Radio Bremen

1. Februar 2008

Ich hatte gerade einen Anruf von meinem Sender „Bremen Eins.“ Reporter Michael Kruse teilte mir mit, dass die Aufnahmen aus unserer Sauna am Samstag um 11:45 Uhr noch einmal übertragen werden. “Bremen Eins” ist über UKW auf 93,8 zu finden oder weltweit als Livestream im Internet zu hören. Also, – der nächste Aufguss ist 2.Februar um 11:45 Uhr auf Bremen Eins.
Handtuch holen und mitmachen… :-)

Eine neue Küche

1. Februar 2008

 Foto: Der kleine Luca kocht schon leidenschaftlich…

Eine komplett neue Küche haben wir heute eingerichtet! Das alte Ding war mind. 15 Jahre alt und hatte seinen Dienst getan. Der Toaster war defekt, der Backofen ging nicht mehr, die Abzugshaube war mit Heftpflaster befestigt und im Waschbecken, lag der Wasserhahn daneben.
Ich spreche nicht von unserer Profi-Küche, sondern von unserer Kinderspielecke im Laden. Wir haben in unseren Nachwuchs investiert. Die Kinder sollen früh mit dem Kochen beginnen, damit sie wissen, wie gesunde Ernährung wirklich aussieht. Wir stellen immer wieder fest, dass Kinder unseren Laden nicht mehr verlassen möchten. „Das Essen ist noch nicht fertig!“ – „MAMA! Du musst noch probieren!“ –  usw. Die Eltern erzählen uns immer, dass die gleiche Küche zu Hause steht, dort aber nicht beachtet wird. Ich denke, dass hat mit der Ambiente im Laden zu tun. Der Duft von Geräuchertem, Gekochtem und die Auslage, läßt die Kinder in eine andere Welt tauchen. „Essen kommen – Mama, ich bleibe bei Freese“

Bilder sagen mehr als Worte

31. Januar 2008

Foto: Es muss einfach appetitlich aussehen – Putenfilet in Pfefferrahm

Das hochwertige Branchenmagazin „“Blick ff delikat“ hat in der heutigen Ausgabe ein Halbseitenfoto aus unserem Exposé abgedruckt. Das Foto zeigt „Putenfilet in Pfeffersauce“ und dient als Headline für einen Artikel über „Marketing und Aktionen.“ 
Der Bericht ist von der Fachfrau Astrid Schmitt geschrieben worden. Sie wird in unserer Branche als Referentin und Buchautorin sehr geschätzt.

Einfach vergessen

31. Januar 2008

Gestern haben wir von einem Kunden eine herrliche Erinnerung per Fax bekommen. Der Kunde wohnt in Alfeld und hatte am 17.Dezember 2007 Kohlpinkel bestellt. Der Auftrag ist bei uns völlig vergessen worden! Das darf nicht passieren –  es ist aber passiert! Es war die erste Onlinebestellung, die vergessen worden ist. Der Kunde hat uns seine „Bestellerinnerung“ in lupenreinem Plattdeutsch geschrieben.
Hier ein Auszug:
[...bin al ganz jackelich up dat Tüch... is för en utwandertes Nordlicht bannich schlimm...]
Das Paket geht heute mit einer “geschmacklichen” Entschuldigung raus.

Hygiene Audit

29. Januar 2008

Heute wird unser Betrieb im Rahmen des Eigenkontrollsystems / HACCP kontrolliert. Die Staatl. geprüfte Lebensmittelkontrolleurin Claudia Timm überprüft unsere Betriebsräume, die Dokumentation, Tagesprotokolle, Reinigungspläne  und verschiedene hygienische Aspekte. Die Kontrolle ist freiwillig und ersetzt nicht die Kontrolle des örtlichen Veterinäramtes.  Es werden Tupferproben von Geräten, Schneidebrettern und Wänden genommen, um mögliche Gefahrenpunkte frühzeitig zu erkennen. Das Ergebnis der Prüfung wird in einer Mitarbeiterhygieneschulung besprochen. Wir arbeiten schon sehr lange mit Frau Timm zusammen, so dass sie unseren gewachsenen hygienischen Stand sehr gut erkennt.
Wir sind gespannt auf das Ergebnis des Audits.

