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	<title>Kommentare zu: Diskussion zum Missbrauch von WerksvertrÃ¤gen</title>
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	<description>Ludger Freese sagt: &#34;Es ist angerichtet!&#34;</description>
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		<title>Von: Essen kommen! &#187; Blog Archiv &#187; Fleischkonzern geht neue Wege und verzichtet auf WerkvertrÃ¤ge</title>
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		<dc:creator>Essen kommen! &#187; Blog Archiv &#187; Fleischkonzern geht neue Wege und verzichtet auf WerkvertrÃ¤ge</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2015 15:04:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Sehr begrÃ¼ÃŸen mÃ¶chte ich die Entscheidung der Fleisch- und Wurstwarenhersteller Steinemann aus Steinfeld, die sich fast ganz aus den umstrittenen WerksvertrÃ¤gen verabschiedet haben Steinemann hat seine Werke bei uns im Landkreis Vechta und gehÃ¶rte auch zu den umstrittenen Betrieben in der Region, die mit den Umgang von Werksarbeitern in die Kritik geraten sind. Dieser zum Teil unmenschliche Umgang mit Menschen aus Osteuropa war wirklich nicht mehr anzusehen. Fast alles GroÃŸbetriebe der Fleischbranche, haben hier Mitarbeiter beschÃ¤ftigt, die mit 3,50 â€“ 4,00 â‚¬/Stunde arbeiten mussten (oft noch weniger) Die UnterkÃ¼nfte wurden dann vÃ¶llig Ã¼berteuert und in einem unbewohnbaren Zustand vermietet!Â  Der Druck aus der Gesellschaft, den Medien und vor allem der Kirchen (PrÃ¤lat Peter Kossen sei hier genannt) haben VerÃ¤nderungen hervorgerufen. So kontrollieren die Landkreise Vechta und Cloppenburg jetzt die Werkswohnungen Ã¶fter. Es wurden Standards fÃ¼r die Wohnungen festgelegt. Die Firma Steinemann geht hier noch einen deutlichen Schritt weiter. Sie zahlen den Mindestlohn (8,50â‚¬) schon jetzt, obwohl noch 7,75â‚¬ mÃ¶glich wÃ¤re. Von den 350 Mitarbeitern sind nur noch ganz wenige als Werksarbeiter beschÃ¤ftig. Steinemann hat in Steinfelds polnischen Partnerstadt Jastrowie junge Menschen die Ausbildung zum Fleischer angeboten. Die Praxis fand hier im Werk statt, die theoretische Ausbildung wurde in Polen vermittelt. So konnten 14 Mitarbeiter in einen festen Beruf gefÃ¼hrt worden, die nun alle bei Steinemann fest eingestellt wurden. Ihnen wurden sogar moderne Wohnungen gestellt, jeweils zu 700.-â‚¬ im Monat â€“ gezahlt vom Unternehmen! Steinemann hat so als Unternehmer nicht nur Lippenbekenntnisse gemacht, sondern er hat gehandelt, er hat Verantwortung fÃ¼r die Menschen in seinem Unternehmen Ã¼bernommen. Das ist der richtige Weg. Ich habe schon einmal darÃ¼ber berichtet. Siehe hier. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Sehr begrÃ¼ÃŸen mÃ¶chte ich die Entscheidung der Fleisch- und Wurstwarenhersteller Steinemann aus Steinfeld, die sich fast ganz aus den umstrittenen WerksvertrÃ¤gen verabschiedet haben Steinemann hat seine Werke bei uns im Landkreis Vechta und gehÃ¶rte auch zu den umstrittenen Betrieben in der Region, die mit den Umgang von Werksarbeitern in die Kritik geraten sind. Dieser zum Teil unmenschliche Umgang mit Menschen aus Osteuropa war wirklich nicht mehr anzusehen. Fast alles GroÃŸbetriebe der Fleischbranche, haben hier Mitarbeiter beschÃ¤ftigt, die mit 3,50 â€“ 4,00 â‚¬/Stunde arbeiten mussten (oft noch weniger) Die UnterkÃ¼nfte wurden dann vÃ¶llig Ã¼berteuert und in einem unbewohnbaren Zustand vermietet!Â  Der Druck aus der Gesellschaft, den Medien und vor allem der Kirchen (PrÃ¤lat Peter Kossen sei hier genannt) haben VerÃ¤nderungen hervorgerufen. So kontrollieren die Landkreise Vechta und Cloppenburg jetzt die Werkswohnungen Ã¶fter. Es wurden Standards fÃ¼r die Wohnungen festgelegt. Die Firma Steinemann geht hier noch einen deutlichen Schritt weiter. Sie zahlen den Mindestlohn (8,50â‚¬) schon jetzt, obwohl noch 7,75â‚¬ mÃ¶glich wÃ¤re. Von den 350 Mitarbeitern sind nur noch ganz wenige als Werksarbeiter beschÃ¤ftig. Steinemann hat in Steinfelds polnischen Partnerstadt Jastrowie junge Menschen die Ausbildung zum Fleischer angeboten. Die Praxis fand hier im Werk statt, die theoretische Ausbildung wurde in Polen vermittelt. So konnten 14 Mitarbeiter in einen festen Beruf gefÃ¼hrt worden, die nun alle bei Steinemann fest eingestellt wurden. Ihnen wurden sogar moderne Wohnungen gestellt, jeweils zu 700.-â‚¬ im Monat â€“ gezahlt vom Unternehmen! Steinemann hat so als Unternehmer nicht nur Lippenbekenntnisse gemacht, sondern er hat gehandelt, er hat Verantwortung fÃ¼r die Menschen in seinem Unternehmen Ã¼bernommen. Das ist der richtige Weg. Ich habe schon einmal darÃ¼ber berichtet. Siehe hier. [...]</p>
