Lidia Miller ist 17 Jahre bei Freese

21. Januar 2015

Foto: Lidia Miller, so wie sie tausende von Kunden bei uns kennen!

Was hat Katharina II. (Katharina die Große *02.Mai 1729 – +17.Nov.1796) und unsere Lidia Miller (*03.09.1973) zu tun? Ohne die große russische Dame wäre Lidia nicht bei uns im Restaurant tätig. Lidia ist nun seit 17 Jahren (!) bei uns. Danke für die schöne gemeinsame Zeit.
Sie kommt gebürtig aus dem Wolgagebiet (Kamo), einem Gebiet, wo die russische Zarin den „Wolgadeutschen“ ein Gebiet gab. Von dort stammt Lidia Miller, deren Vorfahren aus dem Saarland stammen. Sie kam dann über ihren Bruder 1995 nach Visbek. Schnell bekam die sehr fleißige Dame Arbeit in Visbek. Am 20.Januar 1998 fing sie bei uns im Imbiss an. „Oh, eine Russin fängt bei Freese an!“ Das war sehr selten und auch “umstritten”, weil die Russen zu der Zeit noch nicht so stark in der Region waren.
Lidia war und ist immer noch eine sehr taffe Frau, die täglich gerne zu uns kommt. Sie hat eine Tochter und ist sehr lebensfroh und mit viel Liebe bei der Arbeit. Wir sind froh, dass „Katharina die Große“ den Weg so geebnet hat. Danke für die vergangenen 17 Jahre bei uns und ein Willkommen für die nächsten 17 Jahre!

Zehn Gründe, warum ich den Onlineshop eingestellt habe (Teil 2)

19. Januar 2015

Wenn Sie ein Buch in einem Onlineshop kaufen, ist das ein „Stückartikel“ und hat nichts mit Gewichtsangaben zu tun. Sie kaufen also ein Buch und noch 1224g Bücher… In einem Onlineshop kann jedoch nur nach „Stück“ verkauft werden und nicht nach Gewicht. Bei einer Dose Mocktutle Suppe ist der Fall klar, aber wenn ich 10 Stück Pinkel anbiete, dann kann es vorkommen, dass diese nicht wie angeboten 1000g wiegen, sondern 1080g! Diese Differenz bekommen wir nicht bezahlt. Verschicke ich weniger, also nur 960g geht das Telefon: „Es fehlen aber 40g Wurst!“
Auch wenn es wie hier nur „80g“ sind – in der Summe ergibt sich schnell ein größerer Fehlbetrag. Heute – ohne Shop – verschicken wir die Wurst nach dem tatsächlichen Gewicht.
Mein sechster Grund: Produkte mit Gewichtsangaben lassen sich nicht grammgenau abschätzen oder verschicken. Ich möchte meine Kunden nicht betrügen, da gebe lieber etwas mehr mit. Die Differenzen summen sich auf.

Es kam oft vor, dass man einen Onlineauftrag in mehren Paketen aufteilen musste (Glaskonserven, Kühlung etc.) Der Kunde kennt jedoch seine Bestellsumme oder hat die Summe vorab bezahlt.  Wenn ich also z.B. 3 Kartons anstatt einem bezahlten Karton verschicken muss, bleiben diese Mehrkosten bei uns. Es gibt zwar Onlineshops, die anhand der Bestellmengen die Paketanzahl erkennen, aber dass ist bei uns nicht möglich gewesen.
Die Kartongröße wurde schon so gewählt, dass wir unterschiedliche Modele für den Versand hatten. Es gibt aber eine Höchstgrenze für den Versand (liegt bei 31kg?) Wir haben aber festgestellt, dass Kartongrößen über 20kg sehr unpfleglich behandelt werden und meistens beschädigt beim Kunden ankommen.
Mein siebter Beweggrund: Die Versandkosten sind nicht fest greifbar und verursachen Mehrkosten.

