22. März 2011
Foto: Lammfilet fein rosa gebraten.
Rechtzeitig zum Osterfest gibt es bei uns den nächsten Kochkurs, der sich schwerpunktmäßig mit Lammfleisch beschäftigt. Am Donnerstag, den 31. März stehen wir mit Schneebesen und Rotwein in der Küche und kochen zahlreiche Lammfleischgerichte. Dazu gibt es Tipps und Tricks zum Braten, Abschmecken, Saucen ziehen und Warenkunde.
Alle Teilnehmer bekommen natürlich die Rezepte dazu und können alles nach dem praktischen Teil probieren und genießen. Als Lammfleisch werden wir Das Fleisch der Diepholzer Moorschnucke verwenden, das hier in der Region beheimatet ist. Vielleicht kommt auch der Schäfer Mathias Dreyer dazu…
Es wird ein sehr spannender Abend werden, an dem wir etwa 10 verschiedene Lammgerichte kochen werden. Dazu gibt es Beilagen und ein leckeres Dessert.
Wer also „Lammkeule im Heu“ oder „Lammfleisch-Küchla“ probieren möchte, sollte sich schnell anmelden.
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21. März 2011
Gestern konnte ich nicht über meine „10kg Aktion” schreiben, weil ich auf Tour war. Genauer gesagt waren wir drei Tage mit dem Visbeker Kulturkreis in Dresden und Leipzig. Logisch, dass auf einer „Kulturreise“ auf die Kultur des Genusses angesprochen wird. Feinste Getränke und die tollsten Gerichte standen mit auf dem Programm im schönen Sachsen. Auf der Bustour gab es ein „3-Gänge-Menü“ (Wiener, Kartoffelsalat, Senf) dass ich als Lieferant nicht auslassen durfte.
Am Abend wurde in einem schönen Dresdener Keller gemeinsam ein feines Essen eingenommen. Auch hier konnte ich nicht mit meinem Ziel konform gehen und habe mich ein wenig gehen lassen. Beim Kaffee mit Kristin Walther und Maik Thomas habe ich auf den „Windbeutel“ verzichtet und konnte diese Zeit zu einem schönen Treffen nutzen.
Auf der Buchmesse in Leipzig hatte ich das Glück u.a. einer Lesung von Bernd Stelter beizuwohnen. Sein Buch passte sehr gut zu mir: „Wer abnimmt, hat mehr Platz im Leben!“ Am Abend stand ein Kabarettbesuch auf unseren Besuchsplan, inkl. eines großzügigen Essens im Theater….
Sie merken schon… Das Fleisch ist stark, der Geist war schwach!“ Die Woche kann ich mit einem „Nullnummer“ abhaken. Mein Ansporn in dieser Woche noch etwas mehr zu tun, ist jetzt geweckt… Ich fahre nun zum Sport!
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18. März 2011
Foto: Eier von glücklichen Hühner…?
Noch vor wenigen Wochen konnte niemand mehr Eier essen… sie lagen wie Blei im Regal. Heute ist alles wieder beim alten und die Kunden verlangen wieder wie gewohnt ihre Produkte. Einige Veterinärbehörden arbeiten immer noch die Dioxinproblematik ab. Der wirtschaftliche Schaden geht in die Millionen, das Vertrauen in die Landwirtschaft hat sich nicht verbessert und die schuldigen Personen laufen bestimmt immer noch auf frei herum. Die Medien haben das Thema fallen lassen und sofort ist es aus den Köpfen…
Genauso schlimm wie die Dioxingeschichte finde ich, dass geklontes Fleisch, Milch und Gemüse auf den Markt kommt oder schon ist. Die EU kann es nicht mehr aufhalten und fordert nur eine Kennzeichnung, dass die Produkte von geklonten Tieren stammen. Der Kunde soll selber entscheiden was er isst.
Dabei ist es doch ganz einfach: Die Schöpfung hat dafür gesorgt, dass es mit der Vermehrung gut klappt – alles ist geregelt bei Pflanzen, Tieren und Menschen. Warum muss der Mensch aus reiner Profitgier „lieber Gott“ spielen. Das hat etwas mit Ethik und gegenseitiger Wertschätzung zu tun, aber das nimmt ständig ab in unserer Gesellschaft.
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17. März 2011
Foto: Die Reinigung der Wurstküche erfordert viel Wasser
Reinigung und Hygiene ist in einem Lebensmittelbetrieb eine Selbstverständlichkeit. Dennoch möchte ich einmal darüber hier berichten. Sauber und Hygienisch einwandfrei muss es vom Teller bis zum Restauranttisch (Restaurant); vom Auslieferungsfahrzeug bis zum Backofen (Küche), vom Kühlraumtürgriff bis zum Fleischwolf (Produktion), von der Aufschnittgabel bis zu den Fingerspitzen (Verkauf) sein.