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		<title>Von: Carrie Wyatt</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=5923&#038;cpage=1#comment-16443</link>
		<dc:creator>Carrie Wyatt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 10:00:29 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn sich die â€ž Junge Union aus Vechta â€œ zu einem Meeting bei uns anmeldet, dann freuen wir uns natÃ¼rlich sehr darÃ¼ber. Das Thema der Veranstaltung wird zurzeit hier sehr stark diskutiert: â€žMissbrauch von WerksvertrÃ¤gen in der Fleischindustrieâ€œ. Zur thematischen Einstimmung wurde die Gruppe durch unseren Betrieb gefÃ¼hrt. In der KÃ¼che hatten wir etwas zur VerkÃ¶stigung vorbereitet, bevor es in die ProduktionsrÃ¤ume ging. Dort habe ich den jungen Menschen gezeigt, welche Aufgaben die Menschen in den Schlacht- u. Zerlegebetriebe leisten mÃ¼ssen. So habe ich einen Schweinekopf zerlegt â€“ eine Aufgabe, die z.B. im Nachbarort geleistet werden muss. Dort zerlegen etwas 35 Arbeiter in WerksvertrÃ¤gen je Arbeitschicht 35.000kg SchweinkÃ¶pfe. Einen Schinken zerlegen darf nur 2 Minuten dauern. Auch das habe ich den Jungpolitikern gezeigt. Die Veranstaltung wurde vom Deutschlandfunk begleitet und aufgenommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich die â€ž Junge Union aus Vechta â€œ zu einem Meeting bei uns anmeldet, dann freuen wir uns natÃ¼rlich sehr darÃ¼ber. Das Thema der Veranstaltung wird zurzeit hier sehr stark diskutiert: â€žMissbrauch von WerksvertrÃ¤gen in der Fleischindustrieâ€œ. Zur thematischen Einstimmung wurde die Gruppe durch unseren Betrieb gefÃ¼hrt. In der KÃ¼che hatten wir etwas zur VerkÃ¶stigung vorbereitet, bevor es in die ProduktionsrÃ¤ume ging. Dort habe ich den jungen Menschen gezeigt, welche Aufgaben die Menschen in den Schlacht- u. Zerlegebetriebe leisten mÃ¼ssen. So habe ich einen Schweinekopf zerlegt â€“ eine Aufgabe, die z.B. im Nachbarort geleistet werden muss. Dort zerlegen etwas 35 Arbeiter in WerksvertrÃ¤gen je Arbeitschicht 35.000kg SchweinkÃ¶pfe. Einen Schinken zerlegen darf nur 2 Minuten dauern. Auch das habe ich den Jungpolitikern gezeigt. Die Veranstaltung wurde vom Deutschlandfunk begleitet und aufgenommen.</p>
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		<title>Von: Sonja</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=5923&#038;cpage=1#comment-16372</link>
		<dc:creator>Sonja</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 May 2013 09:37:24 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde es absolut wichtig, dass dieses Thema mehr an die Ã–ffentlichkeit gelangt. Nicht nur, dass die Menschen ausgebeutet werden - auch die QualitÃ¤t der Nahrungsmittel leidet darunter. Ich habe erst kÃ¼rzlich einen Bericht darÃ¼ber gesehen, dass es weniger gut behandelte Arbeiter aufgrund mangelnder Motivation natÃ¼rlich auch mit Hygiene und Co nicht so ernst nehmen. Ist ja auch verstÃ¤ndlich!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es absolut wichtig, dass dieses Thema mehr an die Ã–ffentlichkeit gelangt. Nicht nur, dass die Menschen ausgebeutet werden &#8211; auch die QualitÃ¤t der Nahrungsmittel leidet darunter. Ich habe erst kÃ¼rzlich einen Bericht darÃ¼ber gesehen, dass es weniger gut behandelte Arbeiter aufgrund mangelnder Motivation natÃ¼rlich auch mit Hygiene und Co nicht so ernst nehmen. Ist ja auch verstÃ¤ndlich!</p>
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