Weltwirtschaftskrise in Buffetform

4. März 2008

Foto: Finger-Food 2008 – aber was passt zu 1925?

„Was kostet ein Buffet bei Ihnen?“ Solche oder ähnliche Anfragen gibt es oft. Es ist immer schwer, pauschal eine Antwort zu gebe, weil es von 3,00 Euro bis über 20.- Euro vieles möglich ist. Heute war ein Kunde am Telefon, der für 1000 Personen (!) ein Buffet möchte. Das Buffet soll für alle Gäste am Tisch serviert werden. Es gab eine Preisgrenze je Person, was der Veranstalter zahlen möchte. (Suppe, 2 Fleischsorten, Gemüse, Beilagen, Dessert etc.) Wir haben den Auftrag nicht angenommen, weil wir in der Größenordung kein Buffet liefern können – und nicht wollen!

Eine andere Kundin möchte ein Buffet im Stil der 30er Jahre! Die Speisen sollen typisch für die Jahre 1925 – 1935 sein. Da es in der Zeit eine Weltwirtschaftskrise war, wird es schwer sein etwas Passendes zu finden. Ich denke es wird ein Spagat zwischen Schweinebauch und Kaviar. Vielleicht hat ein Blogger eine tolle Idee, was wir unserer Kundin anbieten können. (Dow Jones Gratin, Schwarzer Freitag Suppe, Reichsbankdessert, ….??? – Je schräger die Ideen, umso besser!)

Klingelzeichen

3. März 2008

Heute wurde unsere neue Telefonanlage installiert. Ich habe gedacht, dass geht ganz fix…
Die alte Anlage war aus dem Jahre anno 1992. Wir kamen damit zwar noch gut zurecht, aber die neue Anlage ist entschieden billiger. Ich habe gedacht, da werden mal schnell 10 „Dinger“ gewechselt und gut ist. Das war doch nicht so einfach. Telecash, Fax, PC, Fernwartung, Stromzähler, die Wohnung, Anrufbeantworter mussten noch bedacht werden. Welches Gerät klingelt wann, wie oft und wo zu erst. Wie soll es am freien Nachmittag geschaltet sein? Es gab viele Fragen und einige technische „Problemchen.“ Die Anlage läuft nun – restliche Arbeiten werden noch erledigt. Wir werden es aber so handhaben wie bisher: Wenn es klingelt nehmen wir den Hörer in die Hand und melden uns mit: „Fleischerei Freese, Guten Tag!“ :-)
Die Telefonnummern sind natürlich geblieben. 04445 – 7513 oder 7320

Eine scharfe Sache

3. März 2008

Heute sind endlich 500 neue Steakmesser eingetroffen. Die Messer wurden im November des letzten Jahres bestellt und sind heute geliefert worden! Die Steakmesser sind wirklich sehr gut. Sie sind sehr scharf und ein Steak bekommt dadurch eine ganz andere Wertigkeit.  Die Messer sind im Onlineshop zu sehen. (Zubehör) Alle Messerbestellungen werden nun kurzfristig abgeschickt werden.
Eine echt scharfe Sache! 

Die Story

1. März 2008

Ein Interview zu geben ist ja etwas ganz normales. Man beantwortet “nur” die Fragen. Wenn daraus aber eine SUCCESS STORY  wird, hat das schon einen anderen Stellenwert. Elita Wiegand ist eine sehr aktive Frau, die sich auf vielen Portalen erfolgreich bewegt. Auf dem Wirtschaftsportal Business-on ist sie Chefredakteurin und im Düsseldorfer Business-Club innovativ-in ist sie Geschäftsführerin – kurz: Die sympathische Rheinländerin ist  ein kreatives Energiebündel mit tollen Ideen.

Ich möchte heute ein Interview von Elita Wiegand vorstellen, dass auf innovativ-in als SUCCESS STORY betitelt wurde. „Mit dem Weblog auf dem Siegertreppchen!“ heißt es in der Überschrift. Elita hat eine tolle Story über unseren Blog geschrieben. Beim Lesen der Zeilen merkt man deutlich, dass hier eine Vollblut-Journalistin am Werk war. Sie beschreibt unsere Webtätigkeiten perfekt. Danke Elita.

