Hochzeit auf hoher See – ein tolles Erlebnis

12. Juli 2016

Foto: Die 36 meter lange Poseidon mit zwei Masten.

Im Partyservice kommt es immer wieder zu außergewöhnlichen Aufträgen. So haben wir jetzt eine Hochzeitsgesellschaft auf einem dreitägigen Segeltörn begleitet. Was sich zunächst noch als „normal“ anhören mag, war doch von einer logistischen Herausforderung begleitet. Jeder weiß, wie eng es auf einem Segelschiff ist und wenn dann dort noch gekocht, gebraten und gearbeitet werden soll, wird für einen ungeübten Skipper die Schweißperle zu einem Markenzeichen.

Vor gut einem Jahr wurde ich von sehr guten Kunden angesprochen, ob ich mir vorstellen könnte, in Holland auf einem Segelboot etwa 25 Gäste über ein langes Wochenende kulinarisch zu verwöhnen. Ich sollte also mitsegeln und für Frühstück, Mittag und einem Hochzeitsmenü sorgen. Nach kurzer Bedenkzeit habe ich dann zugesagt.

Es wurden einige Tage vorher das Menü und der zeitliche Ablauf besprochen. Am Freitag trafen die Gäste, das Brautpaar, die Crew und der Pfarrer auf der „Poseidon (Plattbodenschiff) im Niederländischen Harlingen ein. Die Schiffstrauung sollte am frühen Samstagnachmittag stattfinden.

Foto: Blick in die Küche, mit einem Teil des Buffets.

Meine Planungen waren im Vorfeld so stark, dass ich so manche „Nacht“ schon unter vollem Segel auf Tour war…:-) Wie sieht die Küche aus? Welche Geräte sind dort? Was muss ich noch mitnehmen? Ist genügend Kühlkapazität vorhanden? Werde ich seekrank? Wie stark schaukelt so ein Großsegler – und: kann man dann noch kochen?

Auch durfte nichts vergessen werden, vom Backpapier bis zum Hygienehandschuh, vom Stichthermometer bis zur Buffetdecke, vom Schneidebrett bis zur Alufolie…

Sie merken schon, dass so eine Hochzeitsplanung etwas anders aussieht. Nichts kann „mal-schnell-geholt-werden“.

Die gesamten Lebensmittel wurden bei uns vorbereitet und in der Speisenfolge verpackt und im Bulli verstaut. In Holland angekommen, wurde alles über ein anderes Schiff hinweg an Bord getragen und in die Küche gebracht. Die Küche an Deck war mir sofort sympathisch. All meine Sorgen fielen wie eine Last von mir ab. Im Tiefkühler war Platz für über 100 Brötchen, Baguettebrot und Blätterteigfleurons. Im riesigen Kühlschrank konnte ich in jeder Etage ein Menü verstauen. Es passte alles super in den schon vorgekühlten Geräten.

Beim Eintreffen der Gäste sollte es einen kleinen Empfang an Deck der „Poseidon“ geben. Dazu wurde folgendes gereicht: Mini-Pizzen, Putenfiletwürfel, Grillpflaume im Speckmantel, Röstie mit Lachs, Mozzarellaspieße, Garnellen im Knusperteig und herzhafte Hackbällchen. Später am Abend gab es noch eine heiße Gyroscremesuppe und für die vegetarischen Gäste eine Minestrone. An Bord war ausreichend und gutes Porzellan. Überhaupt, das gesamte Schiff, die Küche und die sanitären Anlagen waren in einem wirklich hervorragenden Zustand. Der erste Gourmettag ist perfekt gelaufen.

Zum Frühstück am Samstag war meine größte „Sorge“ der Backofen. Jeder Backofen hat seine Tücken und Eigenarten. Ich konnte aber klasse Brot aus dem Gerät bekommen. Dazu gab es: Kaffee, Tee, Säfte, Marmelade, Nutella, Tomaten mit Meersalz, Cornflakes mit Milch, Quark, Fleischsalat, Schinken, Aufschnitt, Käse und aus der Pfanne frisch gebratenes Rührei.

