Die besondere Wurst auf den Katholikentag in Münster

13. Mai 2018

Katholikentag in Münster – und wir waren dabei. Bin sehr dankbar darüber, dass man uns die Gelegenheit gegeben hat, am „Abend der Begegnung“ in Münster die Friedenswurst zu präsentieren. Mein Dank gilt an allen, die diese Wurst gekauft haben, die aktiv am Verkauf beteiligt waren und an die vielen freundlichen Worte an diesen Abend. Hier einige Impressionen.

Foto: Angebotsflyer für die Friedenswurst

Foto von Johannes Hörnemann, Bischöflich Münstersches Offizialat – Abtiver Verkauf von den Mitarbeitern des Offizialat Vechta

Foto: Der Bischof von Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, kauft die Friedenswurst

Foto: Kurt Schulte, Dompropst vom St. Paulus Dom zu Münster, kauft von Dietmar Kattinger Friedenswurst

Foto: Viele Besucher fanden die Wurst sehr lecker und passend zum Abend der Begegnung, wo sich die Region Oldenburg präsentierte. Das Ehepaar Bröring war mit dabei!

Der Spargel gibt den Ton an…ein kulinarisches Konzert!

4. Mai 2018

Spargel und Schicken - ein Hochgenuss

Sind Sie auch ein so großer Spargel-Fan? Sie lieben das Edelgemüse mit den tausend leckeren Möglichkeiten? Dann habe ich etwas für sie: Unser nächster Kochkurs am 15.Mai 2018 beschäftigt sich mit genau diesem Thema. Ab 19 Uhr präsentieren wir verschiedene Spargelgerichte, geben Tipps, Ratschläge und zeigen innovative Garmethoden. Etwa 10 Gerichte werden wir zubereiten und verkosten. Das wird Ihren Gaumen gefallen, denn wir bereiten nicht einfach Spargel mit Schinken und Schnitzel zu…nein…es wird sehr fein und extrem gesellig werden. Spaß gehört genauso dazu, wie ein toller Wein und die Rezepte. Wenn Sie also Lust und Zeit haben, kommen sie mit Freunden, Ihrem Partner oder Solo…das Motto passt zu jedem: „Der Spargel gibt den Ton an – ein kulinarisches Konzert!“ Schnell anmelden: Es gibt noch freie Plätze! (Kosten: 59,00€/Pers.)

Aber auch im Restaurant bieten wir erstklassigen uns sehr schmackhaften Spargel an. Dazu haben wir eine Kurzkarte, mit einem vegetarischen Spargelgericht, einem Spargelsnack und ein komplettes Gericht. Wir freuen uns auf Sie!

Spargel mit Geflügelfleisch überbacken

Bekommt die Grillwurst kriminelle Charaktereigenschaften?

2. Mai 2018

Der 1.Mai ist bekanntlich der „Tag der Arbeit“. Viele Kundgebungen laufen bundesweit – die Teilnehmerzahlen sind aber über Jahre rückläufig. Auch in Vechta hat der „Deutsche Gewerkschaftsbund“ und einige andere Organisationen zu einer Kundgebung eingeladen. Laut meiner Lokalzeitung sind etwa 75 Menschen der Einladung auf dem Europaplatz gefolgt. Nicht sehr viele Teilnehmer – es mag an den sehr schlechten Wetterverhältnissen gelegen haben oder das die Veranstaltung im Vorfeld nicht genügend publik gemacht worden ist.