Wir bekommen sehr oft Anfragen aus dem Ausland wie z.B.: USA, Schweiz, Spanien, Thailand oder Südamerika. Aber auch Österreich war oft als Bestellland dabei. Sie wollen gerne Lebensmittel / Konserven, Grünkohl oder Pinkel geschickt bekommen. Für den Versand in die USA kann ich nur sagen: keine Chance. Für die Schweiz haben wir den Versand wegen der Zollbestimmungen auch eingeschränkt möglich gemacht. (wurde vom Kunden meistens über eine Deutsche Adresse geschickt). Dubai war auch ein sehr beliebtes Kohlpinkelland. Hier ging der Versand über einen Deutschen Händler.
Der Versand nach Asien wurde nicht sehr oft angefragt. Fakt ist, dass wir immer Kunden hatten die es nicht verstanden haben, dass wir nichts in ihr Land verschicken wollen.
Meine achte Überlegung: A. Die Kosten für den europäischen Versand sind sehr hoch liegen oft über dem Wert des Inhalts B. Enttäuschte Neukunden aus dem Ausland.

Ein sehr kleiner Onlineshop lebt in der Regel von einem „Alleinstellungsmerkmal“ – also ein Artikel, den es anderswo nicht oder nicht so gut gibt. Diese Spezialitäten hatten wir mit dem Nagelholz, Mockturtle, der world-wide-wurst und den Grünkohlspezialitäten. Einiges stellen wir immer noch her. Der Versand dieser Leckereien läuft nach wie vor. Die Aufträge kommen über Telefon und per Mail bei uns an.  An einem neunen Zugpferd wird aber noch gearbeitet.
Der Grund Nr.9 – Ein echtes Zugpferd im Onlineshop war nicht mehr da.

Bei meinen Vorträgen spreche ich oft über Onlinehandel und den Shops. Man kann nur selten pauschal eine Empfehlung abgeben, weil jedes Unternehmen und jeder Anbieter eine andere Zielsetzung hat. Wenn ich der Lebensmittelbranche einige Anbieter sehe, die z.T. mit über 30.000 Artikel am Markt sind und diese ständig verfügbar haben, kann ich mit meinen 20 Produkten niemals dagegen halten (will ich auch gar nicht)! Die Logistik hinter so einem Anbieter ist für einen Kleinbetrieb nicht machbar.  Es kam vor, dass ein bestelltes Produkt gerade nicht mehr auf Lager war- Der Kunde hatte z.B. vier Artikel bestellt und eins davon fehlt nun. Für uns gab es zwei Möglichkeiten: Kunde anrufen und abklären was er möchte: Ware in zwei Teilen schicken (auf unsere Kosten) oder warten bis alles wieder auf Lager ist. Beides ist wie: „ein wenig schwanger!“
Kunden die Online etwas bestellen, wollen sofort (!) und möglichst schnell (!) die gewünschte Ware. Wartezeiten sind –wie in einem realen Shop – immer sehr nervig. (für beide Seiten).
Mein 10.Grund, den Shop einzustellen: Nicht immer habe ich alle Produkte sofort greifbar. Wir produzieren in kleinen Mengen. Es kann also vorkommen, dass Wartezeiten entstehen. Es kommt nicht oft vor, aber es passiert hin und wieder. Dieses „Hinhalten“ war mir oft peinlich.

Jetzt werden Sie bestimmt denken. „Warum hast Du nicht schon früher damit aufgehört?“ Wir haben ja nicht aufgehört! Der Versand läuft nach wie vor! Unsere Onlinestammkunden (fast alle!) bestellen jetzt telefonisch, per Mail oder Fax. (Wie bei einem ganz normalen Buffet-Auftrag) Mit der Zeit sind es einige tausend Onlinekunden geworden, die ich immer persönlich und mit viel Freude bediene! Dadurch habe ich fast keine Kunden verloren. Bei Anfragen mailen wir eine Warenliste, aus der unsere Spezialitäten ausgewählt werden können. Die Grünkohl-Fans sind sehr dankbare Kunden und freuen sich immer riesig auf die bestellte Ware.

Meine aufgeführten Beweggründe konnte ich zu einem Großteil ausräumen und abstellen. Der Beitrag dient auch in erster Linie zur Aufklärung, damit meine zahlreichen Internetkunden die Gründe verstehen. Ich komme mit der Schließung keinen Empfehlungen nach, die mir nahe gelegt wurden.
Für die, die mit dem Gedanken spielen das der Onlinehandel das „Heilmittel“ des Einzelhandels ist: Bitte schauen Sie sich in Ihrer Branche und Region genau um. Wer ist hier Marktführer, was wird angeboten und womit kann ich bei meinen Kunden punkten? „Neuland“ betreten bedeutet immer: Echte Pionierarbeit zu leisten die mit viel Herzblut und einen langem Atem ausgestattet sein muss.

