nicht so wird, wie wir es erwarten. Die Wurst ist nach unserer Rezeptur mit frischen Produkten hergestellt worden. Dennoch ist das Aussehen nicht ok. und kann nicht verkauft werden. So ist uns eine Charge „Leberwurst im Glas“ verunglückt. Die Wurst schmeckt gut, ist aber nicht verkaufsfähig, weil die obere Schicht dunkel geworden ist. Diese Ware könnten wir entsorgen, obwohl es sich nur um einen optischen Fehler handelt. In solchen Fällen rufen wir die „Lohner Tafel“ an. Sie sammelt Lebensmittel und verteilt sie an bedürftige Menschen. Dazu habe ich noch 15 kg Nudeln, die zum 14. September abgelaufen sind.
Hilfe kann eben auch ganz regional passieren.
Heute haben wir wieder frische Feuerwurst hergestellt. Es lagen einige Bestellungen vor, die ich nicht so schnell bedienen konnte, weil die kleinen scharfen Brühwürstchen ausverkauft waren. Ab Dienstag kann ich die Wurst wieder verschicken. Gerade habe ich eine Wurst getestet. Die Schärfe ist sehr angenehm. Vielleicht gibt es ja bald ein „Probierblog“ – damit alle in den Genuss kommen.
Der Herbst steht vor der Tür. Die Tage werden schon jetzt merklich kürzer. (…hat aber dennoch 24 Stunden!) Ich habe erst einmal die Zeitschaltuhr der Reklamebeleuchtung anders eingestellt, weil es bei uns so „unbelebt“ aussah.
Der Herbst bringt uns auch die ersten Botschafter: Kastanien und Walnüsse. Von den Kastanien können wir Eimerweise die Früchte aus dem Garten sammeln. Die Walnüsse kommen noch. Mir ist nur aufgefallen, die Verpackung von Mutter Natur genial ist – ganz ohne Verpackungsverordnung. Da fallen die Walnüsse aus großer Höhe aus dem Baum und die „Umverpackung“ sorgt dafür, dass mit der Schale nichts passiert. Ich muss Fleisch und Wurst ganz anders einpacken…
Einen echten “Hochgenuss” gibt es hier zu sehen. Man muss schon schwindelfrei sein, um in 50 Meter Höhe ein Vier-Gänge-Menü - frei schwebend - zu genießen. Die Kellner servieren das Menü für 21 Personen am Kran hängend. Eine geniale Idee! (Warum ist mir das nur nicht eingefallen?)
Übrigens- Alkohol gibt es in der Höhe nicht und mit der Toilette ist es auch so eine Sache. (Aber man darf sicherlich rauchen!)
Das Lammfleisch der „Diepholzer Moorschnucke“ ist etwas ganz Besonderes. Die Qualität des Fleisches beruht auf den natürlichen Lebensbedingungen der Moorschnucken: Das Fleisch ist fettärmer und dunkler als das anderer Schafrassen. Unabhängige Untersuchungen belegen, dass es ernährungsphysiologisch besonders wertvoll und reich an ungesättigten Fettsäuren ist. Die Moorschnucke zeichnet sich durch einen besonders würzigen Wildgeschmack aus – ein Naturgenuss, der als Braten oder als Wurst Hochgenuss verspricht. Den ganzen Beitrag lesen »
Es gibt Besucher, über die man besonders stolz ist. Manfred Gerdemann gilt in der Branche als DER Trainer und Berater. Er ist seit über 30 Jahren auf unzähligen Seminaren und in vielen Betrieben tätig. Er sprudelt vor Ideen, die im Verkauf hilfreich sind. Seine Ratschläge sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern praxisnah und umsetzbar. Seine sympathische Art und seine Erfahrung schätze ich sehr.
Manfred Gerdemann war auf den Weg zu einem Kunden. Er hat sich einige Stunden Zeit genommen, um uns in Visbek „Moin“ zu sagen. Das tut richtig gut. Dabei hat er mir sein „jüngstes Kind“ vorgestellt: Theken-TV. Das neue Marketinginstrument für die moderne Fleischerei zeigt auf fast 200 Kochvideos, wie leicht Kochen sein kann. Mit dem Programm kann man einen beliebigen Film auswählen und diesen im Laden über einen Bildschirm präsentieren. Die Rezepte dazu werden ausgedruckt und können gesammelt werden. Die Filme sind perfekt und professionell gemacht und zeigen sehr appetitlich, wie das Produkt hergestellt wird. Über 2000 Produktfotos können zudem noch Online abgerufen werden.
Ich finde diese neue Art von Bildschirmwerbung großartig. Sie ermöglicht mir ein ganz neues Feld. Die Kunden erhalten aus den 3 Minuten-Filmen sehr viele Informationen, Rezepte und Tipps.
Leider hatte ich am Abend eine Sitzung im Rathaus. Ich hätte mit Manfred Gerdemann gerne noch länger über Marketing und Theken-TV gesprochen.
Ich habe gerade ein neues Telefonbuch erhalten. Es lag beim Postschalter auf einer großen Palette, so dass es jeder mitnehmen kann. Verpackt war das Telefonbuch mit den „Gelben Seiten“, damit dieses auch unter die Leute kommt. Ich habe schon seit Jahren nichts mehr in den Gelben Seiten gesucht. Mein Gedanke war, ob ich als Selbstständiger dort wirklich noch werben muss? Wenn ich das Buch grob ansehe, stehen dort viele Betriebe mit einem Doppeleintrag drin, sind unvollständig und gar nicht mehr am Markt. Was soll also so ein Buch? (Meine Branche)
Es ist also gut, wenn man in Suchmaschinen gut aufgestellt ist. Ich glaube, dass von dort mehr Aufträge kommen – aber, dass ist meine persönliche Meinung.
„Wie in der Werbung!“ Ein Kunde kaufte heute 150 g Nagelholz. Erika hat die 150 g abgeschnitten und zur „Probe“ auf die Waage gelegt. Es waren exakt 150 g! Der Kunde: „Wie in der Werbung bei Edeka!“
Ich war ein wenig überrascht. Aber scheinbar ist die Werbung so gut, dass sie spontan – auch bei Freese – erzählt wird. Glückwunsch, liebe Edekaner! (…übrigens wird der Satz. „Wie in der Werbung!“ oft von Kunden gesagt) Ich warte auf den Tag, wo die Edekaleute auch eine „World-Wide-Wurst“ auf die Waage legen und sagen: „Die schmeckt der ganzen Familie! World-Wide-Lecker!“