Danke

19. Juli 2008

 

Gestern kam die erfreuliche Mitteilung, dass unser Blog „Essen kommen!“ den dritten Platz in der Kategorie „Firmenblogs“ belegt hat. Fast 23.000 Blogleser haben an der Abstimmung teilgenommen. Wir freuen uns darüber sehr und gratulieren auch allen anderen Gewinnern zu ihrer Platzierung.
Ein ganz besonderer Dank geht an Kirstin Walther für den Nominierungsvorschlag. Weiter möchte mich bei allen bedanken, die beim Voting für uns gestimmt haben. Eine große Unterstützung gab es von folgenden Blogpartnern: Fleischer Blog, Baudax-Blog, Living West und innovativ-in. Ich danke Euch.

Urlaubzeit ist eine "schöne" Zeit

18. Juli 2008

Foto: Nelli ist unsere “Handtuch-Fee” 

Urlaubszeit ist immer eine Zeit, wo „Löcher“ im Betrieb gestopft werden müssen. Ist jemand für 14 Tage im verdienten Urlaub, so wird die Arbeit auf viele Schultern verteilt. Am Samstag fährt Nelli Hamez mit dem Auto nach Cherson ans Schwarze Meer. (36 Stunden Fahrt) Ihr Mann ist dort geboren und sie möchte Ihre Verwandten dort besuchen. Nelli macht bei uns die gesamte Betriebswäsche, wie Handtücher, Spültücher, Kittel und Tischwäsche.  Wir werden bestimmt schnell merken, dass weniger gelegte Handtücher da sind und die Waschmaschine mehr nachts laufen wird. Ich wünsche Nelli eine gute Fahrt und gute Erholung.

Grosser Preis und Bloggertreffen

16. Juli 2008

Foto: Modelaufnahme von Ludger Freese, Ferrari (Gerhard Berger)

Seit der Ära des Formel 1 Weltmeisters Jochen Rindt (1970) bin ich leidenschaftlicher Motorsport-Fan. Ich verfolge mit großem Interesse das Geschehen in der Formel 1 und in vielen anderen Klassen. Auf einigen Grand-Prix Stecken in Europa habe ich Rennen besucht. Immer wieder versuche ich, ein Rennen Live zu erleben. Leider habe ich in den letzten Jahren kaum ein Rennen mehr besuchen können, weil die Wochenende bei uns immer mit sehr viel Arbeit verbunden sind. Das Party-Service Geschäft ist nun mal am Wochenende und wir versuchen immer, für unsere Kunden die „Pole-Position“ zu erreichen. (Sprich: Immer Vollgas!)

Am kommenden Sonntag werde ich es mal wieder schaffen! Ich werde nach Hockenheim fahren, zum Grossen Preis von Deutschland. Darauf freue ich mich sehr!  Das geht natürlich nur, weil Carola allein die Stellung hält. (Danke!) Vorher werde ich noch meinen Blogkollgen Marc Kunkel vom Ochsenblog in Mannheim besuchen. Er ist TV-Koch, Gastwirt, Blogger und ein sehr aktiver Mensch. Höchste Zeit ihn, kennen zu lernen und persönlich die Hand zu schütteln. Ein kleines Bloggertreffen, vor dem Grand-Prix.

Typisch deutsches Essen

15. Juli 2008

Foto: Haxen, Bratwurst und Weissbier…

Wie sehen uns die Ausländer? Heute trafen fünf Gäste aus Thailand bei uns ein. Nur einer sprach etwas Deutsch. Wie in der Erdinger Werbung zu sehen, wurde ein Wöterbuch aufgeschlagen und freundlich gesagt: „Wir möchten dieses Teppich nicht kaufen!“  (War nur ein Scherz!)
Was wurde aber serviert:
Erdinger Weissbier, Schweinshaxen, Bratwürste, Bratkartoffeln und Pommes! „Typisch Deutsch – very good“, sagte einer der Gäste. Es wurden schnell noch 27 freundliche Bilder geschossen und dann begann das Festmahl. Die Thailänder wollen eine Biogasanlage kaufen und sind dazu hier in Visbek. „Very good!“
Wie „Essen kommen!“ auf thailändisch? Ich konnte keine Übersetzung finden.
Als „Dessert“ wurde ein Kümmerling präsentiert… :-)