Zehn Gründe, warum ich den Onlineshop eingestellt habe (Teil 1)

18. Januar 2015

Viele unserer Stammkunden aus dem Onlinehandel fragen verwundert an, warum wir unseren Onlineshop geschlossen haben. Auch bei einem Interview vor einigen Tagen kam verwundert die Frage: „Wie, Sie haben den Onlineshop geschlossen? Was sind die Gründe dafür?“

Die Gründe sind sehr vielseitig. Ich versuche einmal diese zu erklären und zu hinterleuchten. Der Onlineshop mit dem Namen und der Domain „mybratwurst.de“ war ein Produkt aus unserer Zeit, wo wir noch die Fleischerei als Hauptstandbein hatten. Die Fleischerei ist aus bekannten Gründen geschlossen worden und unser Hauptschwerpunkt ist nun das Catering und das Restaurant. Wir stellen also nicht mehr alle Produkte selber her, sondern lassen uns mit der Wurst von einem befreundeten Kollegenbetrieb beliefern. Darüber sind wir sehr dankbar, denn sie stellen z.B. die Kohlpinkel tatsächlich nach unserer Rezeptur her.
Somit steht als erster Grund zur Schließung des Onlineshops fest: Wir verkaufen nicht nur unsere „eigene Produkte“, sondern handeln auch Ware durch. Ich möchte mich aber mit meiner Ware identifizieren und authentisch bleiben. Das war mir persönlich wichtig! Ich möchte ehrlich im Netz sein.

Ein weiterer Blickwinkel für diese Entscheidung: Als Onlinehändler habe ich das Gefühl gewonnen, ein „Krimineller“ zu sein, der ständig seinen Kunden etwas Schlimmes will. Der Gesetzgeber greift immer stärker in den Onlinehandel ein, so dass nur noch Luft für die großen Shops bleibt. Jüngstes Kind ist z.B. das Widerrufsrecht im Onlinehandel. Der so genannte Verbraucherschutz ist für viele Verbraucher kein Schutz mehr, sondern sorgt für eine völlige Verwirrung. Ich weiß, dass es im Netz viel Kriminalität gibt und unseriöse Lebensgefährten betrügerisch unterwegs sind. Wenn ich mich jedoch als kleiner Handwerker mich mit solchen Leuten vergleichen lassen muss, dann ist das nicht schön.
Mein zweiter Grund: Der Gesetzgeber beregelt den Onlinehandel zunehmend stärker. Neue Regeln verlangen eine ständige Änderung des Shops!

Die Kosten eines Onlineshops sind nun einmal da. Für meinen kleinen Shop mit etwa 20 Artikeln waren es jährlich etwa 1000.- Euro. Einen Großteil davon bekommt der Shopanbieter (Provider). Die Kosten für die technische Umsetzung (Agenturkosten) waren überschaubar. Ärgerlich waren aber immer die regelmäßigen Shopprüfungen eines Anwalts, ob alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden. Es sind dann meistens Fachanwälte, die ich beauftragt habe, alles zu prüfen. Abmahnungen sind immer sehr “beliebt”… :-(
Jetzt könnte man sagen: „Leg doch einfach diese Kosten auf den Kilopreis der Ware um, erhöh diese und fang so die Summe auf!“ Ich wollte aber nicht zwei unterschiedliche Preise für ein Produkt. Kunden die bei uns an der Ladentheke eine fachliche Beratung und einen persönlichen Einkauf tätigen, bekommen die Ware günstiger, als Kunden die im Shop einkaufen…? Möchten Sie das?
Ein 3.Grund den Shop zu beenden: Die hohen Kosten des Shopbetriebs lassen sich kalkulatorisch nur schwer einfangen.

Wer schon mal im Netz eingekauft hat, der hat sicherlich schon einmal auf seine bestellte und bezahlte Lieferung gewartet. Sie kommt dann später oder im ungünstigen Fall gar nicht an. Dieser Trend, dass Pakete unerklärlich verschwinden, nimmt in jüngster Zeit stark zu. Für uns ist es immer superpeinlich, wenn Kunden anrufen: „Sie haben uns am Dienstag geschrieben, dass die Ware abgeschickt worden ist! Heute Montag und immer noch nichts da!“ Wir verschicken Lebensmittel, und diese müssen schnell (!) verschickt werden. Ich muss jedoch anmerken, dass geschätzte 99,5% der Pakete pünktlich angekommen sind. (DHL) Die DHL ist für uns der richtige Versandpartner (immer noch!) Schnell, pünktlich und für den Kunden verlässlich. Was uns jedoch ärgerte, waren die Reklamationen über verschwundene Pakete. Die Nachforschungen der „Deutschen Post“ werden zwar entschuldigt und bezahlt, aber die Mehrarbeit bleibt bei uns hängen (Überwiesen wird dann nur die Nettosumme) Finde wirklich eine Recherche statt…? Auch Nachnahmebeträge verschwinden regelmäßig ins Nirgendwo.
Der 4. Grund: Das Verschwinden von Paketen ist für uns nicht zu tolerieren und stört das Vertrauen zu unseren Kunden erheblich.