Foto: Zahlreiche Robben auf der Sandbank

Die Spülmaschine an Bord war Gold wert. Nach nur 90 Sekunden war jeder Spülgang fertig. So dass wir aus dem Hafen von Terschelling auflaufen konnten. Der Kapitän Nico Goeres mit seiner Familie sind sehr sympathische Leute. Zusammen mit einem Helfer wurden dann die Segel gesetzt. (echte Handarbeit!) Es wurden die Robbenbänke angesteuert und alles für die Hochzeit an Deck vorbereitet. Die Stimmung war großartig und sehr freundschaftlich. Bei herrlichem Sonnenschein macht Segeln sehr viel Spaß. Die Trauzeremonie an Bord wurde vom Pfarrer sehr feierlich gestaltet. Ein sehr bewegender Moment für alle Teilnehmer. Zwischendurch tauchte immer mal wieder eine neugierige Robbe auf, um zu sehen, ob alles läuft. :-) Solche Momente vergisst man sicherlich nie wieder.

Zum Hochzeitsbuffet wurde dann wieder der Hafen in Terschelling angefahren. Ich konnte mich sehr ausgiebig und mit viel Zeit auf das Festessen vorbereiten. Um 19:30 Uhr wollten die Jungvermählten das Buffet eröffnen. Dafür habe ich folgendes im großen Speisesaal aufgetischt: norwegischer Lachs auf Gemüsebeet, Hähnchenfilet in Cafe de Paris, vegetarische Cannelloni, Gourmetkartoffeln, frische Salate mit Dressingsaucen, Tomaten mit Mozzarella, im Sous Vide gegartes Gemüse: Zuckerschoten, Paprika, Mini- Fingermöhrchen, Brokkoli, Käseauswahl, Brot, Matjes und als Dessert: Sauerrahmcreme mit Himbeerpüree, sowie Mousse au Chocolate.

Es ist wirklich ein entspanntes Arbeiten gewesen mit tollen Gästen. Das macht Spaß und tat auch gut. Am Abend konnten wir an Deck die laue Sommernacht genießen. Klasse.

Foto: Auf Deck war es immer wunderschön (Handyaufnahme)

Der nächste Morgen war gleich wieder ein ausgiebiges Frühstück angesagt. Gut, dass wir am Vorabend noch alles gespült hatten. So konnte ich ungestört alles zubereiten. Gegen Mittag sind wir dann nach einer kleinen Inselerkundung in See gestochen. Der Wind war kräftig, so dass eine gute Schräglage für viel Stimmung sorgte. Der Suppentopf unter Deck rutschte oft kräftig, so dass ich ihn im Waschbecken sichern musste. Kurz vor dem Heimathafen wurde auf hoher See gespeist. Gut gefallen hat mir, dass kaum etwas übrig geblieben ist und fast alles verwertet werden konnte. Im Hafen gab es viele helfende Hände, die alles Töpfe, Rechauds, Kisten und Thermobehälter zum Bulli brachten. Die Verabschiedung war sehr herzlich – so eine mehrtägige Segeltour schweißt doch zusammen. Danke möchte ich an dieser Stelle dem Brautpaar aussprechen, weil sie in uns das Vertrauen gesetzt haben.

Der nächste Segeltörn im Sommer 2017 ist schon geplant und bei uns schon gebucht worden.

Eine Bratwurst mit Charakter

6. Juli 2016

„Und? Was war der Renner bei der Grillveranstaltung?“, fragte meine Lieblingsfrau, als ich von einem Partyservice-Auftrag zurückkam. Ich durfte in Vechta vor einem sehr erlesenen Publikum grillen. Neben vielen Steaksorten hatte ich auch unsere „Mexikanische Bratwürste“ mitgenommen auf als „Dessert“ aufgelegt. „Die Bratwürste waren wieder der Hammer!“, antwortete ich. Viele der anwesenden Gäste kamen zum Grill, nur wegen der Bratwurst. Eine ungewohnt lange Warteschlange bildete sich, so, dass ich Gelegenheit hatte, mit einigen ins Gespräch zu kommen. „Stellt ihr die Wurst selber her?“ – „Kann man die bei euch auch im Restaurant kaufen?“ – „Habt ihr die immer da?“ – „Schmeckt ja mal richtig gut, gegenüber der abgepackten Gummiwurst aus dem Supermarkt!“

