Foto: Die Steaks liegen in der Marinade. Bier wird noch zugegeben.
In unsrem Restaurant „ESSIDEEN“ läuft zur Zeit eine Aktion, bei der wir ein Biersteak anbieten. Dazu habe ich ein saftiges Kammsteak in einer Biermarinade eingelegt. Die Marinade hat einen sehr feinen, angenehmen Bierduft. Das Fleisch bleibt nun einige Stunden in der mit Bier verfeinerten Marinade. Es wird dadurch sehr zart.  Als Beilage verwenden wir knusprige Bratkartoffeln mit feinem Baconspeckwürfel. Der Salat wird mit einer hauseigenen Dressingsauce veredelt.
In unserem Angebot ist ein frisches Veltins-Bier inbegriffen – logisch, denn es handelt sich ja um ein Biersteak.
Im Büro stehen neben dem Faxdrucker, Etikettendrucker, Frankiergerät auch zwei Laserdrucker für die tägliche Arbeit. Der Kyocera ist ein s/w Drucker, der schon lange sehr gut arbeitet. Der „Hauptdrucker“ ist der Epson C 3800 Farblaserdrucker, der auch auf der Rückseite des Papiers druckt.
Der Drucker ist sehr groß, aber leicht bedienbar. Leider hat er ein sehr großes Manko, und das sind die Tonerpatronen! Ich habe mich im Vorfeld leider nicht erkundigt, was ein kompletter Tonersatz kostet. Beim ersten Tonertausch bin ich fast umgefallen! Vier Tonerkartuschen (drei mal Farbe, einmal schwarz) kosten schlappe 1069.- € und halten für 9.500 Seiten. Jetzt kann man über Suchmaschinen natürlich ein „super-günstiges-mega-geiles-Sparangebot“ suchen. Die Preise schwanken zwischen 89.- und 208.- € für die schwarze Farbe. Entscheidend ist jedoch die mögliche Seitenzahl, die damit gedruckt werden kann.
Ich bin nun einmal „schwach“ geworden und habe bei einem E-Mail-Angebot eingekauft. Das aber nur, weil ich diesen Preis nicht glauben wollte, und die Firma mir sehr ausführlich ihren Preis erklärt hat. Ein “EDV-Mann” hat mir auch noch „Mut“ gemacht: „Kannste ruhig kaufen…!“
Es gibt einen plattdeutschen Spruch, der sich hier bewahrheitet hat: „Billig koap is dür koap!“ (Deutsch: „Billig Kauf ist teuer Kauf!“) Das Diagramm der schwarzen Farbe im Display des Druckers sackte ab wie die Tanknadel auf der Autobahn und schon nach sehr kurzer Zeit war die Farbe alle. Weiter fing der Drucker an zu schmieren. Bei jedem Ausdruck kam ein roter Streifen dazu, der immer stärker wurde. Der Drucker musste vom Kundendienst abgeholt und gereinigt werden. Ein neuer Farbtoner wurde eingebaut werden. Jetzt fängt die blaue Farbe mit der gleichen Schmiererei an. Das bedeutet wieder: Abholung, Reinigung und neuer Toner (obwohl noch nicht leer!) Das „eingesparte“ Geld ist längst aufgebraucht.
Für mich bedeutet das wie bei Fleisch und Wurst: Qualität hat seinen Preis.
Ein ganz besondere Ehre hat mir meine Fachzeitung, die Allgemeine Fleischerzeitung, zukommen lassen. Die kreativen Leute aus der Fleischwirtschaft suchten für eine Mailing einen Fleischer. Das sollte bei so vielen Fachlesern nicht schwer sein. Die Wahl unter 155.300 Beschäftigen im Fleischerhandwerk ging nach Visbek! (Laufe mit stark angeschwollener Brust herum… ) Es sollen neue Leser gefunden werden. Dazu hat die Agentur Liebe & Partner ein neues „Buch“ für die Titelseite entworfen. Der Clou bestand darin, das ein Fleischer durch eine „Klappe“ schaut und die Frage stellt: „Nanu, Kollege…?“
Im ganzseitigen Innenteil kommt dann die Antwort: „…immer noch kein AFZ-Abo? Dann wird`s aber Zeit!“ Ich habe seit 1981 (!) ein AFZ-Abo (Kinder wo bleibt die Zeit). Die Wochenzeitung gehört zu meiner fachlichen Arbeit, wie Fleisch, Wurst, Gewürze und leckeres Essen. Eine Fleischerei ohne Fachzeitung ist für mich nicht vorstellbar, denn wirkliche Informationen über das Branchenleben kann nur eine qualitativ hochwertige Zeitung mit motivierten Mitarbeitern geben. Das Internet bietet dafür keinen Ersatz. Ich freue mich immer auf den Hochgenuss AFZ und bin gerne Botschafter für meine Zeitung.
