Foto: Das Schweinefilet wÃrd fein säuberlich gebunden…
Ständig suche ich für meine Kunden nach leckeren neuen Gerichten. Dabei kommt es natürlich auch vor, dass einige Produkte nach sehr langer Zeit „reaktiviert“ werden. So ist ein gefülltes Schweinefilet nichts sensationell Neues, aber es ist mal wieder ein Blickfang in der Theke. Das Schweinefilet mit der Kräuterschlemmerfüllung (Frischkäse) wird quasi wie ein Korsett gebunden. Die Holzspießchen halten die Füllung und nach dem Braten können die Spieße sehr leicht entfernt werden. Die Bratzeit beträgt im aufgeheizten Backofen (180°C) 30 Minuten. Dann das Filet aus den Ofen nehmen und abgedeckt (Alufolie oder Tuch) ca. 5 Minuten ruhen lassen. So setzt sich der Fleischsaft und sie haben ein hervorragendes Produkt –auch ideal für Menschen, die leichte Kost lieben. „Essen kommen!“ – dazu frischem Salat mit Olivenöl, Ciabattabrt…Sie können mit den Beilagen herrlich spielen.
 Foto: Alles ist vorbereitet – herzlich willkommen zum kulinarischen Abend
Am 24. Februar veranstalten wir unseren ersten Kochabend des Jahres. Die Abende sind immer sehr schön, weil die Teilnehmer wirklich sehr interessiert sind.
Wir geben beim „Show-Kochen“ immer zahlreiche Tipps und Ratschläge rund ums Kochen. Wir reichen von allen Gerichten die Rezepte weiter, so dass neben dem Diplom auch ein kleines Rezeptheft entsteht. Es geht immer lustig zu, denn Spaß gehört auch zu einem geselligen Kochabend. Das ist auch wichtig, denn in der Küche servieren wir auch einen guten Tropfen…wer kann schon „trocken kochen“.
Die frisch gekochten Gerichte werden anschließend in unserem Restaurant „ESSIDEEN“ verköstigt. Dabei stehen wir immer für Ihre Fragen zu Verfügung.
Der Abend steht unter dem Motto: „Bezaubern Sie Ihre Gäste!“ Wir werden einige Gerichte kochen, die 1. jeder leicht nachkochen kann und 2. bei auch beim nächsten Besuch auf zufriedenen Gäste trifft.
Wer also Lust auf einen geselligen Kochabend hat, der sollte sich rechtzeitig anmelden.
Auf Spiegel Online ist zu lesen, dass die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen auf eine höhere Frauenquote in Führungspositionen bei Unternehmen drängt. Nun sind wir bestimmt kein einflussreiches Großunternehmen, sondern ein klitzekleines „Lichtlein“ im Markt. Die „F-Quote“ haben wir schon sehr lange überschritten – wir müssten schon von einer „M-Quote“ sprechen um das Gleichgewicht zu regeln.
Schön fand ich dazu die Anzeige der Fa. Sixt in der Süddeutschen Zeitung. Darauf waren 17 Damen zu sehen, die sich sehr freuen: „Frauenquote? Wir haben über 95% Frauen in Schlüsselpositionen!“
Genauso sehe ich das auch bei uns. Die „Schlüsselposition“ liegt bei uns eindeutig in Frauenhand, denn sie stehen vorwiegend an der Front, sie haben die meisten Kundenkontakte, und sie verkaufen durch ihren Charme. Vielleicht müsste der Text bei uns viel folgt aussehen: „Frauenquote? Wir haben über 95% Frauen mit einer Leckerquote!“Â
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Ich kann die ganz Diskussion darüber schon verstehen, dass in Vorständen und Aufsichtsräten auch Frauen gehören, aber dieses per Gesetz verordnet werden soll, find ich ziemlich naiv. Frauen haben das gar nicht nötig, sind stark und clever genug, den Weg ohne „§“ gehen zu können.Â
In meinem Betrieb arbeiten „nur“ drei Männer (einschließlich dem Chef), der Rest ist weiblich. Sogar in der Produktion ist eine Dame (Ursula Kohlhoff), die genauso gut Wurst machen kann, wie die Männer. Ich finde es einfach viel schöner, wenn man in einem harmonischen Miteinander die Arbeit angeht, anstatt auf Geschlechter zu schauen und danach die Arbeit und Wertigkeit vergibt.
