Die Geschichte von der Bohnensopp und dem Schwarzbrotbier

18. Dezember 2016

Bei der Auslieferung von Buffets komme ich in die unterschiedlichsten Wohnungen. Es kommt dabei oft vor, dass man vom Gastgeber/in ein kleines „Dankeschön“ erhält. Darüber freue ich mich immer ganz besonders, weil es eine Anerkennung für unser Team ist.
Vor einigen Tagen drückte mit einer Dame ein Glas mit „Flüssigkeit“ in die Hand: „Hier, ist für dich! Du magst das doch so gerne!“ Ich schaute auf das Glas und konnte den Inhalt so nicht deuten. „Das ist ostfriesische Bohnensopp! Es stand doch in der Zeitung, dass Du diese gerne mal wieder essen möchtest!“ Dazu muss ich kurz erklären: Meiner Lokalzeitung – die Oldenburgische Volkszeitung – stellt jeden Samstag in einem Porträt Menschen aus der Region vor. „LEUTE VON HIER!“ heißt die Serie, wo immer dieselben Fragen gestellt werden, die dann sehr persönlich, lustig, ehrlich oder mit einem Augenzwinkern beantwortet werden. Vor einigen Jahren (!) durfte ich dabei sein. Auf die Frage. „Was würden Sie gerne einmal wieder essen?“ habe ich geantwortet: Bohnensopp aus Ostfriesland. Das ist ein Getränk, dass es zur Geburt eines Kindes gibt. In meiner Gesellenzeit in Esens bin ich oft mit diesem hochprozentigen Getränk in Berührung gekommen. (besteht u.a aus Branntwein, Rum Kandis, Rosinen…) Danke für diese nette Überraschung und den geistreichen Präsent.
Ein weiteres sehr interessantes Getränk wurde mir in der „Hausbrauerei Stierbräu“ überreicht: das „Schwarzbrot Bier“. Es ist ein „Dark Ale Bier“, das zusammen mit dem Braumeister Dr. Pablo Meissner und der Schwarzbrotbäckerei Thomas Meyer als Kooperationsprojekt gebraut wurde. Die limitierte Edition in der 0,75l Flasche ist mit sehr viel Liebe zusammengestellt. An einer Kordel hängt ein kleines Schildchen, wo die Geschichte des Schwarzbrotbieres erklärt wird: „Schon in der Antike wurde Bier aus gebackenem Brot und nicht aus Malzmaise hergestellt. Trotz Archäologischer Funde ist jedoch nicht klar erkennbar, was zuerst kam: Das Brot oder das Bier! Später im Mittelalter bestand eine enge Zusammenarbeit zwischen Bäcker und Brauer – was heute in Vechta noch besteht!“
Das Bier hat ein sehr „leuchtendes Schwarz“ – mir ist jedenfalls der Glanz aufgefallen (vor dem ersten Glas!). Es schmeckt nicht zu herb und hat für mich eine feine „süffige“ Süße. Ich finde das Bier sehr gelungen und bewundere die Zusammenarbeit zweier Handwerksberufe zu einem perfekten Endprodukt. Zum Bier hatte ich übrigens ein „Dry Aged Tomahawk Kotelett“ vom bunten Bentheimer Schwein…

