Für den geilsten Club der Welt

13. Oktober 2016

Zweimal war ich bisher bei einem Basketballspiel von Rasta-Vechta. Leider schaffe ich es nicht so oft, weil die meisten Spiele am Wochenende stattfinden und ich/wir dann immer unser Hauptgeschäft haben. Zum Spiel fahre ich meistens mit dem Fahrrad, weil die Stimmung nach dem Spiel in eine riesige Party endet. Man kommt mir zahlreichen Kunden und Bekannten ins Gespräch und trinkt das eine oder andere Bierchen. Dabei ist mir aufgefallen, dass irgendwann der „kleine Hunger“ kommt. Es gibt zwar die Möglichkeit in der Halle etwas Essbares zu finden, aber es war keine Wurst dabei. Das Catering in der „Rasta-Dome“ wird von der Firma Kühling hervorragend gemeistert. So hatte ich in meiner kleinen „Wurstküche“ die Idee, eine Wurst für die vielen Fans in der immer ausverkauften Halle (!) zu kreieren.

Die Wurst sollte im Abverkauf der Thekencrew wenig Arbeit bereiten und haltbar sein. Auch zu den Auswärtsspielen sollte die Wurst von den Fans mitgenommen werden können. Die Idee dazu ein rohes Mettwürstchen mit etwas „Charakter“ zu erfinden lag sehr nahe, weil die Rasta-Fans ihren Club als „geilsten Club der Welt“ betiteln. Die Wurst hat eine kräftige Chilinote, die das scharfe Spiel des Bundesligisten unterstreichen soll. Die Wurst wird unter den Namen „Lange Kerle“ angeboten. Auch hier ist die Assoziation zu den großgewachsenen Basketballspielern gewählt worden.

Die Wurst stelle ich wirklich pur handwerklich her. Das Fleisch würze ich grammgenau und lasse alles durch den Fleischwolf. Mit einem Handfüllgerät wird alles in Saitlinge gefüllt. Wenn ich die „Langen Kerle“ aufgehängt habe, leuchten sie in einer orangen Farbe (Achtung: Vereinsfarbe!) bevor sie über Nacht mit Buchenholz geräuchert werden.

Am nächsten Morgen sind die „Langen Kerle“ endlich fertig. Sie duften nach „richtig-frischer-Wurst“ und werden dann von mir persönlich zum „Rasta-Dome“ gefahren. Bei der letzten Anlieferung konnte ich sogar die Bundesligaprofis kurz beim Training zuschauen. Der Begriff „Lange Kerle“ ist gut gewählt, dachte ich mir dabei. Denn einige der Herren können den Ball fast ohne Sprung in den Korb legen. :-)

Wenn ich dann nach einem Spiel spät in der Nacht mit dem Fahrrad nach Hause fahre, bin ich von der Stimmung des Spiels immer noch „high“. Der „Dome“ ist ein Hexenkessel und der Erfolg hängt maßgeblich auch von den Fans ab. Ich bin jedenfalls leidenschaftlicher Botschafter für Rasta und dokumentieren das mit der „Rasta-Wurst“ Haut rein Jungs und zeigt allen, dass ihr Bundesligatauglich seid. Die „Langen Kerle“ sind sicherlich in der ganzen Liga einmalig…genießt es!

Mein Dank gilt Christian Becker für die Rasta-Fotos!

Frische Pinkelwurst zum Grünkohl – die Saison ist eröffnet!

11. Oktober 2016


Die Grünkohlsaison 2016/2017 hat begonnen. So habe ich heute wieder erste Kohlpinkel für den Grünkohl hergestellt. Sie werden heute Nacht geräuchert, damit die zahlreichen Fans bedient werden können. Auch „Grünkohl im Weckglas“ wird dann wieder frisch zubereitet. Für alle, die nicht genau wissen, was eine Pinkelwurst ist, habe ich einen schönen Filmbeitrag mit Heike Götz rausgesucht.
Ich freue mich auf die neue Grünkohlsaison, weil wir damit sehr viel Erfolg haben. Auch viele Bestellungen aus dem gesamten Bundesgebiet laufen bei uns ein. Die Bestellungen kommen meistens über das Telefon und werden dann umgehend zugeschickt.
Gestern hat meine Frau schon den ersten Grünkohl im Kessel gekocht, so dass wir auch im Restaurant wieder das volle Programm anbieten…
Ich laden Sie herzlich zur neuen Grünkohlsaison ein!

So gelingen Ihre Wildgerichte

8. Oktober 2016

Foto: Entenbrust schön knusprig…ein Traum!