Spitze Ohren

1. März 2008

Da habe ich doch spitze Ohren bekommen! Vor einigen Tagen war ich in einem Lebensmittelmarkt um Kleinigkeiten zu besorgen. An einer Bedientheke im Vorkassenbereich standen zwei Fachkräfte, die sich intensiv über Ihre Arbeitszeiten unterhielten. „Ich habe im Februar schon 193 Stunden! Das ist eine Sauerei,“ sagte die eine. „Ich mache das auch nicht länger mit. So geht das nicht weiter,“ gab die andere als Antwort. Erst als ich warten musste, wurde das Gespräch beendet. Ich war natürlich sehr neugierig und habe während meiner Bestellung etwas provokativ gesagt. „Dann werden sie in diesem Monat ja richtig viel Geld bekommen, bei über 200 Stunden!“ „Überstunden werden hier nicht bezahlt!“ – „Ok, dann gibt es sicherlich Freizeit im kommenden Monat!“ – „Nein! Hier wird nichts vergütet, weder in Geld noch in Freizeit! Das ist in dieser Firma nicht üblich!“ Die junge Verkäuferin hörte sich sehr verärgert an. Ich war auch etwas erschrocken, weil ich eine solche Antwort nicht erwartet hatte.
Fast 40 Stunden umsonst arbeiten. Das ist schon harter Tabak! Die Firma hat bestimmt 20/25 Mitarbeiter.  Die Motivation der Mitarbeiter wird sich sicherlich in Grenzen halten. In solchen Betrieben nützt die beste Werbung, die tollste Einrichtung oder die beste Ware nichts. So eine miese Stimmung wird alles zerstören.

Warum ich über dieses berichte? 1. Haben alle einen Anspruch auf faire Bezahlung. 2. Bin ich verärgert über das unsoziale Verhalten des Unternehmers. 3. Entsteht durch die Unzufriedenheit des Verkaufspersonals eine weitere „Servicewüste“ 4. Wird ein solcher Betrieb nie wirtschaftlich arbeiten können. (Diebstahl, unmotiviert, keine Verantwortung, Krankheit etc.) 5. Ist ein solcher Beruf unattraktiv und wird nicht weiter empfohlen.
Es gibt sicherlich viele weitere Gründe. Ich möchte auch nicht behaupten, dass bei uns alles perfekt ist, aber etwas menschlicher und verantwortlicher arbeiten wir schon.

Lehrer schulen sich weiter

29. Februar 2008

Foto: Sie unterrichten Hauswirtschaft in den Schulen

Heute hatten wir interessanten Besuch im Betrieb. Aus dem Schulverbund der Hauptschulen & Realschulen des Landkreises Vechta waren alle Lehrerinnen aus der Hauswirtschaft bei uns zu einer Hygieneschulung. Die erste Gruppe mit 16 Damen war heute bei uns, eine weitere Gruppe mit 18 Teilnehmerinnen wird am kommenden Donnerstag bei uns geschult werden. Wir haben zunächst mit den Damen ein halbes Schwein zerlegt. Während der Zerlegung habe ich die Teilstücke erklärt, damit die Hauswirtschaftslehrerinnen noch mehr Fachwissen bekommen. Die Hygieneschulung nach HACCP hat Frau Claudia Timm übernommen. Frau Timm  betreut unseren Betrieb schon seit einigen Jahren.  Wie in der Schule wurde auch ein Test gemacht, den alle bestanden haben. Eine Bescheinigung und eine Urkunde für den Arbeitgeber wurde am Ende der Veranstaltung allen Teilnehmern überreicht.
Die Idee der Schulung kam vom Koordinator Karl-Heinz Rohe. Ich halte diesen Weg für sehr gut, weil damit auch den Schülern schon Hygiene beigebracht werden kann.

