Schöne Schweinerei…

23. Dezember 2010

   Foto: Der schöne boden wird kräftig beamsprucht…

Bei diesen sibirischen Zuständen in Deutschland werden nicht nur Autos schmutzig, sondern auch die Fußböden der Verkaufsräume. Obwohl heute kräftig Schnee gefegt wurde (vor 6 Uhr) läuft sich der Schneematsch ins Geschäft. Am Abend läst sich das das Salz-Schnee-Gemisch leider nicht mit einem feuchten Wischtuch beseitigen. Jeden Abend muss kräftig und sehr nass geputzt werden… Das passt natürlich in die schöne hektische Zeit wunderbar rein…

Schatzi, ist die Wildscheinkeule fertig…?

21. Dezember 2010

Foto:  Eine Wildschweinkeule möchte kräftig angebraten werden…

Wie jedes Jahr zu Weihnachten bieten wir in diesem Jahr auch wieder unseren „Menüservice“ an. Der Service beinhaltet, dass wir Gerichte fertig kochen, braten oder garen und dann mit der entsprechenden Sauce in backofenfesten Menüschalen versiegelt anbieten. Jede Schale trägt dann einen Aufkleber mit einer Garanleitung, so dass auch wirklich alles gelingt. Unsere Kunden müssen dann nur noch Ihre Bestellung aufgeben und schon ist das Weihnachtsessen fertig. Die „Wildschweinkeule auf Birnenragout mit Steinpilzen“ entwickelt sich in diesem Jahr als der Renner. Aber auch die alten Klassiker wie Rouladen und „Schweinefilet Asia“ (mit feiner Gemüsesauce aus Paprikastreifen, Ananas und Süß-saure Sahne) legen in der Kundengunst zu.

Für Singles und alleinstehende Menschen wird der Service sehr geschätzt. Sie bestellen dann, 3x Antipastiplatte, 2x Pfifferlingscremesuppe, 1x Lammkeule, 1x Zuckerschoten und 4x Herrencreme – und schon werden die Festtage ohne „schmutzige Küche“ zu einem Event.

„Essen kommen!“ – die Wildschweinkeule ist fertig!

Erfolgreiches Training

18. Dezember 2010

Mit einer Seminarteilnahme ist das oft so eine Sache. Ich komme motiviert zurück, stecke voller Tatendrang, mache alle „wild“ (“Chef war aufn Seminar…abwarten…der wird wieder ruhig…”) und stecke nach kurzer Zeit wieder im Alltagstrott.

Ganz anders verhält es sich, wenn ein Seminar über 12 lange Wochen geht, Erfolgsberichte geschrieben werden und Hausaufgaben bis zum nächsten Training gemacht werden müssen. Zwei leitende Mitarbeiterinnen, Doreen Metzler (Büro) und Kerstin Lopez-Gomes (Restaurantleitung), haben sich für ein Training in Bremen entschieden.  „Kommunikation und Führung“ hieß das Training. Dahinter verbergen sich viele nützliche Dinge, wie z.B. Stressanalyse, freie Rede, Ziele festlegen, Namen von Kunden merken oder kritisieren ohne zu verletzen. Lydia Lind hat die Gruppe geleitet. Sie ist Trainerin für Kommunikation und Menschenführung (Ausbildung Dale Carnegie) und hat in zahlreichen Veranstaltungen Menschen zu ihren Zielen geführt. Ich schätze Lydia sehr, weil Sie es hervorragend versteht, unentdeckte Schätze zu bergen, die tief in einem stecken. Sind diese Schätze geborgen, werden sie zu echten Rohdiamanten. Lydia Lind kennt diese Schatztruhe und hat den passenden Schlüssel dafür. Vor einigen Jahren habe ich das Training auch besucht.

   Foto: Kerstin Lopez-Gomez, Lydia Lind und Doreen Metzler (v.l.n.r.)

Am Mittwoch war nun der letzte Trainingsabend in Bremen und traditionell laden die Teilnehmer einige Gäste dazu ein. Ein wunderschöner Abend mit vielen bekannten Gesichtern und jeder Menge Erinnerungen. Kerstin und Doreen haben mit viel Begeisterung die 12 Wochen absolviert. Ich bin mir sicher, dass das Erlernet sehr lange anhält und der Nutzen für Betrieb und Privat von großer Bedeutung sein wird.

Überwachung verlangt mikrobiologische Eingenkontrolle

15. Dezember 2010

  Foto: Hackfleischprobe als Fotodoko: Hackfleisch im Wolf…Hackfleisch beschriftet und abgepackt…Hackfleisch fertig zum Transport ins Labor…Hackfleisch wird im Labor angenommen…

Verordnungen und Gesetze, die von der EU kommen, sind  bekanntlich  nicht immer der Weisheit letzter Schluss. Oft ist es gar nicht umsetzbar, unnötig oder völlig am Thema vorbei. Dazu kann jeder von uns in seinem Berufsumfeld etwas erzählen.

