Foto: Oben sieht man die Backform mit der leckeren Füllung.
Fertige Menüs in Backofenschalen sind immer ein Renner. Viele Berufstätige und Singles versorgen sich gerne mit den praktischen Gerichten, weil sie preiswert, schnell und lecker sind. Vor allem Nudelaufläufe und Nudelgerichte sind hier sehr beliebt. Sie müssen nur 20 Minuten in den Ofen - das reicht für die Mittagsstunde in den Firmen. Heute hatten wir u.a. Canneloni mit Riccottafüllung zur Auswahl. Persönlich esse ich das unheimlich gerne. Die ersten Schalen sind alle ausverkauft und müssen morgen vom Küchenteam nachgekocht werden. Essen kommen – es ist angerichtet.
Der Frühling ist überall zu spüren. Die Vögel zwitschern, die Tage werden länger und die Gartenarbeit läuft auf vollen Touren. Viele haben einen Top-Garten und sind unbeschreiblich aktiv. Ich möchte hier nicht von Neid sprechen, sondern von Anerkennung. Wenn also Ihr Nachbar ein aktiver Gartenliebhaber ist und sie Ihm eine kleine Freude und Annerkennung schenken möchten, dann ist diese Aktion genau das Richtige.
Sie nennen uns die Adresse von Ihrem Nachbarn – der mit dem tollen Garten und der vielen Arbeit, und wir bringen dort zwei gute belegte Schinkenbrote gratis hin, damit der Arbeit weiter Spaß macht. Wir überbringen die Grüße von ihnen und die leckeren Schinkenbrot. Zu welchem Nachbar dürfen wir ein Brot mit herrlichem Schinken bringen? Das Schinkenbrot ruft
Rufen Sie uns an (04445-7513) oder mailen Sie uns die Adresse vom emsigen Gartenfreund (info@fleischerei-freese.de). Wir fahren im Großraum Visbek max.10 Gärten täglich an. Die Aktion endet am kommenden Freitag, den 19.April 2013. (Am Wochenende is(s)t bei uns Großkampftag)
In Vereinen und Clubs ist es oft gängige Praxis, dass die eigentliche Tätigkeit nicht mehr ausgeübt wird und Geselligkeit die Oberhand bekommen hat. Handarbeitsclubs handarbeiten nicht mehr, Kegelverein kegeln nicht mehr und die Kartenspieler kommen nur noch zum „Schnacken“ zusammen. Das ist keine schlechte Entwicklung, sondern einfach der „Fluss des Lebens!“
So hatten wir heute Abend in unserem Restaurant „Essideen“ eine Gruppe, die sich einmal im Monat zum guten Essen treffen. Sportliche Tätigkeit ist nicht mehr angesagt – es gab feine Sachen. Bei der Bestellung wurde ich gefragt. „Welche Essidee kannst du uns anbieten?“ Kleine Steaks waren als Vorgabe gesetzt.
Folgende Gerichte wurden als Essidee vorgeschlagen:
Hähnchenbrustfilet mit feiner Weißweinsauce
Schweinelachssteak mit gedünsteten Zwiebeln und Champignons
Kalbshüftsteak vom Salzwiesenkalb
Freeses´s Top-Grillbratwurst
Bratkartoffeln mit frischem Schnittlauch
Crazy Frites (Schweineschwänzchen)
frische Salate mit Dressingsaucen
Dessert: Obstsalat mit Tete de Moines (Schweizer Käse) mit pürierten Himbeeren und gehackten Pistazien
Dazu trockene badische Weine, Bier und einen „Verteiler“ zum Abschluss.
Die Gruppe war sehr zufrieden. Danke an meine Mannschaft, die lecker gekocht, freundlich bedient, angemessen unterhalten und mit den Gästen gelacht haben. So verwöhnt man Gäste.