Der Hauptredner war Prälat Peter Kossen, der gebürtig aus Visbek/Rechterfeld kommt. Er setzt sich unermüdlich gegen die “moderne Sklaverei” und fairen Arbeitsbedingungen in der Schlachtindustrie ein. Er nennt bei seinen Predigten offen die Profiteure der Missstände mit Namen und legt immer wieder die Finger in diese Wunde. Pfarrer Peter Kossen hat sich einen Namen damit gemacht. In vielen Talkshows und Presseberichten wird der „unbequeme“ Priester als der Mahner eingeladen. Für mich ist er auch fachlich gut im Thema. Er kennt die mangelhaften Unterkünfte der Werkvertragsarbeiter aus Osteuropa und weiß auch, dass beispielsweise Überstunden nicht gezahlt werden, die Mieten für die Mehrbettzimmer völlig überteuert sind, dass der Aufenthalt in Pausenräumen von den Mitarbeitern bezahlt werden müssen…! Sehr viele weitere Missstände in der Fleischindustrie sorgen auch bei mir immer wieder für Unverständnis. Das alles ist unter dem Dogma „wer-kann-das-Fleisch-am billigsten-verkaufen“ entstanden. Es wird von uns und von den Behörden geduldet – wir schauen einfach weg! Neue Gesetze werden mit sehr viel „kreative Intelligenz“ von den Leiharbeitsfirmen unterlaufen. Die Diskussionen über die Machenschaften in der Fleischindustrie habe auch dafür gesorgt, dass der Beruf „Fleischer“ fast völlig aus dem Berufsbild verschwindet. Ganze Berufsschulen werden geschlossen, weil keiner den Job mehr machen will. Um es aber klar zu stellen: Die Ausbildung in einem handwerklichen Betrieb, hat mit den Arbeitsbedingen und der Bezahlung der Fleischkonzerne nichts zu tun.

Es gibt aber auch positive Beispiele von großen Lebensmittelherstellern, die ohne Leih- und Werksvertragsarbeiter auskommen und die Wohnungen für die Mitarbeiter bauen und die angepasste Löhne zahlen. Auch diese Firmen werden vom Prälat Kossen positiv genannt!

Warum schreibe ich darüber hier im Blog? Erstens mag ich solche Entwicklungen nicht, wo die Produktionskosten über dem menschlichen Wohlergehen stehen und Verantwortliche unschuldig wegschauen. Zweitens haben wir alle eine Mitverantwortung, indem wir bewusster einkaufen und nicht den kleinsten Preis als Maßstab von „besonders-geil“ setzen. Billiges Fleisch und billige Wurst haben einen Ursprung. Das geht nur mit großer Masse (Tiere, Tiergesundheit), immer schneller, größer, noch mehr und mit geringsten Lohnkosten (die auf die Fleischbranche bezogen in Europa einzigartig gering sind – darum produzieren immer mehr ausländische Firmen in Deutschland).

Warum hat sich dieser Trend so entwickelt? Aus meiner Sicht locken die Discounter / Supermärkte immer noch Kunden mit Fleisch und Wurst. Wer einmal im Markt ist, kauft auch das andere ein. Die Macht dieser Ketten wird immer stärker, weil sie in der Fläche immer stärker wachsen und verdrängen. Nur der Preis ist entscheidend – alles andere hat sich dem unterzuordnen. Das betrifft die gesamte Kette vom Landwirt, Tiere, Schlachtbetriebe, Mitarbeiter bis zu Ladentheke. Nur wenn das Hackfleisch für 2,99 € /kg verkauft werden kann – ist alles richtig gemacht! Wirklich?
Eine handwerklich herstellte Bratwurst
Ich werde das Einkaufsverhalten nicht ändern können. Mir wird nur immer deutlicher, dass in unserer Gesellschaft offensichtlich Gleichgültigkeit, Wertschätzung und Ehrlichkeit stark schwindet. Denn hochwertige Lebensmittel (Fleisch & Wurst) werden selten hinterfragt – sondern oft entscheidet der Preis, welche Wurst am 1.Mai auf den Grill landet (oder beim nächsten Grill Event). Wenn eine Bratwurst für 3,12 €/kg angeboten wird, sollte bei jedem Verbraucher innere Unruhe die Fragestellung erlauben: „Wie geht das? Wem schade ich damit, wenn ich diese Wurst kaufe?“

Wir achten ich beim Einkauf von Fleisch sehr stark darauf, ob der Betrieb Werksvertragsarbeiter einsetzt und wie das Unternehmen mit seiner Stammbelegschaft umgeht. Ich habe dafür mittlerweile ein gutes Gespür und hinterfrage bei der Auftragsvergabe auch nach diesen Themen. Ich weiß aber auch, dass es nicht immer möglich ist, weil vieles stark verzweigt ist.

Daher sind so kritische Stimmen wie vom Pfarrer Peter Kossen so wichtig, die zum Überlegen anregen, mahnen und das Bewusstsein beim Einkauf stärken.