Unser nächster Kochabend wird extrem „wild“ werden! Am Dienstag, den 18.Oktober 16 werden wir uns auf dem Kochabend mit dem Thema „Wildgerichte für Feinschmecker“ beschäftigen. Wir kochen zahlreiche Wildgerichte und geben dazu praktische Tipps. Auch die Saucen und passende Beilagen fließen in den Genussabend mit ein. Vom Wildschwein bis zum Rehrücken wird alles frisch gekocht, gezeigt und verköstigt. Der Wildkochabend war ein Wunsch vieler Teilnehmer aus vorherigen Kochevents. Wenn Sie Liebhaber/in vom Wildfleisch sind – oder es werden möchten – melden Sie sich schnell an. Wir haben nur noch wenige freie Plätze in der Küche…

Vorankündigung: Am 08.November 16 stellen wir raffinierte Weihnachtsmenüs vor. Leckeres für die Festtage, damit Sie Weihnachten entspannt feiern können.

Termine: Siehe unter Essideen/Veranstaltungen (unten)

Nein, das ist nicht von uns!

4. Oktober 2016

Heute musste ich sehr stark an folgende Radiowerbung denken: „Radio. Geht ins Ohr, bleibt im Kopf“. Eine neue Gemeinschaftspraxis von Ärzten haben bei uns wiederholt angerufen und uns aufgefordert nun das Geschirr von der Feier abzuholen. Hier im Betrieb ist das aber untergegangen. Immer wieder wurden wir angerufen: „Das Geschirr steht hier schon seit fast vier Wochen! Wann holen Sie es ab?“
Am vergangenen Freitag wurde das Telefongespräch etwas „kräftiger“ und wir möchten-doch-bitte-das-Geschirr-abholen-kommen!

Unsere EDV spuckte aber keinen Auftrag für das Ärzte-Team raus. Das wurde auch mehrfach den Damen am Telefon erzählt. „Ihr seid doch der Partyservice Freese – oder? Na also…das steht hier alles noch rum!“ Also bin ich heute zu der Praxis gefahren. Im ersten Stock wusste niemand Bescheid. Nach langem hin und her fand sich eine Person, die mir Auskunft geben konnte. „Wir müssen in den 2. Stock. Dort steht alles im Lager!“ Sie lobte in höchsten Tönen die Canapès. „Es war wunderbar. Die Gäste waren sehr zufrieden!“ Das hören wir immer sehr gerne. Oben angekommen betraten wir den Raum. „Hier. Das gehört alles Ihnen!“ „Nein, leider nicht. Das ist nicht Geschirr von uns!“ Die Dame ließ nicht locker. Sie erkundigte sich noch einmal bei den Kollegen: „Doch…das IST von Ihnen!“

Ich habe ihr dann angeboten es mitzunehmen, aber es gehört nicht uns. Daraufhin wurde eine Ärztin kontaktiert. Nach einer längeren Wartezeit kam die Dame zurück. Sie wirkte sehr verlegen und leicht errötet: „Sorry, sie haben Recht! Das Buffet kam von Ihren Kollegen! Das ist uns aber wirklich sehr unangenehm!“ :-)

Ich habe die Gelegenheit aber genutzt und unser Unternehmen dem Team vorgestellt. Ein paar Prospekte wurden dort gelassen, es wurde viel gelacht und so habe ich die fast 60 Minuten locker gut überstanden! :-)

Jetzt könnte ich die Radiowerbung schalten und meinen Kollegen auffordern, dass Geschirr zu holen…!

Ein Burger vom Wasserbüffel

2. Oktober 2016

Foto: Der Wasserbüffel-Burger. Der Geschmack überzeugt vielen Gästen…

Ein neuer Burger feiert Premiere bei uns: Der Wasserbüffel Burger! Das Fleisch dazu habe ich von Rico Schlegel (True Wilderness). Die Färse stammt aus dem Emsland. Es hat ein wenig Charakter von Wildfleisch und ist entsprechend dunkler als gewöhnliches Rindfleisch. Für den Burger habe ich folgende Zutaten ausgewählt: Die Patties vom Wasserbüffel, Rucola Salat, BBQ-Sauce, gerösteter Ananas, Preiselbeeren, Geramont Käse und Bacon Speck. Alles zusammen wird sehr liebevoll angerichtet und leicht überbacken.
Ich bin mir sicher, dass dieser neue Burger mit dem besonderen Fleisch auch Sie begeistern wird. Auf Facebook habe ich dazu eine Aktion laufen, bei der man ein Burger Essen für zwei Personen gewinnen kann. Das möchte ich hier im Blog ausweiten. Jeder der zu diesem Beitrag einen Kommentar hinterlässt, nimmt ebenfalls am Gewinnspiel teil. (Aktion endet am 08.Oktober 2016) Viel Glück wünsche ich dabei.

