Die Rinderbrühe

11. September 2009

Wie stkräftige Rinderbrühe her? Dieses Thema hat sich Mike Seeger vom Olivenöl-Blog in perfekter Form angenommen. Danke Mike – ganz prima gemacht. Eine gute Brühe ist in der Küche unverzichtbar für Saucen, Pasten, Suppen oder zum Ablöschen von Rinderbraten und Rouladen.
elle ich eine
Das Gute daran – sie lässt sich sehr, sehr kostengünstig selber herstellen und ist Natur pur. Warum also zur „Tüte“ greifen, wenn es viel einfacher geht? Ich freue mich schon auf den 2.Teil der Rinderbrühe.

Alle wollen Nagelholz

11. September 2009

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Foto: Nagelholz, schön dünn geschnitten schmeckt es besonders gut.

Nicht alle Produkte die wir herstellen sind immer und in ausreichender Anzahl vorrätig. Es kommt schon mal vor, dass wir mit „Nein“ verkaufen müssen. Das liegt auch daran, dass z.B. geräucherter Schinken nicht mal „eben so“ hergestellt werden kann, sondern oft einige Monate für die Herstellung benötigt. Diese Woche sollten gleich mehrere Kilogramm Nagelholz verschickt werden. Hannover, Gütersloh und Stuttgart wären die Adressen für unser hausgemachtes Nagelholz gewesen. Es war nur ausverkauft und bis das neue geräucherte Rindfleisch wieder abgetrocknet ist, dauert es eben einige Wochen. Ärgerlich. Ich habe aber die Kunden angerufen und die „Lieferzeit“ erklärt – sie warten gerne. Mir war das ein wenig peinlich, weil ich meine Kunden gerne sofort bedienen möchte.

Web-2.0-Blog-Flaschenpost

10. September 2009

Wer kennt sie nicht – die gute alte Flaschenpost. Eine leere Flasche mit einem Brief, gut verschließen und ab in den Fluss. Natürlich können wir in der heutigen Zeit die Nachrichten leichter und sicherer transportieren. Wie  könnte aber ein kombinierter Nachrichtersand aus Flaschenpost und Internet aussehen?
Dazu möchte ich meinen Versuch vorstellen. Vor einigen Tagen hatten wir ein größeres „Finger-Food“ in Bremen. Am Montag nach der Veranstaltung habe ich die leeren Platten aus der Wesermetropole wieder abgeholt. Der Weg führt fast direkt am SPAR-Markt von Björn Harste – der Shopblogger – vorbei. Da Björn in seinem Blog viel über exotische Flaschen und über seinem Flaschenautomat berichtet, kam mir die „Flaschenpostidee“.
Dazu habe ich drei leere Haake-Beck Bierflaschen mit diesem Etikett versehen.

Bier

Diese Flaschen habe ich gut sichtbar in der Baustelle vor dem Geschäftes abgestellt in der Hoffnung, das ein Flaschensammler diese „exotischen Flaschen“ zum Björn trägt.(…und er etwas für seinen Blog hat. :-)  ) Es sollte Deutschlands erste „Web-2.0-Blog-Flaschenpost“ werden. Leider hat das nicht ganz geklappt, denn Björn hat diese Flaschen in seinem Pfandautomat nicht entdeckt.
Fazit: Die „Web-2.0-Blog-Flaschenpost“ hat nicht funktioniert und bedarf noch einer Nachbesserung. :-) Das nächste Mal schaue ich mal wieder persönlich vorbei.

Welche Frucht ist das?

9. September 2009

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Hat jemand eine Idee, welche Frucht wir hier zubereitet haben? Kommen gerade ganz frisch aus dem Ofen…schmecken – nee, dass verrate ich nun nicht. Bin mal gespannt.

Bauernmarkt mit regionalen Produkten

7. September 2009

Foto: Bauernmarkt in Visbek.

