Tiger sind immer hungrig

11. März 2014

Als „Vereinslokal“ dienen wir einigen Gruppen im Ort. Die Schützenkompanie „Mitte“, die Faustballgruppe von „Rot-Weiß Visbek“ und die Judo-Tiger-Visbek
Die Judo-Gruppe hat nun eine kleine Werbetafel aufgestellt, um Nachwuchs für die Sportart zu animieren. Die Gruppe trifft sich regelmäßig nach Wettkämpfen oder Trainingsstunden bei uns, um neue Kraft zu tanken. Die Truppe um Tobias Kostka macht eine tolle Jugendarbeit im Ort und hat die Randsportart sehr stark nach vorne geholt. So etwas unterstützen wir gerne.

Versendet die DHL keine Wurst mehr?

6. März 2014

Foto: Mag der Paketdienst keine Wurst…?
Die Grünkohlsaison 2013/2014 neigt sich so langsam dem Ende zu. Auch in dieser Saison haben wir viele neue Kunden im Netz gewonnen und zahlreiche Stammkunden wie gewohnt beliefert. (einige haben zum 10 x bestellt)

Es gibt aber auch Seltsames zu vermelden. So hat ein Landgasthof im 61000er Postleitzahlengebiet scheinbar eine hellseherische/er Paketausträger/in. Das Ausflugslokal hatte als Event ein zünftiges Grünkohlessen angepriesen und dazu die Pinkel bei uns bestellt. Das Paket ist auch bis in den Ort gekommen, aber wurde nicht zugestellt. Der Paketdienst dachte sich scheinbar: „Absender eine Fleischerei…Paket isoliert…da müssen verderbliche Lebensmittel drin sein!“ Das Paket wurde zurück geschickt. Die Recherche der DHL ergab, dass laut AGB keine verderblichen Lebensmittel verschickt werden dürfen. Da aber der Inhalt nicht bekannt war, wunderten wir uns über die Rücksendung.

Zu unserem Kunden haben wir umgehend ein neues Paket geschickt. Dieses Paket kam nun nach vier Wochen zurück mit dem Hinweis: „kein AGB“. Dieses Paket wurde von der Post geöffnet und wieder verschlossen. Unser Kunde hat keine Kohlpinkel bekommen. Wir verschicken seit 2001 Pakete (jede Saison ca. 800 Pakete oder mehr), aber einen Rückläufer mit dieser Begründung gab es noch nie.

Die DHL hat sich für die erste Lieferpanne entschuldigt. Die Ware wurde jedoch nicht ersetzt. Uns stellen sich einige Fragen:
1.    Ist die DHL noch unser zukünftiger Versandpartner?
2.    Warum werden Pakete geöffnet?
3.    Warum wird nur bei dieser einen Adresse so gehandelt?
4.    Was sind aus Sicht der DHL „verderbliche Waren“ aus? (Frischfleisch verschicken wir nie – nur Ware die nicht gekühlt werden muss)

Für die Grünkohlsaison 2014/2015 werden wir uns rechtzeitig mit der Versandproblematik befassen, damit die Zufriedenheit unserer Kunden nicht am Tropf des Paketdienstes hängt.

Ein besonderer Besuch

4. März 2014

Es muss Anfang 2000 gewesen sein, als ich zu einer Innungsversammlung eingeladen hatte. Sie fand im Lohner Golfclub statt, zu der ich als Referentin José Flume eingeladen hatte. An den genauen Themenschwerpunkt kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Ich hatte aber sofort eine Sympathie zu Josè, die bis heute gehalten hat. Es zeigt, dass es „keine zweite Chance für den ersten Eindruck“ gibt. Seit der Zeit bekomme ich jeden Sonntag einen „Spruch der Woche“ geschickt, der immer an unserer Pinwand im Betrieb hängt.

Später haben wir uns auf einer Veranstaltung von der Gewürzfirma „Van Hees“ in Berlin getroffen. Wir waren beide als Referenten dort tätig. Heute sehen wir uns immer wieder auf Facebook und Co.
José war nun heute mit Ihrem Mann zu Besuch. Es war so, als ob wir uns täglich sehen. Die Herzlichkeit und die Offenheit waren sehr angenehm und voller Harmonie. Wir hätten noch stundenlang „schnacken“ können.