So haben wir eine betriebseigene Hygienekontrolle, die auch greift und dokumentiert. Real muss dennoch auch nachgeschaut werden, ob es auch so ist wie das Papier es beschreibt. In der Produktion war einige Tage der Hochdruckreinigerschlauch geplatzt und schon mussten „gewohnte Reinigungsprozesse“ völlig anders gemacht werden. Die herkömmliche Reinigung der Maschinen klappt natürlich auch, es dauert eben etwas länger.
Heute klappte es nun wieder und die Reinigung und Desinfektion wieder wie gewohnt. Logisch, dass dann wieder alles mehr Spaß macht.
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14. März 2011
Eine ganze Batterie von Aktionen wird in den nächsten Tagen von uns durchgeführt. In der Fleischerei läuft die Aktion „Bewegung & leichte Kost“. Unsere Angebote sind alle besonders mager, so dass für jede Diät Einiges dabei ist. Weiter können die Kunden im Laden auf unserem Trimmrad sich während des Einkaufs bewegen. Wer den „Spaß“ mitmacht, erhält von uns eine leichte Köstlichkeit überreicht. „Rauf auf`s Rad und absahnen…!“
Im Restaurant „Essideen“ steht eine echte „Rennkiste mit 140 PS. Das 19 Jahre alte Gefährt ist immer Gesprächsstoff unserer Gäste. Jetzt bieten wir dazu ein kleines Gewinnspiel an, bei dem es drei „Genuss-Gutscheine“ zu gewinnen gibt. Gefragt wird nach der Höchstgeschwindigkeit der Maschine. Dabei es etwas einfacher wird, haben wir drei Lösungen auf der Stimmkarte vorgegeben: A: 253 km/h, B: 245 km/h, C: 288 km/h Na, eine Idee, welche Spitzengeschwindigkeit möglich ist?
Die dritte Aktion ist ein weiterer Kochabend in unserer Gourmetküche. Am 31. März kochen wir wieder für unsere Feinschmecker. Wie auch beim letzten Kochabend können alle Produkte ausgiebig probiert werden und die Rezepte gibt es natürlich auch dazu. Themenschwerpunkt bei diesem Kochabend wird Lammfleisch sein. Sollten Sie Interesse an dem Kochabend haben, so melden Sie sich bitte rechtzeitig an, weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
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13. März 2011
Ich gehe an der Aufschnitttheke im Laden vorbei. Die italienische Salami, den Serranoschinken oder doch lieber den supersaftige Bratenaufschnitt..? Meine Gedanken sind auf einen „Probiertest“ ausgerichtet. Dann entdecke ich die „3% Fett Salami“ – ob ich die nehme? Ich trage die Tageszeitung und mein Roggenbrötchen trotzig weiter.
Mein Frühstück wird mit Walthersäften, zwei Brötchen, Marmelade und einem „unerotischen 18% Käse“ gedeckt…
Einige Stunden späte, nach gefühlten drei Liter Wasser – ist der Mittagstisch fertig. Herrlich, die knusprigen Koteletts in der Pfanne (..ob 114 anstatt 115 Kotelett auch noch reichen?)
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12. März 2011

Heute Abend steht eine größer „Kilmerstuten“- Lieferung auf unserer Auslieferungsliste. Wenn ich schreibe „Kilmerstuten“, dann ist nicht das riesige Rosinenbrot gemeint, sondern die Platten mit Knochenschinken und Käse. Der Kilmerstuten wird in diesem Fall von Arbeitskollegen zu den jungen Eltern gebracht. Bekanntlich wird zur Geburt eines Kindes dieses Brot von Nachbarn, Freunden und Arbeitskollegen geliefert. Das fast zwei Meter lange Brot kommt auf einer Leiter, wird schön geschmückt und dann über einige Kilometer durch die Stadt von Kneipe zu Kneipe getragen, bis man endlich bei den Eltern angekommen ist. Dort wird mit Kaffee, dem süßen Kilmerstuten, Knochenschinken, Käse und Butter das Brot genüsslich verzehrt. Auch der Spaß kommt hier nicht zu kurz, denn so ein Kilmerstutenevent ist nichts für Feiermuffel.
Fakt ist auch, je mehr Kilmerstuten in Deutschland verteilt werden, umso rascher wird die demographische Fehlentwicklung korrigiert.