"Essen kommen!" nominiert für Superblogs 2008

15. Juli 2008

Hitmeister und Hitflip haben ihren Super-Award ausgeschrieben und „Essen kommen!“ ist in der Kategorie Firmenblogs nominiert, genauer gesagt nachnominiert.
Kirstin Walther hat uns vorgeschlagen. (Danke!) Jetzt sind wir einige Tage im Rückstand, aber wie ich die Bloggergemeinde kenne, bleibt es spannend bis sich die Zielflagge senkt. The Drink Tank hat schon einen großen Vorsprung. (166 Stimmen, heute 14:30 Uhr)  Ich freue mich aber, dass „Essen kommen!“ nominiert ist. Die Konkurrenz ist sehr stark, also kräftig abstimmen. Ich gebe täglich meine Stimme für meine Favoriten ab. Schaun mer mal, wer am 17.Juli die Nase vorne hat.

Hitmeister Superblogs 2008

Hier geht es direkt zur Abstimmung. Danke.

Das Bürgermeisterstück – ein besonderer Braten.

14. Juli 2008

Wo sitzt das Bürgermeisterstück in der Rinderkeule? Eine Frage, die Sie vielleicht nicht beantworten können. Daher möchte ich ihnen zeigen, wo die einzelnen Teilstücke sitzen. Die Bullenhälfte wog bei der der Anlieferung 172,6 kg. Klaus macht sich an die Arbeit und zerlegt mit Frank zusammen das Hinterviertel.

Die Querrippe wird vom Roastbeefstück abgetrennt.

Klaus trägt die Keule (ca 55 kg) auf den Arbeitstisch

Jetzt werden die Knochen vorsichtig ausgelöst. Wichtig ist, dass sauber und sorgfältig gearbeitet wird. Der Fachmann weiß, wo geschnitten werden darf, damit die Bratenstücke nicht zerschnitten werden.

Nach dem Entbeinen werden die Teilstücke vom Fett und Sehnen befreit. Das Fleisch wird ladenfertig zugeschnitten. Auf dem Bild wird eine Sehne von der Unterschale abgetrennt.

Das Fleisch wird nach Klassen sortiert. Links sehen sie die Sortierung R 3 für Hackfleisch und rechts ist die Sortierung R 1 für Gulasch.

Die Knochen werden von Frank gesägt. Sie werden für Grundsoßen, Brühen und Eintöpfe verkauft. (…muss ja nicht immer aus der Tüte sein!)

Die Bratenstücke liegen zur Verpackung bereit. Ich möchte ihnen die Stücke einmal vorstellen. In der oberen Reihe sehen sie von links: Tafelspitz (Braten, Kochen), Unterschale (Rouladen, Braten, Sauerbraten), Semerrolle (Braten, Rouladen, Spickbraten, Nagelholz), Rindernuss (Braten, Rouladen, Sauerbraten) Roastbeef (Steakfleisch, Roastbeefaufschnitt, Grillsteaks), Rinderfilet (Steakfleisch),

Untere Reihe, von links: Oberschale (Rouladen, Braten), Rinderhüfte (Braten, Steaks, Sauerbraten) Bürgermeisterstück (Braten, Gulasch, Sauerbraten), Hohe Rippe (Braten, Suppenfleisch, Grillsteak)

Zum Schluss werden alle Teilstücke vakuum verpackt. Alle Stücke werden mit einem Aufkleber versehen. Darauf stehen Angaben über die Herkunft des Tieres, die Schlachtung und das Verpackungsdatum. So können wir lückenlos bis zur Theke die Herkunft des Fleisches belegen. Das Fleisch wird bei + 2°C drei bis vier Wochen im Kühlraum gelagert. Durch diese Reifung wird das Fleisch schön zart.