Personalisierte Werbung – ein großes Thema, dem sich sogar Konzerne stellen – und ein kleiner Fleischer vom Land. Wir haben nun die neue Außenwerbung fertig: Qualitäts-Garantie. Damit möchten wir dokumentieren, dass wir als Ehepaar voll und ganz zu unseren Produkten, Gerichten und Leckereien stehen. Diese Selbstverständlichkeit geht im Handel zunehmend verloren. Daher möchten wir das ganz einfach mit nur einem Wort unterstreichen. Beim aufhängen ist mir schon aufgefallen, dass die Passanten sehr nach dem Bild schauen und auf Facebook wurde das Bild im Vorfeld schon über 60 x geliked. Das kann nur mit meiner Frau zu tun haben…oder?
Als Fleischermeister habe ich natürlich eine gewisse Berufsehre. Wenn dann aber kriminelle Geschäfte in meiner Branche als „normal“ geduldet werden, dann muss ich dazu auch einmal etwas schreiben dürfen. Der Misstand in meiner Region wird zunehmend zu einem „Pulverfass“ und betrifft die Arbeitnehmer der Branche: die osteuropäischen Mitarbeiter (Werksvertragsarbeiter) von Leihfirmen.
Das „Oldenburger Münsterland“ gilt als Boom-Region in Deutschland. Vollbeschäftigung, wirtschaftlich gesund und weitsichtige Unternehmer – das sind einige Schlagwörter, die immer gerne genannt werden. Die Schlachthöfe und die Landwirtschaft benötigen Hilfskräfte aus dem europäischen Ausland. Viele der Leiharbeiter in den Schlachthöfen leben und arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen. Die unschöne Seite der Region… Den ganzen Beitrag lesen »
Foto: Kleideranprobe- die Logos müssen noch gesetzt werden
“Kleider machen Leute!” – Das alte Sprichwort zählt immer noch. So haben wir nach extrem langem Prüfen eine neue Arbeitskleidung für unsere Mitarbeiter gefunden. Heute war nun die Kleiderprobe, damit auch alles sitzt. Wenn auch die Geschmäcker geteilt sind, wie immer bei Mode, wird das Gesamtbild zu uns passen.
Es ist eine Mietkleidung. die für uns gereinigt, gebügelt und repariert wird. Das war vorher anders und entsprechend wurde die Arbeitskleidung getragen. Die alte Kleidung war auch aufgetragen.
Es gibt viele Gesichtspunkte, die berücksichtigt werden mussten. Die Kleidung ist für die Arbeitsbereiche Küche, Service, Restaurant und Laden vorgesehen.
Daher wurde Folgendes überlegt:
1. Die Mitarbeiter sollen sich damit wohl fühlen.
2. Die Reinigung soll einfach sein
3. Es soll zu allen Aufgabengebiete im Betrieb passen
4. Sie soll zu allen Jahreszeiten passen (Wärme, Kälte…)
5. Sie soll zu den Typen große, kleine, dicke und dünne Mitarbeiter passen
6. Sie soll schick aussehen
7. Das Corporate Design soll zum Betrieb passen
8. Es soll ausreichend saubere Wäsche da sein (wenn man an die „Front muss“)
9. Die Kleidung soll sich deutlich vom Wettbewerb absetzen
10. Die Kleidung soll Kompetenz ausstrahlen (Kochjacken: wir kochen, sind Profis)
11. Sie soll beim Service am Buffet auch Wirkung zeigen
12. Die Vorbinder sollen im Laden zweckmäßiger als Latzschürze sein (weil schwere Sachen am Bauch getragen werden- Sauberkeit)
13. Die HACCP- Anforderung soll erfüllt werden
14. Die Kosten sollen im Rahmen bleiben
15. Die Persönlichkeit der Mitarbeiter soll aufgewertet werden
16. Die Umwelt soll durch Reinigung etc. nicht zu sehr belastet werden
17. Die Logos „Freese“ und „Essideen“ soll aufgestickt sein
18. Die Mitarbeiter sollen erheblich an Freizeit gewinnen (waschen, reinigen, bügeln entfällt…)
19. Die Wäsche soll zeitlos schön sein.
20. Es soll in absehbarer Zeit auch mal wieder neue Kleidung geben.
Diese Punkte wurden angedacht. Nicht alle Gedanken passen zu allen Mitarbeitern, aber ein Großteil sollte abgedeckt werden.
