Foto: Die Aufnahme habe ich von einem Weinblatt gemacht.
Ich wünsche allen Blogbesuchern von „Essen kommen!“ einen schönen Sonntag, bei blauem Himmel und viel Sonne. Machen Sie einen langen Spaziergang im Wald, fahren Sie mit dem Mountainbike eine lange Runde, genießen Sie Kaffee und Kuchen, suchen Sie leckere Pilze, stellen Sie alle Uhren zurück, bummeln Sie durch eine schöne Stadt, machen Sie ungestört Ihre Büroarbeiten, treffen Sie sich mit netten Menschen, gönnen Sie sich ein feines Essen, halten die Beine hoch, lesen sie ein Buch am Kamin, fotografieren Sie die schöne Natur und schauen am Abend den Tatort.
Have a nice Day!
Heute bin ich über ein köstliches Video gestolpert. Dabei war mein erster Gedanke, wie wir uns als Erwachsene in einer solche Situation benehmen würden. Menschen am Büffet verhalten sich jedenfalls ganz anders – hier ist Geduld oft ein Fremdwort, das beobachte ich immer wieder. (Fütterung der Raubtiere) Vielleicht sollte ich den Clip bei manchen Buffets laufen lassen…
Ein Kunde, der von uns Kohlpinkel für sein heutiges Fest erwartet, geht leider leer aus. Die Post hat das Paket trotz richtiger Anschrift zurück geschickt. Sehr ärgerlich. Ich habe nun mit dem Kunden aus Schleswig-Holstein gesprochen. Wir werden am Montag erneut frische Pinkel abschicken. Er hat das sehr humorvoll aufgenommen und anschließend diese Mail geschickt:
Wer Pinkel nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte Pinkel in Umlauf bringt, wird mit nicht unter drei Portionen Tofu bestraft.
Wer aber Pinkel für einen anderen im Besitz hat und diese nicht zustellt, wird erschossen…
Damit dürfte ganz klar sein, was dem Paketzusteller passieren wird…
Foto: Im Orstkern von Visbek, etwa 200 m vom Rathaus entfernt.
Wenn ein Hubschrauber über unserem Betriebsgebäude kreist, habe ich immer ein mulmiges Gefühl (wir hatten vor einiger Zeit einen schweren Betriebsunfall mit Hubschraubereinsatz). Gestern Nachmittag kreiste wieder ein Hubschrauber über Visbek und machte lange „halt“ über unserem Gelände. Ich wollte schon schauen was los ist, als mir eine Kundin erzählte: „Der ist schon wieder weg!“Â
Heute kam nun die „Quittung“. Anja Hinz, unsere Verkaufsdame im Laden, legte mir tolle Luftaufnahmen vor. Ihr Freund Wolfgang Bodenstab hat die Aufnahmen aus dem Hubschrauber gemacht und uns heute geschenkt. Dankeschön!
Gerne stelle ich die Bilder hier im Blog vor. Zu sehen ist der Garten, die zahlreichen Parkplätze davor, das gesamte Gebäude mit den Wohnungen, die sechs Garagen und teile der Produktion. Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, wo solche Bilder für viel Geld angeboten wurden. (eingebrannt auf einer Fliese, usw.) Wir haben quasi ein „Google Earth“-Foto mit einer hungrigen Hubschauberbesatzung bekommen…
Foto: Heute gegen 18 Uhr über Visbek…
Die World-Wide-Wurst wird nun auch aus dem Weltall bestellt. Eine richtig farbenfrohe Bestellung, die direkt bei uns eingeschlagen ist.Â
Wenn man einen Abend unter Freunden und Gleichgesinnten verbringt, dann ist Harmonie, Freude und aufrichtige Anerkennung garantiert. Im Düsseldorfer Theater der Träume fand gestern das erste „Querdenker-Forum“ statt. Zahlreiche interessante Gäste fanden sich in der einmaligen Location ein. Die Gastgeberin und Moderatorin Elita Wiegand hat etwas Einmaliges geschaffen, von dem die Besucher profitieren konnten. In einer Interviewrunde wurden Kirstin Walther, Doc Sarah Schons und meine Person vorgestellt. Das offene und ehrliche Interview war für alle Teilnehmer interessant.