Ein weiter Entschluss war, dass es bei der Paketzustellung Probleme gab. Es kam vor, dass Pakete zurückgeschickt wurden. Gründe waren nicht etwa: „Empfänger verzogen oder unbekannt“ oder „Annahme verweigert“, sondern ein Passus in den Geschäftsbedingen der DHL. Dort heißt es: „…temperaturgeführtes Gut…“ werden als Verbotsgüter bezeichnet. Wir verschicken meistens in sauberen Isolierboxen die Ware. Es kam vor, dass der/die Paketzusteller/in Pakete nicht zugestellt haben, weil sie vermutet haben, in diesem Paket könnte „temperaturgeführtes Gut“ sein. Die Ware war nach einem 14-tätiger Postirrweg unbrauchbar und muss entsorgt werden. Eine Rückerstattung gab es nicht.
Grund Nr.5 – Die Rücksendungen aufgrund der Geschäftsbedingungen des Paketversenders

Hinweis: Der 2.Teil meiner Ausführungen folgt am Montagabend.

Sportliche Höchstleistungen zum Sportlerball

12. Januar 2015

Foto: Blick in den Festsaal

Bei größeren Veranstaltungen im Partyservice, muss man die gesamte Planung auf eine gewisse Uhrzeit festlegen. Alle Gedanken und Planungen laufen auf diesen Punkt hin. So hatten wir am vergangenen Samstag erstmals in Visbek die  „Rot-Weiße-Nacht“ auf dem Sportlerball zu beliefern. Die Veranstaltung war mit etwa 900 Gästen in der festlichen Sporthalle völlig ausverkauft. Wir konnten für unsere Essen die neue Mensa in der Schule benutzen, jedoch nur für die Ausgabe des Essens. Wir haben also die Gerichte im Betrieb gekocht und zubereitet und dann in Etappen zur Veranstaltung gefahren. Es sind nur 300 Meter Wegstrecke, so dass wir sehr flexibel arbeiten konnten.
„Bratwurst und Pommes sind gesetzt!“, so der Vorstand zu uns. Also mussten wir einen Grillwagen aufstellen, aus dem wir das abdecken. Die Planung sah vor, dass der Wagen möglichst dicht an der Schulmensa stehen sollte.

Foto: Blick in die Mensa

Es lief nun alles auf die 19 Uhr zu wo die Musiker, Techniker und der Sicherheitsdienst essen wollten. Der Start verzögerte sich ein wenig, weil uns direkt vor dem Haupteingang ein Eimer mit 5 Litern  Dressingsauce weggefallen ist. Das sieht dann immer sehr schlimm aus, wenn die festlich gekleideten Gäste über das „Hindernis“ steigen müssen…

Folgende Gerichte wurden in der „Party-Mensa“ von uns angeboten:

Party-Teller „Volleyball“ (kalte Gerichte)
Schnitzelbrötchen „Rot-Weiß“
Gyrosburger „Judo Tiger“
Schweinelendchen „Aerobic“ mit Gratin und Salat
Schnitzel-Teller „Die Läufergruppe! Mit Pommes und Champignons
Hähnchenbrust „RSC-Go for yellow“ mit Gratin und Salat
Kaffee “Der Muntermacher”