José ist Spezialistin für Beziehungsentwicklung, Buchautorin und Referentin in vielen Seminaren. Auch zu Ausbildungsthemen im Handwerk hat sie sich einen Namen gemacht und findet hier neue Wege junge Menschen zu begeistern. José Flume vermittelt Beziehungskompetenz sympathisch einfach und verbindlich klar. Ein unglaublicher Gewinn für erfolgreiche Unternehmen!

In dem Buch das sie mitgebracht hat, steht folgender Spruch zum 03.März: „Die Jahre hinterlassen vielleicht Falten auf der Haut, aber die Begeisterung zu verlieren hinterlässt Falten auf der Seele!“
Ihr Besuch bei uns ehrt mich sehr.

Die Lokalzeitung ist sehr beliebt

1. März 2014

Zeitungen gehören zum Leben

Im Restaurant liegen für unsere Gäste einige Zeitungen aus (Oldenburgische Volkszeitung, BILD, Süddeutsche-Zeitung). Aktuelle Zeitschriften gehören zum Service und verkürzen die Wartezeiten der Gäste. Kommen Kunden allein, ist der Gang zur „Infowand“ garantiert sicher. Sie suchen etwas zum Lesen ganz nach ihren Interessen. Für die Kinder gibt es zahlreiche Bilderbücher!

Ich habe mir die Frage gestellt, wie viele Leute lesen täglich die Oldenburgische Volkszeitung bei uns? Privat lesen etwa 5 – 7 Personen täglich die Lokalzeitung. Später am Tag kommen die Mitarbeiter, die ausnahmslos alle die Zeitung lesen – es kommen also noch einmal 10 – 13 Personen dazu.
Da die Zeitung ab 11 Uhr im Lokal ausliegt, wird auch hier fleißig Gebrauch von der Zeitung gemacht. Beobachtungen zeigen, dass es sehr aufmerksame Leser gibt, aber auch Gäste die gelangweilt die Seiten umschlagen. Einige Gäste haben auch gleichzeitig zwei Zeitungen am Platz liegen. Über den Tag verteilt, wird die Zeitung oft in die jeweiligen Zeitungsbücher “gestrippt”.  Das ist für weitere Leser immer unglücklich – wir legen daher die „OV“ oft wieder in ihren „5-Uhr-Ursprung“ zurück. :-)

Unsere Gäste mögen ihre Lokalzeitung

Die tägliche Leserzahl der Oldenburgischen Volkszeitung im Restaurant ist unterschiedlich. Ich stelle fest, wenn es im Restaurantbetrieb ruhig ist, wird mehr und länger gelesen. In Stoßzeiten bleiben die Zeitungen vermehrt liegen, da die Mittagspause bei den meisten sehr begrenzt ist.
Die Zahl der Leser ist also geschätzt. Ich habe unterschiedliche Mitarbeiterinnen gefragt, welche Beobachtungen sie zu den Leserzahlen machen können. Der Durchschnittswert liegt bei 15 – 20 Gästen am Tag.
Summiert ergibt sich eine Zahl von bis zu 40 Lesern, die bei uns täglich in der „OV“ lesen. Diese Zahl könnte man auf das Kreisgebiet hochrechnen, aber das würde sicherlich ein schiefes Bild ergeben
Als Anzeigenkunde finde ich die Zahl der Leser sehr interessant. Bei 136.495 Einwohner im Landkreis Vechta wird die Leserquote sicherlich die 100.000er Marke täglich überschreiten.

Dry Aged

1. März 2014

Foto: Im Eingangsbereich wurde der Boden aufgemacht. Das Wasser muss aus dem Beton gezogen werden.

Die Trocknungsanlagen laufen drei Wochen – Tag und Nacht. Monoton laufen die Geräte – ich sehne mich nach etwas Ruhe im Büro. Der Flur wurde nach einem Wasserschaden im Rohrsystem der Heizung aufgestemmt. Dabei wurde festgestellt, dass sich unter den Fliesen sehr viel Wasser gesammelt hatte. Dieses wird nun getrocknet – wie das funktioniert, kann ich leider nicht beantworten. Ich hörte nur, dass sehr leistungsstarke und neue Geräte im Einsatz sind. Die Schläuche und Kabel liegen überall und stören den Betriebsablauf schon, denn alle Gegenstände müssen immer über das Leitungssystem getragen werden.
Ich denke oft daran, wie wohl Betriebe in hochwassergefährdeten Gebieten nach einer Überschwemmung arbeiten müssen. Da muss so ein Schaden doch gerade zu nur lächerlich sein.
Bald kommen die neuen Fliesen – und dann kann der Alltag wieder einkehren.

