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	<title>Kommentare zu: Standard oder kein Standard</title>
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	<description>Ludger Freese sagt: &#34;Es ist angerichtet!&#34;</description>
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		<title>Von: krassdaniel</title>
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		<dc:creator>krassdaniel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 22:17:53 +0000</pubDate>
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		<description>Auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen:

Erst einmal danke an Ludger fÃ¼r die wertfreie Schilderung des Problems. Insbesondere nach der Currywurst-Steuerdebatte war im Internet enorm viel dummes Zeug zu lesen - hier wird sachlich fundiert das Problem eines Kaufmanns geschildert.

Die Frage der Mehrwertsteuer ist ein kaum zu Ã¼bertreffendes Beispiel dessen, was in Deutschland falsch lÃ¤uft.

Aus sozialpolitischer Sicht macht ein ermÃ¤ÃŸigter MwSt-Satz natÃ¼rlich Sinn - der notwendige Konsum soll priviligiert werden. Eine soziale Wohltat wie diese bedeutet aber, und das ist die &quot;RÃ¼ckseite&quot; der Medaille, dass dadurch ein Bruch im System erzeugt wird: Es entstehen Abgrenzungsschwierigkeiten und LÃ¼cken, die nun die Praxis schlieÃŸen muss, d. h. FinanzÃ¤mter und Steuerzahler (und deren Vertreter) sowie nachgeordnet die Richter. Abgrenzungsprobleme gÃ¤be es dann nicht, wenn auf alles einfach nur ein Satz erhoben wÃ¼rde (&quot;Flat Tax&quot;) - keine Diskussion, ob die Currywurst im Stehen konsumiert wird, die McDonalds/Burgerking-Bestellung zum Mitnehmen ist oder ob das Buffet Standard ist oder nicht. Die Ineffizient und Reibungsverluste, die hierdurch entstehen, sind politisch gewollt - ob das allerdings sinnvoll ist, ist durchaus fragwÃ¼rdig. Angenommen, es gÃ¤be einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz, der niedriger angesiedelt wird als der heutige: Die Mehrbelastung fÃ¼r Lebensmittel dÃ¼rfte eher gering ausfallen, da die Deutschen traditionell wenig fÃ¼r LM ausgeben (rund 10 - 15 % des Einkommens). FÃ¼r den sozialen Ausgleich kÃ¶nnte eine auffangende Hartz4-ErhÃ¶hung sorgen, fÃ¼r Eltern mit Kindern ein geringfÃ¼gig hÃ¶heres Kindergeld. Die Mehreinnahmen durch die SteuererhÃ¶hungen auf die vorher ermÃ¤ÃŸigten Kategorien sollten so verteilt werden, dass aufkommensneutral der einheitliche Steuersatz abgesenkt werden kann. DarÃ¼ber hinaus resultierende freiwerdende Mittel wÃ¤ren ein direkter Gewinn fÃ¼r beide Seiten: Weniger BÃ¼rokratie und ggfs. Kosten (Steuerberatung, Rechnungslegung und dgl.) auf Seiten der Unternehmer, freie KapazitÃ¤ten in den FinanzÃ¤mtern und Ministerien, die sich bislang nur mit den Reibepunkten beschÃ¤ftigt haben - diese kÃ¶nnen sich dann vordringlicheren Aufgaben zuwenden (BekÃ¤mpfung der Steuerhinterziehung, Umsatzsteuerkaruselle), anstatt sich damit abzuquÃ¤len, ob auf Zuchtesel 7 oder 19 % anfallen (http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-56474-2.html). Das wÃ¼rde die BÃ¼rokratie in Deutschland mindern, ein einfacheres und besser kontrollierbares Steuersystem schaffen und letztlich allen BÃ¼rgern nÃ¼tzen. Das fordert in Deutschland eigentlich nur eine Partei, die sich zugegebener maÃŸen in den letzten Jahren in Punkto MwSt nicht mit Ruhm bekleckert hat: Die FDP.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen:</p>