Neuer Trend – die Weihnachtsfeier als Event

17. Dezember 2016

Foto: Der Grill glüht auch vor Weihnachten

Oft werde ich gefragt, wie viele Weihnachtsfeiern wir beliefern.  Die genaue Zahl kann ich gar nicht sagen, weil schon im November die ersten Firmen und Gruppen ihren gemütlichen Abend haben. In diesem Jahr hatten wir erstmals gleich drei Kochkurse, die als eine Weihnachtsfeier ausgerichtet wurden. Es wären noch mehr gewesen, aber am Wochenende habe ich für solche Events keine Kapazitäten frei.
Die Kurse bei uns in der Küche liefen als hochwertige Kochabende, wie sie auch sonst veranstaltet werden. Es ist immer schön zu sehen, wie sich die Mitarbeiter gut verstehen und als Team auftreten. Eine neue Kochveranstaltung hatte ich erstmals dabei. Eine Firma hatte zu einem „Grill-Event“ in deren Bürogebäude eingeladen, die als Kombination „Mitmachen & Kochkurs“ laufen sollte. Die Veranstaltung reizte mich, weil sie eine Herausforderung für mich war. Ich bin also mit Grillgeräten (Napoleon und Beefer) und vielen weiteren Zutaten zum Auftraggeber gefahren. Die Stimmung im Team war großartig. Nach einer Vorstellungsrunde habe ich als „Gruß-aus-der Küche“ Kalbsbäckchen zubereitet und diese auf einem Palmblatt serviert. Beim zweiten Gang mussten gleich einige Gäste mit anpacken. Wildschweinbratwurst wurde vor Ort frisch hergestellt. Dazu hatte ich eine Wurstfüllmaschine dabei, es mussten Kräuter geschnitten werden und die Wurst kräftig gemengt werden. Das Füllen der Wurst ging erstaunlich gut – scheinbar waren die Teilnehmer/innen in ihrem früheren Leben schon einmal als Fleischer tätig…
Dann wurden Lammlachse zubereitet und auf dem Grill punktgenau gegrillt. Ein Teilnehmer erzählte mir: „Ich mag eigentlich kein Lammfleisch, aber das war das beste Stück Fleisch meines Lebens!“ Schön, wenn man so etwas von Gästen hört. Weiter ging es mit dem bunten Bentheimer Schweinekotelett, dass mit Murray-River Salz gegrillt wurde. Die Portionen auf dem Teller wurde begleitet mit Ratatouille-Gemüse, welches die Teilnehmer selber geschnitten hatten. Das Gemüse wurde auch am Grill zubereitet.
Die Steaks des „Dry-aged Entrecôte“ wurden im Beefer zubereitet, mit Meersalz und Kräuter gewürzt und anschließend nach unterschiedlichen Garstufen serviert.
Nach dem Fleisch kam noch Lachs. Der Fisch wurde ebenfalls roh geliefert und in den Büroräumen zugeschnitten und anschließend gegrillt. Die Mitarbeiter hatten noch Kartoffel in einem „Wettkampf“ gepellt, die ich dann als Bruschetta-Kartoffel zubereitet habe. Das „Flanksteak“ vom Grill war leider etwas zu viel des Guten. Darauf mussten wir einfach verzichten…
Am Ende des tollen Abends wurden noch gefüllte Winteräpfel gegrillt. Ich hatte den Eindruck, dass die Gäste sehr zufrieden waren. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, diese Art von Weihnachtsfeiern zu gestalten. Für mich bestand die Herausforderung hauptsächlich darin, alles perfekt vorzubereiten. Bei unseren Kochabenden in unserer Küche, kann ich mit meiner Frau zusammenarbeiten. Wir spielen uns die Bälle zu und jeder übernimmt ein Pad am Abend. Wenn etwas fehlt, geht man schnell in den Kühlraum – das alles war hier nicht möglich. Die Firma hatte sich auch extrem gut auf dieses Event vorbereitet und mit uns abgestimmt. Auch das verdient ein dickes Lob an den Veranstalter.
Unser nächster Kochabend ist am 17.Januar 2017 bei uns in der Küche. Dazu laden wir alle Männer ein, denn wir haben unseren beliebten „Männerkochabend“ – (es gibt sehr, sehr viel Fleisch…Anmeldungen sind noch möglich :-) )

Die Kommunikation hat eine bunte Zukunft

11. Dezember 2016

Auf dem 2. Internet-Marketing-Tag im Handwerk habe ich als Referent sehr viele interessante Menschen getroffen. In einem Programmpunkt wurde ich als der „älteste / erster Handwerks-Blogger“ vorgestellt und am Ende meines Vortrags kam die „jüngste Bloggerin im Handwerk“ dazu: Jessica Jörges. Ich kannte Jessica vorab nur aus dem Netz (Facebook und Ihrem Blog: „Bunte Zukunft“, auf dem Sie über Ihre Ausbildung im Maler und Lackierer-Handwerk schreibt) Sie sprach sehr erfrischend zu den zahlreichen Zuhörern. Nach der Veranstaltung haben wir uns noch lange über Blogs und Kommunikation unterhalten. Wir haben uns dann zu einem „Online-Interview“ verabredet. Mit meinem Interview möchte ich Ihnen Jessica Jörges und Ihr Blog vorstellen…

