Regionale Spezialität für Liebhaber

6. Dezember 2010

  Foto: Die Fasutballgruppe nach dem aktiven Sport…

Zugegeben, der Geschmack ist bei uns Menschen unterschiedlich ausgeprägt. (wie sagte der Berliner Bürgermeister: „…und das ist gut so!“)
Hier in der Region gibt es einen traditionellen Eintopf, der seinen Ursprung in der Hausschlachtung hat. Nur frische Zutaten ist die Grundvoraussetzung für diese Spezialität. Die Rede ist von einer Blutsuppe. Die meisten Leser werden jetzt „iiih“ sagen, aber das Wintergericht ist für viele Gruppen und Vereine ein gesellschaftliches Ereignis. Unsere Kunden nehmen einen sehr langen Anfahrtsweg in Kauf, wenn wir an unserem Eintopftag (Mittwoch) Blutsuppe anbieten.
Der Eintopf besteht aus sehr viel Kartoffeln, Gemüse, Backpflaumen, getrockneten Äpfeln und einer kräftigen Fleischbrühe. Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer, Piment, Zucker und etwas Essig. Zum „Abdunkeln“ wird nur sehr wenig Blut genommen. Als Fleischbeilgabe gibt es Schweinpfötchen, fleischige Knochen, frische Kochmettwurst, Nieren und Kesselfleisch (Bauch).
Heute Abend ist bei uns die Visbeker Faustballgruppe zur Gast, die ihr traditionelles Nikolausessen mit der Blutsuppe krönen. Die Suppe wird nur noch in wenigen Familien gekocht und die Liebhaber haben ein ausgesprochenes „Netzwerk“ aufgebaut, um an diese Suppe zu kommen.
Ich beschreibe deshalb die Suppe hier im Blog, weil ich auch regionale Spezialitäten vorstellen möchte.

Voller Genuss im Advent

4. Dezember 2010

Heute mal etwas „Werbung in eigener Sache“ – normal hier im Blog nicht üblich…
Adventstimmung mit vollem Genuss  – unter diesem Motto haben wir das neue Weihnachtsexposé auf die Reise geschickt. Auf dem Zettel finden Sie die aktuellen Angebote, Öffnungszeiten, Vorstellmöglichkeit und Tipps. Viele Liebhaber vom Salzwiesenkalbfleisch kommen auch auf ihre Kosten, denn in der kommenden Woche werde ich wieder nach Ostfriesland fahren.

Schon seit einigen Jahren bieten wir mit zunehmender Beliebtheit fertig gekochte Weihnachtgerichte an. Wer möchte schon gerne am Heiligabend oder Weihnachten stundenlang in der Küche stehen um für die Lieben alles herzurichten. Da bietet es sich doch an, alles fein verpackt in ofenfesten Menüschalen von Freese zu holen.  Ob es nun das asiatisches Schweinfilet, Rinderrouladen, Lammkeule oder eine Antipastiplatte sein soll – die Auswahl ist groß. Jeder kann das wählen, was er möchte – von der Vorspeise bis zum Dessert. (ist doch easy: vom PC aus das Weihnachtsessen bestellen)

Selbstverständlich wird auch auf unsere Präsentkörbe und auf die Genuss-Gutscheine hingewiesen, so dass jeder etwas für seine Bedürfnisse finden kann. Der Handzettel ist als PDF-Datei zum ausdrucken auf der Homepage. 

Handzettelentwurf: Werbeagentur Wiemkes

Sollbruchstelle

2. Dezember 2010

  Foto: Die Messerspitze ist abgebrochen und hat keinen weiteren Schaden angerichet.

Ich glaube, heute hat halb Visbek gehört, wie ich laut: „Sch…!“ gerufen habe. Ich stand etwas unter Zeitdruck, weil ein NDR-Mann zum Vorgespräch angemeldet war. Die 135 kg Salami mussten jedoch noch dringend bis 12 Uhr hergestellt werden. Das Fleisch dazu wird immer angefroren und der kernige Speck wird tief gefroren in den Kutter gegeben, damit die entsprechende Körnung erreicht werden kann. Das ist für die Maschine eigentlich kein Problem. Die Spezialmesser sind extra für diesen Herstellungsprozess angefertigt worden.
Bei der zweiten Charge ist es aber dennoch passiert. Ein Messer ist gebrochen! Im letzten Moment sah ich zwischen den Speck etwas „blitzen“. Der “Not-Aus-Button” wurde blitzschnell gedrückt und die Messerwelle stand sofort. So konnte schlimmeres verhindert werden, denn wenn ein so großes Metallteil erneut in die Messer kommt, gibt es „Kleinholz“.
Wir hatten noch Ersatzmesser, die ich schnell wechseln konnte. So blieb der Schaden  begrenzt.

