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	<title>Kommentare zu: KÃ¶nnten Sie ein Schwein schlachten?</title>
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	<description>Ludger Freese sagt: &#34;Es ist angerichtet!&#34;</description>
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		<title>Von: Franz-Bernd SchÃ¼ÃŸler</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=8310&#038;cpage=1#comment-20829</link>
		<dc:creator>Franz-Bernd SchÃ¼ÃŸler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2017 15:27:47 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Freese!
Eine gute Frage, ich werde es mal ausprobieren beim Fleischer Neumeier in Hessisch-Lichtenau. Er gibt Schlachtekurse und Wurstekurse rund um sein Hauptprodukt &quot;Ahle Wurscht&quot; :-) Zu einem Schlachtekurs im Nov17 habe ich mich schon angemeldet. Unter anderem auch zu empfehlen ist das Buch &quot;Wurst&quot; aus dem Verlag Beef :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Freese!<br />
Eine gute Frage, ich werde es mal ausprobieren beim Fleischer Neumeier in Hessisch-Lichtenau. Er gibt Schlachtekurse und Wurstekurse rund um sein Hauptprodukt &#8220;Ahle Wurscht&#8221; <img src='http://blog.fleischerei-freese.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Zu einem Schlachtekurs im Nov17 habe ich mich schon angemeldet. Unter anderem auch zu empfehlen ist das Buch &#8220;Wurst&#8221; aus dem Verlag Beef <img src='http://blog.fleischerei-freese.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Carmen</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=8310&#038;cpage=1#comment-20729</link>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jul 2017 12:47:49 +0000</pubDate>
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		<description>SchÃ¶ner Beitrag, danke Ludger! Ich bin mir nicht sicher, ob ich das selber kÃ¶nnte, ein Tier tÃ¶ten. Aber ich will es kÃ¶nnen, wenn ich weiterhin Fleisch essen mÃ¶chte. Ich hatte vor 2 Jahren die Gelegenheit, das Schlachten von Schweinen im Kloster Plankstetten mitzuerleben. Und ich esse noch Fleisch. Der ganze Vorgang ging schweigend, konzentriert und schnell ab. Nach 10 Schweinen war der Geruch etwas streng, aber auch das war auszuhalten. Ich esse nicht viel Fleisch, wenn aber, dann Bio-QualitÃ¤t.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>SchÃ¶ner Beitrag, danke Ludger! Ich bin mir nicht sicher, ob ich das selber kÃ¶nnte, ein Tier tÃ¶ten. Aber ich will es kÃ¶nnen, wenn ich weiterhin Fleisch essen mÃ¶chte. Ich hatte vor 2 Jahren die Gelegenheit, das Schlachten von Schweinen im Kloster Plankstetten mitzuerleben. Und ich esse noch Fleisch. Der ganze Vorgang ging schweigend, konzentriert und schnell ab. Nach 10 Schweinen war der Geruch etwas streng, aber auch das war auszuhalten. Ich esse nicht viel Fleisch, wenn aber, dann Bio-QualitÃ¤t.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tim Cole</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=8310&#038;cpage=1#comment-20721</link>
		<dc:creator>Tim Cole</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2017 12:34:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin seit unserem Umzug in die Apen JÃ¤ger und weiÃŸ deshalb, wie man ein StÃ¼ck Wild waidmÃ¤nnisch zerwirkt. Ich kaufe deshalb im FrÃ¼hjahr immer ein ganzes Milchlamm, das allerdings schon tot ist, und zerlege es fÃ¼r die TiefkÃ¼hltruhe.

Ein Freund von mir, der auch JÃ¤ger ist, zÃ¼chtet in seinem Hof im Lungau schottische Angusrinder. Wenn es wieder Zeit ist, ein Tier zu schlachten, fÃ¼hrt mein Freund es hinter den Stall, redet beruhigend auf ihn ein, streichelt es und gibt ihm noch ein letztes Maukvoll Heublumen. Dann schieÃŸt er ihm mit dem groÃŸkalibrigen Jagdgewehr eine Kugel mitten in die Stirn. Das Rind ist sofort tot und hat zuvor keine Sekunde gelitten oder Angst verspÃ¼rt.

Mein Freund macht das aus RÃ¼cksicht auf das Tier, aber auch, weil er meint, das Fleisch wÃ¼rde besser schmecke. &quot;Wenn ein Tier in seinen letzten Lebensstunden oder Minuten in Panik gerÃ¤t, sondert es Angstsekrete ab&quot;, behauptet er. 

