Heute ist nix passiert bei uns. Schade. Es gibt nichts, über dass ich heute berichten könnte. Alles hat geklappt, gute Kunden, viel „Hektik“, viel geschafft und nun noch eine Sitzung. Also - am Dienstag geht es weiter. (mein 857. Beitrag ist der kürzeste )
„Auf Ihr Wohl!“ – so nennen wir diese Woche eine Aktion, wo die Kunden leckere Säfte probieren können. Unsere Kunden erhalten an der Kasse ein Glas mit Saft. Sofort kommt man mit den Kunden ins Gespräch: „…schmeckt mir gut…! – „…oh, Vitamine zum Herbst…!“ – „…ist bestimmt gut gegen die Schweinegrippe:-…!“ – „..ich nehme mal eine Box mit…!“
Der Renner ist Quittensaft mit einem Schuss Aroniasaft. Es gibt auch herrliche Tipps von Kunden. Eine Kundin erzählte, dass sie den Quittensaft erwärmt und etwas Rum zugibt…!
Die Stimmung im Laden ist jedenfalls großartig, denn es wird sich gegenseitig zugeprostet. „Auf Ihr Wohl…!“ – so schmeckt der Herbst.
Präsente packen – das muss gut vorbereitet werden, wenn einige hundert Körbe und Kartons gepackt werden müssen. Die ersten Bestellungen zu Weihnachten laufen ein und zu einem Präsentkorb gehört bei uns auch eine liebevolle Schleife. Heute Nachmittag war etwas Zeit zum Schleifen binden. Meine Mutter macht diese Arbeit oft und gerne. In den nächsten Tagen wird das Schleifenband rollenweise in Ihre Wohnung gebracht. Hier wird am Abend beim Fernsehen nicht mit Nadel und Wolle hantiert, sondern mit Schleifenband und Bürotacker. Einige Wäschekörbe mit Schleifen stehen so immer griffbereit. Neben Schinken, Käse, Wein und Wurstgläser steht alles bereit, wenn es heißt: „Ich brauche mal eben 30 Körbe…!“
 Foto: DiePreiselbeer-Leberwurst mit kleinen feinen Stückchen der Preiselbeeren
Beim Thema Leberwurst scheiden sich die Geister. Entweder man mag sie, oder eben nicht. Wir haben seit langer Zeit mal wieder eine „Preiselbeer-Leberwurst“ hergestellt. Der Brotaufstrich ist unglaublich streichzart und kann sogar unmittelbar aus dem Kühlschrank heraus aufs Brot gestrichen werden. Durch die Preiselbeerkonfitüre wird die Wurst sehr fruchtig. Die kleinen Preiselbeeren sind noch sichtbar und passen harmonisch sehr fein zu der Leberwurst. Ich stelle die Leberwurst immer ohne Emulgator und ohne Glutamat her. Auf unserem letzten ERFA-Kreis Treffen beim Kollegen Schlacke in Bad Essen haben alle Betriebe ihre Leberwurst mitgebracht. Ich glaube, dass unsere Preiselbeer-Leberwurst und unsere Schnittlauch-Sahnelebewurst sehr gut im Rennen lagen. Viele unserer Kunden essen die Leberwurst auf Schwarzbrot, was auch meinen Geschmack trifft. Unseren Kunden sage ich immer, dass sie keine Butter/ Margarine auf Brot / Brötchen geben sollen, denn die Leberwurst hat genügend Fett.
Die Idee eine „beleidigte Leberwurst“ herzustellen (Danke Kirstin) geistert immer noch bei mir herum.Â
Heute kam eigens ein Fotograf aus Oldenburg ins Geschäft, um Aufnahmen von der „Malawiwurst“ zu machen. Der Fotograf Tobias Trapp wurde vom Handwerk Magazin geschickt, um die Geschichte der Malawiwurst ins richtige Bild zu rücken. Der Vollprofi hatte sehr viele Ideen, wie die Wurst präsentiert werden kann. Die Arbeit hat mir viel Spaß gemacht und ich freue mich auf die nächste Ausgabe des Handwerk Magazins.