Die neue Kleidung trägt die Grundfarbe weiß und ist mit feinen schwarzen Streifen abgesetzt. Die Vorbinder sind schwarz/grau. Ein dunkelroter, geschwunger Streifen gibt Auflockerung und ist farblich an unser Logo angepasst. In wenigen Wochen wird die Kleidung eingeführt.
Foto: Gebratens Huhn mit Paprika,Tomate und Oliven
„Spanische Küche“ – unter diesem Motto stand der März-Kochabend 2013. Dieses Thema wurde von den Teilnehmern vergangener Kurse gewünscht. Also haben wir uns auf den „Weg nach Spanien“ gemacht und leckere landestypische Gerichte ausgewählt. Die „Spanische Küche“ ist nicht so „greifbar“ wie in anderen Ländern - wir haben aber viele leckere Gerichte ausfindig gemacht.
Die Teilnehmer (erstmals mehr Männer als Frauen!) waren sehr dankbare uns humorvolle Gäste. Zum Empfang bei Schnee und Kälte gab es frisch aus dem Ofen eine „Serrano-Feigen“ mit Honig und Zitrone. Dann ging es in die Küche, wo wir folgende Gerichte gekocht haben.
Dreierlei Tappas
Jüngling in Sherry (Rinderzunge)
Garnele in Knoblauchöl
Marinierte Miesmuscheln
Suppe:
Gazpacho Andaluz
Hauptgerichte
Paella (mit Poularden, Garnelen, Muscheln, Gemüse)
Forelle gefüllt mit Serranoschinken
Gebratenes Huhn mit Paprika und Tomate und Oliven
Geschmortes Schweinefleisch in Weinmarinade
Kartoffeln in Petersiliesauce
Dessert
Tiramisu „Valencia“
Zu allen Gerichten gab es wie üblich die Rezepte und einen guten Topfen aus dem Restaurant „Essideen“. Die Zunge wurde schnell locker und die Gäste kamen sich näher. Es wurde viel gelacht, probiert (Serrano in doppelter Ausführung) und diskutiert. Nach dem Küchenbesuch konnten alle Gerichte probiert werden. Es ist immer schwierig während der Veranstaltung konzentriert bei der Arbeit zu sein und gleichzeitig Fotos zu schießen. Die kleine Auswahl der Bilder gibt vielleicht einen Einblick in den Kochabend.
Raten Sie doch einmal, welches der Gerichte der „Renner des Abends“ wurde…
Foto: Interessierte Teilnehmer
Foto: Greifen Sie ruhig zu…die schmecken wie sie aussehen…
Foto: Der Schnee passte nicht unbedingt zur “Spanischen Küche”
Manchmal kommen Dinge zusammen, die so nicht geplant waren. Am gestrigen Montag waren wir personell an der Untergrenze. Ich bin schon um 5:30 Uhr angefangen um die Fleischtheke zu beschicken und alles perfekt zu präsentieren. Ich wusste, dass ich am Montag bis 13:00 Uhr alleine den Verkauf in der Fleischerei tätigen musste. Eine Person ist krank, eine weitere hat Urlaub (Schulferien) und die Auszubildende hatte am Vormittag frei. Des weiteren ist im Restaurant die Hauptkraft auch noch krank…die Aufgabe war also gefühlt meterhoch.
Zu allen hatte ich am Nachmittag noch einen Vortragstermin in der Universität Hamburg angenommen. Dieser Termin war bei meiner Planung noch im grünen Bereich, jedoch gestern verfärbte sich die Farbe ins Rote. Die „Deutsche See“ hatte in Ihrer Vortragsreihe „University of Fish“ zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Thema: „Social Media in der Lebensmittel-Industrie – Chance oder Risiko!“ Den Termin konnte ich unmöglich so kurzfristig absagen, weil die Vorbereitungen auf die Teilnehmer zugeschnitten waren. Für die Hörerschaft waren anwesend: Sandra Coy (Chefredakteurin Corporate Comminications bei Tchibo), Stevan Paul (Blogger, Kochbuchautor und Foodstylist), Sebastian Timm (Social Media Berater und Gründer des Digitalkonsulats) und die Moderatorin Agnieszka Krzminska (Geschäftsführerin Social Media Führerschein) Die Veranstaltung war also fachlich sehr gut besetzt!