Aus der neuen “Saftpresse”: Rinderschmorbraten mit Aroniasaft

26. September 2016

Für mich ist es immer eine große Ehre und Freude, wenn ich mit einem Beitrag in der „Saftpresse“ erscheinen darf. Kirstin Walther von der Kelterei Walther (Nähe Dresden) gibt vierteljährlich die Saftpresse in Druck. Diese wird in einer sehr großen Auflage über die „Sächsische Zeitung“ verteilt. Die Kundenzeitung kann dann über PDF auf Ihren Rechner heruntergeladen werden.

In der neuen Zeitung stellt die sympathische Unternehmerin interessante Themen vor, wie z.B. „Was machen Sulfite im Essen?“  oder „Lebenslang glücklich durch die Macht der Gedanken!“ und sie stellt den “Freiluftsupermarkt” vor.

Kirstin fragte, ob wir unseren „Rinderschmorbraten mit Aroniasaft“ als Rezept und einem Bild vorstellen möchten. Dem bin ich sehr gerne nachgekommen. Das Rezept möchte ich auch den Lesern meines Blogs vorstellen und wünsche allen einen guten Appetit mit dem Braten, der mit Aroniasaft zubereitet wird.

Foto: Der Aroniasaft passt hervorragend zu dunkelen Fleischsorten wie ein Rinderschmorbraten

Aronia-Rinderschmorbraten

Zutaten für 4 Personen:
1,2 kg zarter Rinderbraten (Rinderhüfte oder Rinderkugel – Achten sie auf wirklich ausgereiftes Rindfleisch)
1 l Walthers Aroniasaft
1,5 l Gemüsebrühe
3 EL Tomatenmark
2 Stück Lorbeerblätter
1 Stück Lauchstange
1 Stück Zwiebel
200g Sellerie
2 Möhren
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Am ersten Tag:
1,5 l Gemüsebrühe und 0,5l Walthers Aroniasaft mischen. Darin den Rinderbraten über Nacht einlegen und im Kühlschrank lagern
Am zweiten Tag:
Rindfleisch aus dem Sud nehmen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer einreiben. Im Bräter das Fleisch mit Pflanzenfett kräftig von allen Seiten anbraten. Ablöschen mit 0,5 l Aroniasaft und der Brühe vom Vortag. Das geputzte Gemüse kleinschneiden und in den Topf geben. Tomatenmark und Lorbeerblatt dazugeben. Das Fleisch sollte mit Flüssigkeit gut bedeckt sein. Bei schwacher Hitze ca. 2 Stunden köcheln lassen.

Fleisch entnehmen. Flüssigkeit durch ein Sieb gießen und abbinden (Soßenbinder) Leicht aufkochen. Schön machen sich Aronaibeeren in der Soße.
Fleisch quer zu Faser schneiden und mit Rotkohl und sächsischen Kartoffelklößen servieren.
Das Team von Walthers Obstsäfte wünscht guten Appetit.

Tipp vom Fachmann
Das Fleisch ist schön gar, wenn Sie eine dicke Nadel oder einem Schaschlikspieß ohne großen Widerstand in den fertigen Braten drücken können. (oder mit einem Kerntemperaturmesser überwachen – bei 85°C im Kern ist der Braten top)

Impressionen von der European BBQ-Championship 2016 in Bremen

18. September 2016

Das Rezept zur Barbecue Sauce

14. September 2016

Foto: In dieser Marinade lege ich das Grillfleisch ein.

Zusammen mit meiner Lokalzeitung – der Oldenburgischen Volkszeitung – habe ich ein kurzes Video gemacht. Das Thema war zum sommerlichen Wetter Grillen und dazu einige Tipps. Gerne habe ich die Anfrage der OV Volontärin Viktoria Willenborg und von der OV Praktikantin Caroline Meyer angenommen. Nach nur 24h wurde das Video 8000mal angesehen! Der Film ist auf der Facebook Seite der innovativen Zeitung zu sehen.

Da ich schon oft gefragt wurde, wie ich die Marinade gemacht habe, möchte ich das Rezept hier gerne vorstellen. Darin habe ich die Grillsteaks eingelegt!

