Schöne Ferien!

31. Juli 2008

Eine gute Kundin hat mir per Mail eine Fleischbestellung für Ihren Urlaub gegeben. Sie schrieb:
Hallo Ludger,
auch in unserem Urlaub möchten wir nicht verzichten auf:
[Es folgt eine Auflistung der Produkte]
 (Bitte alles einschweißen wie angegeben)

Ich finde das sehr beachtlich und freue mich sehr über diesen Vertrauensvorsprung.
Die Ware verpacken wir in Thermokisten mit entsprechenden Kühlkissen, damit die Freude am Urlaubsort ungetrübt ist.
Danke für die Bestellung, Doris!

Virenschutz

29. Juli 2008

Mein Antivirenschutzprogramm läuft in Kürze aus. Ein neues Programm soll aufgespielt werden.  Ich bin mit meinem derzeitigen Norton 360 Antivirenschutz nicht zufrieden. Der Rechner ist deutlich langsamer geworden und schaltet oft das ganze System ab, so dass alles neu gestartet werden muss. Ich bin jetzt kein EDV Fachmann um ein wirklich gutes Programm zu finden und zu erkennen. Beim Googeln findet man so viele Informationen, dass ich da nicht mehr durchblicke. Unser EDV Fachmann wird sicherlich wieder ein Norton empfehlen und installieren.(Vielleicht ist das ja auch das Beste…) Hat jemand in der Bloggerwelt einen guten Tipp für ein Virenprogramm?

08.08.08

28. Juli 2008

Das magische Datum in diesem Jahr heißt: 08.08.08 und ist zudem noch auf einem Freitag. Für viel „Heiratswütige“ ist es ein Datum, um sich das Jawort zu geben. (schließlich sollte man dieses Datum nie vergessen) Die Standesämter sind ausgebucht. (Google) Das letzte markante Datum war der 07.07.07  – und das kommende wird im September 2009 sein.

Der Monat August ist für unseren Party-Service ein echter „Hochzeitsmonat.“ Fast 1100 Hochzeitsgäste sind schon jetzt vorbestellt und werden wir mit Leckereien beliefern. Alle Samstage des Monats sind völlig ausgebucht. An einem Samstag werden gleichzeitig drei Hochzeiten ausgerichtet. Das ist schon jetzt Stress pur, denn gerade am „wichtigsten Tag im Leben“ sind die Ansprüche noch größer. Ich lasse den 08.08.08 mit aller Ruhe auf uns zukommen. „8-geben“- das müssen wir eh jeden Tag. „Essen kommen!“ wird im Monat August für viel Menschen ein freudiges Ereignis sein.

Foto: Franz-Josef Hanneberg

Der geheimnisvolle Brief. Ein Krimi im Fleischerladen.

25. Juli 2008

Heute kam ein geheimnisvoller Brief bei uns an. Er war etwas dicker, als ein normaler Brief – ungewöhnlich! Zwei große Briefmarken des Künstlers „Carl Spitzweg“ waren zu sehen mit dem Gemälde: „Der arme Poet.“ Haben diese Briefmarken einen tieferen Sinn? Warum wurden diese Marken gewählt?

Vorsichtig öffne ich den Brief. Ein rosa Pulver rinnt mir entgegen. Das Pulver ist in einem kleinen durchsichtigen Beutel, der nur dürftig verschlossen ist. Der Beutel steckt zwischen zwei Pappdeckeln, damit der Postbote den Inhalt nicht erkennen kann. Es ist völlig geruchsneutral. Meine ersten Gedanken: „Ist es Gift? Oder Heroin? Wer schickt mir ein solches geheimnisvolles Pulver?“ Ich überlege, was ich mit dem Päckchen mache. Soll ich es vielleicht mit einem Strohhalm inhalieren – wie ein Junkie? Schweißperlen laufen von der Stirn. Ich bin völlig verunsichert, zumal auf der Packung ein Aufkleber ist, den ich aber als Tarnung ansehe. Wer klebt schon „Natur Manufaktur“ auf einen Beutel mit so einem Pulver? Ich denke an einen „Tatort“, indem solche Pulver gehandelt wurden. „Gratisprobe“ war dort zu lesen – oh Gott! Jetzt gehen die Dealer schon in das Marketinggeschäft um ihre Produkte zu verkaufen. Es läuft mir kalt den Rücken herunter. Wie leicht lassen sich Jungendliche mit solchen Produkten fangen?

