27. August 2007

Foto: Sieht fast so aus wie eine Kanone - für Bakterien.
Seit heute hängt bei uns im Hauptkühlraum ein UV-C- Luftentkeimungsgerät. Das Gerät sorgt dafür, dass die Mikroorganismen (Kleinlebewesen) wie Bakterien, Pilze und Viren unschädlich gemacht werden. Sie sind nicht nur dafür verantwortlich, dass Menschen und Tiere erkranken, sondern sie sind dafür verantwortlich, dass Lebensmittel schneller verderben.
Entkeimung mittels UV-C-Strahlung ist seit Jahrzehnten eine bewährte Technik u.a. in der Seefahrt. In vielen Lebensmittelbranchen, wie z.B. der Obstlagerung, wird die Luft entkeimt.
Es ist absolut unbedenklich, sich in Räumen aufzuhalten, deren Luft entkeimt wird. Das Bä-Ro Gerät erhielt vom TÜV Rheinland das Siegel für „Geprüfte Sicherheit.“
Wir testen das Gerät zunächst für vier Wochen, um dann zu entscheiden, ob sich die Fleischqualität verbessert und damit unsere Kunden einen Vorteil haben.
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27. August 2007
Ich komme gerade von einer Kundin, die am Wochenende auf einer alten Bauerndiele ein italienisches Büffet von uns hatten. Die Gäste und die Gastgeberin waren sehr zufrieden und voll des Lobes. Der Ehemann erzählte mit: „Auch die Servicekraft am Büffet war richtig gut! Sie war sehr aufmerksam und nett!“ Ich sagte dem Ehepaar: „Ich habe Ihnen auch meine beste Kraft geschickt!“ „Das konnte am merken!“ – „Es war meine Frau!” 
Darauf der Gastgeber: „Dann noch mal – herzlichen Glückwunsch dazu!“
Viel arbeiten kann auch Spaß machen!
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26. August 2007

Den 12. September 2007 sollten Sie sich im Kalender anstreichen. Zwischen 18 und 19 Uhr wird in der Sendung „Wissenshunger“ auf VOX über die Herstellung unserer Mockturtle-Suppe berichtet. Susanne Knapp rief uns vor einigen Tage an und teilte uns den Sendetermin mit. Sie war sehr happy, denn der Beitrag wird volle 10 Minuten dauern. „Der Sender war total begeistert. Es sind sehr schöne Bilder geworden. Der Beitrag wird in voller Länge übernommen und gesendet!“, so Susanne Knapp am Telefon.
Jetzt sind wir mächtig gespannt auf die Sendung und werden die Fachpresse, die Lokalpresse, die Kunden, die Bloggerwelt und die Mitarbeiter über den Sendetermin informieren. Das gibt bestimmt Traumeinschaltquoten!
Danke nochmals für Euren tollen Einsatz in unseren Räumen!
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25. August 2007

Foto: Teilansicht im Fleischkühlraum
Als ich heute morgen ins Kühlhaus kam, staunte ich. Der Kühlraum war rappelvoll mit Salaten, Dressing, Antipasti, Fischplatten, Käseplatten, Desserts, Dipps, Saucen und kalten Spezialitäten. Am Samstag und Sonntag sind es über 680 Personen, die unsere leckeren Kunstwerke verzehren. Einige Hochzeiten, Geburtstage, Richtfest und Grillfeste werden beliefert. Wir wünschen viel Spaß, guten Hunger und eine coole Fete.
Übrigens - Ruth, Linda und Carola haben die ganzen kalten Leckereien hergestellt. Heute ist der „heiße Tag“, d.h. die Backöfen und die Transporter laufen auf Hochtouren. Full House.
Hoffentlich klappt der restliche Ablauf auch noch…
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25. August 2007