Aus dieser Beschreibung habe ich ein Gericht zusammengestellt. Einige technischen Wörter habe ich in unsere „Küchen-Fleischer-Sprache übersetzt“.
Als „Netzgemeinschaft“ verstehe ich die harmonische Verbindung zwischen Fleisch und Sauce. In Kurzform: Lecker soll es sein. Ich haben zarte Lammkeulen aus Neuseeland gewählt, damit die globale Gemeinschaft der Welt darin zum Ausdruck gebracht wird. Die Curry-Orangensauce verdeutlicht das soziale Netzwerk noch einmal. Der Curry stammt aus Indien und der Orangensaft kommt aus der „Web 2.0 Kelterei Walther“ bei Dresden.
Die feinen Möhrenscheiben stammen aus dem Oldenburger Münsterland und die technische Umsetzung (kochen, abschmecken…) stammt aus der Freese Küche. Alle Inhalte sind nun stark vernetzt.
Sie sehen also – aus der Wikipediabeschreibung taucht wieder auf:[...] und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten.
Es gibt einen weiteren Ansatzpunkt zu dem „Social Media Ragout“. [...] Die Nutzer nehmen durch Kommentare, Bewertungen und Empfehlungen aktiv auf die Inhalte Bezug und bauen auf diese Weise eine soziale Beziehung untereinander auf. [...]
Hier sind Sie nun gefordert. Die Teilnehmer dürfen das Gericht probieren, und aktiv Stellung dazu nehmen. Vielleicht mögen Sie kein Fleisch…oder kein Lammfleisch. Vielleicht mögen Sie es lieber herb und nicht mit einer Orangennote. Vielleicht sagen Sie aber auch: „Total lecker!“ Schreiben Sie uns einen Kommentar oder geben Empfehlungen an andere Blogs.
Wenn Sie lieber mehr Curry-Orangensauce möchten, so üben Sie aktiv einen Bezug auf den Inhalt aus: Social Media! Wir alle betreiben durch diese Netzgemeinschaft Produktentwicklung und dienen dadurch möglicherweise anderen Konsumenten.
Jeder der sich mit seiner Meinung zu dem „Social Media Ragout“ einbringt, unterstüzt auf diese Weise die Demokratisierung von Wissen und Informationen zum Produzenten.
Ich bin sehr gespannt, wie Ihnen das „Soical-Media Ragout“ schmecken wird. Bald heißt es: “Essen kommen!”, denn  die ersten Testpakete werden nun verschickt.
  Foto: Der neue “Genussschein” spiegelt sich und ist ein echtes “Wertpapier”
Rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest sind die neuen „Genuss-Gutscheine“ eingetroffen. Unsere Agentur Wiemkes hat dazu sehr ansprechende Karten entworfen, die gleich am ersten Tag schon eine Kundin gefielen (50.- € Gutschein)
Die Karten sind für alle Geschäftsbereiche gültig. Der Besitzer einer solchen Karte kann also im Restaurant „ESSIDEEN“ herrlich schlemmen, in der Fleischerei kräftig einkaufen oder im Online Shop  bestellen (letzteres hatten wir jedoch noch nicht).
Im vergangenen Jahr gab es auch zahlreiche Firmen, die für Ihre Mitarbeiter Einkaufsgutschein verschenkt haben. Das war bei den „Genuss-Gutschein-Besitzern“ sehr beliebt. Der große Vorteil ist eben, dass die Karten von z.B. 10.- € bis unendlich ausgestellt werden können. Geburtstag, Jubiläum, Eröffnung, Nachbarn [Laub gefegt) oder zu der Geburt eines Kindes – die Kreativität der Karten lässt viel Spielraum.