Foto von Johannes Hörnemann. Bischöfliche Pressestelle Vechta: Peter Kossen, Pfarrer in Lengerich

Mit der “Friedenswurst” zum Katholikentag nach Münster

23. April 2018

Foto: Die “Friedenswurst” gibt es bald erstmals in Münster

Mit einer „Friedenswurst“ präsentieren wir uns erstmals auf einen Katholikentag! Vom 10. – 13.Mai 2018 findet das Fest der Begegnungen in Münster statt. Eine riesige Veranstaltung, die im Vorfeld unglaublich viel Organisation erfordert. Schon vor über einem Jahr trat das Offizialat aus Vechta an mich heran, ob ich mir vorstellen könnte, eine „Friedenswurst“ zu kreieren. Sofort löste der Funke ein riesiges Ideenfeuerwerk in mir aus.  Soll die Wurst kalt oder warm gegessen werden? Soll sie zum Grillen sein?  Darf sie aus Schweinfleisch hergestellt werden? Wie und wo soll sie angeboten werden?

Nach vielen Sondierungen verdichtete sich die Idee in eine schmachhafte Wurst. Die „Friedenswurst“ wird eine Art Mettwurst, die man aus der Hand ohne Geschirr essen kann – einfach und ohne viel Tamm Tamm. Die Wurst bekommt zusätzlich das Arttribut „Friedenswurst – die Wurst zum Teilen!“ Die mit Chili abgeschmeckte Wurst fand in einer Probeverköstigung sehr viel Zuspruch.

Wir werden die Wurst nicht direkt auf dem Katholikentag anbieten, sondern am „Abend der Begegnung“ – quasi der Heilig Abend des Mega-Events.  Auf dem Platz vor der „Überwasserkirche“ wird die Delegation aus dem Oldenburger Land seine Köstlichkeiten anbieten. Viele namhafte Hersteller werden hier die Gäste kulinarisch begleiten. Wir werden im Zelt der „Brauerei OLs-Brauhaus“ die Friedenswurst anbieten. Die Synergie herzhafte Wurst und leckeres regionales Bier passt perfekt zusammen. Wir freuen uns auf viele Besucher, tolle Gespräche und einen erlebnisreichen Abend im schönen Münster.

Wir möchten Sie aber auch ermutigen, den Katholikentag in Münster zu besuchen. „Suche Frieden“ – unter diesem Motto kann man selber die Zukunft mitgestalten und Zeichen setzen.

Foto: Die Visbeker “St.Vitus-Kirche”…die Friedenswurst macht sich auf den Weg!

Wenn es mal schnell gehen muss: Lachs und Ratatouille

14. April 2018

Foto: Lachs, Ratatouille und Kartoffel-Rösti…einfach und schnell zubereitet

Heute möchte ich ein Gericht vorstellen, dass wir so unseren Gästen im Restaurant serviert haben: Norwegischer Lachs mit Ratatouille-Gemüse und Kartoffel-Rösti.

Lachs mit Salz, Pfeffer, Dill und etwas Zitronensaft würzen. Auf ein Bratbleck legen.  Den Ofen auf 160°C vorheizen und den Fisch etwa 15 – 20 Minuten braten. Dann kurz ruhen lassen.

Für das Ratatouille: Tomaten, Champignons, Zwiebeln, Zucchini, Paprika würfeln und in einen Kochtopf geben. Meersalz, Kräuter der Provence und etwas Knoblauch dazugeben. Alles bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Die Kartoffel-Rösti ausfrittieren und alles zusammen auf den Teller anrichten.

Ein einfaches Gericht, dass man sehr schnell zubereiten kann. Alternativ zum Ratatouille kann man auch frischen Spargel verwenden.

Neue Grillbratwurst vom Kollegen – Testbericht

7. April 2018

Foto von links: Käse-Lauch Bratwurst, schwarzer Knoblauch Griller, Texas Griller

Unter Kollegen zusammenarbeiten – für mich immer sehr wichtig, weil man sich sehr gut ergänzen und austauschen kann. Ein ganz besonderes Verhältnis habe ich zum Kollegen Clemens Thale aus dem 12 km entfernten Wildeshausen. Schon seit Generationen haben unsere Betriebe ein freundschaftliches Miteinander, von der Ausbildung zum Fleischer/ Fleischereifachverkäuferin bis zum Einkauf von Wurst. Wir gehen dabei sehr offen und ehrlich miteinander um. Mit Tipps, Ratschlägen oder auch Aushelfen, wenn es mal eng wird – all das wird wie selbstverständlich zusammen gemacht. Wir sprechen über Zahlen, Kollegen, die Branche, Kunden und auch viel private Dinge.