Foto: Die neue Idee der Walthers – die Saftbox! Reden wir drüber.
Vor einiger Zeit unterhielten sich zwei Aroniabeeren an einem Baum in der Nähe von Dresden. „Du ich habe gehört, wir werden später zu Saft gepresst!“ „Na und? Wo ist das Problem? Aus uns allen wird in der Kelterei Walther herrlicher Saft hergestellt. Was besseres kann uns gar nicht passieren!“ „Ich weiß nicht, später sind wir in der Saftbox, wir werden verkauft, getrunken und das war es dann! Keiner kann der Kelterei Walther sagen wie lecker wir zwei „Beiden“ geschmeckt haben!“ „Die Kirstin ist doch die vom Saftblog, die wird das schon machen!“ „Schon, ich habe aber von einer Pflückerin gehört, dass die Walthers kein „Gästebuch“ auf dem Blog und im…..“ „Moment, Moment, schwarze Beere! Die Kirstin ist doch ein cleveres Mädel!“ – „Jau, dat stimmt!“ – „Siechste – und jetzt hat die First Lady aus Bloggersdorf ein neues Blog, nur verkehrt herum ins Leben gerufen, eine Art Gästebuch! Nur für uns Beeren!!!“
„Wow, da ich ich aber platt! Dann kommen wir ins Internet?“ „Genau, sooo ist es! Und die Leute, die den Saft gekauft haben können was nettes über uns und die anderen Säfte schreiben!“ „Wow, dann reden die ja über uns!“
Ich wünsche Euch viel Glück und Erfolg mit der neuen Saftbox-Idee!
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24. August 2007
Auf dem Argrarblog habe ich das Video vom Deutschen Nr.1 Blog gesehen, dem Bildblog. Gut gemacht! (und jetzt gab es kein Klingelton für eine Lüge) Die Geschichte ist sehr humorvoll von Anke Engelke gespielt und zeigt uns, wie oft man (nicht ganz) die Wahrheit sagt. Lasagne – selbstgemacht! (kling!) Viel Spaß.
Link: sevenload.com
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23. August 2007

Foto: Werden die Löcher im Käse noch größer?
Die Milchwirtschaft und die Käseproduktion haben eine sehr große Preiserhöhung durchgezogen. Um 1 kg Käse herzustellen, benötigt man 10 Liter Milch, was die Preissprünge beim Käse erklären. Der Rohstoff Milch ist und bleibt knapp, fehlende Milchmengen werden auf dem Weltmarkt und in Europa gekauft. Der Preis wird weiter steigen.
Wir müssen die Preise für Käse an unsere Kunden weitergeben. Wie auf dem Foto oben zu sehen ist, kommen vom Großhändler (fast täglich) solche Erhöhungen von 0,30 – 1,30 Euro je Kilo Käse. Der Sahnepreis hat sich um fast 70 Prozent erhöht. Tendenz: weiter steigend.
Von den Erhöhungen kommen beim Landwirt etwa 3 – 4 Cent je Liter Milch an!
Wo bleibt das Geld? Wer steckt sich die Taschen voll? Hat die Subventionspolitik völlig versagt? Müssen wir uns an Preisschwankungen wie bei den Tankstellen gewöhnen?
Preissteigerungen beim Fleisch werden schon bald auf uns zukommen. Viele Landwirte kämpfen schlicht ums Überleben. Die Preise für Futter und Energie sind dramatisch gestiegen. Die Preise werden in Kürze angepasst werden und (vielleicht) ähnliche Ausmaße wie in der Milchwirtschaft annehmen. Der Grund liegt auf der Hand: Viele Landwirte geben Ihre Produktion auf oder lassen Ihre Ställe leer stehen. Ein Betrieb mit 250 Sauen “erwirtschaftet” zur Zeit einen Verlust von 10.000.- Euro je Monat.
Schöne Aussichten!
In Deutschland sind Lebensmittel zu billig – eine „Preisanpassung“ nur weil die politischen Weichen falsch gestellt wurden, ist aber nicht der Weg in die Glückseligkeit!
P.S. Damit kein falscher Eindruck entsteht – hochwertige Lebensmittel sind Mittel zum Leben, die durchaus ihren Wert haben (müssen!). Die Landwirtschaft braucht dringend eine Preiserhöhung, um zu überleben.
Wie ist Ihre Meinung? Sind die Preissteigerungen gerechtfertig?
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22. August 2007