Die gesamte Zerlegung des Viertels dauerte mit zwei Gesellen 60 Minuten. Die Verkaufsmannschaft und das Küchenteam können jetzt ihr passendes Fleisch aus dem Kühlraum holen. Der Begriff Bürgermeisterstück stammt aus vergangene Zeiten. (auch Pastorenstück genannt) Es war immer für die wichtigen Personen des Ortes bestimmt. Wenn sie also eine wichtige Person einladen (V.I.P. Gäste) holen sie sich ein Bürgermeisterstück vom Fleischer. “Essen kommen!” – damit sie das Beste servieren können.

Welcher Name passt zum Wiener Senf?

13. Juli 2008

In unserem Geschäft bieten wir 23 verschiedene Senfsorten an. Sorten wie: Afrikanischer Senf, Bier – Senf mit Braunmalz, fruchtiger Aprikosensenf, Apfel -  Calvados Senf, Sanddorn Senf, Wasabi Senf oder Bruschetta Senf zeigen die Vielfalt der Auswahl. Auch unser Kohlpinkelsenf ist sehr beliebt und wird in den Wintermonaten zur Kohlpinkel angeboten.

Jetzt planen wir für eine weitere erfolgreiche Wurstsorte einen eigenen Senf. Geschmacklich haben wir uns schon festgelegt. Der Senf wird in Richtung Meerrettich / Honig schmecken. Damit ist etwas Schärfe vorgegeben, die vom milden Honig wieder genommen wird. Ein wirklich toller Geschmack. 
Für diese neue Senfsorte, suchen wir einen Namen. Stimmen sie mit ab, wie der Senf  für unsere mehrfach prämierten Wiener Würstchen benannt werden könnte. Natürlich kann der Senf auch zu unseren anderen Heißwürstchen gegessen werden, wie: Feuerwurst, Krainer, Landsknechte, Knacker, Krakauer und Käsewiener.
Ich bin sehr gespannt auf die Meinung der Blogbesucher.

Lieblingshomepage

Vom Küssen bekommt man Kinder

12. Juli 2008

Eine Männergruppe sitzt im Lokal um kräftige Schweinshaxen zu essen. In der Wartezeit blättern sie in den Tageszeitungen und Zeitschriften, die wir auslegen. „Habt ihr auch die Praline?“ fragte einer der Gäste. „Hallo! Wir sind hier in Visbek und vom Küssen bekommt man Kinder!“ erwidert Kerstin ganz forsch. Damit war das Thema erst einmal beendet.

Butterweiche Butterblume in buttergelb

11. Juli 2008

Foto: Butterrosen für eine Silberhochzeit, 50.Geburtstag und dem Heuerhaus.

Aus Butter lassen sich echte Kunstwerke herstellen. Linda macht bei uns immer die Butterrosen. Diese Rosen können sie auch ganz leicht selber herstellen. Dazu scheiden Sie die gut gekühlte Butter in kleine Würfel. (1 x  1 cm) Die Butterwürfel werden auf einem feuchten Tuch gelegt (dünner Stoff) und mit einem glatten Eisblock (im Bild oben rechts)  flach gedrückt. So entstehen die Blätter der Rose. Jetzt müssen die Rosenblüten hergestellt werden. Dazu rollen Sie das erste Butterplättchen zu einem Röhrchen auf.  Die weiteren Rosenblätter werden von außen nur noch angelegt. Wenn sie die Blätter leicht biegen, entsteht eine große blühende Butterrose. Wichtig ist, dass die Butter gut gekühlt ist.
Es ist wie mit allen Sachen: Übung macht den Meister.
Nur Mut! Schon bald frühstücken Sie nur noch mit Wurst von Freese und echten Butterrosen. (Mann gönnt sich ja sonst nix!)

Full House

11. Juli 2008

Foto: Der Dosencontainer ist randvoll.

Unser Container für Blechdosen ist randvoll. Es würden viel mehr Dosen in den Behälter passen, wenn die Dosen flach gepresst werden. Dazu müssen sie auf beiden Seiten geöffnet werden und anschließend flach gedrückt werden. Die zusätzliche Arbeit ist nicht so leicht, denn unsere Damen können die dickwandigen Dosen nur schwer flach treten. (…die wiegen alle nur 70 kg)

Den Container lassen wir erst einmal wieder abholen. Eine richtige Lösung für die vielen Rapsöl-, Olivenöl- und Gurkendosen habe ich leider noch nicht gefunden.
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