Als ich vor einigen Tagen dort war, drückte mir Clemens Thale jun. ein paar seiner neuen Bratwurstkreationen in die Hand. „Hier, probiere mal unsere neuen Sorten! Habe neue Grillprodukte gemacht!“ Neugierig und dankbar habe ich die Wurst in Empfang genommen. Ich mag gerne etwas probieren, besonders wenn es schon auf den ersten Blick sehr vielversprechend aussieht. Clemens probiert immer sehr viel aus und zeigt dabei seine besondere Liebe zum Handwerk. Er liebt es, Wurst zu machen und seinen Kunden das vorzustellen. Das erinnert mich sehr oft an meine Zeit, als wir noch die Fleischerei geöffnet hatten. Den Kunden immer wieder mit kreativen Produkten begeistern – diesen Anspruch wird Clemens immer wieder gerecht. Das dabei nicht immer alles gelingt, liegt in der Natur der Sache. Ich habe selber oft Produkte, die nicht immer gelingen. Mein Qualitätsanspruch gleicht dem von Clemens: „Was mir nicht schmeckt, schmeckt meinen Kunden auch niht!“

Die Wurst von Clemens Thale wird bei mir nie alt – ich brenne schon auf der Rückfahrt auf die Verkostung. Er ist ein Macher und genießt dafür meine höchste Anerkennung.

Folgende Grillwurst hat er mir mit dem Nebensatz eingepackt: „…es kommen noch mehr neue Sorten dazu!“ Käse-Spinat Bratwurst, schwarzer Knoblauch Grillbratwurst und die Texas-Griller. Probiert habe ich am selben Abend noch die Käse-Spinat Bratwurst. Der erste Eindruck gab mir später Recht. Deutlich ist der Spinat zu sehen und die Käsestückchen. Das muss schmecken. Die Farbe der 90g Wurst ist wunderbar goldbraun. Geschmack: sehr milder Käse, das gepaart mit dem Spinat und der Würzung ein sehr harmonischen Zusammenspiel ergibt. Empfehlung von allen Testern: 10 Punkte (von 10 möglichen)

2. Test: Schwarzer Knoblauch Grillbratwurst. Die 90g Grillwurst ist farblich deutlich dunkler. Kleine schwarze „Flecken“ zeigen ein sehr lebhaftes und buntes Bild – ich vermute, dass der schwarze Knoblauch für diese Maserung verantwortlich ist. Schon ungebraten schmeckt die Wurst herrlich und nicht aufdringlich nach Knoblauch. Vom Grill ist sie sehr prall und im Biss knackig. Der schwarze Knoblauch passt hervorragend zur Wurst. (ich habe tatsächlich nach dem Fotoshooting zwei Bratwürste davon gegessen) 10 von 10 Punkte für diesen Schönling.

3.Test. Die Texas-Griller. Schon die Farbe der Wurst verrät, dass hier mit einer Barbecue-Sauce gearbeitet wurde. Etwas dunkler als die anderen, vom Geruch her schon etwas würziger und die Konsistenz der Wurst nach dem Grillen war etwas flaumiger. Die BBQ-Sauce kommt in der Wurst deutlich hervor, leicht rauchig und mehr tomatiert. Ich bin nicht der ganz große Fan von so kräftigen Noten und gebe daher 8 Punkte. Das ist aber eine rein persönliche Meinung.
Lieber Clemens. Großes Kompliment für Deine neuen Stars der Theke. Wildeshausen und die Region hat einen großartigen Wurstmacher, der handwerkliche Wurst liebt und seine Kunden damit etwas sehr Gutes tut. Weiter so!

Genusszeiten und viele außergewöhnliche Genuss-Erlebnisse

29. März 2018

Foto von Julia Pöstges (Fotowerk): Petra Pekeler beim Bier-Tasting.

“Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ (Teresa von Ávila (1515-1582) – mit diesem Zitat kann man das „Hobby“ von Petra Pekeler gut umschreiben. Sie ist ein Genuss-Mensch und ist ständig auf der Suche nach besonderen Genuss-Erlebnissen. Petra hat sich in der Region einen Namen gemacht mit den geführten Kneipentouren „Wirtshausgeschichten“. Auf den abendlichen Streifzügen durch die gastronomische Welt der Stadt Vechta, erzählt Sie sehr unterhaltsame Geschichten über die Kneipen und zum Thema Bier. Die Führungen beginnen oder enden dabei meistens in der Brauerei „Stierbräu“. Der leckere Gerstensaft darf dabei natürlich nicht fehlen. Dabei ist Petra sehr kreativ! Sie macht Führungen zum Junggesellenabschied, Mädelsabend mit Fotoshooting und leckeren Essen zum Abschluss (oft von einem namhaften Partyservice aus Visbek :-) )

Zusätzlich bietet die sympathische Dame gesellige Bierabende an, bei denen Sie meistens acht verschiedene Biere vorstellt: Craft Biere und Biere aus der Region. Der Spaß am Ausprobieren, interessante und amüsante Bierfakten sowie eine lockere Atmosphäre stehen dabei im Vordergrund. Durch ihre zahlreichen Führungen, hat Sie ein Gespür für die Interessen der Gruppen gewonnen. Daraus ergibt sich, dass fast alles Touren sehr schnell ausgebucht sind (oder man bucht Sie für eine private Führung als Firmenevent).

Aber auch abseits vom Bier, interessiert Sie sich für die lokalen Spezialitäten. Sie schaut über den Tellerrand hinweg, und besucht auch Events wie z.B. das Dinner-Event von Kalieber im Museumsdorf.
Hervorheben möchte ich auch noch die Seite: „Genüssliche Termine im Oldenburger Münsterland“. Hier zeigt sich einfach, dass Sie sehr gut vernetzt ist und immer Ausschau nach besonderen Genüssen in der Region hält. Mir ist im Moment kein anderes regionales Portal bekannt, wo Genusstermin so zusammengetragen wird. All diese „Arbeit“ macht sich nebenberuflich – obwohl ich mir sicher bin, dass Petra Ihre Aufgaben nicht als Arbeit sieht.

In unserer heutigen oft hektischen Zeit sollte man sich hin und wieder kleine Auszeiten vom Alltag gönnen und besondere Genuss-Momente genießen. So ein Moment könnte z.B. unser Segeltörn sein, der vom 24.-26.August 2018 unter dem Motto „Genuss unter Segel“ steht. Petra Pekeler wird die Reisegruppe begleiten und uns über Bier einen Vortrag mit Verköstigung präsentieren. Noch ein Grund mehr, sich zum Segeltörn anzumelden. Wir freuen uns über so viel Fachwissen an Bord.

Foto von Julia Pöstges, Fotowerk Vechta

Das 10-Gang Menü im Hangar 7

20. März 2018

Foto: Gemütliche Runde mit sehr netten Piraten von der “Insel.Zeit!”

Wenn ich hier im Blog über ein ganz besonderes Event schreibe, dann versuche ich diese Begeisterung weiterzutragen. Ich hatte vor einigen Tagen eine Einladung nach Salzburg in den „Hangar 7“ von Red Bull. Die „Insel.Zeit Piraten von der Kos-Gruppe“ hatten zum Treffen nach Österreich eingeladen. Die Anreise ist natürlich sehr weit, aber die Lokation und der besondere Ort im Gebäude versprachen für mich eine Art Bildungsreise.

Carina aus der Gruppe arbeitet im Medialen Bereich des Saftherstellers. Sie hat schon sehr viele Spitzenköche aus aller Welt visuell begleitet und konnte uns daher die Türen im „Hangar 7“ öffnen. Wir waren nicht im normalen Gastrobereich des architektonisch sehr schönen Gebäudes, sondern als besondere Gäste mitten in der Küche unter zahlreichen Köchen.

Zunächst haben wir die Ausstellung besucht. Formel-1 Fahrzeuge, Flugzeuge, die Raumkapsel von Felix Baumgartner und viele weitere Hingucker waren für mich als Rennsport-Fan ein wahres Erlebnis. Die Küche befand sich im unteren Bereich des Gebäudes. In der Küche arbeiten ca. 35 Köche. Wir wurden per Handschlag von den Hauptköchen begrüßt. Unser festlich gedeckter Tisch befand sich mitten in der Küche – ein Platz, an dem nur sehr wenige Menschen Zugang finden. Wir hatten ständig Blick auf das emsige Geschehen der gesamten Crew. Wir wurden sogar aufgefordert, uns zwischen den Köchen zu bewegen, Fragen zu stellen und die Arbeit zu fotografieren. Für mich unglaublich, weil hier nur die „Créme de la Créme“ sehr konzentriert und hochprofessionell arbeiten muss.