Verliebt in Ostfriesland

28. Februar 2008

Foto: Saftige Wiesen vor den Deichen. Im Hintergrund ist Norderney und Baltrum zu sehen.

Heute hatte ich die „Tour de Ostfriesland.“ gefahren.  Ich war in der Region Emden/Norddeich und habe dort mit dem Kühlwagen Salzwiesenkalbfleisch geholt. Das Kalbfleisch stammt aus dem Nationalpark „Hellerpad“ direkt von den Deichen der Küste. Um die ostfriesische Spezialität  herum hat sich ein Vermarktungsverbund, bestehend aus einigen renommierten Fleischerfachgeschäften und spitzenbetrieben des Gastgewerbes gebildet.
Die Familie Behrends vom Adrianenhof liefert uns immer wieder tolles Fleisch. Der einzigartige Geschmack, die regionale Erzeugung, die artgerechte Haltung und die bäuerliche Vermarktung sind für uns ganz wesendliche Merkmale.
Ich habe heute gleich für einige Kollegen Fleisch mitgebracht, die es dann wiederum hier in Visbek abgeholt haben. So macht Kooperation Spaß.

Grüne Fraktion

27. Februar 2008

Grünkohleintopf! Heute gab dieser Eintopf (vielleicht) seine letzte Vorstellung für diese Saison. Bis Ende März steht unser Mittagstisch und der Grünkohleintopf ist nicht auf der Liste. Logisch, dass der heutige Eintopf mal wieder einen Run auslöste. Unser großer Parkplatz fand nicht für alle Fahrzeuge platz, so dass die Nachbargrundstücke mit aushelfen mussten. (Danke.) Innerhalb von wenigen Stunden, wurden einige hundert Portionen verkauft. Es mag für die „nicht-Grünkohl-Fraktion“ etwas seltsam klingen, aber dieses Gemüse schmeckt wirklich klasse. (Ende der Werbebotschaft :-) )
Übrigens  – Kohlpinkel, Grünkohl, Grünkohlsenf und andere Spezialitäten werden noch einige Wochen hergestellt.
„Essen kommen!“  -aber bitte mit Grünkohl.

Wir geben (kein) Gas…

27. Februar 2008

Die neuste Gasabrechnung für die letzten zwölf Monate ist eingetroffen. Wir erhalten (erstmalig!) kräftig Geld zurück! 1114,27 Euro zahlt uns die EWE zurück, weil wir weniger verbraucht haben. Die Rückzahlung wird einige Ursachen haben. 1. Wir haben die Heizung bewusster geregelt und weniger geheizt. 2. Die Backöfen und die Bratpfannen wurden gezielter eingesetzt. (immer ganz gefüllt) und  3. Der milde Winter spart auch Energie.
Der letzte Punkt wird ein Grund mit sein, warum die Energiekonzerne die Preise immer weiter anheben. (meine persönliche Vermutung)
Wir werden munter weiter sparen und den Kamin noch öfter anheizen. Unser Kaminbraten wird so seinen Namen noch gerechter werden… :-)

Moslemischer Fleischkäse

26. Februar 2008

Foto: Fleischkäse im Backofen

Die Schulverköstigung ist ein immer aktuelles Thema. Wir selber bekochen keine Schule, obwohl wir viele Anfragen bekommen. Wir liefern aber Produkte an Großküchen und Frischdiensthändler, für die Schulverpflegung. Dabei ist mir bewusst geworden, wie vielschichtig die Menüauswahl ist und welche Gruppen bedacht werden müssen. So stellen wir heute einen Fleischkäse her, der speziell nur für moslemische Kinder ist. Dieser Fleischkäse wird aus 100 % Geflügelfleisch hergestellt, weil ein Moslem kein Schweinefleisch essen darf. Rein äußerlich unterscheidet sich der Geflügelfleisch-Fleischkäse nicht vom „normalen“ Schweinefleisch-Fleischkäse. Wir stellen das Produkt aber streng getrennt her, damit es keine Verbindung und Verwechselung geben kann. Mir persönlich schmeckt die Geflügelvariante sehr gut.