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	<title>Kommentare zu: Zwiebelkuchen &#8211; so gelingt er besonders gut</title>
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	<description>Ludger Freese sagt: &#34;Es ist angerichtet!&#34;</description>
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		<title>Von: Clemens Lotze</title>
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		<dc:creator>Clemens Lotze</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 18:59:46 +0000</pubDate>
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		<description>Aaaaaaalsooo, liebe Betty,

ich liebe Weimar! Und ich lass Euch Goethe, Schiller, Bauhaus oder die Blauen Reiter. SelbstverstÃ¤ndlich auch die guten RostbratwÃ¼rste auf dem Markt, KÃ¶stritzer oder GrÃ¼ne KlÃ¶sse. 
Der Zwiebelkuchen aber ist eine klassische, alemannische Resteverwertung.
In alten Zeiten gab es vor allem Linksrheinisch mobile BrotbackÃ¶fen aus Metall. Sie wurden dort aufgestellt, wo sie gebraucht wurden. Diese hatten im Innenraum eine Metallplatte auf der oben das Brot gebacken und unten mit Holz befeuert wurde. Da konstruktionsbedingt die Platte nicht die gesamte Ofenbreite eingenommen hat, haben an den Seiten die Flammen in den Backraum geschlagen.
Rechtreihnisch gab und gibt es z.T. immer noch in jedem Dorf ein gemauertes Gemeinschaftsbackhaus. Hier trafen sich meist einmal in der Woche die Frauen, um Brot zu backen. Das Backhaus war durchgehend zweigeteilt mit einem komplett geschlossenen Feuerraum. Es wurde ebenfalls mit Holz aus dem Gemeindewald (=Allmend) morgens krÃ¤ftig angeheizt.
Bei allen gemeinsam war es Usus, dass nach Abschluss des Brot backens am Abend der Teigrest als Fladen ausgerollt und mit dem belegt wurde, was der Hof immer hergab: Zwiebeln, Speck und Rahm. Linksrheinisch ist der berÃ¼hmte Flammenkuchen daraus hervor gegangen; rechtrheinisch der Rahmkuchen/Speckkuchen etc.. Beide wurden im Herbst zur Grundlage des Zwiebelkuchens. Wahrscheinlich, um jetzt die zahlreichen Erntehelfer im Taglohn eine sÃ¤ttigende Speise zu bieten. Da der alemannische Sprachraum  schon immer reichlich mit landwirtschaftlichen Produkten gesegnet ist, konnte man auch etwas mehr auflegen.  Dazu gab es frischen Wein oder Most.
Davon Ã¼brig geblieben ist die Frage nach dem richtigen Boden fÃ¼r einen Zwiebelkuchen. Diese Frage wird auch in 100 Jahren keine KÃ¼nstliche Intelligenz klÃ¤ren kÃ¶nnen - auch wenn es ursprÃ¼nglich mit Sicherheit ein reiner Brotteig war.
Ich muss jedoch darauf aufmerksam machen, dass die ÃœbergÃ¤nge sowohl bei den alten Ofenkonstruktionen als auch den Rezepten sehr flieÃŸend sind!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aaaaaaalsooo, liebe Betty,</p>
<p>ich liebe Weimar! Und ich lass Euch Goethe, Schiller, Bauhaus oder die Blauen Reiter. SelbstverstÃ¤ndlich auch die guten RostbratwÃ¼rste auf dem Markt, KÃ¶stritzer oder GrÃ¼ne KlÃ¶sse.<br />
Der Zwiebelkuchen aber ist eine klassische, alemannische Resteverwertung.<br />
In alten Zeiten gab es vor allem Linksrheinisch mobile BrotbackÃ¶fen aus Metall. Sie wurden dort aufgestellt, wo sie gebraucht wurden. Diese hatten im Innenraum eine Metallplatte auf der oben das Brot gebacken und unten mit Holz befeuert wurde. Da konstruktionsbedingt die Platte nicht die gesamte Ofenbreite eingenommen hat, haben an den Seiten die Flammen in den Backraum geschlagen.<br />
Rechtreihnisch gab und gibt es z.T. immer noch in jedem Dorf ein gemauertes Gemeinschaftsbackhaus. Hier trafen sich meist einmal in der Woche die Frauen, um Brot zu backen. Das Backhaus war durchgehend zweigeteilt mit einem komplett geschlossenen Feuerraum. Es wurde ebenfalls mit Holz aus dem Gemeindewald (=Allmend) morgens krÃ¤ftig angeheizt.<br />
Bei allen gemeinsam war es Usus, dass nach Abschluss des Brot backens am Abend der Teigrest als Fladen ausgerollt und mit dem belegt wurde, was der Hof immer hergab: Zwiebeln, Speck und Rahm. Linksrheinisch ist der berÃ¼hmte Flammenkuchen daraus hervor gegangen; rechtrheinisch der Rahmkuchen/Speckkuchen etc.. Beide wurden im Herbst zur Grundlage des Zwiebelkuchens. Wahrscheinlich, um jetzt die zahlreichen Erntehelfer im Taglohn eine sÃ¤ttigende Speise zu bieten. Da der alemannische Sprachraum  schon immer reichlich mit landwirtschaftlichen Produkten gesegnet ist, konnte man auch etwas mehr auflegen.  Dazu gab es frischen Wein oder Most.<br />