Klassische Barbecue Sauce
•    175g Apfelsaft
•    125g Ketchup
•    3 EL Apelessig
•    2 TL Sojasauce
•    1 TL Worchestersauce
•    ½ TL Chilipulver
•    ½ TL Knoblauch
•    ¼ TL schwarzer Pfeffer
•    alles auf mittlere Hitze sanft köcheln

Ideal für: dünne Fleischstücke
Schweinefleisch
Geflügelfleisch
Rind

Vor dem Grillen kurz abtropfen lassen und langsam grillen. Guten Appetit.

Ein Dank auf Plattdeutsch

12. September 2016

Foto: Diese nette Mitteilung lag am Morgen auf dem Buffet.

Nach einer größeren Party hole ich meistens das Schmutzgeschirr ab. Zum einen haben viele Kunden nicht die Kapazität in ihrem Fahrzeug, um das Geschirr zu transportieren, zum anderen benötigen wir oft das Geschirr schon wieder. Auch in vielen Veranstaltungsräumen ist der Betreiber immer froh, wenn alles früh wieder abgeholt wird, damit die Putzfee alles reinigen kann.

Besonders erfreut es mich immer, wenn am frühen Sonntagmorgen schon ein netter Gruß auf dem Buffet zu lesen ist. So hat uns ein Gastgeber vor einigen Tagen eine schöne Nachricht hinterlassen, die in „Plattdeutscher Sprache“ und sehr liebevoll geschrieben wurde. Ich musste schon schmunzeln, weil ich selber auch erst nach dem zweiten Leseversuch alles verstanden hatte.

Einige unserer Kunden schreiben auch bei der Überweisung auf dem Kontoauszug einen kleinen Hinweis: „War alles super!“ oder „Volles Lob von unseren Gästen!“ Solche Hinweise geben wir natürlich auch an unsere Mannschaft weiter, denn Zufriedenheit schüttelt man nicht aus dem Arm, sondern ist immer eine Teamleistung. An dieser Stelle möchte ich ein herzliches und aufrichtiges Dankeschön an alle Mitarbeiter senden. Das Lob der Kunden gehört Euch!

Europäische Grillmeisterschaft in Bremen

7. September 2016

Wenn am 17. Und 18.September 2016 die besten Griller Europas zu einem Wettkampf in Bremen zusammenkommen, dann wird es heiß hergehen. Die achte European BBQ Championship, die Meisterschaft des besten Grilleuren Europas zeigen Ihr Können. Das wird sicherlich ein Hochgenuss nicht nur für den Gaumen werden, sondern auch für die Augen wird bestimmt einiges zu sehen sein.  54 Teams aus 20 Ländern werden anglühen. „Richtiges Grillen ist Kunst, Kreativität und Leidenschaft“, so Robert Meyer, Vizepräsident des Weltgrillverbandes in einem Interview.

Foto: Der Napoleon-Grill glüht schon kräftig…
Um die Meisterschaft zu gewinnen, muss ein Team in fünf Kategorien antreten und gut punkten. Für folgenden Disziplinen werde Zutaten bereitgestellt:
1.    Fisch mit Beilage
2.    Hähnchen mit Beilage
3.    Schweinegrillrippchen
4.    Schweineschulter
5.    Rinderbrust
Auf Wunsch können die Teilnehmer auch zwei Freistil-Sparten frei wählen
6.    Nationales Gericht
7.    Dessert

Das Event wird von 80 bis 100 ausgebildeten Juroren nach Konsistenz, Geschmack, Kreativität und Optik bewertet. Die Besucher sind ganz dicht am Geschehen und können alles perfekt verfolgen. Der Veranstalter hat zudem noch ein sehr buntes Rahmenprogramm und zeigt viele Accessoires für die „Amateure“ am Grill auf dem Freigelände.
Für Deutschland gehen folgende Teams an die Kohle: (Elektrogrills sind verboten)

1.    Waterkant BBQ (Hamburg)
2.    Grill-Doch-Mal (Berg bei Neumarkt)
3.    S.W.A.T. BBQ (Ostfildern)
4.   Grillteam GutGlut (Rösrath)
5.    Barbie-Q Hartenholm (Hartenholm)
6.    BBQ-Wiesel (Duisburg)

Der Veranstalter hat mir per Mail mitgeteilt, dass die Veranstaltung European BBQ Championship 2016 an beiden Tagen, im Zuge der Öffnungszeiten der HanseLife, von 10 – 18 Uhr geöffnet sein wird.
Da die Veranstaltung unmittelbar vor meiner Haustür stattfindet, werde ich versuchen eine Art „Fortbildung auf der Messe“ zu machen. (obwohl das Wochenende mal wieder sehr voll ist)