All diese Fragen haben mich auf den Rückweg nach Visbek beschäftigt. Viele glauben scheinbar, dass wir alles im Großhandel einkaufen und der Wurst keine persönliche Note geben. Ich muss aber von den Produkten am Grill überzeugt sein, und muss auf Fragen der Gäste eine ehrliche Antwort geben können. Ich stelle die „Mexikanische Bratwurst“ in den Sommermonaten regelmäßig her und habe von der Herstellung heute eine kleine Fotostrecke gemacht. „Die Wurst hat Charakter“, sagte mir einmal ein Grill-Fan. Gewürzt wird sie nur mit Kochsalz und einigen (total geheimen) Gewürzen und etwas Chili – mehr nicht. Die angenehme Schärfe entpuppt sich erst nach einer kurzen weile im Mund. Sie brennt nicht, aber sie zeigt einfach, dass sie etwas Besonderes ist und auch so behandelt werden möchte. Ihre grobe Körnung dokumentiert nicht das wahre Gesicht der Grillwurst. Vielmehr möchten die Gewürze und Kräuter der Zunge signalisieren, dass man sich hiermit vom „Einheitsbrei“ absetzt. Ohne Chemie und Zusatzstoffen und mit ganz einfachen Geräten stelle ich die Wurst im Naturdarm her.

Wie sagte Alfred Polgar einmal: „Gewohnheiten sind die Fingerabdrücke des Charakters!“ Im diesem Sinne möchte ich die „Bratwurst mit Charakter“ vorstellen…

Foto: Wichtig ist die Fleischauswahl, der Zuschnitt (ohne Sehnen und Knorpel) und die Mischung der Fleischsorten

Foto: Die Gewürze werden sorgfältig und grammgenau abgewogen

Foto: Die Gewürze werden mit dem Salz schnell vermischt

Foto: Alles wird möglichst kühl über den Fleischwolf zerkleinert

Foto: Gefüllt wird in einem Schweinedarm vom Kaliber 28/30

Foto: Mit der Hand drehe ich die Würste auf eine bestimmte Länge

Foto: So können sie auf den heißen Grill gelegt werden

Lohnt sich eigentlich Social Media?

28. Juni 2016

Foto: Twitter gehört auch zum Umfang der Aktionen.

Immer wieder werde ich von Handwerkskollegen, Freunde und „Social Media affine Menschen“ gefragt, ob sich unsere Aktivitäten auch lohnen. Erst vor wenigen Tagen war das auch ein Thema bei einem Interview für ein Fachmagazin.
Um eine Antwort vorweg zu nehmen: Es lohnt sich! Es ist mit dem Bloggen und mit Social Media nun einmal wie immer in der Werbung: Messbarer Erfolg mit dem Gradmesser „Euro“ ist immer schön und auch gut. Jedoch nicht jedes Posting bringt unmittelbar die Ladenkasse zum Glühen. Viele Aktionen dienen der Vertrauensbildung und der Information über unsere Arbeit. Durch die Regelmäßigkeit wird daraus aber eine lohnende Sache. Einige „Erfolge“, die sich aus der Arbeit ergeben, sind mir gar nicht als solche bewusst, oder ich bemerke erst viel später, dass sie durch Social Media entstanden sind.
Dazu einige konkrete Beispiele, die ich rückblickend betrachtet gerne vorstellen möchte. Für eine Hochzeitsgesellschaft werden über 150 Gläser mit „Currywurst im Weckglas“ als Gastgeschenk verpackt. Der Kunde hatte von dieser Idee und dem persönlichen „Zutaten-Etikett“ bei uns gelesen.