Es gibt sie tatsächlich…die „Berufsnörgler!“ Sie kommen ohne Anmeldung, meistens alleine und haben nur einen Auftrag: nörgeln.
So ein „Miesepeter“ war gerade im Restaurant. Der erste Gesichtsausdruck zeigte schon, die Mundwinkel nach unten und auf „Krawall“ getrimmt. Er hatte eine Currywurst – natürlich frisch gebraten bestellt. Kerstin Lopez hat ihn nach dem Essen sehr freundlich gefragt: „Hat es Ihnen geschmeckt, mein Herr?“ Der Typ holte aus: „Na so eine schlechte Currywurst hatte ich noch nie! Bei uns in Hannover kenne ich die anders. Wenn ich das gewusst hätte…!“usw.
Kerstin hat ihn ganz freundlich darauf aufmerksam gemacht, dass unsere Wurst hier im eigenen Betrieb hergestellt wird und wir sie sehr erfolgreich verkaufen! Jede Region hat seine Spezialität und hier ist die Currywurst gebraten und ohne Darm, ganz frisch mit einer tollen Sauce. Kerstin: „Mein Mann hat in Dresden ein Jägerschnitzel bestellt und bekam eine panierte Jagdwurst…! Jede Region hat Leckeres zu bieten!“
Der Typ holte kräftig aus und lies kein gutes Haar an die „ostdeutsche Küche“ und vieles mehr. Es kamen noch viele unpassende Worte, die hier nicht hingehören. Er lies sich nichts erklären und war einfach nur unfreundlich und verletzend.
Später als der „Stinker“ raus war, hat ein Gast am Nebentisch immer noch kräftig gelacht. „Was war das denn? Du hast dich vorbildlich verhalten! Ich hätte dem ganz etwas anderes erzählt!“ Kerstin stand über den Dingen und hat einfach nur den Kopf geschüttelt. Nörgler kann man nicht helfen…
Impressionen vom Betriebsausflug zum Musical „Tarzan“ in Hamburg. Stenogramm eines schönen Tages: viel Spaß… Handy im Klo abgetaucht…viel gelacht…Schönes gegessen…gut versorgt…klasse Musical…perfekter Service im Theater…gute Busfahrt…prima Gemeinschaft…so macht es Spaß.
Danke, dass ihr so toll mitmacht. Ihr seid ein tolles Team!
Einen richtigen Betriebsausflug haben wir schon sehr lange nicht mehr gemacht! Es wird also höchste Zeit, mal wieder etwas dafür zu tun, dass jeder die „Namen aller Mitarbeiter“ kennen lernt.
Dazu haben wir einen Bus gechartert und fahren morgen mit der ganzen Truppe nach Hamburg zu einem Musical. Welches Musical wir sehen werden, verrate ich nicht. Ich habe jedoch eine kleine Skizze gemalt, die als Hinweis dienen könnte (Bitte das Bild nicht bewerten, dass ist in 5-Minuten entstanden – dort wo das Freese-Banner ist, sitzen wir!)
Die Vorfreude auf diesem gemeinsamen Event ist in den letzten Wochen schon deutlich zu spüren. Wenn Sie also auf der A1 eine lustiges Bustruppe sehen sollten – wundern Sie sich bitte nicht: FREESE on Tour… Und wer im Theater ist, kann ja so tun, als ob er uns nicht kennt…. Nachbericht folgt.
Schon sehr lange plane ich einen Grünkohlevent nur mit „Bloggern“ und „Web 2.0-Fans“. So ein Meeting könnte den Charakter eines „BarCamps“ haben. Leider habe ich noch nie so ein BarCamp besucht um zu wissen, was dort so passiert. Das Grünkohlessen möchte ich deshalb veranstalten, weil viele die Rituale um so ein Event nicht kennen, oder vielleicht immer schon einmal zum Freese wollten…
Die Veranstaltung müsste also im Wintermonat stattfinden. Damit ich ein unverbindliches anonymes Feedback bekomme, ob ein Grünkohl-Bloggertreffen interessant wäre. Als Termin habe ich den 25.Februar 2011 angedacht.