Die Küche im „Ikarus“ (so heißt das Restaurant) hat die Besonderheit, dass jeden Monat ein Spitzenkoch aus der Welt als Gastkoch dort seine Gerichte präsentiert. „Die besten Köche der Welt“ – so heißt auch die Sendung von Servus-TV (Red Bull Kind) – die das Genussvolle Event immer vorstellen. Im März ist Nick Bril (ausgezeichnet mit drei Michelin Sterne) Gastkoch. Er hat in einer alten Kirche in Antwerpen seinen Gourmettempel (The Jane, Antwerpen, Belgien)

Das 10-gänige Menü wurde vom Weinsommelier und Chefkellner Max hervorragend präsentiert. Bei jedem Gang kamen einige Köche an unseren Tisch und stellten die wunderschön hergerichteten Speisen vor. Dazu wurden passenden Spitzenweine serviert. Die Kombination Essen-Aufmachung-Vorstellung-Genuss-Harmonie-Spaß-Küchenduft und über die Schulter schauen, machten aus diesen Abend ein unvergessliches Erlebnis.

Mein Dank für die Einladung gilt meinen Freunden von der „Insel.Zeit“ und ganz besonders an Carina für Ihr Arrangement. Ich bin sehr gerne zum „Essen kommen!“ nach Salzburg gefahren.

Wie siehst Du Tierwohl – Zeit zum Handeln?

15. März 2018

Foto von: Ramona Unger
Über das Thema „Tierwohl – Tiergesundheit“ wird sehr viel diskutiert. Viele Meinungen, Blickwinkel, Interessen und Ansichten prallen hier aufeinander. Letztendlich ist dieses komplexe Thema eine gesellschaftliche Aufgabe, die so gelöst werden sollte, dass fast alle damit zufrieden sind. Eine 100%-ige Übereinstimmung aller Bedenkenträger wird es hier nie geben, weil der Handel, die Landwirte, das Fleischerhandwerk, die Fleischindustrie, der Verbraucher, der weltweite Handel und der Gesetzgeber unterschiedliche Interessen haben. Leider können uns hier die Tiere – um denen es eigentlich in erster Linie geht – keine Auskunft geben.

Natürlich versuche ich mich auch darüber zu Informieren. Wir kaufen unsere Waren dazu sehr bewusst ein. Eigentlich wollte ich dazu eine Interviewserie starten, mit Persönlichkeiten aus den Verbänden, der Industrie, dem Handel und mit Kollegen. Meine Region ist bundesweit wegen der enormen Viehdichte bekannt und hat dazu viele Interviewpartner. Bei der Erstellung der Fragen wurde mir aber deutlich, dass man ein so umfassendes Thema nie mit ein paar Fragen beantworten kann. Tierwohl ist heute ein zentrales Thema, das vom Kunden zurecht eingefordert wird. Hier beginnt aus meiner Sicht schon die Diskrepanz, weil Fleisch immer noch als „Lockmittel“ auf den Angebotsflyern zieht. Wer billig verkaufen möchte, muss auch entsprechend günstig einkaufen. Das geht dann über Menge, Schnelligkeit, günstige Lohnkosten und viele weitere Stellschrauben. Viele Parameter kommen immer wieder beim Tier an. Tierwohl rückt dann leicht in die zweite Reihe, weil wirtschaftliche Interessen in der ganzen Schöpfungskette zu bestimmend sind.
Foto von: Pascal Sasse
Ich finde, dass hier das Bezahlsystem an die Landwirte eine Veränderung bringen könnte. Faktoren wie Stallanlage (Tieranzahl im Stall, Lüftung, Licht, Stroh) Freilauf, der Einsatz von Medikamente, usw. sollten bei der Bezahlung der Tiere mit berücksichtig werden. (Anmerkung: Warum kann der Landwirt eigentlich nicht seinen Verkaufspreis selber bestimmen, statt dessen bekommt er einen Preis vorgesetzt?)  Das sich „Mehrarbeit“ auch auf einen „Mehrpreis“ ausschlägt, ist logisch und nachvollziehbar. Wenn aber der Landwirt durch ein anderes Bezahlsystem mehr verdient, kann das Tierwohl viel schneller umgesetzt werden.