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9. März 2011
Foto:  Diese 9,995 kg trage ich unmötig mit mir herum… 
In jüngster Zeit war ich mehrfach auf einem Foto in der Lokalzeitung abgebildet. Es aus der „Entfernung“ entdecke ich immer wieder Auffälligkeiten bei mir. Einmal ist es die Körperhaltung, ein anderes Mal sitzt das Anzugssakko nicht richtig. Bei allen Bildern habe ich aber entdeckt, dass dem „Freese einige Kilo weniger gut tun würden“.
Der Winterspeck muss weg. Ich fühle mich nicht mehr wohl. Da ich mein Essverhalten kenne, brauche ich etwas „Druck“, damit aus meinem Vorhaben auch Taten werden. Ich stelle mich also öffentlich ins Blog und sage: „Bis Osten habe ich 10 kg Körpergewicht verloren!“ Ausreden zählen nicht mehr, denn jeden Sonntag werde ich einen kleinen Erfahrungsbericht abgeben und über Schwierigkeiten, Erfolge und Gewohnheiten schreiben. Ich brauche diesen Druck. Mit Doc Sarah Schons habe ich darüber schon vor einigen Wochen geskypt. Sie hat mir Mut gemacht, mein Vorhaben öffentlich zu posten.
Ich möchte durch bewusstes Essen, Verzicht und Bewegung die Reduktion erreichen. Damit auch plastisch wird, was ich abnehmen möchte, habe ich auf einem Foto von der “10kg- Menge” gemacht. Das soll zusätzlich ein Ansporn sein… Auf geht’s…heute Abend gibt es Tee, statt Rotwein.Â
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8. März 2011
Foto: Die Kawasaki ZXR 750R mit vielen Extras
Frühlingsboten haben die unterschiedlichsten Symbole. Der Naturliebhaber sieht die Blumen, die Vögel und die längeren Tage. Wir alle hören aber wieder die Biker auf unseren Straßen, die mit ihren Maschinen den Frühling „einfahren“.
So einen Frühlingsgruß haben wir als Leihgabe in unserem Restaurant „ESSIDEEN“ stehen. Unser Gemüselieferant Norbert Krämer ist leidenschaftlicher Motorradsammler (hat über 20 Raritäten). In einem kurzen Gespräch hat er sich spontan bereit erklärt, uns dieses Exemplar als Frühlingsbotschafter ins Lokal zu stellen. Für die Freaks: Es ist eine Kawasaki ZXR750R aus dem März 1992 mit einer Motorleistung von 140 PS. Von der Maschine soll es weltweit nur 1000 Stück geben (in Deutschland 400 Maschinen). Das Renngerät ist top gepflegt und besitzt viele technische Feinheiten.
Zu dem Blickfang wird es bald ein kleines Gewinnspiel geben, bei dem unsere Gäste die Spitzengeschwindigkeit der 19 Jahre alten Maschine erraten müssen.
Danke Norbert für die Unterstützung.
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5. März 2011
Es gibt eine Regel bei uns, die in den letzten Jahren immer eingehalten wurde. Die zahlreichen Buffets bekommen alle eine „Laufnummer“, so dass jede Woche durch die Nummerierung jedem klar ist, welches Buffet welche Nummer hat. Dadurch werden Fehler beim Ausliefern minimiert. Die Regel heißt, dass die Startnummer „13“ nicht vergeben wird! (wie in der Formel 1) [...ich bin nicht abergläubig!]
Diese Woche hatte ich aber selber versehendlich diese „Startnummer“ auf einem Auftrag geschrieben und prompt gab es ein lustiges Problem.
Bei der Auslieferung hatte ich heute die Nummern 10, 11 und 13 an Bord. (1x Vechta, 2x Langförden) Das „13er“ Buffet ging in eine sehr kleine Straße (ca. 300m lang) und ich hatte den Lieferschein dafür liegen lassen. Ich fuhr also in die „Kirschenstraße“, wusste jedoch nicht, welches Haus ich ansteuern musste. Vor einem Haus standen viele Fahrzeuge und eine „blinkende 60“ (60. Geburtstag) Ich klingle – die Gäste öffnen die Tür – ich stelle das Buffet ab – und wollte schon wieder weg. „Halt, halt…wir haben gar kein Buffet bestellt!!! Wir kochen selber!“ Große Gelächter in der Küche – ich war im falschen Haus! Leider wusste ich nicht wohin, also in der Firma angerufen…die konnten den Lieferschein und die Adresse nicht finden…nach langem hin und her, stellt sich heraus, das auf der anderen Straßenseite auch jemand seinen Geburtstag feiert. So ist das Buffet Nr. 13 endlich angekommen. Merke dir lieber Ludger: Nie wieder ein Buffet mit der Startnummer 13 versehen!
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