Frage: Hallo Jessica, wir durften uns in Frankfurt beim 2. Internet-Marketing-Tag im Handwerk kennen lernen. Zusammen waren wir als Blogger auf der Bühne neben Nina Ruge. Was war das für dich für ein Gefühl?
Jessica: Es war sehr spannend. Da ich sehr nervös bin wenn ich vor Leuten rede, waren meine Beine schon etwas zitterig, als ich vor so vielen Leuten sprechen  musste. Es hat mir aber sehr viel Spaß gemacht, meine Idee vorzustellen. Wenn das Publikum diese Gedanken teilt und applaudiert, ist das ein tolles Gefühl. Auch die Moderation bzw. das Gespräch mit Nina Ruge war sehr angenehm und ich habe mich auf der Bühne sehr wohl gefühlt. Du hast natürlich auch etwas dazu beigetragen, als du die netten Worte über mich und meinen Blog sagtest.

Frage: Du hast sehr erfrischend und offen gesprochen. Das spiegelt sich mit Deinem Blog sehr authentisch wieder. „Bunte Zukunft – es kommt auf dich an, wie bunt Dein Leben ist!“ Wie bist du auf diesen Titel gekommen?
Jessica: Bunte Zukunft leitet sich so ein bisschen aus dem Slogan unserer Firma  „Maler Schmidt – damit die Zukunft etwas bunter wird -„ ab.
Es sollte ein neutraler Name sein, der nicht nur das Maler- und Lackierer-Handwerk miteinbezieht, sondern sich offen gestaltet. Mein Ziel ist es, junge Leute für das Handwerk zu begeistern und ihnen zu zeigen, dass im Handwerk Erfolg möglich ist. Es soll ein Blog sein, der junge Leute dazu bringt, sich für eine Ausbildung im Handwerk zu entscheiden.
Es kommt auf dich an, wie bunt Dein Leben ist – Dieser Slogan resultiert daraus, dass ich mich mit Motivationstraining und Erfolgsbüchern beschäftigt habe. Denn nur man selbst ist dafür verantwortlich, wie man sein Leben gestaltet. Erfahrungen, die ich in diesem Bereich gemacht habe, werde ich auch in meinem Blog aufnehmen.

Frage: Wir wurden als „ältester Handwerksblogger“ und die „jüngste Handwerksbloggerin“ vorgesellt. Hand aufs Herz: Hast du einen so alten Blogger erwartet? [lacht]
Jessica: Sagen wir es mal so ich wusste, wem ich begegne und dank Social-Media habe ich dich ja schon mal gesehen sozusagen. Volker Geyer hatte mir schon früh vom ältesten Blogger im Handwerk erzählt, aber ich dachte am Anfang nicht, dass es Blogger schon so lange gibt. Für mich waren das bis dahin immer 20-30-Jährige die ganz hip über Food, Style und Travel schreiben und sich meistens vegan ernähren. Nein Spaß, das ist natürlich nur ein Klischee. Ich finde es toll, was du machst und bewundere dich dafür, dass du schon so früh entdeckt hast, was man mit bloggen erreichen kann. Denn Leute lieben es, anderen Leuten beim „Leben“ zuzusehen oder mitzulesen und deshalb gibt es mittlerweile so viele viel gelesene Blogs (vielleicht gehört meiner ja auch mal dazu).

Frage: Du schreibst im Blog über den Weg Deine Lehre im Maler- und Lackiererhandwerk. Ich stelle mir Deinen Beruf immer sehr kreativ vor, immer neue Aufgaben und Du lernst täglich neue Menschen und deren Wohnungen kennen. Gibt es auch Dinge bei der Arbeit, die Du nichts so gerne magst?
Jessica: Es ist immer sehr spannend, wenn man die Tür in eine neue Wohnung aufgemacht bekommt. Ich selbst bin ein Fan vom schönen Wohnen und freue mich immer, neue Inspiration zu finden. In jedem Beruf gibt es natürlich Bereiche, die einem nicht so gut gefallen. Im Moment muss ich viel Tapete abmachen. Eigentlich keine schlimme Arbeit, aber auf Dauer etwas einseitig und wenn die Tapete nicht ab will auch mühselig. Leimfarbe abwaschen gehört auch nicht zu meinen Lieblingsaufgaben, aber das habe ich schon in meinem Blogbericht “Wette gewonnen“ geschrieben. Ansehen lohnt sich. Link
Aber vor jeder schönen, kreativen Technik muss halt auch die Vorbereitung gemacht werden.

