12. August 2008

Foto: Wasser mit kräftigem Sturm
Da kam ein Wasser! Das Wetter schlug plötzlich um, ein kräftiger Sturm zog auf. Der Regen überschwemmte sehr schnell den Hof. An Auslieferung war nicht zu denken. Leider hatte ich ein Fenster vom Bulli nicht richtig verschlossen. (Wie gut, dass es noch kein Cabrio-Bulli gibt…
)
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12. August 2008
Ich denke gerade an eine mögliche neue Abmahnwelle, weil sich auf der Welt wieder Sportler zu fairen Wettkämpfen treffen. Man darf in dem Zusammenhang die Wörter „Olymppppiha“ (und drei weitere ähnliche Wörter) nicht benutzen. (oder die fünf Fleischwurst - Ringe) „Unwissende“ werden bestimmt wieder Briefe von gebildeten Juristen bekommen. (inkl. Zahlungsaufforderung)
Ich selber denke (mit einer dicken Halsschlagader) an meine Begegnung mit dem sportlichen Wettbewerb, wo sich die Nationen treffen. In einer kleinen Zeitungsanzeige habe ich tatsächlich die Überschrift: „Ollümpihahaha – Fresse – Athen“ gewählt. (Ich habe nur Gyros, Lammkotelett und Krautsalat angeboten) Einige Tage später kam ein „schöner“ netter Brief, mit einer Zahlungsaufforderung von 1.600.- weil eben, dieses eine Wort, nicht verwendet werden darf. (Olympiaschutzgesetz)
Insofern bin ich ein vom Olym-Feuer gebranntes Kind. Nur mit viel Medienpräsenz und mit vielen Kontakten zu „wichtigen Personen“, ist es mir gelungen, die Strafe nicht zu zahlen.
Wer also Bilder oder Werbung mit diesen Produkten für sich benutzt, steht bald im Medaillenspiegel der „Abmahnungen.“
(Ist eine Goldmedaille eigentlich 1.600.- Euro wert?)
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10. August 2008

Unter den vielen Hochzeiten der vergangen Tagen, fand ich eine sehr originell. Das Brautpaar feierte mit ihren Gästen in einer uralten Bauerndiele. Diese Diele liegt fast 30 Kilometer von Visbek entfernt. Die Tische waren mit Thymian, Kräuter, Maggikraut, Melisse, Minitomaten und Rosmarin geschmückt. Fast alle Gäste trugen mittelalterliche Kleidung. Die Band spielte mit sehr alten Instrumenten tolle Lieder, zu dem getanzt wurde. Es war alles anders.Â
Es hat uns und den Gästen sehr viel Spaß gemacht. Man fühlte sich ins Jahr 1820 gebeamt. (Nur das Essen war aus dem Jahre 2008)
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9. August 2008
Es gibt Wochen, wo wirklich viele Reparaturen sind. Wenn ich alle Dinge aufliste, denken Sie bestimmt: “Der Freese hat nur alte Geräte!? In den letzen sechs Tagen haben sich die Reparaturen und Fehlermeldungen erheblich gesteigert. Warum? Zufall!
Es begann mit dem Lichtband über der Theke. Der FI-Schutzschalter flog immer raus.
Weiter: Die Poltermaschine hatte einen defekten Keilriemen.
Die Bandsäge hat eine elektrisches Problem.
Beim Bulli ist das Fernlicht defekt.
Bei der Rauch- und Kochanlage ist das Ventil eines Zylinder defekt.
Die Außenbeleuchtung hat einen Kurzschluss. (Feuchtigkeit)
Das Frankiergerät hat eine Fehlermeldung.
Der Abfluss im Betrieb ist verstopft. Fettabscheider absaugen, Rohr defekt.
Das Stichthermometer ist defekt und wird eingeschickt.
Mein PKW muss zur ersten Inspektion.
Der Fußschalter für das Handwaschbecken sitzt lose und reagiert nur noch auf Personen ab 100 kg.
Die Klimaanlage im Laden läuft nicht richtig. Der Elektriker findet das Problem. Neue Lüfter sind bestellt.
Bleibe mit dem Hemdsärmel an einem Lichtschalter hängen und ziehe diese dabei aus die Wand.
Beim Rennradfahren platzt mir das Gummi
Verschiedene Leuchtstoffröhren waren defekt.
Das Radio im Restaurant lässt sich nicht mehr programmieren
Ansonsten bin ich gesund, freue mich des Lebens und bin gut drauf!
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7. August 2008
Als ich heute Kalbsgulasch geschnitten habe, hatte ich ein furchtbar stumpfes Messer erwischt. Ich wollte es mit dem Stahl abziehen, damit es etwas mehr Schnitt bekommt. Dabei kamen mir gleich drei unterschiedliche Messerstahle “entgegen!” (plus das Messerschleifgerät)
Für mich einfach einmal ein Grund Ihnen die unterschiedlichen Geräte vorzustellen.
Ich beginne mit dem elektrischen Messerschleifer. Damit werden die Messer geschliffen, wenn sie wirklich stumpf sind. Die Messer werden zuerst auf dem nassen Schleifband geschliffen. Das Band läuft in einem Wasserbad, damit die Klinge nicht zu heiß wird. Anschließend wird auf der Filzscheibe der Grad (feiner Metallstaub) abgezogen.
Nun sind die Messer schön scharf.

