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	<title>Kommentare zu: Ein Steak mit 800Â°C grillen</title>
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	<description>Ludger Freese sagt: &#34;Es ist angerichtet!&#34;</description>
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		<title>Von: Ulrich Ross</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=6881&#038;cpage=1#comment-19728</link>
		<dc:creator>Ulrich Ross</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2014 15:52:37 +0000</pubDate>
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		<description>Nachtrag: Aha, es ist ein Gasgrill mit bis zu 3500 Watt. Wenn da mal vom Fleisch etwas nach oben spritzt, verdampft und verbrennt es sofort.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: Aha, es ist ein Gasgrill mit bis zu 3500 Watt. Wenn da mal vom Fleisch etwas nach oben spritzt, verdampft und verbrennt es sofort.</p>
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		<title>Von: Ulrich Ross</title>
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		<dc:creator>Ulrich Ross</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2014 15:41:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin bei dem Begriff etwas verwirrt. Interessanterweise hat mir Tante Google noch nicht weitergeholfen, also muss ich selber denken. ;-)

Ich wunderte mich bereits beim ersten Mal Ã¼ber den Begriff - egal womit man beim Kochen anfÃ¤ngt, Kohle schmeckt immer gleich. 800 Grad reichen, um jede Kohlenstoffverbindung in Kohle zu verwandeln. Wie machen die das nur, dass das Fleisch dann offensichtlich doch schmeckt?

Der Begriff &quot;800-Grad-Grill&quot; kommt aus den USA zu uns rÃ¼ber. Dort verwenden sie die Fahrenheit-Skala, die auch mit &quot;Grad&quot; arbeitet. Demnach sind 800Â° Fahrenheit umgerechnet 427Â° Celsius. Das ist nun wieder eine angenehme Temperatur.
ZusÃ¤tzlich gibt es noch Kelvin (ohne Grad), die 273 Ã¼ber der Celsius-Skala liegen. Absoluter Nullpunkt und so.

Der im Film gezeigte Beefer arbeitet mit HeizrÃ¶hren, die sehr heiÃŸ werden. Mittels der Farbe kann man die Temperatur bestimmen. RotglÃ¼hen kann man ab 600Â°C/900K beobachten, die klassische GlÃ¼hlampe hat 2700K, die Tageslichtlampe 6000K. Den &quot;Brenner&quot; schÃ¤tze ich der Farbe nach auf 1100K (oh, sollten das die 800Â°C sein?).

Fleisch kann auf drei verschiedene Arten erwÃ¤rmt werden.
1. WÃ¤rmeleitung. Ab in den Topf mit heiÃŸem Fett, warten, fertig. Oder in der Pfanne. Oder langsam mit heiÃŸer Luft, wie der Sonntagsbraten im Ofen.
2. Mikrowellen, die das Wassser im Fleisch von innen heraus erhitzen. BuÃ¤Ã¤Ã¤h!
3. WÃ¤rmestrahlung, wie in diesem Grill. Die WÃ¤rmestrahlung geht vom heiÃŸen Brenner (Holzkohle, QuarzrÃ¶hren, Warmhaltelampe) in das Fleisch.
Bei viel WÃ¤rmestrahlung erwÃ¤rmt sich die OberflÃ¤che auf Ã¼ber 140Â°C und die Maillard-Reaktion wandelt Proteine in kÃ¶stliche Geschmacksstoffe um. Kohlehydrate karamellisieren und ergeben den erwÃ¼nschten Karamellgeschmack. Durch WÃ¤rmeleitung wird auch das Innere des Fleisches langsam warm, bis es bei Ã¼ber 55Â°C zart und lecker ist.

Wird die OberflÃ¤che des Fleisches Ã¼ber 300Â°C erhitzt, beginnt dort Verkohlung, sehr unerwÃ¼nscht.

Der Beefer erhitzt das Fleisch durch WÃ¤rmestrahlung. Die ist schnell erzeugt, da er nur die BrennstÃ¤be erhitzen muss, und nicht einen kompletten Ofen-Garraum oder ein paar Kilo Frittierfett. Die WÃ¤rmestrahlung reicht weit und erwÃ¤rmt unter anderem auch den Garraum-Bode oder die obere OfenflÃ¤che.

Das Fleisch wird in diesem Verfahren offensichtlich von auÃŸen schnell erhitzt, um gewÃ¼nschte Aromen zu erhalten und durch Salz und Pfeffer spÃ¤ter zu verstÃ¤rken. Das anschlieÃŸende Ruhen bei niedriger Hitze erwÃ¤rmt auch den Kern des Fleisches Ã¼ber 55Â°C, so dass das gesamte StÃ¼ck ein Ess-Genuss ist.