„Nur Tote bleiben liegen!“ – dieser Buchtitel, so könnte man meinen, passt nicht zu einer Fleischerei. Wer nur den Titel liest, konnte tatsächlich so denken. Dahinter steckt aber das Powerwerk der beiden kreativen Autoren Anja Förster und Dr. Peter Kreuz. Das Buch hat unseren Urlaub noch wertvoller gemacht. Ich kenne Anja und Peter von einer Veranstaltung des Business-Clubs „Innovativ-in“. Das Buch beschreibt den Wandel der Wirtschaft und wie Inhaber und Mitarbeiter damit umgehen. Die Veränderungen bringen unzählige neue Möglichkeiten, die in diesem Buch anhand von vielen Beispielen beschrieben werden. Anja und Peter haben auf ihren Reisen Firmen besucht und hierbei diese sehr gut beobachtet. Den transparenten Unternehmen gehört die Zukunft. Sie werden Mitarbeiter und Kunden gewinnen. Es werden Betriebe aus vielen Branchen vorgestellt, große und kleine. Für mich war es aber immer sehr wertvoll, dass Gelesene auf meinen kleinen Betrieb herunter zu brechen. Das machte das Buch doppelt spannend. Natürlich kann ich nicht alles umsetzen, aber eingie Sachen klappen schon ganz gut.  Dabei habe ich zu Beginn der Kommunikationszeit (Blog, Twitter, Facebook, etc.) gar nicht gewusst, was „Social Media“ und Web 2.0 eigentlich bedeutet, sondern wir haben es „einfach gemacht…!“
Eine Episode fand ich besonders interessant. Anja und Peter waren in New York und wollten in ein großes Hotel einchecken, indem Sie noch nie vorher waren. Zimmer 3908 im 39. Stock wurden Ihnen an der Rezeption angeboten. Anja und Peter wollten aber lieber in die 33. Etage. Die geschulte Rezeptionsdame: „Oh, Sie waren schon öfter bei uns! Ich habe dann das Zimmer 3301 für Sie!“ Auch dieses Zimmer wollten die beiden Buchautoren nicht, sondern weiter den Flur hinauf. Hintergrund: Das Hotel war bis zur 33. Etage saniert worden und der Aufzüge waren noch immer sehr laut und stören nachts. Das alles wurde vor der Reise über Hotelempfehlungen ausfindig gemacht. Das bedeutet eben, dass fast alle Produkte und Dienstleistungen heute gläsern und transparent sind. Betriebe die das erkannt haben, werden im Markt bestehen.
Ich danke Anja Förster und Peter Kreuz für dieses Buch und möchte es jedem, der Potenziale in Unternehmen sucht, empfehlen. Die 245 Seiten sind hochaktuell.
Wenn das Pfarrheim keine Räume mehr frei hat, dann gehen wir gerne nach Freese. Die „Handarbeitssenioren“ der Gemeinde haben sich heute bei Zwiebelkuchen und Kaffee zum „Werkeln“ bei uns verabredet. Die Heizung etwas höher gestellt, und schon glühen die Nadeln. Stricken, Häkeln, Stopfen oder Sticken…die aktiven Damen sind echte Fachfrauen und wollten meine Ratschläge nicht entgegen nehmen…
Auch mein Loch im Strumpf wurde nicht gestopft… Wir wünschen euch viel Spaß – eine lustige Truppe, die von Walburga Ostmann ehrenamtlich betreut wird.
 Foto: Die Gäste der Gemeinde visbek in der Sporthalle.
Heute Mittag war es etwas hektisch. Wir hatten den Auftrag für 600 Gäste des Münsterlandtags in Visbek Erbsensuppe zu kochen. Der Eintopf sollte in Terrinen auf die Tische serviert werden. 85 Tische, 600 Teller, 600 Löffel, sowie fast 400 l Suppe. Die zahlreichen Ehrengäste der Gemeinde sollte gut verpflegt werden. So haben wir heute kräftig gekocht, damit pünktlich um 12:15 Uhr der schmackhafte Eintopf serviert werden konnte, denn gegen 13:00 standen neun Busse für eine Rundfahrt bereit.
Alles klappte prima, die Gäste waren begeistert. Es sind jedoch nicht so viele Gäste gekommen, wie erwartet.
Beim Verladen des Leihgeschirrs kam es dann noch zu einem kleinen „Zwischenfall“. Eine Einlegeplatte im Regal des Transporters war nicht richtig eingelegt. Etwa 30 Suppenschüsseln rutschten mit einem lauten „Geräusch“ aufs Pflaster. Dabei hat sich meine Tochter Elisabeth leicht an zwei Finger verletzt. Die meisten Schüsseln konnten gerettet werden, nur fünf Behälter haben den Rückweg zum Betrieb nicht angetreten. Etwas Verlust ist eben immer.