Für unsere Planung bestand die Schwierigkeit darin, die jeweiligen Mengen zu schätzen. Es war also eine Art Blindflug mit einem festen Ziel. Wir konnten die Besucher aber schnell für uns gewinnen, weil auch die Mensa mit Blumen, Kerzen und Decken schön geschmückt war. Die Nacht verging wie im Flug. Gegen 1:30 Uhr schaute ich ein erstes Mal auf die Uhr und war überrascht, wie schnell alles geht. Um 5:00 Uhr morgens hatten wir die Mensa wieder geputzt -  der Betrieb am Bratwurststand lief noch. Die ganze Nacht haben wir einen „Pendelservice-für-Schmutzgeschirr“ eingerichtet. Gegen 6:00 Uhr war dann endgültig Feierabend – unsere Betriebsküche war gereinigt und das gesamte Geschirr war gespült. So ein „extremer Arbeitstag“ hängt noch lange im Körper. Die vielen positiven Rückmeldungen sind dann aber eine Art Balsam und bringen neue Kraft. Ein herzliches „Dankeschön“ möchte ich noch meinem gesamten Team aussprechen. Hat viel Spaß gemacht mit Euch!

Man nehme 12 Monate und zerlege sie

3. Januar 2015

Ich möchte allen Lesern und Leserinnen ein zufriedenes und glückliches neues Jahr 2015 wünschen. Wir freuen uns immer, wenn so zahlreich hier im Blog kommentiert und mitgelesen wird. Wir werden auch im neuen Jahr hier fleißig Artikel verfassen. Es werden Hintergrundberichte, Rezepte, Lustiges, Erlebtes über Mitarbeiter und über Kollegen berichtet werden. Aber wie es sich für ein Blog gehört, werden wir auch über Misserfolge berichten, denn die Welt nicht nur „rosarot“.


Wenn ich in den vergangenen Wochen etwas wenig geschrieben habe, dann lag der Grund beim sehr hohen Arbeitsaufkommen in den letzten Tagen. Es lag bestimmt nicht daran, dass mir „aktive Wegbegleiter“ empfohlen haben, die gesamte Webaktivität (inkl.  der gesamten Social Media Arbeit) hinzuwerfen. Dazu war gerade heute (03.01.2015) eine tolle Kolumne von Ulrich Suffner in der lokalen „Oldenburgischen Volkszeitung“ Dort heißt es in der Überschrift: „Heute wäre Tucholsky Blogger“ – „Ein guter Vorsatz für das neue Jahr: Freude am Leben haben, aber nicht gleichgültig sein!“ [Kurt Tucholsky]
Das werden wir im neuen Jahr bestimmt beherzigen und uns verstärkt kritisch in Branchenthemen einmischen. Im vergangenen Jahr hatten wir 1,5 Millionen Besucher und fast 3 Millionen Seitenaufrufe. Für ein kleines Lichtlein vertretbare Zahlen, auf die wir gerne aufbauen.
Für das neue Jahr stehen schon viele interessante Projekte an. Einige liegen noch in der Planphase und werden in den nächsten Wochen geboren. Auch bei der Terminplanung gibt es schon erkennbare Höhepunkte. Für die Kommunion gibt es z.B. nur noch wenig Kapazität und für den Sommer mussten wir schon eine Hochzeit absagen, weil an diesem Juni Wochenende schon alles dicht ist. Natürlich können Sie schon jetzt Ihre Weihnachtsfeier oder die Silvesterfeier 2015 buchen – im vergangenen Jahr mussten wir leider einige Kundenwünsche absagen, weil wir ausgebucht waren. Wir freuen uns auf ein arbeitsreiches gemeinsames Jahr.
Dazu unsere 2015er Rezeptur:  “…man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.” (gesehen auf Facebook bei Mike Gerhards)

So arbeiten und kochen wir vor Weihnachten

23. Dezember 2014

Jedes Jahr bieten wir unseren Kunden einen kleinen Service an, indem wir Gerichte zum Weihnachtsfest kochen. Diese Menüs sind sehr beliebt, weil so am Weihnachtstag keine Hektik in der Küche entsteht.
Die Renner in diesem Jahr waren die Klassiker Rouladen, Entenburstfilet und die Sonntagssuppe. Insgesamt war die Aktion in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich. Weit über 1500 Portionen mussten gekocht und abgepackt werden. Die Logistik dahinter muss stimmen, weil sonst am Abholtag viel Stress für uns entsteht. Alle Gerichte werden versiegelt und tragen einen Hinweis, wie man ganz einfach die Gerichte regeneriert.
Wir wünschen nun allen Kunden genussvolle Weihnachten und eine geschmackvolle Zeit. Uns hat die Arbeit viel Freude gemacht. Hier ein kleiner Einblick, was heute so los war.
Wir wünschen schon jetzt ein frohes Fest.

Haben Sie vorbestellt?