Für uns Fleischer -  und auch für den kleinen Freese – ist nun etwas ganz „neues“ in Kraft getreten. Wenn ich „neu“ in Gänsefüßchen schreibe, dann ist eine Verordnung aus dem Jahr 2005 erst jetzt von den Veterinärbehörden “entdeckt” worden. Es geht um das sensible Produkt Hackfleisch – das früher in Deutschland in einer Hackfleischverordnung sehr gut geregelt war. Durch die Industrialisierung des Produktes Fleisch (hier Hackfleisch), sowie die EU-Gesetzgebung, ist die Hackfleischverordung gekippt worden und durch die Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) 2073/2005 ersetzt worden.

Zugegeben  – ich habe von dieser VO 2073/2005 im Vorfeld noch nichts gehört. Der Text der VO ist mir auch nach “27,5-mal” lesen nicht logisch und verständlich. Also habe ich meinen Verband, den FNB um Hilfe gebeten.

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Schneebesen einmal anders

13. Dezember 2010

  Foto: Jochen Heil ist arbeitet nicht nur mit Messer und Säge, sondern auch mit der Kehrmaschine.

Schnee und Rodeln gut in Visbek! Innerhalb von sehr kurzer Zeit kam der Schnee zurück. Da der Neuschnee noch sehr leicht ist, habe ich mit unserem „schwerem Räumgerät“ den Parkplatz und den Fußweg vor dem Geschäft gleich geräumt. Auf den Hof hat ich Jochen angeboten: „Lass mich mal fegen! Ich habe zwar Feierabend, aber etwas fegen kann ich noch…!“
So haben wir den ersten Schnee weg. Wenn es heute Nacht noch mehr wird, werden die Schneeketten auf dem „Schneeflug“ gespannt.

Verpackungskunst

12. Dezember 2010

  Foto: Normal hängen in diesem Wagen Schinken, Kasseler und Wiener-Würstchen.

In der Vorweihnachtszeit ist es im Betrieb oft sehr eng. Freie Arbeitsflächen werden gesucht oder verteidigt. Ganz besonders eng wird es, wenn eine größere Anzahl von Präsentkörben gepackt werden müssen. Da sich die Körbe nicht stapeln lassen, haben wir nun einen „Rauchkammerwagen“ zu einem fahrbaren Regal umfunktioniert. So können wir die Präsente bis zum Kundefahrzeug fahren. Anja Hinz ist in diesem Jahr unsere Verpackungskünstlerin. Sie richtet die Körbe, Geschenkkartons, Genuss-Scheine und Internetbestellungen liebevoll her.

Total-super-gut-und-mega-scharf

11. Dezember 2010

Das „Freese-Steakmesser“ ist wirklich sehr scharf und bleibt es auch über Jahre! Das kann jeder beurteilen, der so ein Messer sein Eigen nennt. Nicht umsonst bieten wir diese Messer im Shop an, weil ich die Vorteile der Markenklinge kenne. Einige tausend Messer wurden seit der Einführung verkauft.

Vor unserem Umbau haben wir diese Messer nur zu Steakgerichten serviert. Immer mehr Kunden bestellten jedoch z.B. ein Schnitzel mit dem Zusatz: „…aber bitte mit einem scharfen Messer!“ Also haben wir mit den neuen Räumen auch das Besteck gewechselt und stellen auf allen Tischen die Freese-Messer aus. Fein in einer Servierten gewickelt stehen die Messer säuberlich in einem Edelstahlbehälter auf den Tischen.

Jetzt stellen wir jedoch fest, dass die Messer tatsächlich „total-super-gut-und-mega-scharf“ sein müssen, denn die Messer werden von einigen Gästen mitgenommen! Die Anzahl der Messer wird immer geringer. Ich habe ja schön öfter gehört, dass Menagen, Blumen, Gläser und Speisenkarten mitgenommen werden, aber Messer…das ist mir neu. (unsere Speisekarte soll sogar mitgenommen werden)

Jetzt überlegen wir, ob das Besteck mit den Gerichten zum Gast gebracht wird, weil der Diebstahl nicht unerheblich ist. (obwohl auf den Griffen FREESE-Werbung steht) Irgendwie eine blöde Situation…

Butter die begeistert

10. Dezember 2010

  Foto: Hausgemachte Kräuterbutter in Freeses Küche

Kräuterbutter kann man sehr einfach selber herstellen und gut lagern. Wir nehmen Butter bei Zimmertemperatur (schön weich) geben diese in eine große Schüssel und rühren (Mixer) alles mit folgenden Gewürzen: (Die groben Kräuter bitte mit dem Wiegemesser zerkleinern)