Der Bauernmarkt auf dem Visbeker Kirmes ist gut gelaufen. Bei traumhaftem Wetter zog es unglaublich viele Leute nach Visbek. Auf dem Rathausplatz wurden die handwerklichen Produkte, landwirtschaftliche Erzeugnisse und Eingemachtes präsentiert. Mitten auf diesem Platz war „Bull-Ridding“ angesagt, wo die Kinder, Jugendliche und alle jung Gebliebenen  ihr Können auf dem elektrischen Bullen zeigten. Ein herrliche Sache, die viele fröhliche Gesichter hervorbrachte. (Ich war nicht auf dem Bullen – waren doch zu viele Leute da…)
Als „Kundenfänger“ haben wir „Vollkornnussbrot mit Griebenschmalz“ gewählt, die Christiane sehr gut angeboten hat. Dadurch kamen wir mit den Besuchern ins Gespräch und konnten unsere Produkte vorstellen. Wir haben unsere hausgemachten Konserven angeboten. Senf, Säfte, Schwarzbrot und Suppen rundeten das Angebot sehr gut ab. Ich habe nicht wegen des Umsatzes mitgemacht, sondern weil wir uns einfach den vielen Besuchern zeigen wollten. Dieses Ziel haben wir sehr gut erreicht.
Heute ist der letzte Kirmestag in Visbek, wo die Besucher in 40 Meter Höhe gefahren werden, um dort ihr Bier zu trinken.

Auch Chefs machen Fehler

5. September 2009

Foto: In diesem Druckkessel werden die Konsreven mit über 100°C gekocht.

An diesem Wochenende ist Kirmes und Bauernmarkt in Visbek. Die Veranstaltung liegt fast direkt vor unserem Betrieb. Wir werden in einem Pagodenzelt ausstellen und Glaskonserven, Senf, Säfte, Schinken und Schmalzbrote anbieten (Bericht folgt)
Gestern haben wir nun noch Bauernleberwurst, Mettwurst und feine Leberwurst im Glas hergestellt. Als unser Produktionsleiter Heinz-Josef Feldhaus Feierabend machte, sagte er mir noch. „Um 16:30 Uhr muss der Korimat (Autoklav für Konserven) geöffnet werden!“ Da ich meine Vergesslichkeit kenne, habe ich mit gleich einen „Merkzettel“ geschrieben. Dazwischen kamen einige Kunden, Telefongespräche, Kasse machen, E-Mails abrufen, Buffetraum Besichtigung, eine Auslieferung…und so weiter. Sie können sich vielleicht schon vorstellen, was passiert ist. Um 22:15 Uhr fragte meine Frau: „Was hat eigentlich der Zettel hier an der Wand zu bedeuten: 16:30 Uhr Kessel?“ Ups! Die Leberwurst hat über 7 Stunden bei 105°C und einem Druck von einem Bar gekocht! :-(

Foto: Der Moment der Wahrheit – die Sekunde der Öffnung…

Ganz vorsichtig habe ich den Druck abgelassen – den Öffnungsmoment habe ich im Foto festgehalten. Ergebnis der Einkochung: Farbe: dunkelbraun. Geruch: bitter. Konsistenz: gummiartig Geruch: undefinierbar. Fazit: Tonne auf  – Leberwurst rein, kurz ärgern und neue, bessere Ware herstellen. 
Wer viel arbeitet, darf auch Fehler machen. (inkl. Chef)

60 Jahre Currywurst – herzlichen Glückwunsch!

4. September 2009

Foto: Die junge Currywurst in unterschiedlichen Kleidern…

Die Currywurst feiert heute Geburtstag! Happy Birthday, Du scharfes leckeres Geburtstagskind. 60 Jahre bist Du nun. Du hast dich kaum verändert. Dein rotes Kleid, trägst Du immer noch. Du bist begehrt in allen sozialen Schichten. Deine Mutter Herta wohnte in Berlin. Sie hat aus Dir ein Kultobjekt gemacht. Es wurden Lieder über Dich geschrieben, es gibt ein Museum, es gibt Webseiten von Dir und es gibt mit dem Ruhrpott immer mal wieder Streit, wer denn nun die erste Currywurst erfunden hat. Vielleicht kann man das so beschreiben: Deine Mutter war Berlinerin und Dein Vater ein echter Bochumer. J

Wer mit 60 Jahre immer noch so „scharf“ ist, dem gebührt viel Ehre. Du hast ja auch immer wieder neue Ideen, um wirklich scharf zu bleiben: Tabasco, Sweetchilli, Sojasauce oder Zwiebeln – Deine Verwandlungskünste sind großartig. Es gibt tausende von Oberhemden, Krawatten und Blusen, die Dich und deine rote Sauce kennen. 