Elita hat ein Feuerwerk für Querdenker gezündet. Der ehemalige Kraftwerkschlagzeuger Wolfgang Flür wurde vorgestellt. In einem kollektives Brainsstorming konnten alle mitwirken. Durch ein Perspektiven-Wechsel lernte man neue Leute kennen und zum Schluss landeten Flugzeuge auf der Bühne. Videos wurden über die Großleinwand gezeigt und ein tolles Buffet mit einem „get together“ rundeten den Abend ab.
Die Gespräche unter so zahlreichen Querdenkern waren für mich besonders wertvoll. Viele Gäste kannte ich noch nicht persönlich. Es ist aber sehr schön, wenn Blogger, Twitterer und Kommentarschreiber ein Gesicht bekommen. Gerne hätte ich noch Stunden länger mit jedem gesprochen.
Kinder erhalten in einer Fleischerei ein Scheibe Wurst – Querdenker wurden anders überrascht. In einer Weißblechdose war etwas „Geheimnisvolles“ – fest verschlossen – an jedem Besucher überreicht. Was steckt nur in der Dose? Der Dosenöffner zu Hause wird Klarheit verschaffen, denn auf dem Etikett stand nur:
Der Mensch ist ja ein „Gewohnheitstier“ und reagiert oft träge. Mittwochs bieten wir schon seit Jahren frisch gekochten Eintopf an. Ob Erbsensuppen, Steckrüben-, Bohnen-, Linsen- oder Gemüseeintopf –die Palette ist sehr lang und sehr beliebt.
Am Dienstag wird in der Lokalzeitung dazu immer eine Anzeige geschaltet. Der Eintopf, die Wochenangebote und auch ein Gericht aus dem Imbiss werden angeboten. Diese Angebote schreibe ich immer am Sonntag. In der letzten Anzeige habe ich nun vergessen, den Eintopf mit aufzuführen. Prompt klingelte das Telefon ohne Unterbrechung: „Gibt es keinen Eintopf am Mittwoch?“ Natürlich gibt es Eintopf, nur ich „Trottel“ habe das schlicht vergessen. Die Quittung kam gestern: 40 Prozent weniger Kunden und etwa 50 Liter Erbsensuppe sind nicht verkauft worden. Super! Nur gut, dass es mein Fehler war…
In dem Bloginterview mit Jürgen Heinz stellte sich heraus, dass einige Menschen keine Bierflasche/Wasserflasche mit einem Feuerzeug öffnen können. Da möchte ich ganz schnell Abhilfe schaffen und zeige einfach einmal, wie man mit fast jedem Gegenstand Flaschen sehr einfach öffnen kann. Die Geschichte mit dem großen Fleischermesser sollte jedoch nicht gleich getestet werden. Das kann fürchterlich wehtun…
Und so wird es gemacht: Packen Sie die Flasche fest am Flaschenhals, etwa einen Zentimeter unter dem Deckel. Das „Werkzeug“ zum hebeln muss sehr fest sein und eine scharfe Kante haben. Das Ganze wird über dem Zeigefingerknochen gehebelt – plopp – wohl bekomms!
Hier der Film dazu:
Foto: Frisch gebratene Grützwurst mit Punzebrot und “Verteiler”
Regionale Wurstsorten werden dank Internet immer beliebter. Wenn ich unsere Kohlpinkel oder Mockturtle sehe, kann ich das nur bestätigen. Von meinen Kollegen höre ich Vergleichbares.
In meiner Webstatistik taucht immer wieder der Begriff „Grütze“ auf, die wir auch sehr viel herstellen. (diese Woche über 150 kg) Der Begriff Grütze ist auch doppeldeutig und kann auch als Dessert gesehen werden. Es ist aber die Grützwurst gemeint (In anderen Regionen heißt sie auch Knipp). Wir stellen die Wurst mit Hafergrütze, Fleischbrühe und gekochtem Fleisch her. Das Fleisch ist nicht besonders mager und wird über den Fleischwolf zerkleinert. Wir verwenden dafür Schweinebäuche und Rindfleisch. Zur Würzung setzen wir Salz, schwarzen und weißen Pfeffer ein, sowie Piment. Das Ganze wird aufgekocht und dann in „Sterildärme“ abgefüllt. Früher wurden empfindliche Papierdärme benutzt, die beim Einkochen gerne platzten.