Zur Fußball-EM in Frankreich, bieten wir regelmäßig „Halbzeit-Snacks“ an. Ob leckere Burger oder saftige Koteletts – für die hungrigen Fans ist die eine Pause ideal um sich zu stärken. Auch bei dieser Aktion wird Aufmerksamkeit erzeugt, und es zieht Kunden ins Geschäft.

In der Urlaubszeit fahren viele Menschen an die Nordsee oder noch weiter in den Norden. Es kommt so regelmäßig vor, dass sich Menschen aus dem „Internet“ bei uns vorstellen, essen und auch einkaufen. Ich freue mich immer sehr, wenn man sich auch persönlich kennen lernt. Die Zahl der Besucher ist nicht unerheblich.

Am Wochenende hatte ich ein größeres Grillbuffet im Großraum Emden. Die Seestadt liegt nun nicht unmittelbar vor der Haustür, aber sie reicht für einen schönen Auftrag, der ohne Facebook und Co. nicht zustande gekommen wäre. Mit dem Gastgeber verbindet uns eine lange Netzbekanntschaft. Durch unsere regelmäßigen Beiträge über leckeres Essen, Buffets und Grillen, wurde auch hier ein Auftrag generiert. Er hat unsere Dienstleistung für seine Gäste gebucht, weil er von uns über Social Media gelesen hat. So ein Vertrauensvorsprung fällt nicht vom Himmel und muss immer wieder bearbeitet werden. (An Klaus: Danke, dass wir deine Gäste kulinarisch verwöhnen durften)

Auch der neue „Dry aged Burger“ ist eine Kind aus dem Netz und hat dadurch den Weg bis auf unsere Speisekarte gefunden. Unsere Kochabende werden vornehmlich im Netz vorgestellt und gebucht.
Sie sehen also, dass sich die Aktionen immer wieder lohnen – einiges läuft ganz schnell, andere Bretter müssen länger gebohrt werden.
Auf jeden Fall macht es viel Spaß und man kann vielseitig arbeiten.

Internet-Marketing-Tag des Handwerk – Kompetenz vom Feinsten!

20. Juni 2016

Foto von links: Thomas Issler und Volker Geyer. Sie verstehen ihr Handwerk und sind bekannt in ganz Europa.

Der 2. Internet-Marketing-Tag des Handwerk wird gerade vorbereitet. In diesem Jahr wird die Veranstaltung im Frankfurter „Campus-Westend“ (Goethe Universität) stattfinden. Die Veranstalter Thomas Issler und Volker Geyer sind echte Leuchttürme im Internet-Marketing. Ihre Fachkompetenz bringt mich immer wieder ins Staunen. Als Volker anfragte, ob ich mir vorstellen könnte, die Veranstaltung als Referent zu unterstützen, war ich zunächst richtig überrascht. Schon beim ersten Marketing-Tag waren unglaublich viele Besucher und hochkarätige Referenten. Mit dieser Vorinformation war die Messlatte enorm hoch angesetzt und meine Gedanken fuhren Achterbahn. Nun ist die Fahrstrecke bei einer Achterbahnfahrt ja vorgegeben und bei einem Vortrag als Referent ist man selber Pilot. Da ich über mein Blog „Essen kommen!“ sprechen soll, viel mir die Zusage sehr leicht.
Danke für Euer Vertrauen, lieber Thomas und Volker.

Das Event wird auch in diesem Jahr von der bekannten Moderatorin Nina Ruge begleitet. Wir alle kennen die UNICEF-Botschafterin und Moderatorin aus vielen Fernsehsendungen.
Besonders freue ich mich auf den Vortrag vom Ex-Fußballprofi Michael Rummenigge. Der Bayern-Star spricht über das Thema: „Der Faktor Mensch – vom Fußballball-Profi lernen!“
Natürlich sind die anderen Referenten echte Chorophäen auf Ihrem Gebieten. Viele davon kenne ich schon lange aus dem Netz, andere sogar aus persönlichen Kontakten. Mit dabei sind: Umberta Andrea Simons, Ralf Steinhoff, Werner Deck (Malermeister, Mister Social Media), Heike Schauz (Business Feng-Shui) und Heike Eberle (Eberle Bau).