Blogparade. Meine persönliche Art der Weiterbildung

23. Februar 2014

Von Frank Bärmann habe ich eine Einladung erhalten, mich zum Thema „Meine persönliche Art der Weiterbildung“ zu äußern. Dieser Blogparade komme ich sehr gerne nach, weil ich mit Frank schon einige gemeinsame Veranstaltungen in der Handwerkskammer Aachen gemacht habe.
Hier nun meine Parade…
Einer meiner Lieblingssprüche lautet: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!“ – passender kann man eine Weiterbildung nicht umschreiben. Dazu nutze ich sehr viele Kanäle, die alle eine andere Mutter haben und auch in anderen Familien leben.

Zeitschriften und Zeitungen
Ich lese sehr viel Zeitungen und Zeitschriften – viel mehr als Bücher. Zu meiner morgendlichen Pflichtübung gehört meine Lokalzeitung, die Oldenburgische Volkszeitung. Die erste tägliche Weiterbildung bekomme ich hier, durch die Kommentare und Berichte kann ich mir eine Meinung bilden.
Weiter geht es mit der „Süddeutschen Zeitung“, die ich im Abo habe. Zum Feierabend wird hier sie bei einem Glas Rotwein gelesen. Fachzeitschriften, Magazine und Zeitungen über den Motorsport runden das Thema ab.

Social Media und das Internet
Das ich eine Affinität zu dem Thema habe, ist vielen bekannt. Ich bin in diese Familie geboren mit meinem Blog „Essen kommen!“ und das schon vor 7 Jahren. Die „Kindheit“ hier war sehr spannend und lehrreich. Ich konnte vieles dazu lernen und haben mich durch die Bloggerei enorm weiterbilden können. Wie immer im Leben, schaut man als Kind nach  links und rechts – so ist es mir auch im Social Media ergangen. Twitter, Facebook, Google plus, Pinterest, You Tube, Qype und Foursquare wurden meine „Geschwister“. Der Blickwinkel zu vielen Dingen des Lebens änderte sich – ein unschätzbarer Erfolg meiner Weiterbildung.

Vorträge bilden
Wenn ich als Referent zu Vorträgen bestellt werde, freue ich mich zweifach. Erstens ist es immer schön, anderen Menschen über meine Erfahrungen zu berichten und zweitens lerne ich sehr viel von anderen Teilnehmern. Die Fragen oder auch die „Bierrunde“ am Abend sind sehr wichtig und lehrreich. Nur so kann ich von den Vorträgen profitieren.

Seminare besuchen
Ich fahre gerne zu fachlichen Seminaren und Weiterbildungen. Das wird oft von der Gewürzindustrie angeboten. Leider muss ich gestehen, dass der Tag mit seinen 24 Stunden oft viel zu kurz ist und die Veranstaltungen immer weniger von mir besucht werden. Ich bin aber gerne bei Obermeisterveranstaltungen (so wie diese Woche in Hannover). Dort ist das Programm so ausgelegt, dass man sehr viel mitnehmen kann.
Als Nächstes werde ich ein Fotoseminar besuchen, bei dem es um die Fotografie von Lebensmitteln geht.

Weiterbildung durch Diebstahl
Sehr gerne mache ich eine Weiterbildung durch „Diebstahl“ – nein keine Sorge – ich bin nicht kriminell. Dazu gehe ich gerne in Städte (vorwiegend in anderen Regionen) und besuche die Geschäfte. Ich versuche schnell das „Besondere“ zu entdecken und stehle mit den Augen. Nach wenigen Stunden habe ich durch die Bildungsreise eine Fülle von Ideen neue Anregungen.

Sehr gerne mache ich einmal im Jahr eine „Planungsphase“ in der ich das Jahr mir Aktionen, Events und Besonderheiten plane. Bei einer längeren Zugfahrt – ganz allein -  kann ich herrlich kreativ sein. Dieses „Trendscouting“ ist für mich immer eine super Weiterbildung.