Frage: Ich erinnere mich gerne an meine eigene Lehrzeit zum Fleischerberuf. Die Berufsschule war da immer zum „abhängen“ und mit anderen über deren Ausbildung sprechen? Was sagen Deine Klassenkameraden und Lehrer dazu, dass Du über die Ausbildung bloggst?
Jessica: Ehrlich gesagt wissen nur wenige aus meiner Klasse dass ich blogge. Ich bin zu der Klasse im 2. Lehrjahr da zugestoßen und wollte nicht direkt mich in den Mittelpunkt drängen zumal ich als Mädchen dazu noch mit Abitur eher die Ausnahme bin.

Frage: Wo machst Du Deine Ausbildung?
Jessica: Ich mache meine Ausbildung im elterlichen Betrieb in meiner Heimatstadt (Dreieich). Nach langem Überlegen habe ich mich dazu entschieden nicht außer Haus meine Ausbildung zu machen, was sicher auch viele Vorteile hätte. Die Ausbildung zu Hause  hat für mich die Vorteile, dass ich mir für meinen Blog die Zeit besser einteilen kann und auch Seminare und Fortbildungen so gestalten kann, wie ich es möchte. Dass mein Papa als bester Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet wurde, ist natürlich auch ein Kriterium.

Frage: Darfst Du über alles aus Deinem Berufsalltag schreiben oder gibt es Einschränkungen vom Chef?
Jessica: Haha, also bis jetzt durfte ich alles schreiben, was ich schreiben wollte. Meine Eltern lesen netterweise immer die Berichte nochmal Korrektur, weil nichts ist schlimmer, als Beiträge, die Rechtschreibfehler enthalten. Und bis jetzt wurde noch nichts zensiert. Man sollte halt nicht über´s Unternehmen lästern, aber das habe ich nicht vor und wenn mir etwas nicht so Spaß macht, ist es halt so. Aber das kommt zum Glück nicht so häufig vor.

Frage: Hast Du schon Pläne, wie es nach der Ausbildung weitergeht? Es gibt ja schier unendliche Möglichkeiten, das Leben bunt zu gestalten – gerade in Deinem Handwerksberuf!
Jessica: Also ich habe auf jeden Fall vor, meinen Meister zu machen. Wo mich die Reise danach hin verschlägt weiß niemand…
Denn wie ich immer sage die Zukunft ist bunt!

Frage: Meine Leser/in auf „Essen kommen!“ erwarten immer etwas, dass mit Genuss, Essen und Ernährung zu tun haben. Kochst Du oft selber? – Verrätst Du uns dein Lieblingsessen?
Jessica: Auf den Baustellen muss es meist praktisch und schnell sein, deshalb bin ich ein großer Fan von Nudel-, Couscous- oder Kartoffelsalaten in jeglicher Art und Weise. Ansonsten koche ich auch sehr gerne. Ein Lieblingsgericht habe ich nicht, denn es gibt viel zu viele leckere Sachen. Dazu gehören Lasagne, Kürbissuppe und Chili con Carne alles nach Mamis Rezept.
Ich habe auch schon einmal darüber nachgedacht, Rezepte für die Baustelle in meinem Blog aufzunehmen. Vielleicht hast du ja eine Idee und ein leckeres Rezept für mich.

Ich bedanke mich für das Interview, liebe Jessica. Ich bin mir sicher, dass uns die Bühne des Handwerks noch einmal eine Begegnung verschaffen wird. Danke und „hol-di-munter!“ :-) [O-Ton Südoldenburg]

Insekten aus der Pfanne – ich glaube Essen ist eine reine Kopfsache!

4. Dezember 2016

Foto von links: Mehlwürmer; Heuschrecken und Grillen. Der Schokoriegel ist die “Dschungelade” mit Mehlwürmer.