Davon Ã¼brig geblieben ist die Frage nach dem richtigen Boden fÃ¼r einen Zwiebelkuchen. Diese Frage wird auch in 100 Jahren keine KÃ¼nstliche Intelligenz klÃ¤ren kÃ¶nnen &#8211; auch wenn es ursprÃ¼nglich mit Sicherheit ein reiner Brotteig war.<br />
Ich muss jedoch darauf aufmerksam machen, dass die ÃœbergÃ¤nge sowohl bei den alten Ofenkonstruktionen als auch den Rezepten sehr flieÃŸend sind!</p>
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		<title>Von: Jule</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=6733&#038;cpage=1#comment-20009</link>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2015 16:29:37 +0000</pubDate>
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		<description>Zwiebelkuchen schmeckt unheimlich lecker, dieses Rezept hier ist genau nach meinem Geschmack. Danke fÃ¼r dieses tolle Rezept :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zwiebelkuchen schmeckt unheimlich lecker, dieses Rezept hier ist genau nach meinem Geschmack. Danke fÃ¼r dieses tolle Rezept <img src='http://blog.fleischerei-freese.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: betty</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=6733&#038;cpage=1#comment-18661</link>
		<dc:creator>betty</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2014 09:57:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ich liebe Zwiebelkuchen, danke fÃ¼rs Rezept! SchlieÃŸlich ist dies eine SpezialitÃ¤t aus Weimar, vom bekannten Weimarer Zwiebelmarkt, und ich bin gebÃ¼rtig aus Weimar. Oder weiÃŸ jemand, ob diese Tradition auch noch woanders herkommt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe Zwiebelkuchen, danke fÃ¼rs Rezept! SchlieÃŸlich ist dies eine SpezialitÃ¤t aus Weimar, vom bekannten Weimarer Zwiebelmarkt, und ich bin gebÃ¼rtig aus Weimar. Oder weiÃŸ jemand, ob diese Tradition auch noch woanders herkommt?</p>
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		<title>Von: birgit</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=6733&#038;cpage=1#comment-18658</link>
		<dc:creator>birgit</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2014 11:49:02 +0000</pubDate>
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		<description>Was macht man mit dem abgenommenen KÃ¤se?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was macht man mit dem abgenommenen KÃ¤se?</p>
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		<title>Von: martin</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=6733&#038;cpage=1#comment-18655</link>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2014 17:34:20 +0000</pubDate>
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		<description>hallo ludger, heute gab es deinen zwiebelkuchen. alle sind begeistert.
das rezept wird ein dauerbrenner, danke!
gruss martin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo ludger, heute gab es deinen zwiebelkuchen. alle sind begeistert.<br />
das rezept wird ein dauerbrenner, danke!<br />
gruss martin</p>
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		<title>Von: martin</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=6733&#038;cpage=1#comment-18652</link>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2014 19:10:11 +0000</pubDate>
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		<description>ok, danke. probier ich aus.
gruss</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ok, danke. probier ich aus.<br />
gruss</p>
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		<title>Von: Ludger Freese</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=6733&#038;cpage=1#comment-18650</link>
		<dc:creator>Ludger Freese</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2014 15:29:37 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Martin, es kein Boden gemacht werden. Die ganze Masse zusammen in die Backform.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Martin, es kein Boden gemacht werden. Die ganze Masse zusammen in die Backform.</p>
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		<title>Von: martin</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=6733&#038;cpage=1#comment-18649</link>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2014 14:33:14 +0000</pubDate>
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		<description>hallo, schÃ¶nes rezept, aber wie habt ihr den boden gemacht? der ist doch extra hergestellt, oder?

gruss martin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo, schÃ¶nes rezept, aber wie habt ihr den boden gemacht? der ist doch extra hergestellt, oder?</p>
<p>gruss martin</p>
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