Der Kunde brät die Grützwurst (wird auch im Ring hergestellt) in der Pfanne schön knusprig an. Dazu wird auch noch „Punzebrot“ (Blutballen, Beutelwurst) gereicht, die wir mit Roggenschrot herstellen. Die Grütze wird oft schon zum Frühstück gebraten. (Gab es früher in den Wintermonaten mehrmals jede Woche) Heute wird das Gericht auch gerne zu Mittag – oder zum Abendbrot in den Familien gebraten. Dazu werden Apfelmus, rote Beete, herzhaftes Brot und Bratkartoffeln angeboten.
Grützwurstessen ist auch ein gesellschaftliches Ereignis, zu dem gerne in großer Runde eingeladen wird. Politiker und andere wichtige Persönlichkeiten halten dabei oft große Reden. Nach dem Essen gibt es Bier und Schnaps (Verteiler) damit der Magen den “Überfall” gut übersteht.Â
Die Grützwurst ist ein Herbst-Wintergericht, das sehr preiswert und von der Kalorienanzahl her, auch sehr hochwertig ist…
Wir machen die Pfanne heiß, stellen den Korn kalt und laden zum Testen ein. „Essen kommen!“ – an der großen Pfanne…
Wenn ich hier von einem weltweit renommierter Hersteller von hochwertigem Designschmuck und Designer-Uhren Made in Germany berichte, dann hat das einen Grund. Der Inhaber ist ein sehr kreativer, innovativer, weitsichtiger und Werte liebender Mensch. Ich schätze an Ihm seine kommunikative Art, wie er sich für seine Mitarbeiter einsetzt und seine Tätigkeit im sozialen Umfeld. Ich spreche vom Pforzheimer Unternehmer Jürgen Heinz.
Ich habe Jürgen gebeten unser Bloginterview „Spickbraten“ zu beantworten, indem einige Lücken fehlen und diese von Jürgen in Interviewform „gespickt“ werden, so dass daraus eine Geschichte wird. Die Antworten von Jürgen sind deutlich gekennzeichnet.
Hier das Interview mit Jürgen Heinz:
In meiner Jugend habe ich immer davon geträumt Modedesigner zu werden. Letztendlich habe ich dann den Weg des Feinmechanikers und Kaufmanns eingeschlagen. Das fanden meine Eltern auf jeden Fall besser als Modedesigner
Meine Ausbildung als Kaufmann habe ich mit tollen Noten abgeschlossen. Ein Bundesverdienstkreuz habe ich trotz allem nicht bekommen.
Erst viel später stellte ich fest, dass mein Lieblingsgericht Maultaschen mit Kartoffelsalat ist. Deshalb lade ich schon mal Gäste ein. Wir trinken dann an liebsten Wein aus dem Elsass- nein kein so süßes Zeugs sondern was feines aus dem Hause Klipfel - Ich mag es gar nicht, wenn meine Gäste auf dem trockenen sitzen.
Was ich selbst an Menschen besonders schätze, ist ihre Zuverlässigkeit. Was ich überhaupt nicht ausstehen kann, sind Lügen. Meine größte Leidenschaft ist die Natur. Dafür würde ich sogar auf reisen in ferne Metropolen verzichten! Am besten entspannen kann ich mich beim wandern mit unserem Dalmatiner ByRoN beim wandern. Dann vergesse ich alles. Nur nicht meinen Hunger
Wenn ich im Internet bin, schaue ich fast immer auf die Seiten von den unterschiedlichsten Bloggern und das mache ich, weil mir die Bloggerei besonders gut gefällt.
Was kaum einer weiß: Ich bin ein sehr guter Zuhörer und kann eigentlich alles – außer eine Flasche Bier mit einem Feuerzeug öffnen.
Lieber Jürgen, ganz herzlichen Dank für das Interview. Ich freue mich schon auf unsere erste persönliche Begegnung – und dann üben wird ausgiebig die Geschichte mit der Bierflasche…Â