Das Internet und die sozialen Medien sind der Turbo für intelligentes Marketing, gerade für das Handwerk und andere kleine und mittlere Betriebe. Das Web bietet nahezu unvorstellbare Möglichkeiten, wenn man es richtig angeht. Genau das ist die Chance!
Ich freue mich sehr auf diesen Tag und möchte meine Empfehlung für alle Interessierte aussprechen. Kommt nach Frankfurt!

Das Steak. Lebensqualität genießen.

14. Juni 2016

Foto: Ein Entrecôte noch mit Knochen…

Unter dem Motto. „Das Steak“ habe ich im Restaurant eine Aktion laufen. Am kommenden Freitag und Samstag (17. und 18.06.16) gibt es das ganz besondere Steak. Dazu bin ich heute schon bei Fleischveredler Rico Schlegel gewesen. Mit seiner Firma „True Wilderness“ hat er sich auf Premium-Rindfleisch spezialisiert. Mit der Herstellung von Dry Aged Beef Spezialitäten ist Rico wirklich ein echter Vollprofi. Er beliefert mit dem besonderen Fleisch zahlreiche Spitzensteakhäuser in ganz Deutschland. Um für uns die besonderen Steaks zu holen, muss ich nicht sehr weit fahren. Friesoythe erreiche ich nach 40km Autofahrt. Ich fahre gerne persönlich zum Rico Schlegel, weil wir immer gerne über die Branche, Steaks und Besonderheiten sprechen. Meistens bringe ich viel mehr mit, weil er mir immer wieder neue Produkte vorstellt.
Heute war ich aber wegen einiger Entrecôte dort. Das Steakfleisch hat fünf Wochen am Knochen gereift und ist dann im Reifeschrank abgehangen. Als Fachmann erkennt man sofort die Qualität: Gleichmäßige Marmorierung, leichter Fettrand und feine Fleischfasern zeigen mir, dass es von einer Färse stammt (weibliches Tier) Das Fleisch einer jungen Färse ziehe ich immer vor. Kein Labberfleisch, sondern hocharomatische Steaks mit individuellem Charakter, dessen markanten Röstaromen von einer karamelliger Süße begleitet werden. Damit die Röstaromen besonders deutlich im Geschmack herausgekitzelt werden, werde ich das Steak im BEEFER bei über +800°C anrösten. Das deutsche Steak werde ich anschließend mit einem hausgemachten Meersalz aus Zypern würzen. Das Salz ist geschmacklich der Hammer und wurde uns von Elke und HW gebracht.
Weiter kommen nur noch frisch gemahlener Pfeffer und Kräuter zum Steak. Am Steakabend servieren wir die Spezialität dann mit ofenfrischem Brot und hausgemachter Kräuterbutter. Wählen kann man dann zwischen der Gewichtsklasse +500g und 250g (Ladys Cut) Alternativ zum Rindersteak biete ich dann noch ein „Schinder Hannes Grillsteak“ vom Schweinekamm an. Das Steak lege ich einige Tage vorher ein, damit es wunderbar zart und aromatisch wird.
Wenn Sie also am Wochenende Lust auf ein besonderes Stück Lebensqualität verspüren, würde wir uns über einen Besuch sehr freuen. Zum Essen gehört auch etwas „schnacken“. Lass uns über Fleisch, Steaks und Genuss sprechen. Das wird köstlich werden. Ich würde mich über einen Besuch sehr freuen!

Mehr dazu auf unserer Homepage. (klick hier!)