Estragon, Schnittlauch, Petersilie, Dill, Herbadox, Thymian, Rosmarin, Salz, Knoblauch und etwas Cognac. Frische Kräuter geben der Butter eine besondere Note.  Das Ganze gut verrühren und im Spritzbeutel auf einem Backblech spitzen. Anschließend gut kühlen, damit sich später die Butter leicht vom Backblech (oder Backpapier) lösen läst. Die Kräuterbutter kann man sehr gut in einer verschlossenen Dose einfrieren. (Sie können also große Mengen herstellen)

Die Butter können Sie später für Ihr Steak, Saucen, Grillfleisch, Grünkohl, Braten, Salate, Butterbrot, Ciabattabrot, Vorspeise, Eintopf oder zum Verschenken benutzen.  (Aber nicht verraten, woher Sie das Rezept haben :-) )

Anzeigenserie

10. Dezember 2010

Ab heute starte ich eine kleine Anzeigenserie in verschiedenen Zeitungen um Visbek herum. Es werden genau 40 (!) Kleinstanzeigen geschaltet, die auf unseren Flyer hinweisen. Die Verteilung der Handzetteln (27.000 Stück) geht zu Weihnachten im Beilagenblätterwald unter. Wir haben nun einige Handzettel drucken lassen, die wir fleißig mitgeben. Die meisten sollen jedoch von der neuen Internetseite angesehen werden oder von der PDF-Datei ausgedruckt werden.

Ich habe diese Form gewählt, weil Visbek mit unserer Lokalzeitung als „Halbinsel“ gesehen werden kann. Visbek liegt im Norden des Landkreises Vechta und die Zeitung wird im nördlichen Bereich gar nicht gelesen und westlich über der Autobahn A1 auch nicht. Unser Kundenradius liegt jedoch bei 25 km, so dass ich viele Kunden nicht erreiche. Die Anzeigen werden also in allen Tageszeitungen und Sonntagsblättern geschaltet. Die Aufmachung ist sehr einfach gehalten und soll auch durch die tägliche Erscheinung auffallen. Die Texte zu in drei Zeilen zusammen gefasst, ohne Firmenlogo und im Negativdruck. Es wird immer auf die Internetseite verwiesen. Die meisten Kunden haben Internetzugang.
Mit folgenden Anzeigentexten bewerben wir unseren Menüservice, Angebote, Präsente und Spezialitäten:

Freeses Menüservice
Weihnachten nicht stundenlang in der Küche stehen:
www.fleischerei-freese.de (Einkaufstipps)

Genießen Sie das Besondere
Freeses Weihnachtshandzettel ist online.
www.fleischerei-freese.de (Einkaufstipps)

Fertige Gerichte zum Weihnachtsfest
Mehr Zeit für Ihre Familie!
www.fleischerei-freese.de (Einkaufstipps)

Das Kalbfleisch von den Deichen
Salzwiesenkalbfleisch aus dem Naturpark
www.fleischerei-freese.de (Einkaufstipps)

Wenn Sie schlesische Weihnachtsbratwurst suchen
und tolle Angebote lieben…
www.fleischerei-freese.de (Einkaufstipps)

Freeses Präsentkörbe und Genuss-Gutscheine
So schenken Sie mit viel Geschmack
www.fleischerei-freese.de (Einkaufstipps)

Antipasti, Wildschweinkeule oder Rouladen.
Alles ofenfertig zubereitet – so einfach kann Weihnachten sein.
www.fleischerei-freese.de (Einkaufstipps)

Voll unter Dampf

8. Dezember 2010

Unsere Konservenproduktion hängt etwas – einige Produkte waren durch die zahlreichen Präsentkörbe ausverkauft. So wurden heute im Korimat (Schnellkochkessel mit Überdruck) bis Mittag einige hundert Portionen Schnibbelbohneneintopf gekocht, bevor wir mit der Konservenproduktion weiter machen konnten. Wir haben gut aufgeholt: Kesselgulasch, Schaschlikpfanne und Grünkohl wurden im Glas eingekocht. Das Ablassen des Überdrucks im Kessel (2 Bar) erfordert immer viel Aufmerksamkeit. Die Temperatur im Kessel liegt bei 106°C, das bedeutet, ich muss langsam kaltes Wasser unter Gegendruck zugeben, damit die Gläser nicht springen oder platzen. Achte ich nicht genau auf die Kesseltemperatur und den Gegendruck, kann es passieren, dass alle Gläser zerspringen. Das wäre der „Supergau“ im Kessel. Zum Glück ist das bisher noch nicht passiert (oder bei nur wenigen Gläsern). Wichtig ist aber, dass Sie die Konserve später ohne Kühlung lagern können.
Nach den Gläsern geht es gleich weiter. Die Grundsauce für die Mockturtle wird angesetzt. Knochen, Gemüse, Gewürzen und Tomatenmark werden bei 120°C über 10 Stunden gekocht. Das bringt den richtigen Geschmack…Am Donnerstag benötige ich gegen 9 Uhr „Abschmecker vom Dienst“ für die Mockturtle…Wer hat Lust?   Foto: Der Überdruck im Korimat wird mit viel Lärm und Wasserdampf abgelassen…