In unserem Imbiss, liebe Currywurst, verkaufen wir schon seit 46 Jahren deine Verwandten! (1963) Damit die Geburtstagsfeier auch ein echter Knaller wird, laden wir heute unsere Gäste, Besucher und Freunde ein, gemeinsam mit Dir bei uns zu feiern. Wir spendieren heute Currywurst, die unsere Fleischerei frisch hergestellt hat. Jeder bekommt in unserem Imbiss eine Currywurst gratis.
Danke liebe Currywurst, dass Du zusammen mit uns den Weg gegangen bist. Wir verneigen uns ganz tief, bis unsere Nasenspitze einen roten Currywursttupfer hat… :-)

Werft die Netze aus

3. September 2009

Foto: Der alte Kutter aus Rügen liegt nun in Visbek –

Die nächste Sintflut kann kommen…. Unsere  Nachbarn –Sylvia und Manfred Inhester  – haben ein Fischgeschäft. Vor ihrem Fachgeschäft haben sie seit einigen Jahren einen alten Fischkutter aus Rügen liegen. Dieser Kutter dient als Blickfang für fangfrische Fische. Der Kutter liegt direkt neben unserer Terrasse vor dem Restaurant. Viele Gäste glauben auch, dass die „Fangflotte“ zu uns gehört. Manni und Sylvia haben jetzt den Kutter neu gestrichen und ein dekoratives Kiesbeet um den Kutter angelegt. Die erste Hochseetour wollen wir nun gemeinsam machen – wir warten nur noch auf die Welle. Der Motor läuft übrigens noch und mit ein paar Leckereien aus unserer Fleischerei können wir es bestimmt einige Wochen auf dem Meer aushalten. Anker hoch – alle Tiere an Board, wir legen ab. :-)

Duftmarke

2. September 2009

Foto: Die Abscheideanlage im Keller ist Technik pur…

Heute stinkt es kräftig im gesamten Betrieb. Alle Abluftanlagen laufen auf Hochtouren, damit der Geruch verschwindet. An unserem „freien“ Nachmittag werden beide Fettabscheider geleert und gewartet. Diese Arbeit ist wirklich nicht schön. Ein Fettabscheider ist im Erdreich eingebaut (Produktion), der zweite befindet sich im Keller direkt unter der Küche.  Die Servicefirma aus Bremen hat zudem noch alle Kanäle gespült um auch hier mögliche Fettablagerungen zu entfernen. Mit der Kanalkamera wurden Aufnahmen gemacht, in welchem Zustand die Rohre sich befinden.
Gut, dass keine Kunden im Geschäft sind, denn der Geruch hat mit leckeren Lebensmitteln nun wirklich nichts zu tun. Die drei Männer werden sich gleich bestimmt auf eine Dusche mit „fünf Liter“ Duschgel freuen…

Das Event: Grünkohl und Pinkel in meiner Wohnung!

1. September 2009

Foto: So lecker sieht frische Kohlpinkel aus…

27°C schwül warm, die Schweißperlen rinnen über die Stirn. Grillduft hängt in der Luft, Steaks und Grillbratwürste sind der Renner, jeder stöhnt über die Hitze am 1. September 2009 -  Zeit um Grünkohl mit Kohlpinkel zu kochen!
Nein ich nehme keine Drogen und habe auch kein Bierchen zuviel getrunken. Grünkohl und die Kohlpinkel stehen in den Startlöchern. Wir haben schon so viele Bestellungen abgesagt, weil wir noch keine Kohlpinkel wieder herstellen. Was bleibt uns übrig, als in die Offensive zu gehen. Wir starten mit Vollgas und werden Kohlpinkel herstellen.

Dazu gibt es eine „Spätsommer-Grünkohl-Frühstart-Aktion“ von uns. Für jede Grünkohlbestellung im September gibt es ein Glas Pinkelsenf gratis dazu! (Tja, so sind wir! :-) ) Und weiter: Jeder der Kohlpinkel im September bestellt, nimmt an einer Verlosung teil: „Ludger Freese kommt und kocht Grünkohl bei mir!“ Ich werde innerhalb von Deutschland zu Ihnen kommen, und gemeinsam mit Ihren Gästen Grünkohl kochen. Dazu bringe ich alles mit! Der Termin für das Grünkohlessen kann frei gewählt werden. (jedoch nicht im Monat Dezember, max. Personenobergrenze: 25 Personen)
„Nu man los, wi moakt frische Pinkelwus und wäcke in dissen Monat beställt, tau den koam ik (vilicht) und koak Greunkohl! (O-Ton: Südoldenburg) (Nun mal los, wir stellen frische Pinkelwurst her und wer in diesem Monat bestellt, zu dem komme ich (vielleicht) und koche Grünkohl!)