Nur der Verbraucher hat hier die Macht durch sein Einkaufsverhalten eine Marktveränderung herbeizuführen. Diese „Macht“ wird jedoch immer wieder mit „Billigpreisen“ entmachtet – und der Lebensmittelhandel schafft dazu immer wieder Verlockungen. Diese Entwicklung ist nur schwer zu durchbrechen.

Sehr positive Konzepte schaffen hier aber eine langsame und ich hoffe langfristige Veränderung. So begrüße ich den Meinungswandel des Deutschen Bauernverbandes (DBV) zur Haltungskennzeichnung bei Tieren. (Ähnlich wie bei den Eiern) Es gibt aber auch sehr gute Ansätze wie den „Aktivstall für Schweine“ den „Privathof von Wiesenhof“, Artgerechte Schweinhaltung (Kontaktaufbau zu Züchtern von Schweinen, Facebook), Freilandhaltung wie z.B. auf dem Adrianenhof und viele Tierhaltungen in kleinsten Einheiten. Aber auch Interessensverbände versuchen hier den Dialog zwischen der Landwirtschaft, der Gesellschaft, Handel und Kunden aufzubauen. Exemplarisch möchte ich hier die „AEF-OM“, Initiative Tierwohl und den Tierschutzbund benennen.

Es gibt hier sehr viel Menschen, die eine außergewöhnliche Haltungsform für mehr Tierwohl bieten. Ich kenne leider nicht so viele. Bestimmt gibt es aber unter den Lesern einige, die über besondere Landwirte berichten möchten. Im Kommentarfeld ist dafür geöffnet.

Mir geht es in diesem Beitrag darum, dass wir Verbraucher (zu denen ich auch gehörte) mit dem Tierwohl nicht weiterkommen, wenn wir uns gegenseitig mit Vorwürfen, Schuldzuweisungen oder sogar kriminelle Handlungen blockieren. Vielmehr sollten wir sachlich bleiben und bereit dafür sein, für ein faires Lebensmittel (Mittel-zum-Leben) auch einen guten Preis zu zahlen – und der muss höher liegen aus auf den heutigen Level. Die Gesundheit der Tiere – und folglich daraus auch unsere eigene Gesundheit (!!!)- wird es uns danken.
Meine Fragen:
Wie ist Deine Meinung dazu?
Kennst du tolle Betriebe mit bemerkswerten Haltungsformen?
Was ist Dir der Tierschutz wirklich wert? (an der Ladentheke)

Steaks, Steaks, Steaks – wir beschränken uns!

5. März 2018

Foto: Herrliche Steaks – wie hier ein Dry-aged Steak – werden wir für Sie zubereiten

Für uns ist es immer sehr erfreulich, wenn ein Kochkurs schon sehr früh ausgebucht ist. Es zeigt uns, dass wir mit dem Thema viele interessierte Genussmenschen erreicht haben. Mit dem Kurs „Steaks, Steaks, Steaks – wir beschränken uns!“ ist der erste Kurs am 24.April 2018 schon völlig ausgebucht. Obwohl gerade vier Teilnehmer berufsbedingt absagen mussten, kam schnell Ersatz und der Kurs ist wieder voll. Daher haben wir uns überlegt, einen zweiten Termin anzubieten. Zusätzliche Steaks werden am 26.April 18 (ab 19 Uhr) präsentiert und aufgelegt.

Wir werden außergewöhnliche Steaks zubereiten, über Fleischreifung sprechen und verschiedene Garmethoden vorstellen. Das wird alles sehr unterhaltsam mit kühlen Getränken stattfinden. Am Ende des Abends werden Sie nicht nur viel Sicherheit beim Braten von Steaks gewonnen haben, sondern auch tolles Fleisch probiert haben und einiges über die richtige Würzung erfahren.

Wenn Sie also einen „beschränkten Abend – nur mit Steaks und so“ erleben möchten. Dann melden Sie sich bitte rechtzeitig. Alle weiteren Kochkurse finden Sie auch auf unserer Webseite.