Das Bonanzasteak

30. November 2010

   Foto: Na? Darf ich Sie einladen…?

Schon seit Jahren ist das “Bonanzasteak” bei uns im Restaurant ESSIDEEN der Renner. Das Nackensteak wird herzhaft gewürzt und saftig gebraten, dazu gibt es gedünstete Zwiebeln und Pommes-Frites oder Bratkartoffeln. Ich wünsche schon jetzt guten Appetit, wenn Sie zu uns kommen. Das Steak wurde heute von Birgit für mich gebraten. Dankeschön.

Wurst für die Nikolaustüte

30. November 2010

   Foto: Eine Fleischwurst gehört in die Nikolaustüte – finde ich.. :-)

In der Adventszeit werden viele Produkte – zumindest bei uns und in der Branche – „verweihnachtlicht“. Angebote bekommen Phantasienamen oder werden so abgewandelt, dass ein „Schuh daraus wird“ (…oder Stiefel).
So haben wir Adventssäcken (Lachssteak als Säcken mit Hack gefüllt), Adventsbraten (Kasseler mit Ananas gepickt) Knecht – Ruprechtbraten (Schweinekamm mit Mandel, Pinienkerne, Äpfel, Zimt und Rosinen gefüllt), Nikolaustaschen (gefüllte Schnitzel) und jetzt auch die „Nikolaus Fleischwurst“.
Auch im Party-Service werden z.B. die Desserts vorweihnachtlich angepasst. Das „Preiselbeer-Mandel Dessert“ ist mein persönlicher Hit (als süßer Junge darf ich das schreiben), aber auch die „Kokos-Panna Cotta mit Ananasspalten“ ist nicht von schlechten Eltern.
Die gesamte Produktion steht zur Zeit auf Portionswürste, Wurstgläser und Menüs im Glas (z.B. Rouladen) Viele regionale Firmen ordern Präsente im „10er-Block“ (20…65….150…10..Präsente) Für uns eine hektische, aber auch schöne Zeit.

Schweinekalt

27. November 2010

Bei Redewendungen denke ich oft, woher kommt dieser Begriff. Heute waren einige Kunden im Laden, die mit folgenden Satz ins Geschäft kamen: „Moin! Mensch, dat ist schwinecolt buten!“ [Deutsch: „Mensch, es ist schweinekalt draußen!“] Aber auch bei einer Mail schreib jemand zum Ende: „Grüße aus dem schweinekalten DD!“ [...laufen in Dresden so viele Schweine herum...?]  Aber warum muss ausgerechnet ein kälteempfindliches Schwein für diese Redewendung herhalten? Google kennt zwar viele Gründe, aber was glauben Sie, warum heißt es: “Schweinkalt draußen…?”

Die Lesung um die Entenbrust

26. November 2010

   Foto: Entebrust in Portweinsauce mit feiner Beilage

Heute Abend hatten wir einen sehr schönen Auftrag. Im Heuerhaus Cafe in Dötlingen wurde vom dortigen Kulturverein eine Lesung angeboten mit dem Titel: Lesen und Genießen. Das kulturelle Cafe wird von uns schon seit Jahren beliefert. Hochzeiten, Geburtstage, Grillevents und Grünkohlbuffets gehören zum Umfang der Lieferungen.

Bei der heutigen Lesung wurde das Menü auf die Texte abgestimmt. Der Künstler hat eine Weltreise vorgetragen und bei jedem „Aufenthalt“ wurde ein Gericht serviert. Ich habe nun nicht die Texte hören können, weil ich für diese Veranstaltung zweimal gefahren bin. (Visbek / Dötlingen 25 km) Nach dem Hauptessen habe ich mit den beiden Schriftstellern, Dagmar und Dr. Burckhard Garbe,  gesprochen. Er ist Germanist aus Göttingen und ein Künstler wie aus dem Bilderbuch: Kleiner Mann, etwa 65 Jahre alt, Rauschebart und eine kräftige Nickelbrille (ohne Bügel) – urig und gemütlich.