Racing Queen

9. Juni 2016

Foto: Carola Freese macht schon einmal eine Sitzprobe…

Unser Obst- und Gemüselieferant hat eine tolle Sammlung Motorräder. Ein ganz besonderes Stück steht nun bei uns im Restaurant: Eine echte Martin. Die Martin stammt aus Frankreich und wurde 1988 mit der Seriennummer 16 gebaut. Damals kostete die Maschine stolze 58.000.-DM. Ein 900 ccm Kawasaki Motor treibt die Maschine an. Sehr viele Teile des Renners sind sehr hochwertige Teile. Ich bin jetzt nicht der Fachmann, um alles zu erklären, aber einige Biker haben mir das schon bekundet. Das 28-jährige Motorrad ist perfekt gepflegt und eine echte Augenweide. Dadurch kommt man mit sehr vielen Gästen ins Gespräch.
Für das Foto hat sich Carola auf die Maschine geschwungen. Ob wir damit in Zukunft unsere Bestellungen ausfahren war bei Redaktionsschluss noch nicht ausdiskutiert. :-)

So gelingt das Rinderfiletsteak

29. Mai 2016

Foto: Das Rinderfilet wurd bei +55° Grad aus dem Ofen genommen und dann drei Minuten in einer Ruhephase versetzt. (Handyaufnahmen)

Ein rosa gebratenes Rindersteak ist kein Zufallsprodukt. Man kann es fast spielerisch leicht schaffen. Ich möchte heute für das Steak – das sie im Foto sehen – eine Rezeptur schreiben.

Fleisch: 300g abgehangenes Rinderfiletsteak (geht auch mit 200g  )
Würzung: Meersalz, grober Pfeffer aus der Mühle
Pfanne: Gusspfanne mit Pflanzenfett (bitte keine Butter verwenden!)

Zubereitung: Das Steak beim Fleischer Ihres Vertrauens einkaufen. Fragen sie auch noch der Reifezeit des Steaks. Es darf gerne über 25 Tage gereift sein.
2. Das Steak einige Stunden vor dem Braten aus der Kühlung nehmen (ist wichtig)
3. Die Pfanne ohne Fett kräftig vorheizen.
4. Pflanzenfett zugeben und dann das Steak kurz anbräunen. (mit einer Zange wenden, mit einer Gabel)
5. Hat das Steak eine leichte Bräunung erreicht aus der Pfanne nehmen
6. Leicht mit Meersalz und Pfeffer würzen (Meersalz bitte vorsichtig einsetzen)
7. Das Steak im vorgeheizten Backofen (110°C) legen und auf einer Kerntemperatur von 55°C garen. Dann aus dem Ofen nehmen und abgedeckt (Tuch) einige Minuten ruhen lassen. So gart das Steak ca. 1,0 bis 2,0 Grad weiter. Der Fleischsaft bleibt so im Fleisch.
8. Du kannst mit der Temperatur gut „spielen“ – früher raus (54°): Medium rare – später raus (58°): rosa.

Alles lässt sich auch gut und leicht auf Grillfleisch projizieren!

Dazu empfehle ich einen Salat mit Olivenöl, etwas Brot und einen guten Wein.

Willkommen auf der Genuss-Promenade

28. Mai 2016

Foto: Genuss – zum Essen und zum Lesen!

Gestern kam eine Dame zu uns mit einem großen Stapel Magazine: Die neue Promenade ist da! Die möchte ich hier abgeben!“ Ich hatte zwar gerade etwas anderes zu tun, aber für das neue Magazin lege ich sofort meine Arbeit für 3,5 Minuten nieder, um mir schnell einen Überblick zu verschaffen. Ich freue mich immer, wenn das Hochglanzmagazin kommt, weil es voller lesenswerter Themen ist.
So widmet sich die Juni-Ausgabe im Hauptthema dem Bier (500 Jahre Reinheitsgebot). Sehr schöne Geschichten und Innovatives zum Thema Bier wird mit schönen Bildern und verständlichen Texten vorgestellt. (Wirtshausgeschichten, Brauerei Stierbräu, Bier-Brauset, Bierzapftheken für zu Hause, Craft Beer von Dehlwisch, …)

Das Magazin trifft weiter sehr gut die sommerlichen Themen, die uns alle betreffen. So trifft sich der Spargel mit der Fußball EM, Sonnenbrillen (Haute Couture für die Nase) und der eigene Schwimmteich im Garten. Ich finde die Kombinationen aus Genuss, Porträt, Wellness, Gesundheit Auto, Kultur, Wohnen und Garten sehr gut vereint.
Im Mittelteil werden immer einmalige Bilder vom Naturfotografen Willi Rolfes abgedruckt. (Diese Ausgabe: Blühende Landschaften)

Dass mit der Promenade über die Anzeigen auch Geld verdient werden muss, erklärt sich von selber. Die Anzeigen wirken aber nicht aufdringlich oder überfrachtet, sondern sie fügen sich im Magazin sehr gut ein. Für mich ist das 100-seitige Magazin ein erstklassiger Lesestoff und bekommt daher die volle Punktzahl.