Vor einigen Wochen waren wir in Bremen auf der Messe „Fisch und Feines“. Die Messe war voller Anregungen und Ideen für uns – obwohl es mehr eine Verbrauchermesse war. Besonders interessant fand ich den Insektenstand, weil er zuvor schon in den Medien groß vorgestellt wurde. Auf dem Rückweg habe ich mich entschlossen eine paar „Köstlichkeiten“ zu kaufen. Ich wollte einfach wissen, wie Insekten schmecken – und dabei meine ich nicht die, die man beim Fahrradfahren verschluckt!
Nun habe ich die Grillen, Heuschrecken und Mehlwürmer schon einige Tage im Büro liegen. Einen Selbstversuch wollte ich anfangs vor der Kamera machen, aber ganz ehrlich: Ich habe mich nicht getraut! Die innere Überwindung war einfach zu groß, um hier objektiv urteilen zu können. Weiter war ich oft nicht in der „mentalen Laune“ so etwas zu probieren. Heute nun war der Tag. Die Glasröhrchen (warum füllt man diese Lebensmittel eigentlich in Glasröhrchen?) wurden zu einem Fotoshooting in die Küche gebracht. Die Pfanne und ein Backofen wurden nach Angaben erhitzt. Mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und etwas Rapsöl wurde zunächst die Mehlwürmer geröstet. Da immer mehr Mitarbeiter probieren wollten (und auch Gäste), habe ich die volle Menge genommen. Nur mit höchster Konzentration und Überwindung habe ich die Mehlwürmer probiert. Ich glaube Essen ist eine reine Kopfsache!
Geschmacklich waren sie wie geröstete Sonnenblumenkerne. Na ja…ganz ehrlich: Davon könnte ich niemals 220g (Schnitzelgröße) essen… Ok. Ich war sehr stolz auch mich, dass ich die ersten Insekten probiert habe. Die Heuschrecken und die Grillen habe ich bei 120°C kurz im Ofen gehabt. Das ging besser, als wie die die Tierchen in der Pfanne.
Mit den Heuschrecken bin ich dann zu den Gästen gegangen. Sie haben sich sehr gefreut, dass sie probieren durften. Die Heuschrecken waren um Klassen besser und sogar lecker. Leicht rußig – da waren wir uns alle einig. Die Grillen waren auch kurz im Ofen. Auch der Test viel gut aus. Die Grillen waren knusprig wie Chips und nicht ganz so geschmackvoll wie die Heuschrecke. Zusammen mit Schokolade könnte das bestimmt gut harmonieren.
Nun bin ich eine „Genuss-Erfahrung“ reicher. Insekten, liebe Leser/innen werden definitiv nicht auf unsere Speisekarte oder im Partyservice erscheinen. Soviel ist sicher. Meine Frau hat sogar angedroht, dass sie dann nur noch vegetarisch essen wird. Also: Keine Sorge – der Test diente nur dazu, meine Neugierde zu besänftigen. Insekten sind für uns Lebensmittelleute nur „Schädlinge“ die wir lieber bekämpfen.  Ich bleibe bei einem schönen Stückchen Fleisch, dass ich mit Hochgenuss essen kann.
Die Insekten wurden bezogen über snack-insects.com

Am Weihnachtsfest müssen Sie nicht kochen!

1. Dezember 2016

„Was essen wir am Heiligabend? Was gibt es wenn die Verwandtschaft am Weihnachtsfest kommt?“ – solche Fragen werden im Moment tausendfach gestellt. Oft gibt die Tradition am Weihnachtsfest das Essen vor, aber etwas Besonderes muss es eigentlich immer sein.
Damit das Fest für Ihre Küche völlig tiefentspannt abläuft, bieten wir auch in diesem Jahr wieder unseren Menüservice an – auch schon eine Art Tradition. Aus unserer Menüliste kann man ganz bequem sein Gericht zusammenstellen und diese dann bis zum 19.Dezember bei uns abgeben oder mailen. Wir kochen dann sehr genussvoll ihre Gerichte, die dann am Heiligabend bei uns abgeholt werden können. Alle Köstlichkeiten werden in hitzebeständigen Schalen verpackt und Sie können ganz nach Ihren Wünschen den Inhalt aufbacken. Die Schalen tragen einen Garhinweis, so dass es auch garantiert gelingt.
Sie haben Zeit für Ihre Familie und können entspannt Weihnachten feiern. (und haben am Heiligabend auch keine Wartezeiten an irgendwelchen Supermarktkassen)
Den Menüplan können Sie bei uns abholen oder wir schicken Ihnen die Auflistung oder sie drucken ihn von der Homepage aus. Sie erhalten von uns dann eine Abholnummer – und schon ist kann das Weihnachtsfest kommen.