Witz der Woche

28. Januar 2008

Auf unserer Internetseite haben wir eine Extraseite für unsere Kids. Dabei wird das Gewinnspiel regelmäßig gelöst. Der „Lieblingswitz“ wird nicht so oft geschickt. Heute kam aber eine Mail von Michele ( 7 Jahre)
Hier sein Witz:

Mein Witz lautet: Liegen zwei Würstchen in der heißen Pfanne. Sagt die Linke: „Puh ist mir schwitzig!“
 Sagt die Rechte: „Ich habe schrecklich Angst , weil das
Würstchen neben mir sprechen kann!“
;-) Michele ( 7 Jahre ) aus Wasserleben

Morgens in einem Fleischerladen…

28. Januar 2008

Satire
Wie jeden Tag in der Frühe gehe ich zu meinem Fleischer, um mir ein Fleischkäse-Brötchen, eine saure Gurke und eine Limo für den kleinen Hunger zu kaufen. Der Fleischer und ich kennen uns schon seit Jahren. Die Wocheneinkäufe für die Familie werden hier im Fleischerfachgeschäft um die Ecke von meiner Frau und den umliegenden Nachbarfamilien getätigt. Man trifft sich im Laden. Jeder kennt jeden, und es gibt immer ein kurzes, nettes, persönliche Gespräch!

Doch heute ist alles anders!

Von der Ladentüre stehen mindestens 20 Leute vor mir auf der Straße und der Laden innen scheint voll zu sein und es geht laut und ungemütlich zu. Es wird nach vorn gedrängelt, und die wartenden Menschen gehen recht ungehalten miteinander um. „Was ist denn hier los?“ – frage ich in die Menge und die weiter vorne Wartenden antworten: „Der will uns nichts verkaufen…! Der spinnt doch heute!“
Wir sollen irgendetwas unterschreiben, sonst darf er uns nichts verkaufen! – Er sagt, er kann nichts dafür, das ist neu und von der EU!“

Ich habe nichts kapiert und halt gewartet, bis in dran kam! Nach rund einer Stunde bin ich an der Ladentheke bei meinem alten Bekannten – dem Fleischermeister.
„Moin Herr Maier! Ich weiß, Sie wollen wie immer ein Fleischkäse-Brötchen, eine saure Gurke und eine Limo! Geb ich Ihnen gerne!
Aber… Bitte unterschreiben Sie mir zuerst den Zettel wo darauf steht, dass ich einem Fleischerfachgeschäft bin und Sie dies zur Kenntnis genommen und verstanden haben.
Als nächstes den Zettel, wo drauf steht, dass Sie außer dem ein Fleischkäse-Brötchen, eine saure Gurke und eine Limo nichts weiter wollen und dass Sie keine weitere Beratung zu allem unseren 120 weiteren Waren wie z.B. Schweine, Rind, Lamm, Geflügel haben wollen, dass ich Ihnen nicht alle unsere Lieferanten nennen muss und ich Ihnen auch nicht sagen muss, was in unseren vielen Streich-, Brüh-, und Kochwürsten enthalten ist. Auch unseren Mittagstisch muss ich Ihnen nicht nennen und auch nicht deren Zusammensetzung und Rezepte.
Ich muss Sie auch nicht fragen, ob Sie Vegetarier sind, was Sie die nächste Zeit planen zu essen, ob Sie wissen was man mit all diesen Waren machen kann, wie z.B. grillen/kochen/braten, ob Sie Familie haben, einen Gefrierschrank besitzen. Ich muss Sie auch nicht extra auf die verschiedenen Haltbarkeitsdaten hinweisen, die auf den abgepackten Waren stehen.
Wenn Sie also diesen Beratungsverzicht unterschreiben und zusätzlich den Hinweis unterschriftlich zur Kenntnis nehmen, dass sie damit -  wenn sie den Beratungsverzicht unterschreiben – Ihre Haftungsposition mit gegenüber verschlechtert, also wenn Sie diese drei Blätter unterschrieben haben, dann gebe ich Ihnen ein Fleischkäse-Brötchen, eine saure Gurke und eine Limo.