Der Aufkleber gab noch mehr Informationen her: Spezialität aus Sachsen! „Sachsen. Land von Welt.“  Der Slogan deutet an, dass sie viele Kontakte ins Ausland besitzen. Woher stammt das Pulver? Die Herstellerin wurde auf der Packung genannt. Eine Frau Kaolin Aronia hat das Pulver hergestellt. (wenn es diese Person überhaupt gibt)

Ein handgeschriebener Brief fand auch noch im Umschlag. Die Handschrift ist sehr groß und stammen wahrscheinlich von einer Frau. Die Zeilen wurden sehr schnell geschrieben. Einige Wörter sind nur schwer zu lesen. Anhand des Schriftbildes erkenne ich eine sehr kreative und zielstrebige Frau. Hat Sie etwas mit dem rosa Pulver zu tun? Die Unterschrift kann ich nicht lesen. Sie sieht aus, als wenn eine Katze mit ihren Krallen über eine schwarze Motorhaube gelaufen ist. *lach*   – steht dort zu lesen! Was kann das nur bedeuten? Ich drehe noch einmal vorsichtig an dem geheimnisvollen Beutel. Auf der Rückseite stehe eine „Anwendung“ was mit dem Inhalt zu machen ist…. Den ganzen Beitrag lesen »

Rinderbraten über Nacht garen

25. Juli 2008

Foto: Einweisung vom Küchenmeister Claus-Dieter Molzahn

Küchenmeister Claus-Dieter Molzahn war bei uns. Seine Aufgabe bestand darin, uns die letzten Tricks für die neuen Kombidämpfer zu zeigen. Von den Brötchen bis zur Nachtgarung eines Rinderschmorbratens wurden uns viele Tipps gezeigt. Im Vordergrund steht immer die Qualität der Speisen, die wir aus den Backöfen holen. Die Technik, mit der die Produkte im Ofen überwacht werden, ist beeindruckend. Die Bedienung des „Self-Cooking-Center“ am Backofen ist wirklich einfach gestaltet, so dass auch jeder in der Küche mit den Geräten arbeiten kann. Der kreative Küchenmeister zeigte uns auch, wie die Backöfen Arbeitsschritte in der Küche erleichtern und wie dadurch weniger Hektik entsteht.
Die Rindernuss wurde über Nacht gegart. Heute um 6:00 Uhr hatten wir einen perfekt gegarten Rinderschmorbraten, der selbstständig vom Backofen überwacht und gegart wurde. „Essen kommen!“ -  jetzt noch früher!

Der besondere Wein

24. Juli 2008

Thomas Lippert hatte mir vor einiger Zeit schon einmal mit einer Weinflasche überrascht, dich ich hier im Blog vorgestellt habe. Der Weissburgunder ist wirklich sehr lecker und trifft genau meinen Geschmack. Die Besonderheit des Etiketts ist jedoch, dass Thomas ein von mir gemaltes Bild verwendet hat. Das Bild stammt von der Neumühle in Visbek (eine alte Wassermühle), auf der wir einige Jahre gewohnt haben. Ich habe das Bild in einem Urlaub gemalt. 
Thomas hat mich auf dem Mannheimer Bloggertreffen mit neuen Flaschen überrascht, die wir jetzt fest ins Programm aufnehmen werden. (Danke nochmals)
Einige Weinflaschen haben wir im Laden ausgestellt, um die Reaktionen der Kunden zu hören. Ich musste schon zwei Flaschen – handsigniert (!)- verkaufen. Die meisten glauben aber nicht, dass die Neumühle von mir gemalt worden ist. Auf den anderen Etiketten werden wir den Text ein wenig verändern – aber nicht den Wein.
Thomas, die Flaschen können geliefert werden.

Auf nach Ostfriesland

23. Juli 2008

Heute geht es an die Küste – nein nicht mit Sonnenöl, Badetuch und dicken Portmanie, sondern mit einem weißen Kittel und dem Kühlwagen. Wir holen dort wieder Salzwiesenkälber ab. Damit sich die Fahrt auch lohnt, bringen wir gleichzeitig für einige norddeutsche Kollegen Fleisch mit, die das dann bei uns abholen.
Wenn man bei Google das Wort Salzwiesenkalb eingibt, sieht man schnell, die Besonderheit dieses Fleisches. Am Sonntag in Hockenheim hatte ich die Gelegenheit dem Starkoch Tim Mälzer dieses Fleisch vorzustellen. Der kreative Mann stand unmittelbar vor mir. Schüchtern wie ich bin, habe ich das glatt vergessen. :-)
Liebe Ostfriesen, macht den Highway frei, ich komme.