Pinkel erreicht “Kumpel und Keule” in Berlin

20. November 2016

Sehr erfreut war ich diese Woche über unsere hausgemachte Kohlpinkel. Sie hat wirklich viele Kilometer zurückgelegt und dabei viel Prominenz getroffen. So war ich am vergangenen Montag in Hannover auf dem Messegelände für die „Euro-Tier“. Dort wurde noch fleißig aufgebaut. Ich war überrascht, wie viele LKWs und Lieferanten wenige Stunden vor einer Messeeröffnung noch auf dem Gelände arbeiten. Ich habe dort zur Zentralküche Kohlpinkel, Mettwurst, Kasseler und sehr viele Lebensmittelspenden von örtlichen Großbetrieben gebracht. Die Leckereien waren für den parlamentarischen Abend des „Oldenburger Münsterlandes“ auf der Messe gedacht. Gerne übernehme ich immer wieder diese Aufgabe, damit die Region kulinarisch gut dargestellt wird.

Am Dienstag habe ich dann eine erste Bestellung von Pinkel zu einem besonderen Kollegen nach Berlin geschickt. Über diesen Auftrag habe ich mich sehr gefreut, denn er ging in die Markthalle Neun. Auftraggeber waren die „Rockstars des Fleischer-Handwerks“:  Kumpel und Keule. Was Jörg Förstera und Hendrik Haase dort gerade aufziehen, sorgt in der gesamten Branche, bei allen (!) Medien und natürlich auch bei den Kunden für ein unbeschreibliches Staunen. Sie schaffen es, richtig gut und ehrlich unseren Beruf zu verkaufen. Hendrik Haase ist Aktivist und Künstler und bringt die Kunden zusammen um über Fleisch, Wurst und Ernährung zu sprechen. Das macht er erschreckend offen, ehrlich und transparent. So liebe ich Menschen, die sich um Ernährung kümmern. Zusammen mit Jörg – ich durfte beide bei einer Ehrung in Frankfurt treffen – betreiben sie auf wirklich engsten Raum eine neue Fleischerei in Berlin. („DAS BESTE MITTEL GEGEN DAS METZGERSTERBEN? EINE METZGEREI AUFMACHEN!)
Sehr häufig wird über „Kumpel und Keule“ in den Medien berichtet – und das völlig zu Recht. (“Diese Berliner Metzgerei ist spitze! Kein Wunder also, dass der Eröffnung (…) so viel Beachtung geschenkt wird, wie sonst nur der Eröffnung der Fashion Week oder der Berlinale.”  — ZDF Mittagsmagazin)

Das Team von Kumpel und Keule kochen und bieten jetzt Grünkohl an. Schön, dass wir dazu die „Gastwurst“ liefern durften. Danke! Ich hoffe, dass der Grünkohl und die Pinkel nun Berlin erobern wird und dann vielleicht im neuen Jahr heißen wird: „Grünkohl und Pinkel für die Berlinale – Stars pfeifen auf Kaviar!“ ; :-)

Das Interview führt der von mir sehr geschätzte Georg Schweinsfurth

Segeltörn und Partyservice im Auktionsangebot

16. November 2016

Noch bis zum 20.November 2016 (21 Uhr) läuft eine sehr interessante Auktion bei meiner Lokalzeitung, der „Oldenburgischen Volkszeitung“. Dort bieten unterschiedliche Firmen aus der Landkreis Produkte und Dienstleistungen an, die dann per Gebot ersteigert werden können. Ich finde diese Form des Angebots sehr reizvoll und habe mich daher mit 5 zu ersteigernden Angeboten beteiligt. Wir bieten für unser Gourmet-Segeltörn im Mai 2017 zwei Auktionen im Wert von je 250.- Euro an (Infos dazu: Klicke auf 1.Link und 2.Link). Ersteigern Sie diesen Gutschein können Sie viel Geld sparen und erleben ein tolles Wochenende gemeinsam mit uns und sehr viel Genuss.

Im zweiten Paket sind drei Auktionsgutscheine von je 250.- Euro für eine Lieferung unseres Partyservice. Wir beliefern Ihre Geburtstagsfeier, Grillfest, Betriebsfest oder Familienfeier (oder jede andere Art von Festlichkeiten) im Wert von 250.- Euro. Übersteigt die Gesamtsumme der Feier den Gutschein, zahlen sie nur noch die Differenz.