“Weiter–blind–ung”
Es gibt so viele Dinge, die ich gerne noch lernen und erfahren möchte, aber der Alltag macht aus der „Weiterbildung“ oft eine „Weiter–blind–ung“. So gehe ich schon lange mit dem Gedanken umher, ein Buch zu schreiben – diese Schwangerschaft wird bestimmt lange dauern. Für mich ist es aber sehr wichtig, dass ich täglich eine Weiterbildung bekomme -  dafür sorgen viele Menschen die um mich sind und die ich sehr schätze. Diese Bildung sollte einem viel öfter bewusst werden. Nur so kann ich anderen dienen – mit allen Fehlern und Schwächen. „Weiter–blind–ung“ wird so stark gemindert.
Ich wünsche allen Lesern eine schöne Bildungsreise durch das Leben.

Burgertest wurde zum Burgerfest – die Bewertungen!

20. Februar 2014

Foto: Der Südsee-Burger kurz vor dem Test.

Wir haben ein wenig „Neuland“ betreten (Hallo Angela Merkel). Mit der Aktion „Testesser gesucht“ haben wir ganz offen mit unseren Teilnehmern über unser Vorhaben gesprochen. Die Aktion wurde nur über unser Firmenblog „Essen kommen!“ und Facebook angekündigt. Die eingeladenen Personen (mussten sich vorher bewerben) erhielten von uns drei neue Burger serviert, die nicht bezahlt werden mussten. Als Gegenleistung soll über die Burger oder von der Aktion berichtet werden.

So kamen am Dienstagabend 16 Teilnehmer/innen zu uns – leider mussten einige Personen kurzfristig den Termin absagen. Mit Smartphone, Laptop, Kamera, Spiegelreflexkamera und Ersatzgeräten kamen die Burger-Fans. „Wo ist eine Steckdose?“ – „Wie lautet das Passwort für das W-Lan?“ „Können wir Bilder in der Küche machen?“ Diese Fragen wurden sofort von fast allen Teilnehmern gestellt.

Jeder Burger wurde über einen Bewertungsbogen nach Schulnoten bewertet. Zudem konnten Wünsche oder Verbesserungsvorschläge genannt werden!
Der Test begann mit einem „Grünkohl-Burger“. In einem rustikalen Sauerteigbrötchen wurde Grünkohl, Kasseler, Pinkelwurstscheiben, Zwiebel und eine hausgemachte Sauce serviert.  Die „Verwunderung“ über die Zusammenstellung konnte man deutlich spüren. Dennoch war die Begeisterung groß. Die technischen Geräte klickten und summten – der erste Burger war bei Facebook und Co zu sehen.
Die Benotung vom Grünkohl-Burger: 1,30 im Durchschnitt
Mit der Note können wir gut leben, zu mal sehr gute Verbesserungsvorschläge dabei waren.

Der zweite Großburger (es gab nur die XXL-Varianten) war vorbereitet. Er nennt sich „Gerrit-Burger“ – woher der Name stammt? Den ganzen Beitrag lesen »

Testesser gesucht – die neuen Burger im Test

12. Februar 2014

Foto:  Neue Burgerideen zum Testen

Testesser gesucht – wenn Sie ein Liebhaber von neuen Burgersorten sind, so bewerben Sie sich zum Burgertest 2014. Wir laden 15 Bewerber am Dienstag, den 18.Feb.14 um 19:30 Uhr ein, die gemeinsam unsere neusten Burgerideen testen. Es werden drei neue Essideen bei uns im Restaurant „Essideen“ vorgestellt. Sie können alle innovativen Ideen kostenlos probieren! Bewerben Sie sich noch heute!

Was müssen Sie machen? Schicken Sie uns eine Mail (info@fleischerei-freese.de ), nennen Sie Ihren Namen und Ihr Alter und beschreiben Sie kurz, warum wir Sie als Tester einladen sollen.
Wenn sich mehr als 15 Teilnehmer/innen melden, entscheidet die Originalität der Bewerbung (lustig, ideenreich, usw.). Am Abend erhalten Sie einen kleinen Bewertungsbogen um die neuen Essideen zu bewerten. Einzige Aufgabe: Sie sollten später (oder am selben Abend) viel über die Aktion posten, schreiben und erzählen. Dabei können alle Kanäle benutze werden, wie Facebook, Twitter, Blogs oder die gute Flaschenpost. (W-Lan ist vorhanden)
Auf geht’s …schicken Sie uns eine Mail und erleben Sie einen tollen Abend mit vielen Burger-Fans. (Einsendeschluss: Montag, 17.02.14 um 17:02 Uhr und 14 Sekunden) Die Teilnehmer erhalten am selben Abend noch eine Nachricht von uns wo es dann heißt:  “Essen kommen!”
Test the Best- viel Glück!