Hier geht es zur Abstimmung. (nur eine Planung)
Am kommenden Sonntag ist in Visbek der „große Heimatnachmittag“ im Saal Dieckhaus, zu dem über 400 Gäste erwartet werden. Dort gibt es verschiedene Darbietungen von sehr vielen Gruppen und Vereinen. Der „Heimat-Verein Visbek“ feiert in diesem Jahr seinen 60.Geburtstag und hat fast 1000 Mitglieder.Â
Aus diesem Anlass haben wir eine neue Wurst kreiert. Die Wurst soll die Heimat dokumentieren und etwas davon wieder spiegeln. Da wir allein in Visbek fünf Wassermühlen haben, liegt es nahe, dazu eine Wurst auf den Markt zu bringen. Diese Wurst wird jedem Besucher auf dem Heimatnachmittag zur Prämiere überreicht. Vorher kann sie nicht gekauft werden. (nur hartnäckige Kunden bekommen eine Testversion überreicht )
Die Wurst ist auf dem Namen „Freeses Mühlenrad!“ getauft worden. Es handelt sich um eine Art „feine Krakauer“, die ich im Ring als Mühlenrad hergestellt habe. Die Wurst hat – wie es sich für ein Mühlenrad gehört – auch etwas mit Wasser zu tun. Sie muss im Wasserbad erhitzt werden und gibt die natürliche Kraft des Wasserrades beim Verzehr weiter. So schmeckt die Heimat – frisch, saftig und rund!Â
„Essen kommen!“ – zum Heimatnachmittag mit „Freeses Mühlenrad!“
  Foto: Der Annipudding wurde heute zum Mittagstisch serviert.
Wie neue Produktnamen entstehen, ist manchmal eine wahre Wissenschaft für sich. So gibt es spezielle Agenturen, die sich um solche Namen bemühen. Ganz einfach geht es oft, wenn die Kunden den Namen „ungewollt“ festlegen. Die Werbebranche hat dafür sicherlich einen schönen englischen Fachbegriff.
Meine Mutter, Anni Freese, hat vor Jahren einen Pudding gekocht, der einfach nur lecker war. Leider gab es dafür keinen Namen – und schon gar nicht ein richtiges Rezept. Das Dessert wurde oft ausgeliefert und das „Empfehlungsmarketing“ klappte, indem andere Kunden auch diesen Nachtisch bestellten: „. und dann noch den einen Pudding…der war so lecker… ich weiß nicht wie der heißt!“ Da meine Mutter „Anni“ den Pudding erfunden hat, wurde der Name im Küchenteam intern schon „Annipudding“ genannt. Dieser Name ist bis heute der offizielle Name geblieben. Es ist ein gekochter Fruchtpudding mit Himbeeren und Sahne. Eine Rezeptur möchte ich hier nicht ins Blog stellen, weil die Mitbewerber hier auch mitlesen… J
Vielleicht ist ja ein Leser des Blogs dabei, der sein Geschmackserlebnis zum Annipudding kurz beschreiben kann…
 Foto: Dieser Fettabscheider steht unter der Küche und trennt Schmutz und Fett
In unserem Betrieb habe ich zwei Fettabscheideranlagen. Die eine Anlage ist im Erdreich eingebaut und die andere Anlage ist unter der Küche als „Selbstentsorger“ – eine echte „Hightech-Anlage“.
Die Anlagen werden regelmäßig gewartet und von Fachfirmen entsorgt, wie es sich gehört. (nicht gerade besonders preiswert) Die Dokumentation darüber ist lückenlos.
Jetzt schreibt mich der “TÜV Nord” an, dass ich als Betreiber der Anlage einen Sachkundenachweis führen muss und dafür ein Seminar besuchen muss. (404,60 €) Ich kann und darf dann die Anlage bedarfsgerecht entsorgen, was ich bisher auch gemacht habe. Es wird sich also nichts ändern.
Im Seminar werden Grundlagen für Fettabscheider (u.a. Einbau), Sicherheitsregeln, Anforderungen der Entsorgung, Reinigung, Wartung und Dokumentation vermittelt.
Ich schreibe das mit etwas Ironie, weil ich das schlicht als „Geld-aus-der-Tasche-zieh-Seminar“ ansehe. Wenn das Wasser nicht mehr abläuft, weil der Fettabscheider verstopft oder voll ist, kostet das sehr viel Geld und bringt Schmutz und Belästigungen mit sich. Es ist also im Eigeninteresse einer jeden Firma, dass die Anlage störungsfrei läuft. Des Weiteren wird der Fettabscheider auch noch von der Kommune regelmäßig überprüft…