Wären der Veranstaltung bekam ich eine Mail von einer Kundin, die Ihren Einkauf bei uns monierte. Sie wollte eine fachliche Beratung über unser Moorschnuckenfleisch und über unser Salzwiesenkalb. Damit war unsere Auszubildende (1.Ausbildungsjahr) überfordert. Ich mache Ihr das nicht zum Vorwurf, sondern ich ärgere mich über die Kundin, die 60 km umsonst gefahren ist. Sie hat uns voll auf dem linken Fuß stehend erwischt. Das tut mir sehr leid. Die Mail habe ich gleich beantwortet und erklärt. Ich habe ihr die Fahrkostenerstattung angeboten. Telefonisch habe ich sie sich noch nicht erreichen können.
Ostern steht vor der Tür und in vielen Familien gibt es traditionell Lammfleisch an den Feiertagen. Dazu haben wir ein Video gedreht: Lammkeule im Heu. Der Duft und der Geschmack sind wirklich einmalig. Kleine Heumengen gibt es im Drogeriemarkt. Schauen Sie selbst, wie einfach es geht.
Lammkeule im Heu
Zutaten:
• 2 kg Lammkeule
• 2 Handvoll frisches Wiesenheu (gibt es im Drogeriemarkt in kleinen Gebinde)
• 50g Butterschmalz
• 50g Knoblauchbutter
• 100g Zwiebel
• Salz und Pfeffer
• 50g Karotten
• 50g Lauch
• 40g Mehl
• 2 Knoblauchzehen
• 50g Butterschmalz
• 1 Zweig Salbei
• 1 Zweig Rosmarin
• Gewürznelken
• Piment
• 1 Lorbeerblatt
• 2 EL. Tomatenmark
• 1/3 l Spätburgunder
• Butter
• Petersilie
• Schnittlauch
• Zitronenmelisse
Zubereitung:
Die Keule ausbeinen, Fett und Hautchen abschneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und im heißen Butterschmalz rundum anbraten. Die vorher zubereitete Kräuterbutter zugeben und die Keule darin brutzeln lassen. In einem Bräter das Heu verteilen, Fleisch darauf legen und mit dem Bratfett übergießen. Ca. 2- 3 Stunden im Ofen bei ca. 150°C garen. (Vorsicht. Das Heu kann brennen) Knochen im Butterschmalz anbraten, kleingeschnittenes Wurzelgemüse zugeben und mitbraten, Kräuter und Gewürze zufügen und mit etwas Wasser aufgießen. Flüssigkeit mehrmals reduzieren und angießen, zum Schluss mit Mehl bestäuben und mit Wein und 1 l Wasser ablöschen. Soße gut durchkochen und ca. 2 Std. ziehen lassen.
Die Kräuter-Knoblauchbutter stellt man am besten 1-2 Tage vor der Verwendung her und lässt sie im Kühlschrank gut ziehen.
Als Beilagen eignen sich Bohnen, Spargel und Kartoffeln.
Foto: Serrano-Schinken und feine Gerichte…der Gaumen wir “Olè” rufen!
In unserem nächsten Kochabend wird die „Spanische Küche“ vorgestellt. Eine Vielzahl landestypischer Gerichte wie Paella, Tapas, Sopa de Ajo werden wir vorstellen und kochen. Der „Spanische Kochabend“ ist ein Wunsch unserer bisherigen Teilnehmer. Sie können in aller Ruhe unsere Arbeit verfolgen und später genießen. Der Kochabend ist am Donnerstag, den 28.März um 19 Uhr. Sie können sich noch anmelden – einige wenige Plätze sind noch frei. Wenn Sie gerne die leichte Küche mögen, sind sie herzlich eingeladen die Spezialitäten zu genießen. Dazu gibt es wie üblich die Rezepte, einen Einkaufsgutschein und Wein. Spanien liegt an diesem Abend in Visbek. Ich würde mich freuen, wenn Sie Gast in unserer Küche sind.