Ein frisch geschliffenes Messer wird mit dem ?Polierstahl? abgezogen. Dieser Stahl ist chrompoliert und hat keine grobe Oberfläche. Dadurch wird die scharfe Klinge sehr schonend abgestrichen.
Der ?normale Stahl? wird von mir am häufigsten benutzt. Seine Oberfläche ist etwas rau und die Messer bekommen nach dem Abziehen einen spürbaren besseren Schnitt.
Ein Stahl in der Qualität kostet etwa 80.- bis 100.- Euro.

Seit einigen Jahren sind Standmodelle auf dem Markt. Dieser Stahl arbeitet mit etwas mehr Sicherheit. Schnittverletzungen sind kaum noch möglich. Das Messer wird im Schacht fest geführt und der Anstellwinkel zum Stahl ist immer optimal. Das Modell ist einfach “Narrensicher” und kann auch von ungeübten Kräften benutzt werden.
Als besonderen Service bieten wir unseren Kunden ein kostenloses Messerschleifen an. Denn die Freude über ein schönes Stück Fleisch, kann mit einem stumpfen Messer schnell getrübt werden. Wenn sie also ein stumpfes Messer in der Küche haben, bringen sie es zu uns. Wir machen “sie scharf”!
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6. August 2008

Foto: Susanne backt zur Kaffeezeit einen leckeren Kuchen…
Seit dem 1.August 2008 ist eine neue Auszubildende bei uns. Susanne Tepper kommt aus dem Wangerland, um bei uns eine Ausbildung in der Hauswirtschaft zu machen.
Herzlich willkommen Susanne – auf eine schöne gemeinsame Zeit!
Das Wort: “Essen kommen!” wird Sie noch oft hören. Ihr Erdbeerkuchen passte genau!
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5. August 2008

Foto: Zwei Steckdosen sind defekt!
Gestern Abend sprang im Restaurant mehrfach eine Sicherung raus. Es war schon 22:00 Uhr als die Mitarbeiterin zu mir kam. „Jetzt ist die Sicherung wieder drin. Du musst aber noch einmal nachsehen, was damit ist!“ Ich war gerade am Skypen, so dass ich noch nicht Feierabend hatte. Schnell habe ich das Skypegespräch abgebrochen, als ich merkte, dass erneut die Sicherung weg war.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Steckdose hinter der Kasse völlig verschmort war. Es muss nichts Schlimmeres passieren, aber bei Strom bin ich immer sehr vorsichtig.
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4. August 2008

Foto. Einen Schlemmerkorb für eine Empfehlung - guten Hunger!
Empfehlungsmarketing ist sicherlich eine interessante Sache. Unser Nachbar, das Möbelhaus Debbeler, hat da ein tolles Prämiensystem. Ob ein 50.- € Warengutschein, ein Topfset oder ein Überraschungspaket von Freese, der Kunde kann seinen Preis selber bestimmen.
Heute habe ich einen schönen Schlemmerkorb zu einem Kunden des Möbelhändlers gebracht. Der Kunde wohnt in Vechta und war mir nicht unbekannt. Die 30 Minuten „snacken“ gehören dann zu einer solchen Aktion und werden unter „Nachbarschaftsservice“ verbucht. Wir haben die schmackhafte Prämie gerne überbracht und wünschen dem agilen Möbelhaus weiterhin viele treue Kunden. „Essen kommen!“ – dazu gehört eben eine neue Küche!
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4. August 2008
Die Woche beginnt nicht gut. Die Sekretärin einer großen Firma ruft heute um kurz vor 9 Uhr an. „Ich mache mir langsam Sorgen. Wir haben 56 belegte Brötchen bei euch bestellt! Wo bleibt die Ware?“ Der Schreck saß sofort tief. Wir haben schlicht die gesamte Bestellung vergessen! Ein Frühstück zu einem Arbeitsjubiläum war bestellt. Unser Angebot die Brötchen in 30 Minuten zu bringen, wurde abgelehnt. Der Chef war aber ziemlich sauer (zu Recht) und hat auf die gesamte Lieferung verzichtet. Es tut mir wirklich sehr Leid. Einen so guten Kunden bedient man besser. Sorry.
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3. August 2008
Vor einigen Tagen habe ich einer Kundin Mockturtle geschickt. Nicht immer bekommen wir eine Rückmeldung, wie die Ware schmeckt oder welche Besonderheiten hinter einer Bestellung steckt. Heute kam eine nette Mail, in der die Kundin schildert, warum sie Mockturtle bestellt hat. Die Mail lautet:
Ich möchte mich sehr herzlich bei Ihnen bedanken. Die Mockturtle – Dosen sind bei mir angekommen. Ich konnte meinem Freund damit eine riesige Überraschung und Freude bereiten. Er kommt ursprünglich aus Bremerhaven, wohnt nun aber schon seit einigen Jahren im Schwabenländle. Dass man da an solche regionalen Köstlichkeiten nicht herankommt, ist traurig. Aber Dank Ihnen ist die Traurigkeit erst einmal verflogen.
Vielen herzlichen Dank noch einmal und herzliche Grüße
So hat jede Region seine kulinarischen Reize. Die Schwaben können eben nicht alles…
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