In den vergangenen Jahren war die Auktion sehr beliebt. Viele Kunden wissen schon jetzt, dass Sie im Jahr 2017 eine größere Feier haben und können so den ersten Baustein dazu setzen, indem sie für den eigenen Geburtstag bieten…

Einige Kunden fragten auch an, ob sie z.B. den ersteigerten Gutschein für den Segeltörn auch in unserem Partyservice einsetzen können (wenn z.B. der Termin nicht passt, oder es dem Partner/in nicht gefällt). Auch hier sind wir flexibel. Der Gutschein kann für alles bei uns eingelöst werden.

Und nun wünsche ich Ihnen viel Glück bei der Auktion – anmelden und bieten – vielleicht erleben Sie so ein traumhaftes Segelwochenende mit unserer Küchencrew. Ich würde mich sehr freuen.

Kopfkino

13. November 2016

Ein Beitrag ohne Fotos, nur mit Bildern aus dem Gedächtnis.

Ich suche im Dunkeln ein Straßenschild – ich fahre sehr langsam. Das Schild ist nicht zu finden, wie so oft in Siedlungen. Ich fahre aber mit dem Buffet aus meinem Gedächtnis heraus in die Straße rein: Haunummer 6 suche ich. Oft ist die Lieferadresse dort, wo die meisten Autos stehen – blöd – ich komme bei Haus mit der Nr. 4 an. Es ist sehr eng auf dem Hof, und ich fahre nur nach dem Akustiksignal des Autos zurück auf die Straße. Dort finde ich rückwärtsfahrend die Nr. 6 nicht. „Warum habe ich keine Taschenlampe dabei?“, frage ich mich. Ich drehe mein Auto so, dass ich mit den Scheinwerfern den Hauseingang erkenne. Beim ersten Haus ist nichts zu sehen…alles dunkel und keine Hausnummer! Ich fahre kurz vor…Bingo: Die Nr.6 ist zu sehen! Die Hofeinfahrt ist auch sehr eng, und ich möchte nicht an einer Gartenmauer hängen bleiben. Also wende ich großzügig und halte an der Straße. „Seltsam, hier ist ja alles dunkel“, dacht ich noch. Mein Kontrollblick auf die Auftragsbestätigung sagt aber: Nr. 6. Ich öffne die Heckklappe des Transporters. Was nehme ich zuerst mit? Die Salate mit der Dressing Sauce wäre gut, weil ich ja noch an der Haustür klingeln muss! Ich gehe also mit einer Schüssel Rucola Salat mit Parmesan und zwei Glaskaraffen mit Dressing zum Eingang. Der Weg steigt leicht an – es ist aber verdammt dunkel. Nur noch wenige Meter bis zur Tür und dann passierte es!

Ich bemerke eine kleine Stufe – die ich jedoch nicht gesehen hatte – keine Chance! Die Glasschüssel mit dem Salat in der rechten Hand flog – sehr hoch! Mit einem langen „Ausfallschritt“ versuchte ich vergeblich einen Sturz zu vermeiden, um die Dressing Saucen zu retten. Im Flugmodus der Salatschüssel schaltete der Bewegungsmelder das Licht vor der Eingangstür ein. Licht im freien Flug! Ein tolles Gefühl, wenn man sieht, wohin man fällt. Der Blumenkübel vor der Tür waren mein persönlicher Stopper. Der Salat – man mag es kaum glauben – flog etwa 2 Meter hoch unter der Eingangstür und blieb dann direkt vor der Tür liegen. Besser kann niemand parken! Die Saucen landeten daneben – ein Bild wie aus der Biotonne. :-) Es schepperte mächtig, weil alles auch Glas war und die Geräuschkulisse ohrenbetäubend war. Durch meine sportliche Fitness ( :-) ) konnte ich mich elegant abrollen. Ich spürte nur leichte Zerrungen und am Handgelenk etwas Schmerzen. „Verdammte Sch…e!“, war mein erster Satz, als ich wieder stand! Sekunden später ging die Tür auf, weil der Lärm scheinbar auch innen zu hören war. „Das Essen muss da sein! Ich habe da so etwas gehört…!“, so die Gastgeberin….
Das Haus mit der Nr. 6 ist mir nun bekannt und bei der zweiten Salatlieferung war mir die Stufe noch in guter Erinnerung.

Genuss unter Segel. Fahren Sie mit uns?