Alle kalten Speisen wurden bei uns auf Teller angerichtet und dann nach Dötlingen gefahren.
Die Suppe wurde in bauchigen kleinen Weckgläsern serviert. Die Sahne mit den Pistazien wurde im Deckel des Bügelglases hergerichtet.
Das Menü zu der Reise wurde folgendermaßen ausgewählt:

Vorspeise: Feldsalat mit einer Erdäpfel-Dressing Glasur, dazu Scampi im Speckmantel

Suppe: Pfifferlings Rahmsüppchen mit einer feinen Sahne-Pistazienhaube

Hauptgericht: Rosa Entenbrust in einer Portweinsauce, dazu Creamy-Gratin und Wirsing-Champagner Gemüse (megalecker!!!)

Dessert: Mascarpone mit Krokant-Apfelringe aus Omas Garten.

Die gesamte Menüfolge dauert inkl. Empfang und Kaffee einige Stunden. Helga Wehen (Inhaberin des Cafes) hatte die Tische dazu sehr geschmackvoll hergerichtet. Eine gelungen und sehr harmonische Veranstaltung, die bestimmt wiederholt wird.

    Foto: Eindrücke vom Cafe Heuerhaus in Dötlingen

Erfolg kommt vom Fachmann

24. November 2010

Seit über 10 Jahre arbeiten wir mit der Wiemkes Werbeagentur zusammen. Noch keinen Tag habe ich diese langjährige und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit bereut, weil wir immer wieder tolle Erfolge gemeinsam feiern konnten.
Als ich mich in den 90er Jahren erstmals mit dem Thema Internet beschäftigt habe, war das für mich noch ein böhmisches Dorf und mein Zitat: „Solange ich keine Wurst mailen kann, brauche ich so etwas nicht…!“ hatte mich sehr schnell eingeholt.  Ich habe mich sehr ausführlich mit einer eigenen Firmenhomepage beschäftigt. Dabei wurde alles was gefällt auf einer Liste mit „+“ und „-“ aufgeführt. Mit dieser Liste bin ich auf Agenturensuche gegangen.

Wie habe ich nun die Agentur Wiemkes gefunden…? (klick more)

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Wenn der Postmann klingelt

23. November 2010

Nun habe ich es endlich geschafft. Das „Social-Media Gericht“ ist im Karton. Zahlreiche Pakete wurden heute zur Post gebracht und sollten schon am Mittwoch in der Bloggemeinde ankommen. (die Schweizer müssen vielleicht einen Tag länger warten) Die „Lammkeulenwürfel in feiner Curry-Orangensauce“ sollten eigentlich in 500 ml Weckgläser gekocht werden. Dazu hatte ich das Fleisch, das Gemüse und die Sauce akribisch genau vor -u. zubereitet. Mit der gesamten Charge bin dann in die Produktion gefahren um es unter Druck zu kochen. (Vollkonserven werden unter 1,8 – 2,0 Bar bei 106°C gekocht). Als ich die Gläser holen wollte, stellte ich jedoch fest, dass im Lager nicht genügend 500ml Gläser waren… Dumm gelaufen – also musste ich für die Testgruppe 250 ml Gläser nehmen.
Liebe „Social-Media“ Genießer: Es tut mir leid, dass die Probe nicht größer ausgefallen ist, aber für eine gute Mahlzeit reicht es immer. Verteidigt den Inhalt, oder teilt es brüderlich mit Euren Partnern. Ich wünsche einfach guten Appetit wenn es heißt: „Essen kommen!“  

Sterne leuchten in LED

20. November 2010

  Foto: Die neuen Sterne leuchten an der Goldenstedter-Str…

Heute Nachmittag haben viele fleißige Helfer die funkelnagelneue Weihnachtsbeleuchtung im neuen Visbeker Ortskern aufgehängt. Die Bauarbeiten sind nach knapp zwei Jahren fast abgeschlossen. Sie können sich vielleicht vorstellen, wie die Kunden auf diese lange Verkehrsbehinderung reagiert haben.
Das ist aber nun vorbei – Visbek kann wieder durchfahren werden und ist wunderschön geworden. (wenn auch das Ortsbild mit den vielen Absperrgitter noch nach Baustelle aussieht)
Die Leuchtkörper sind mit einer zukunftsweisender LED Technik ausgestattet, die eine enorme Energie- und Kosteneinsparung ermöglichen. Über 100 Sterne wurden an die neuen Laternen geschraubt. In unserer Straße machen die Sterne ein gutes Bild. Der HGV Visbek bedankt sich bei allen, die dieses Projekt unterstützt haben.

   Foto: Der neue Orstskern erstrahlt im neuen Licht