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	<title>Kommentare zu: Wie siehst Du Tierwohl &#8211; Zeit zum Handeln?</title>
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	<description>Ludger Freese sagt: &#34;Es ist angerichtet!&#34;</description>
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		<title>Von: Angelshop</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=8720&#038;cpage=1#comment-21562</link>
		<dc:creator>Angelshop</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2018 12:19:24 +0000</pubDate>
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		<description>Ã„hnlich ist es beim Angeln. Momentan wird von vielen das Angeln bemÃ¤ngelt, weil der Fisch zu groÃŸe Schmerzen erleidet. Aber es macht trotzdem einen Unterschied, ob ich meinen Fisch als FischstÃ¤bchen kaufe und nicht weiÃŸ wie der Fisch gefangen wurde. Beim Angeln erfÃ¤hrt der Fisch zwar einen Schmerz, aber der Fisch verarbeitet diese Schmerzreize anders als wir es vermuten. Deswegen gehe ich lieber zum Angeln und kaufe auch mein Fleisch da wo ich weiÃŸ, dass die Tiere keine groÃŸen Schmerzen erleiden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ã„hnlich ist es beim Angeln. Momentan wird von vielen das Angeln bemÃ¤ngelt, weil der Fisch zu groÃŸe Schmerzen erleidet. Aber es macht trotzdem einen Unterschied, ob ich meinen Fisch als FischstÃ¤bchen kaufe und nicht weiÃŸ wie der Fisch gefangen wurde. Beim Angeln erfÃ¤hrt der Fisch zwar einen Schmerz, aber der Fisch verarbeitet diese Schmerzreize anders als wir es vermuten. Deswegen gehe ich lieber zum Angeln und kaufe auch mein Fleisch da wo ich weiÃŸ, dass die Tiere keine groÃŸen Schmerzen erleiden.</p>
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		<title>Von: Stephan Hartz</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=8720&#038;cpage=1#comment-21529</link>
		<dc:creator>Stephan Hartz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2018 10:56:04 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry, Rechenfehler, es fallen nur 200 Tonnen HÃ¼hnerkot pro Tag an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, Rechenfehler, es fallen nur 200 Tonnen HÃ¼hnerkot pro Tag an.</p>
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	<item>
		<title>Von: Stephan Hartz</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=8720&#038;cpage=1#comment-21528</link>
		<dc:creator>Stephan Hartz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2018 10:54:13 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist erfreulich, wenn sich jemand, der sich beruflich mit dem Thema Fleischerzeugung befasst, sein Handeln reflektiert. 
Aber, es gibt einige grundlegende Gedanken, die leider nur sehr selten auftauchen. 
Der Begriff Tierwohl ist an sich schon einigermassen absurd. Ich wÃ¼rde mal vermuten, daÃŸ es den Tieren am wohlsten geht, wenn sie gar nicht erst &quot;erzeugt&quot; werden, mit dem Ziel mÃ¶glichst profitabel geschlachtet zu werden. Ebenso absurd ist es, Futtermittel aus SchwellenlÃ¤ndern zu importieren, hier zu verfÃ¼ttern, die Tiere von OsteuropÃ¤ern schlachten zu lassen und das Fleisch zu exportieren. Was hierbleibt, sind GÃ¼lle (oder WirtschaftsdÃ¼nger wie das heute heisst), prekÃ¤re ArbeitsverhÃ¤ltnisse und Landwirte am Rande des Existenzminimums. AuÃŸerdem noch multiresistente Keime durch Antibiotikaeinsatz und Berge an Tieren, die bei Aufzucht und Mast verlustig gegangen sind.
Nur mal so als Zahl: wenn Wiesenhof in Lohne 250.000 Tiere pro Tag schlachtet fallen pro Tag mehr als 300 Tonnen HÃ¼hnerscheisse an. Jeden Tag. 

Erstaunlicherweise hÃ¤lt sich hartnÃ¤ckig das GerÃ¼cht, daÃŸ man Fleisch zum Leben brÃ¤uchte. Das dem nicht so ist, kann man Ã¼berall nachlesen. Auch fÃ¼r die WelternÃ¤hrung wÃ¤re es sicher sinnvoller, die Kalorien direkt zu sich zu nehmen, als die Pflanzenkalorien durch Tiermast zu reduzieren.
Das einzige wirkliche Argument FÃœR den Konsum von Fleisch ist, daÃŸ es dem einen oder anderen gut schmeckt. Da muss man dann halt abwÃ¤gen, ob man das mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Ich kann es nicht.