17. Dezember 2014

Die Künstlerin Monika Gruber hat die Situationen in der Vorweihnachtszeit in vielen Fleischereien/Metzgereien hervorragend umgesetzt. Ich finde es herrlich gemacht und möchte das nicht vorenthalten.
Am Heiligabend kann man bei uns die vorbestellten leckeren Gerichte abholen. Jede Bestellung bekommt eine Abholnummer, so das kaum Wartezeiten entstehen. (nur „vorbestellt“ muss schon – um auf das Video zurück zu kommen) Viel Spaß und schnell vorbestellen – bei uns oder bei Ihrem Fleischer in der Region.

Köstlichkeiten zum Fest – wir kochen für Sie! Heute: Entenbrustfilet auf Grillgemüse

14. Dezember 2014

Foto. Das zarte Barbarie-Entefilet frisch gegrillt

Zum Weihnachtsfest kochen wir wieder unsere beliebten Gerichte. Heute möchte ich Ihnen die „Entenbrust auf Gemüsebeet“ vorstellen. Das Filet von der Barbarie Ente grillen wir dazu. Das Filet wird dann auf einem Gemüsebeet in einer ofenfesten Menüschale angerichtet. Sie können schon jetzt vorbestellen und alles am Heiligabend bei uns abholen.
Als Suppe möchte ich Ihnen dazu unsere „Sonntagssuppe“ (Rindfleischsuppe) empfehlen. Als Beilage bieten sich „Creamy Gratins“ an und als Dessert ein „Bratapfel-Tiramisu“ – und schon ist Ihr Festmenü fertig. Bestellen Sie gleich heute. Auf der Homepage „Essideen.net“ finden Sie eine Auswahl als PDF Datei zum Ausdrucken. (Alle Portionen sind einzeln verpackt)

Spekulatiusbratwurst und Winterbratwurst zum Weihnachtsfest

11. Dezember 2014

Foto: Hier im Bild ist die “Winterbratwurst” zu sehen.

Vor einigen Tagen wurde mir die Frage gestellt, ob ich nicht eine „weihnachtliche Bratwurst“ machen könnte. Die „Kreativitätsabteilung“ bei mir im Großhirn (ist nur eine kleine Ecke) war sofort am Glühen.
Hergestellt habe ich nun zwei grobe Bratwurstsorten, mit unterschiedlichen Würzungen.
Die erste Sorte ist mit Schweine – u. Entenfleisch, winterlichen Gewürzen und Glühwein. “Winterbratwurst” haben wir sie getauft. Die Probeverkostung brachte folgende Kommentare hervor: „Lääääcker“ – „Schmeckt gut“ – „Gefällt mir…“ – „Mal was anderes…!“

Die andere Bratwurstsorte hört auf den Namen: „Spekulatius Bratwurst“ Auch hier habe ich Enten- und Schweinefleisch genommen und mit Kardamom und Spekulatiusgewürz abgeschmeckt. Die Wurst hat keinen süßen Geschmack, sondern bleibt sehr herzhaft und kräftig. Die Jury ging auch hier hart ins Gericht. Die Bewertungen waren aber alle positiv.

Wahre Bratwurst-Fans mögen immer leckere Wurst. Bin gespannt auf ihr Testurteil…

Köstlichkeiten zum Fest – wir kochen für Sie. Heute: Schweinefilet in Estragonrahm

5. Dezember 2014

Foto: Das Schweinefilet haben wir hier mit Rosenkohl und Kartoffelröstie fotografiert.

„Wir kochen für Sie! Weihnachten entspannt genießen!“ Unter diesem Motto kochen wir auch in diesem Jahr zum Weihnachtsfest leckere Gerichte. In unserer kleinen Serie „Freeses Stars zum Weihnachtsfest“ stellen wir Ihnen heute das „Schweinefilet in Estragonrahm“ vor. Die zarten Medaillons werden im Stück gegrillt und dann für sie portioniert. Die Estragonrahmsauce gibt es zum Filet. Auch dieses Gericht wird in ofenfesten Menüschalen verpackt und mit einem Garhinweis versiegelt. Sie können das Gericht auf dem vorbestellen und dann am Heiligabend abholen. Den Vordruck dazu finden sie auf unserer Internetseite – www.essideen.net.
Wir werden noch weitere Gerichte vorstellen, damit Sie ein genussvolles Weihnachtsfest erleben können.