Wir geben von jeder verkauften Wurst 30 Cent an den Visbeker Verein “Hilfe für Malawi e.V.” um damit den Menschen in Malawi zu helfen. Kunden kaufen die Lyoner/ Schinkenwurst, Jagdwurst und Bierschinken (Inhalt der Wurst) schon mit dem Satz: “…und eine „Malawiwurst“ nehme ich noch mit…!“ Essen kommen, damit andere etwas zu essen haben.
Kaffee trinke ich viel – vielleicht auch zuviel. Meine Mitarbeiter wissen aber schon, dass ich gerne Tassen stehen lasse oder vergesse. Insofern kann es sein, dass drei Tassen Kaffee im Büro stehen, während ich mit der 4. Tasse rein komme… (Gibt es dafür ein Fachausdruck?)
Als ich nun im Blog von Belgusto die hohe Kunst des Kaffees gesehen habe, war ich schon etwas begeistert. In Zukunft werde ich erst den Kaffee verzieren, damit ich die Wertigkeit mehr schätze…
Wie sieht eine Künstlerin Würste? Wie kann man Kunst und Wurst zusammen bringen? (außer auf einer Vernissage…!) - und - Wie kann man die „World-Wide-Wurst“ in einem Kunstobjekt bildlich darstellen?
Diese herrlichen Fragen hat sich Monika Sim aus Friedrichstadt nicht nur gestellt, sondern Sie tritt den Beweis täglich in Ihrem Blog Wurstologie an. Die humorvolle gebürtige Berlinerin zeichnet gerne Comics.
Sie schreibt: „So haben auch die Würste ihre Charaktere als kleine Personen erhalten. Ich habe sie schon immer als gemütlich, eigensinnig oder als bissig erlebt und nun möchte ich dies hier weitergeben und packe noch einige Informationen über Würste dazu. Natürlich habe ich auch gleich ein Maskottchen für mich entworfen, das ist Metti, die kleine freche Mettwurst…!“
Ich habe die Monika erst vor einigen Tagen kennen gelernt (im Netz) – aber schon jetzt ticken wir in die gleiche Richtung. Ich finde es großartig, wie Sie über Lachwurst, Infowurst, Rezeptwurst, Erzählwurst, Gedankenwurst und Weltwurst berichtet. Sie muss Wurst über alles lieben!!!
Ich lade alle Blogbesucher herzlich ein, bei Monika einmal richtig die Kommentarwurst zu zeigen. Sie kann mag das, denn zum Thema Wurst fällt Ihr immer etwas ein.
Foto: Wirkt! Der Schinken ist herrlich braun geworden…
„Urlaubsbräune und leckeres Aussehen gibt es beim Fleischer Freese!“ – mit diesem Motto werben wir diese Woche. Dahinter steckt eine Aktion mit einem benachbarten Sonnenstudio.
Jeder Kunde, der für 25.- € seinen Einkauf tätigt, bekommt einen Gutschein für das Sonnenstudio. Dazu habe ich passenden „goldbraune Angebote“, wie Feuerwurst, Krainer Würstl, Landsknechte, Krakauer, Käsewiener, Knacker usw.
Jetzt freue ich mich auf den ersten gut gebräunten Kunden, der frisch von der Bank kommt. In Visbek erkennt man in Zukunft unsere Kunden ganz deutlich – die mit einer Urlaubsbräune kommen von Freese.
Doreen Metzler – unsere Bürokraft und nette Stimme am Telefon – kam heute am ersten Arbeitstag nach Ihrem Urlaub mit einer Brille zur Arbeit. Verlegen wie sie ist, wird die Brille nicht immer aufgesetzt, nein…sie sieht noch alles. Nach der heutigen Arbeit hat Doreen die Brille prompt liegen gelassen – vermutlich absichtlich. Wie es sich gehört, haben wir die Brille fein säuberlich auf den Schreibtisch dekoriert, mit dicken Tomaten als Augen und einer Mettwurst als Nase… Na Doreen, wie gefällt dir unser Modell: Tomato-Mettwurst (soll ich mich bei Fielmann als Dekorateur bewerben…?)
P.S. Nachtrag. Es ist eine Fielmann-Brille: (…und nix dazu bezahlt! [...gilt nur für die Brille!] )