Ich wÃ¼rde mich freuen, wenn &quot;der&quot; hiesige Landwirt auf seinen Feldern kein Tierfutter mehr anbaut, sondern Menschenfutter, also etwas fÃ¼r mich. Ich wÃ¼rde mich freuen, wenn der Schlachter in Zukunft nicht bis zum Knie in Blut und GedÃ¤rm stehen muss, sondern die Pflanzen in eine genussfertige Form bringt, ohne dass sie vorher durch einen Tiermagen muss. Ich wÃ¼rde mich freuen, wenn das Vogelgezwitscher im FrÃ¼hling nicht von dem Geruch nach Tierexkrementen begleitet wird.  Vielleicht klappts ja...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erfreulich, wenn sich jemand, der sich beruflich mit dem Thema Fleischerzeugung befasst, sein Handeln reflektiert.<br />
Aber, es gibt einige grundlegende Gedanken, die leider nur sehr selten auftauchen.<br />
Der Begriff Tierwohl ist an sich schon einigermassen absurd. Ich wÃ¼rde mal vermuten, daÃŸ es den Tieren am wohlsten geht, wenn sie gar nicht erst &#8220;erzeugt&#8221; werden, mit dem Ziel mÃ¶glichst profitabel geschlachtet zu werden. Ebenso absurd ist es, Futtermittel aus SchwellenlÃ¤ndern zu importieren, hier zu verfÃ¼ttern, die Tiere von OsteuropÃ¤ern schlachten zu lassen und das Fleisch zu exportieren. Was hierbleibt, sind GÃ¼lle (oder WirtschaftsdÃ¼nger wie das heute heisst), prekÃ¤re ArbeitsverhÃ¤ltnisse und Landwirte am Rande des Existenzminimums. AuÃŸerdem noch multiresistente Keime durch Antibiotikaeinsatz und Berge an Tieren, die bei Aufzucht und Mast verlustig gegangen sind.<br />
Nur mal so als Zahl: wenn Wiesenhof in Lohne 250.000 Tiere pro Tag schlachtet fallen pro Tag mehr als 300 Tonnen HÃ¼hnerscheisse an. Jeden Tag. </p>
<p>Erstaunlicherweise hÃ¤lt sich hartnÃ¤ckig das GerÃ¼cht, daÃŸ man Fleisch zum Leben brÃ¤uchte. Das dem nicht so ist, kann man Ã¼berall nachlesen. Auch fÃ¼r die WelternÃ¤hrung wÃ¤re es sicher sinnvoller, die Kalorien direkt zu sich zu nehmen, als die Pflanzenkalorien durch Tiermast zu reduzieren.<br />
Das einzige wirkliche Argument FÃœR den Konsum von Fleisch ist, daÃŸ es dem einen oder anderen gut schmeckt. Da muss man dann halt abwÃ¤gen, ob man das mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Ich kann es nicht.<br />
Ich wÃ¼rde mich freuen, wenn &#8220;der&#8221; hiesige Landwirt auf seinen Feldern kein Tierfutter mehr anbaut, sondern Menschenfutter, also etwas fÃ¼r mich. Ich wÃ¼rde mich freuen, wenn der Schlachter in Zukunft nicht bis zum Knie in Blut und GedÃ¤rm stehen muss, sondern die Pflanzen in eine genussfertige Form bringt, ohne dass sie vorher durch einen Tiermagen muss. Ich wÃ¼rde mich freuen, wenn das Vogelgezwitscher im FrÃ¼hling nicht von dem Geruch nach Tierexkrementen begleitet wird.  Vielleicht klappts ja&#8230;</p>
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		<title>Von: Henning KluÃŸ</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=8720&#038;cpage=1#comment-21524</link>
		<dc:creator>Henning KluÃŸ</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2018 17:07:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, jeder kann etwas fÃ¼r das Tierwohl selber machen, in dem es seine ErnÃ¤hrung und den Kaufverhalten dem Tierwohl anpasst. Warum mÃ¼ssen im Supermarkt oder Discounter 5 Schnitzel, eingeschweiÃŸt in Plastik gekauft werden? Vor allem, wenn man vielleicht nur 3 oder 4 StÃ¼ck braucht. Bei Supermarkt sehe ich nur das oberste Schnitzel, Beim Fleischer kann ich mir jedes einzelne aussuchen! Beim Fleischer, sofern er regional einkauft, weiÃŸ woher das Tier kommt, woraus die Schnitzel sind und die Wurst gemacht macht wird. Das eingeschweiÃŸte Schnitzel ist anonym und womÃ¶glich schon quer durch Deutschland und Europa gefahren. Was ja auch nicht gerade der Umwelt dient. Ein Tierwohl-Label helft nur den Discounter-Ketten, um unter einem Vorwand mehr Geld nehmen zu kÃ¶nnen, obwohl sich unterm Strich wenig bis garnis Ã¤ndert. Die Erfahrung haben wir ja schon beim Bio-Sigel gemacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, jeder kann etwas fÃ¼r das Tierwohl selber machen, in dem es seine ErnÃ¤hrung und den Kaufverhalten dem Tierwohl anpasst. Warum mÃ¼ssen im Supermarkt oder Discounter 5 Schnitzel, eingeschweiÃŸt in Plastik gekauft werden? Vor allem, wenn man vielleicht nur 3 oder 4 StÃ¼ck braucht. Bei Supermarkt sehe ich nur das oberste Schnitzel, Beim Fleischer kann ich mir jedes einzelne aussuchen! Beim Fleischer, sofern er regional einkauft, weiÃŸ woher das Tier kommt, woraus die Schnitzel sind und die Wurst gemacht macht wird. Das eingeschweiÃŸte Schnitzel ist anonym und womÃ¶glich schon quer durch Deutschland und Europa gefahren. Was ja auch nicht gerade der Umwelt dient. Ein Tierwohl-Label helft nur den Discounter-Ketten, um unter einem Vorwand mehr Geld nehmen zu kÃ¶nnen, obwohl sich unterm Strich wenig bis garnis Ã¤ndert. Die Erfahrung haben wir ja schon beim Bio-Sigel gemacht.</p>
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