Ich weiÃŸ nicht, ob das wirklich stimmt, aber sein Rindfleisch ist mit das Beste, das ich je gegessen habe. Okay, sie fressen nur feinsten Alpenheu und leben im Sommer auf der Alm im Freien. Wenn ich den Gestank der verfaulten Heuballen rieche, die beim Bauern nebenan fÃ¼r die SilofÃ¼tterung verwendet wird, mÃ¶chte ich am liebsten dem Fleischverzehr abschwÃ¶ren. Aber ich habe das groÃŸe GlÃ¼ck, genau zu wissen, woher mein Rindfleisch kommt, wie es gefÃ¼ttert wird, wie es heiÃŸt und wie es ums Leben gekommen ist. Das empfinde ich als ein groÃŸes GlÃ¼ck!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin seit unserem Umzug in die Apen JÃ¤ger und weiÃŸ deshalb, wie man ein StÃ¼ck Wild waidmÃ¤nnisch zerwirkt. Ich kaufe deshalb im FrÃ¼hjahr immer ein ganzes Milchlamm, das allerdings schon tot ist, und zerlege es fÃ¼r die TiefkÃ¼hltruhe.</p>
<p>Ein Freund von mir, der auch JÃ¤ger ist, zÃ¼chtet in seinem Hof im Lungau schottische Angusrinder. Wenn es wieder Zeit ist, ein Tier zu schlachten, fÃ¼hrt mein Freund es hinter den Stall, redet beruhigend auf ihn ein, streichelt es und gibt ihm noch ein letztes Maukvoll Heublumen. Dann schieÃŸt er ihm mit dem groÃŸkalibrigen Jagdgewehr eine Kugel mitten in die Stirn. Das Rind ist sofort tot und hat zuvor keine Sekunde gelitten oder Angst verspÃ¼rt.</p>
<p>Mein Freund macht das aus RÃ¼cksicht auf das Tier, aber auch, weil er meint, das Fleisch wÃ¼rde besser schmecke. &#8220;Wenn ein Tier in seinen letzten Lebensstunden oder Minuten in Panik gerÃ¤t, sondert es Angstsekrete ab&#8221;, behauptet er. </p>
<p>Ich weiÃŸ nicht, ob das wirklich stimmt, aber sein Rindfleisch ist mit das Beste, das ich je gegessen habe. Okay, sie fressen nur feinsten Alpenheu und leben im Sommer auf der Alm im Freien. Wenn ich den Gestank der verfaulten Heuballen rieche, die beim Bauern nebenan fÃ¼r die SilofÃ¼tterung verwendet wird, mÃ¶chte ich am liebsten dem Fleischverzehr abschwÃ¶ren. Aber ich habe das groÃŸe GlÃ¼ck, genau zu wissen, woher mein Rindfleisch kommt, wie es gefÃ¼ttert wird, wie es heiÃŸt und wie es ums Leben gekommen ist. Das empfinde ich als ein groÃŸes GlÃ¼ck!</p>
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	<item>
		<title>Von: Ralf Bauer</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=8310&#038;cpage=1#comment-20720</link>
		<dc:creator>Ralf Bauer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2017 15:09:57 +0000</pubDate>
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		<description>Es klingt schon verrÃ¼ckt, aber ich koche sehr gern, verarbeite viel Fleisch (leider auch oft genug aus dem Supermarkt) und kann mir doch nicht vorstellen, ein Tier zu tÃ¶ten. Ich glaube nichtmals, daÃŸ ich ein Problem mit dem Zerteilen hÃ¤tte, wenn man mir ein getÃ¶tetes Tier vorlegte. Es ist wohl eher der TÃ¶tungsvorgang. Ich blende offenbar auch gern das &quot;Vorher&quot; aus. 
MÃ¼ÃŸte ich selbst tÃ¶ten, wÃ¼rde ich wahrscheinlich Vegetarier werden.
Irgendwie idiotisch und inkonsequent, aber sehr bequem und seelenschonend, ich gebÂ´s zu.  Eine Idee, wie ich den Widerspruch lÃ¶sen kÃ¶nnte, kÃ¶nnte nur in der Entscheidung Vegetarier ./. selbst schlachten/tÃ¶ten liegen, oder? Weniger Fleisch zu kaufen lÃ¶st dieses Problem doch nicht, oder? Das schlechte Gewissen iÃŸt doch trotzdem mit!     Ich arbeite an einer LÃ¶sung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es klingt schon verrÃ¼ckt, aber ich koche sehr gern, verarbeite viel Fleisch (leider auch oft genug aus dem Supermarkt) und kann mir doch nicht vorstellen, ein Tier zu tÃ¶ten. Ich glaube nichtmals, daÃŸ ich ein Problem mit dem Zerteilen hÃ¤tte, wenn man mir ein getÃ¶tetes Tier vorlegte. Es ist wohl eher der TÃ¶tungsvorgang. Ich blende offenbar auch gern das &#8220;Vorher&#8221; aus.<br />
MÃ¼ÃŸte ich selbst tÃ¶ten, wÃ¼rde ich wahrscheinlich Vegetarier werden.<br />
Irgendwie idiotisch und inkonsequent, aber sehr bequem und seelenschonend, ich gebÂ´s zu.  Eine Idee, wie ich den Widerspruch lÃ¶sen kÃ¶nnte, kÃ¶nnte nur in der Entscheidung Vegetarier ./. selbst schlachten/tÃ¶ten liegen, oder? Weniger Fleisch zu kaufen lÃ¶st dieses Problem doch nicht, oder? Das schlechte Gewissen iÃŸt doch trotzdem mit!     Ich arbeite an einer LÃ¶sung.</p>
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		<title>Von: Marko</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=8310&#038;cpage=1#comment-20719</link>
		<dc:creator>Marko</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2017 12:47:31 +0000</pubDate>
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		<description>Ein gutes Thema. Ich selbst bin Baujahr 1980 und habe in der Kindheit noch die DDR miterlebt. Hier war es fÃ¼r mich vÃ¶llig normal, dass es mehrmals im Jahr zum Schlachten zur Oma ging. Das war immer ein recht groÃŸes Ereignis. Der Fleischbeschauer kam, die Familie war da und Nachbarn und Freunde halfen beim Schlachten, Zerlegen und Weiterverarbeiten. 