Mister Gorbatschow, tear down this wall

12. Februar 2014

Heute kommen Handwerker, um den Fußboden aufzustemmen. Ein Leck unter dem Fliesen ist die Ursache -  ein klassischer Versicherungsschaden.
Eine Spezialfirma hat mit einer Wärmebildkamera den Schaden schnell gefunden und eine Staubschutzwand empfohlen. Zusätzlich wird der Staub mit einer Druckanlage abgesaugt.
Alles perfekt – dachte ich. Eine „Staubschutz-aufbau-fachmann“ hat nun diese Wand eingebaut. Die Wand trägt scheinbar den Servicenamen: „Cabrio“! Nur wenige Stunden nach der Montage fing der Einsturz an. Zu erst habe ich noch versucht etwas zu retten – aber die Klebestreifen konnten die Folie nicht halten. Heute Morgen lag nun alles am Boden. Vielleicht hat der Monteur den Satz von Präsident Ronald Reagan falsch verstanden: “Mister Gorbatschow, tear down this wall!” :-)

Nachtrag: Die Firma hat sich entschuldigt und ist umgehend von Bremen zu uns gekommen. Sehr freundlich und sehr kompetent. Die Wand steht wieder und wird ihren Dienst vollrichten!

Brauchen wir so viele Reinigungsmittel?

9. Februar 2014

Foto: Deutlich zu sehen, wie das Metall sich auflöst

Gerätschaften, Fleischwannen, Fleischhaken oder Arbeitstische waren in einer Fleischerei früher oft aus Aluminium. Die Produkte waren leicht, gut zu reinigen und erheblich günstiger als Edelstahl.
Das Leichtmetall hat sich aber nicht durchgesetzt und ist nur noch sehr selten in einem Lebensmittelbetrieb zu finden. Ich habe zufällig einen Fleischhaken aus Aluminium entdeckt, der stark vom aggressiven Reinigungsmittel angefressen wurde. Einige Reinigungsmittel sind so hochkonzentriert, dass sie selbst Metall anfressen und zu schweren Verätzungen  führen können. Besonders Rauchharzentferner sind hier mit sehr viel Umsicht, Sachverstand und Vorsicht zu bedienen. Aber auch „Alureiniger“ ist bei einer „Überdosis“ nicht mehr lustig. Wenn dann noch verschiedene Reiniger gemischt werden, kann es sogar lebensgefährlich werden.
Dieser Fleischhaken ist jedenfalls länger mit einem Reinigungsmittel in Berührung gekommen, bei dem das Metall fast komplett aufgefressen wurde. Es gibt sehr viele unterschiedliche Reiniger, die immer wieder intensiv beschult werden müssen. Eiweiß Fettlöser, Rauchharzentferner, Desinfektionsreiniger, Schmierseifen, Händereiniger, Händedesinfektion, Backofenreiniger, Glasreiniger, Schaumreiniger, Schneidebrettreiniger, Sanitär-. Bäderreiniger oder Pökelmaschinenreiniger… die Auflistung ist bestimmt nicht vollständig, aber sie zeigt, dass man für unterschiedliche Prozesse unterschiedliche Hilfsmittel benötigt.

Wir haben die Reinigungsmittel im Betrieb sehr stark eingeschränkt und verwenden überwiegend Seifen mit heißem Wasser, Händereinigungssysteme oder Eiweißlöser.
Man muss aber nur seinen privaten Putzschrank einmal anschauen – vom Waschmittel, Körperreinigungsmittel, Schuhputzmittel, Glas-, Polster-, Auto-, WC-, Spülmaschine-, oder Scheuerreiniger…die Liste ist unendlich. Im Supermarkt staune ich immer über die zum Teil unnötigen Putzmittel und die Fantasie der Macher…
Alles muss bestimmt nicht sein. Umweltschutz beginnt auch beim täglichen Einsatz von Reinigungsmittel – oder?