So. Nun bin ich hungrig und weiÃŸ noch immer nicht, wo die 800 Grad sind.
Ludger, weiÃŸt Du nÃ¤heres?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin bei dem Begriff etwas verwirrt. Interessanterweise hat mir Tante Google noch nicht weitergeholfen, also muss ich selber denken. <img src='http://blog.fleischerei-freese.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich wunderte mich bereits beim ersten Mal Ã¼ber den Begriff &#8211; egal womit man beim Kochen anfÃ¤ngt, Kohle schmeckt immer gleich. 800 Grad reichen, um jede Kohlenstoffverbindung in Kohle zu verwandeln. Wie machen die das nur, dass das Fleisch dann offensichtlich doch schmeckt?</p>
<p>Der Begriff &#8220;800-Grad-Grill&#8221; kommt aus den USA zu uns rÃ¼ber. Dort verwenden sie die Fahrenheit-Skala, die auch mit &#8220;Grad&#8221; arbeitet. Demnach sind 800Â° Fahrenheit umgerechnet 427Â° Celsius. Das ist nun wieder eine angenehme Temperatur.<br />
ZusÃ¤tzlich gibt es noch Kelvin (ohne Grad), die 273 Ã¼ber der Celsius-Skala liegen. Absoluter Nullpunkt und so.</p>
<p>Der im Film gezeigte Beefer arbeitet mit HeizrÃ¶hren, die sehr heiÃŸ werden. Mittels der Farbe kann man die Temperatur bestimmen. RotglÃ¼hen kann man ab 600Â°C/900K beobachten, die klassische GlÃ¼hlampe hat 2700K, die Tageslichtlampe 6000K. Den &#8220;Brenner&#8221; schÃ¤tze ich der Farbe nach auf 1100K (oh, sollten das die 800Â°C sein?).</p>
<p>Fleisch kann auf drei verschiedene Arten erwÃ¤rmt werden.<br />
1. WÃ¤rmeleitung. Ab in den Topf mit heiÃŸem Fett, warten, fertig. Oder in der Pfanne. Oder langsam mit heiÃŸer Luft, wie der Sonntagsbraten im Ofen.<br />
2. Mikrowellen, die das Wassser im Fleisch von innen heraus erhitzen. BuÃ¤Ã¤Ã¤h!<br />
3. WÃ¤rmestrahlung, wie in diesem Grill. Die WÃ¤rmestrahlung geht vom heiÃŸen Brenner (Holzkohle, QuarzrÃ¶hren, Warmhaltelampe) in das Fleisch.<br />
Bei viel WÃ¤rmestrahlung erwÃ¤rmt sich die OberflÃ¤che auf Ã¼ber 140Â°C und die Maillard-Reaktion wandelt Proteine in kÃ¶stliche Geschmacksstoffe um. Kohlehydrate karamellisieren und ergeben den erwÃ¼nschten Karamellgeschmack. Durch WÃ¤rmeleitung wird auch das Innere des Fleisches langsam warm, bis es bei Ã¼ber 55Â°C zart und lecker ist.</p>
<p>Wird die OberflÃ¤che des Fleisches Ã¼ber 300Â°C erhitzt, beginnt dort Verkohlung, sehr unerwÃ¼nscht.</p>
<p>Der Beefer erhitzt das Fleisch durch WÃ¤rmestrahlung. Die ist schnell erzeugt, da er nur die BrennstÃ¤be erhitzen muss, und nicht einen kompletten Ofen-Garraum oder ein paar Kilo Frittierfett. Die WÃ¤rmestrahlung reicht weit und erwÃ¤rmt unter anderem auch den Garraum-Bode oder die obere OfenflÃ¤che.</p>
<p>Das Fleisch wird in diesem Verfahren offensichtlich von auÃŸen schnell erhitzt, um gewÃ¼nschte Aromen zu erhalten und durch Salz und Pfeffer spÃ¤ter zu verstÃ¤rken. Das anschlieÃŸende Ruhen bei niedriger Hitze erwÃ¤rmt auch den Kern des Fleisches Ã¼ber 55Â°C, so dass das gesamte StÃ¼ck ein Ess-Genuss ist.</p>
<p>So. Nun bin ich hungrig und weiÃŸ noch immer nicht, wo die 800 Grad sind.<br />
Ludger, weiÃŸt Du nÃ¤heres?</p>
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