Zu Beginn, ich war vielleicht 5 oder 6, war ich bei der TÃ¶tung durch das BolzenschussgerÃ¤t noch immer im Haus, aber so ab 7, 8 Jahren war ich auch da dabei. Das war etwas vÃ¶llig Normales auf dem Dorf und hat mich jetzt auch nicht traumatisiert oder mir geschadet.

Aber worauf ich hinaus will: Gerade diese Erlebnisse haben mein Bewusstsein fÃ¼r Wurst &amp; Fleisch und das &quot;Produkt Tier&quot; in sofern beeinflusst, dass ich mein Verhalten im Bezug auf Kauf und Verarbeitung von Fleisch- und Wurst-Produkten schon regelmÃ¤ÃŸig Ã¼berdenke und eben Produkte aus der Massentierhaltung und Schlachtung so gut es geht vermeide bzw. deren Nutzung einschrÃ¤nke. 

Da kaufe ich lieber einmal weniger Fleisch, weiÃŸ aber dass ich, wenn ich im Nachbarort vom Bauern selbst geschlachtete Steaks vom Galloway-Rind kaufe, dass hier das Tier mit Respekt behandelt wurde und ein - sofern das mÃ¶glich ist - &quot;gutes Leben hatte.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gutes Thema. Ich selbst bin Baujahr 1980 und habe in der Kindheit noch die DDR miterlebt. Hier war es fÃ¼r mich vÃ¶llig normal, dass es mehrmals im Jahr zum Schlachten zur Oma ging. Das war immer ein recht groÃŸes Ereignis. Der Fleischbeschauer kam, die Familie war da und Nachbarn und Freunde halfen beim Schlachten, Zerlegen und Weiterverarbeiten. </p>
<p>Zu Beginn, ich war vielleicht 5 oder 6, war ich bei der TÃ¶tung durch das BolzenschussgerÃ¤t noch immer im Haus, aber so ab 7, 8 Jahren war ich auch da dabei. Das war etwas vÃ¶llig Normales auf dem Dorf und hat mich jetzt auch nicht traumatisiert oder mir geschadet.</p>
<p>Aber worauf ich hinaus will: Gerade diese Erlebnisse haben mein Bewusstsein fÃ¼r Wurst &amp; Fleisch und das &#8220;Produkt Tier&#8221; in sofern beeinflusst, dass ich mein Verhalten im Bezug auf Kauf und Verarbeitung von Fleisch- und Wurst-Produkten schon regelmÃ¤ÃŸig Ã¼berdenke und eben Produkte aus der Massentierhaltung und Schlachtung so gut es geht vermeide bzw. deren Nutzung einschrÃ¤nke. </p>
<p>Da kaufe ich lieber einmal weniger Fleisch, weiÃŸ aber dass ich, wenn ich im Nachbarort vom Bauern selbst geschlachtete Steaks vom Galloway-Rind kaufe, dass hier das Tier mit Respekt behandelt wurde und ein &#8211; sofern das mÃ¶glich ist &#8211; &#8220;gutes Leben hatte.&#8221;</p>
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