3. November 2016

Foto: Ein wunderschöner Segler: Die Poseidon – ein Plattbodensegler – wunderbar ausgestattet

Unter großen weißen Segel sitzen, entspannt das Meer lauschen und den frischen Wind in vollen Zügen genießen. Dazu leckeres mediterranes Essen, das auf dem Segelschiff zubereitet wird. So etwas klingt nach Urlaub, Südsee und braungebrannten Menschen.

Unter dem Motto „Genuss unter Segel – die Freese Gourmetsegeltörn“ haben wir einen holländischen Großsegler gechartert und möchten zusammen mit Ihnen eine 3-tägige Genussreise unternehmen. Wir werden Sie kulinarisch verwöhnen und möchten unvergessliche Stunden bereiten. Der Segeltörn vom 12.Mai bis zum 14.Mai startet an der westfriesischen Küste in Harlingen/Holland. Wenn der Wind es zulässt, segeln wir nach mit der Crew hinaus. Die Inseln Ameland und Terschelling sind Ziele, die wir anlaufen möchten. Unter Deck kochen wir leckere Gerichte. Zusammen mit erlesenen Getränken möchten wir diese Tage fein und mediterran gestalten. Am Abend kann auf den Inseln das Nachtleben ausgiebig getestet werden. Geschlafen wird auf unserem Boot, der „Poseidon“. Der Komfort ist rustikal, sehr gepflegt und zum wohl fühlen. (10 x Zwei-Bett Kabinen, 2 x Vier-Bett Kabinen, 2 x Duschen und 4 x Toiletten) Im großen Salon ist Platz für einen „Schnack“ und schönen Aussichten aufs Meer.

Das gesamte Paket bieten wir als „All-in“ an, d.h. alle Übernachtungen, Frühstück, Mittagessen, Buffets, Snacks, Getränke, Parkplatz und die Möglichkeit aktiv am Segeln mitzuwirken, sind im Paket enthalten. Es sind keine Segelkenntnisse nötig, denn die Crew wird uns sicher leiten.

Wenn sie Interesse an ein schönes und genussvolles Wochenende haben, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen zu. Auch als Präsent zum Weihnachtsfest können wir das Event sehr empfehlen. Teilnehmer müssen nicht aus unserer Region kommen, sondern Sie können von überall her dazu kommen um dabei zu sein.
Ich freue mich schon auf dieses Event- segeln Sie doch einfach mit!

Foto: Blick in unsere “gemeinsame” Küche…

Ein Marketingtag voller Ideen und Begeisterung

1. November 2016

Der zweite Internet-Marketing-Tag im Handwerk fand am 26.Oktober 2016 in Frankfurt statt. Im Camps der Frankfurter Goethe-Universität fand das Treffen der Netzaffinen Handwerker statt. Die Location war aller erste Sahne um es vorweg zu nehmen.
Foto: Eine sehr herzliche Begrüßung durch Nina Ruge


Ich hatte vom Veranstalter Thomas Issler und Volker Geyer eine Anfrage bekommen, ob ich auf dem Event über mein Blog „Essen kommen!“ referieren möchte. „Erfolgreich Bloggen im Handwerk“ stand auf der Tagesordnung. Die Veranstaltung war mit richtig tollen Referenten und einem bunten Themenstrauß gespickt. Schon am Vorabend konnte ich im Hotel sehr viele Freunde, Blogger, Handwerker und Querdenker begrüßen. Dieses „Come Together“ war für mich der erste Höhepunkt, weil man hier viele Gemeinsamkeiten zum Thema hat.

Im großen Hörsaal der Universität wurde ich sehr freundlich von der Moderatorin Nina Ruge begrüßt. Sie war perfekt vorbereitet und kannte jeden der Referenten/innen und deren Vita. Ich war beeindruckt von der Professionalität der bekannten Fernsehdame.
Die Vorträge begannen nach der Begrüßung sehr pünktlich um 9:45 Uhr mit einem Vortrag von Umberta Andrea Simonis. Sie sprach über Handwerker-Erlebnisse und die lebendige Servicekultur als Voraussetzung für Erfolg im Internetmarketing.

Kurz darauf wurden die Sieger der Handwerkerseiten des Jahres vorgestellt. Auch hier waren sehr innovative und kreative Kollegen am Werk. „My Hammer“ stellten die Gewinnerseiten vom Fliesenleger Stefan Bohlken, Eva-Maria Trummer und Anja Leipert vor. Den ganzen Beitrag lesen »