Der Senf zum Wiener

22. Juli 2008

Foto: Wiener, knackig & frisch, dazu der neue Senf.

Der Senf ist da. Wir haben hier im Blog eine Abstimmung gemacht, um einen Namen für eine neue Senfsorte zu bekommen. 62 Blogger haben sich am Voting beteiligt und mit einem Ergebnis von 17 Prozent gewann „Freeses Wiener Senf“ Wir haben daraufhin gleich den Senf bestellt.
Ab heute wird der Senf verkauft. Wir bieten den Senf zunächst zum Probieren an. Das ist aber gar nicht so einfach, weil „pur Senf“ möchte niemand probieren. Ich bin mir aber sicher, dass der Senf ein echter Renner wird. Die Geschmacksrichtung Honig/Meerrettich ist schon genial.
Wir lassen die Wiener nun kräftig knacken – aber bitte mit Senf.
Die anderen 22 Sorten haben wir alphabetisch ins Regal gestellt. Die Idee von Hildegard war gut, weil wir so viel Zeit mit dem Suchen sparen. Wenn ein Kunde seinen Wasabi-Senf sucht, geht das jetzt ganz fix.
 

Sehnsucht nach Wurst

21. Juli 2008

Foto: Schinkenspeck mit Schwarzbrot

Mein Onkel an der Mosel besitzt eine Bäckerei. Über dem Bäckertresen hing immer ein Schild mit dem Aufdruck: „Altes Brot ist nicht hart – kein Brot, das ist hart!“ In diesem Satz steckt viel Wahrheit.
Mir ist dieser Satz wieder eingefallen, weil im Rahmen des Blogwettbewerbs in Detroit/ Michigan (USA) eine Diskussion entstanden ist. Anett und Karsten Staudt leben dort und haben dankenswerterweise auf ihrem Blog „Living West“ zur Abstimmung aufgerufen. Dabei entstand in den Kommentaren die „Sehnsucht“ nach echter deutscher Wurst. Scheinbar gibt es zu wenige Fleischer in den Staaten, die deutsche Wurst herstellen und verkaufen. (Sollte ich vielleicht auswandern… :-) )

Viele Menschen die Deutschland verlassen haben, merken erst viel später, auf welche guten Lebensmittel sie verzichten müssen. Mit der Wurstvielfalt sind wir Fleischer schließlich weltbekannt. Wenn dann der Verzicht kommt, richten die Geschmacksnerven einen eindeutigen Kommentar an das Großhirn: „Wo gibt es deutsche Wurst?“ Leider ist es mir nicht möglich Wurst in die Staaten zu schicken. Die Auflagen rechtfertigen keinen Versand.

Es gibt eine ganze Reihe von Kunden, die im Heimaturlaub endlich mal wieder den Duft von geräuchertem Schinken und ungefärbter Wurst bei uns einkaufen. Einige versuchen die Wurst zu schmuggeln, andere verpacken die Wurst in „seltsame Umverpackungen“ um den Zoll zu entkommen. Ich selber habe auf meiner Reise nach Malawi Wurst mitgenommen, die gut angekommen ist. Es ist eben nicht so einfach, auf Bewährtes zu verzichten.

Liebe Leute in den Staaten – vielleicht fallen mit einem neuen Präsidenten die Handelsbeschränkungen. Wir stehen bereit!  Welcome good Old German Sausage!“

Bloggertreffen in Mannheim

21. Juli 2008

Foto: Thomas Lippert, Ludger Freese, Jürgen Treber, Marc Kunkel. (von links)

Zu einem echten Bloggertreffen entwickelte sich das Meeting im Gasthof “Zum Ochsen” in Mannheim. Marc Kunkel vom Ochsenblog hatte Thomas Lippert vom Winzerblog und Jürgen Treber vom Rennbahnblog dazu eingeladen. Alle Blogger haben mit Ernährung, Gastgewerbe und Essen zu tun, so dass es reichlich viel zu erzählen gab. Ein toller Abend mit vielen genussvollen Höhepunkten. Mir hat es viel Spaß gemacht – schön mal die Gesichter hinter einem Blog kennen zu lernen. Danke für alles.

Am Sonntag ging es dann sehr früh nach Hockenheim. Die bunte Welt eines Grand Prix, der Lärm und die vielen Eindrücke begeistern mich immr wieder.

Foto: Ludger Freese – Der “Rest” von Timo Glocks Fahrzeug.