Die Webseite “Essideen” zeigt sich in einem neuen Gewand

21. Mai 2016

Foto: Auf der neuen Startseite läuft ein Imagefilm im Hintergrund.

Unsere Internetpräsenz zeigt sich nach einer kurzen Umbauphase in einem völlig neuen Gewand. Alle unsere Domains laufen nun auf die Seite www.essideen.net zusammen. Verantwortlich für das neue frische und coole Design ist Sebastian Heun. Neben seinen Politik-Sozialwissenschaften und Medien Studium gründete er Anfang 2015 die erste Designagentur in Visbek – Heundesign.

Im Vorgespräch für die Umsetzung der neuen Seite kam Sebastian mit erstaunlich wenig „Vorgaben“ zu Recht. Er kann sich hervorragend in das Unternehmen hineindenken und diese Beobachtungen und Eindrücke auf die Seite projizieren. Er ist leidenschaftlicher Fotograf und arbeitet daher viel mit Bildern und Filmen. So läuft auf der Bildschirmversion der Webseite im Hintergrund ein Film über unsere tägliche Arbeit. Der grafische Aufbau der „responsiven“ Website erfolgt anhand der Anforderungen des jeweiligen Gerätes, mit dem die Site betrachtet wird, d. h. ob vom Smartphone oder Tablet, die Seite wird automatisch angepasst.

Viele Bilder wurden vom jungen kreativen Webdesigner selber gemacht. „Ich breche bewusst Regeln: Normal kann jeder! Die Seite muss hungrig machen!“, so Sebastian Heun. Die am meisten besuchten Seiten wurden in der oberen Leiste deutlich hervorgehoben. Das Blog, Tagesgerichte und die Speisekarte fallen dem Betrachter sofort ins Blickfeld. Aber auch unser Partyservice-Angebot und die Veranstaltungen müssen nicht lange gesucht werden. Der Besucher findet leicht alle Informationen, wird nicht überfrachtet und sieht auch Menschen aus dem Unternehmen (für uns sehr wichtig).

Ich finde, die Seite spiegelt uns hervorragend wieder und zeigt, wo und wie wir aktiv sind. Danke für Deine sehr angenehme Zusammenarbeit und die erstklassige Umsetzung, lieber Sebastian. Erste sehr lobende Worte kamen schon von Kunden …das ist Dein Applaus!

Orientierungshilfen

20. Mai 2016

Foto: Das Schild wurde an der Hausfassade an zwei Stellen angebracht

In der Vergangenheit kam es vor, dass Kunden bei uns reinkamen und fragten: „Wir suchen Freese! Können Sie uns da weiterhelfen?“ Grund war schlicht, dass der Firmenname „Freese“ nur an einer Werbepylone direkt an der Straße zu sehen war. Mit dem Restaurant-Name „Essideen“ wurde von fremden Kunden nicht unser Name in Verbindung gebracht. Wir sind hier seit fast 60 Jahren unter Freese bekannt geworden und das hat sich eingeprägt.
Dieses kleine Manko haben wir nun abgestellt und an der Hausfassade in dem Wechselrahmen erneuert. Der Text ist bewusst knappgehalten und soll nur wesentliche Merkmale herausstellen. Die Tafeln werden von der Gebäudebeleuchtung angestrahlt. Wir warten nun die Reaktionen der Gäste ab und werden dann die Tafeln in LED-Leuchtkästen ersetzen. Durch diesen „kleinen Umweg“ können wir mögliche Änderungen leicht modifizieren.