Foto: 120 Körbe warten auf leckere Wurst…
Das durch den Euro einiges teurer geworden ist, dass haben wir alle erlebt. Heute habe ich 120 Körbe bei einer Gärtnerei-Großhandlung gekauft. Die Körbe werden für Geschenkkörbe benötigt und mit Wurst, Schinken, Wurstgläser und Wein befüllt. Das ein Korb im Durchschnitt nur 1,80 je Stück kostete, finde ich enorm günstig. Sie sind mit Folie ausgekleidet und haben einen Durchmesser von 35 cm bzw. 40 cm.
Ich frage mich, wer kann solche Körbe so günstig herstellen? Der Großhändler verdient, die Logistik verdient, der Einkäufer verdient und der Hersteller möchte verdienen! Werden die Teile möglicherweise unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt? Ich habe die Körbe schon oft gekauft, aber heute ist mir der niedrige Preis aufgefallen.
Welche Alternativen der Geschenkverpackung gibt es? Punkte wie Umweltschutz, Wertigkeit, praktische Befüllung, Optik und Transport spielen hier auch eine Rolle.
Hat jemand eine Idee?
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22. August 2007

Foto: Benno BehrensÂ
Der Stoppelmarkt 2007 gehört der Vergangenheit an. Das Fest ist mit Sicherheit das Ereignis in unserer Region. Der Markt ist unglaublich beliebt und wird von den Schaustellern und den Besuchern sehr geschätzt.
Der Montag ist immer der Höhepunkt des Marktes. Zu der Kundgebung im Festzelt waren etwa 1000 Gäste eingeladen. Der Festredner war in diesem Jahr Dr. Philipp Rösler. (FDP) Die Hürde, die der 33 jährige meistern musste, hieß Peter Harry Carstensen, der im Vorjahr eine sehr humorvolle Rede hielt. Dr. Rösler hielt eine sensationelle humorvolle Rede und gehört damit zu den Top-Rednern des Marktes.
Der Empfang wird mit einem deftigen „Schnippelbohnen-Essen“ abgeschlossen. Anschließend wird sich um „wirtschaftliche Themen“ gekümmert, die sehr „ausgiebig“ und „lang anhaltend“ waren. Der Markt ist auch gesellschaftlicher Treffpunkt. Ich nutze den Montag gerne, um Kontakte zu knüpfen. Auch in diesem Jahr konnte ich mit vielen Kunden sprechen, die von uns Büffets hatten oder noch bestellen wollen. Es ist einfach unglaublich, wie oft man angesprochen wird.
Sehr erstaunt war ich, dass mich (geschätzte 30 Personen) auf unsere Zeitungsanzeigen angesprochen haben. Die Häufigkeit und die Freundlichkeit mit der mich fremde Personen auf die abgelaufene Anzeigenserie („Reinhard Mey-Anzeigen“) angesprochen haben, fand ich beachtlich. Sollte ich diese Textanzeigen wieder aufnehmen?
Der Stoppelmarkt ist für diese Region eine Art Zeitrechnung. Es gibt ein „vor-dem-Stoppelmarkt!“ und ein „nach-dem-Stoppelmarkt!“ Wir befinden uns jetzt im direkten „Anflug“ auf Weihnachten und freuen uns auf den Stoppelmarkt 2008.
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21. August 2007

Dieses „herrliche“ Prachtexemplar könnte aus einem Gruselkabinett entflogen sein. Die Motte flog in unserem Wohnzimmer, direkt über mein Rotweinglas. Schnell habe ich das Tier mit dem Fotoapparat eingefangen. Es schaute mich mit großen Augen an, die Beine sind stark behaart. Jetzt, wo es am Abend schon wieder etwas früher dunkel wird, kommen die Insekten gerne wieder in die Wohnung und in die Betriebsräume. Ich bin froh, dass alle Fenster im Betrieb mit Insektenschutzgitter abgekleidet sind und dadurch nur ganz wenige „Flugobjekte“ gesehen werden. Wenn sich dennoch Insekten in die Küche verirren, steht die elektrische UV-Insektenfalle bereit. Die Tiere werden vom Schwarzlicht angelockt und dann vernichtet. Die Falle ist rund um die Uhr im Einsatz. Mich erstaunt es immer wieder, wie oft die Falle einsetzt und Insekten vernichtet werden.
Sorry, liebe Insekten: Ihr macht einen tollen Job in der Natur, aber in unseren Räumen seid ihr nicht gerne gesehen.
Die Motte auf dem Foto (vielleicht ist es auch keine Motte?) hat sich vom Blitzlichtgewitter erschrocken und ist wieder in die dunkele Nacht entflogen.
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