Tut mir leid, aber das verlangt die EU von uns seit dem 01.01.2008! Und wenn wir diese Unterschriften unter diesen ganzen Infoschriftstücken und Beratungsprotokollen oder Verzichtserklärungen bei jedem Einkauf von jedem Kunden nicht aufheben und im Fall des Falles vorlegen können, haben wir aus unserer Betriebshaftpflichtversicherung keinen Versicherungsschutz….
Guten Appetit, Herr Maier!“    

Dieses Schreiben hat mir ein Kollege geschickt…
 

Das perfekte Steak

26. Januar 2008

Wie  Sie ein Steak richtig braten, habe ich hier schon vorgestellt. Ich möchte heute erklären, wie Sie den Garpunkt Ihrer Steaks genau bestimmen können. Dazu hat uns die Schöpfung Organe gegeben, die uns ertasten lassen, ob das Steak medium (halb durchgebraten),  medium well (fast durchgebraten),  oder well done. (durchgebraten) ist. Mit einer einfachen „Druckprobe“ können Sie den Garpunkt des Steaks bestimmen.

Die erste Möglichkeit

Tasten Sie mit der Fingerspitze zwischen die Augenbraunen. Dieser „Druck“ als Referenz auf das Steak in der Pfanne bedeutet: well don – das Steak ist durchgebraten.

Tasten Sie mit dem Finger auf Ihre Nasenspitze – dieser „Druck“ als Referenz auf das Steak in der Pfanne bedeutet: medium (halb durchgebraten)

Gehen sie nun mit der Fingerspitze auf Ihre Lippen. Dieser „Druck“ als Referenz auf das Steak in der Pfanne bedeutet: rare – roher Kern.

Die zweite Möglichkeit

Nutzen Sie den großen Muskel des Daumens in der Handfläche.

Schließen sie die Hand als Faust. Drücken Sie nun mit dem Zeigefinger auf diesen Muskel. Dieser „Druck“ als Referenz auf das Steak in der Pfanne bedeutet: well don – das Steak ist durchgebraten.

Öffnen Sie Ihre Handfläche und strecken alle Finger gerade. Tasten sie nun auf den Muskeldaumen. Dieser „Druck“ als Referenz auf das Steak in der Pfanne bedeutet: : medium (halb durchgebraten)

Halten nun  die Handfläche ganz entspannt und locker. Der Daumen berührt nicht den Zeigefinger, die anderen Finger sind leicht gebogen. Dieser „Druck“ als Referenz auf das Steak in der Pfanne bedeutet: rare – roher Kern.

Wenn sie nach diesen Kriterien Ihre Steaks braten, bekommen sie schnell ein gutes Gefühl für Ihre Steaks. Sie benötigen so kein Messgerät und werden viel sicherer beim Braten.
Wenn Sie am Tisch sitzen und es befindet sich noch etwas Bratensaft auf der Nasenspitze, dann können Sie Ihren Gästen sagen: Ich bin keine Saftnase, sondern ein echter  Steak-Profi… :-)
Essen kommen!  – gerne mit einem perfektem Steak.

Truthahn for Family

25. Januar 2008

„Ein halbes Hähnchen bitte!“ So eine Bestellung kam heute Mittag. Zufällig hatte ich einen ganzen Truthahn abgebraten. (Ca. 18 kg) Den Gast konnte ich mit dem „XXXXL – Hähnchen“ schwer beeindrucken. Der Truthahn war im Auftrag für einen Kunden geräuchert und gegart worden. Ich habe das Foto nur für unser Blog geschossen. Der Truthahn wäre für eine ganze Familie mit Oma, Opa und Enkelkinder geeignet.
Übrigens – wir haben den Truthahn im Ofen bei 90°C gebraten, auf eine Kerntemperatur von 64°C (normal 70°C)

Feuer, Feuer, Feuer…

24. Januar 2008

 Foto: Die Feuerwurst mit Chilli – ob die Streichhölzer brennen?

Heute haben wir ein neues Produkt hergestellt: Feuerwurst! Der Name ist Programm. Die Wurst ist mit Chilli hergestellt und hat im „Abgang“ eine sehr angenehme Schärfe. Die Feuerwurst wird – wie die Wiener Würstchen auch  – im Wasserbad erwärmt. Senf benötigen sie sicherlich nicht mehr zu der Wurst. Wir haben sie mit 3g Chilli je kg hergestellt. Erste interne Test haben ergeben, dass 2,0 – 2,5g Chilli auch reichen würden. Alle „Tester“ haben aber einhellig gesagt: „Total lecker!“ Jetzt muss der Kunde entscheiden, ob beim „Essen kommen!“  die Tränen fließen oder nicht. Sarah hat sich für ein ganz besonderes Foto bereit gestellt… Den ganzen Beitrag lesen »