<p>Erst einmal danke an Ludger fÃ¼r die wertfreie Schilderung des Problems. Insbesondere nach der Currywurst-Steuerdebatte war im Internet enorm viel dummes Zeug zu lesen &#8211; hier wird sachlich fundiert das Problem eines Kaufmanns geschildert.</p>
<p>Die Frage der Mehrwertsteuer ist ein kaum zu Ã¼bertreffendes Beispiel dessen, was in Deutschland falsch lÃ¤uft.</p>
<p>Aus sozialpolitischer Sicht macht ein ermÃ¤ÃŸigter MwSt-Satz natÃ¼rlich Sinn &#8211; der notwendige Konsum soll priviligiert werden. Eine soziale Wohltat wie diese bedeutet aber, und das ist die &#8220;RÃ¼ckseite&#8221; der Medaille, dass dadurch ein Bruch im System erzeugt wird: Es entstehen Abgrenzungsschwierigkeiten und LÃ¼cken, die nun die Praxis schlieÃŸen muss, d. h. FinanzÃ¤mter und Steuerzahler (und deren Vertreter) sowie nachgeordnet die Richter. Abgrenzungsprobleme gÃ¤be es dann nicht, wenn auf alles einfach nur ein Satz erhoben wÃ¼rde (&#8220;Flat Tax&#8221;) &#8211; keine Diskussion, ob die Currywurst im Stehen konsumiert wird, die McDonalds/Burgerking-Bestellung zum Mitnehmen ist oder ob das Buffet Standard ist oder nicht. Die Ineffizient und Reibungsverluste, die hierdurch entstehen, sind politisch gewollt &#8211; ob das allerdings sinnvoll ist, ist durchaus fragwÃ¼rdig. Angenommen, es gÃ¤be einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz, der niedriger angesiedelt wird als der heutige: Die Mehrbelastung fÃ¼r Lebensmittel dÃ¼rfte eher gering ausfallen, da die Deutschen traditionell wenig fÃ¼r LM ausgeben (rund 10 &#8211; 15 % des Einkommens). FÃ¼r den sozialen Ausgleich kÃ¶nnte eine auffangende Hartz4-ErhÃ¶hung sorgen, fÃ¼r Eltern mit Kindern ein geringfÃ¼gig hÃ¶heres Kindergeld. Die Mehreinnahmen durch die SteuererhÃ¶hungen auf die vorher ermÃ¤ÃŸigten Kategorien sollten so verteilt werden, dass aufkommensneutral der einheitliche Steuersatz abgesenkt werden kann. DarÃ¼ber hinaus resultierende freiwerdende Mittel wÃ¤ren ein direkter Gewinn fÃ¼r beide Seiten: Weniger BÃ¼rokratie und ggfs. Kosten (Steuerberatung, Rechnungslegung und dgl.) auf Seiten der Unternehmer, freie KapazitÃ¤ten in den FinanzÃ¤mtern und Ministerien, die sich bislang nur mit den Reibepunkten beschÃ¤ftigt haben &#8211; diese kÃ¶nnen sich dann vordringlicheren Aufgaben zuwenden (BekÃ¤mpfung der Steuerhinterziehung, Umsatzsteuerkaruselle), anstatt sich damit abzuquÃ¤len, ob auf Zuchtesel 7 oder 19 % anfallen (http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-56474-2.html). Das wÃ¼rde die BÃ¼rokratie in Deutschland mindern, ein einfacheres und besser kontrollierbares Steuersystem schaffen und letztlich allen BÃ¼rgern nÃ¼tzen. Das fordert in Deutschland eigentlich nur eine Partei, die sich zugegebener maÃŸen in den letzten Jahren in Punkto MwSt nicht mit Ruhm bekleckert hat: Die FDP.</p>
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		<title>Von: Clara</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=4990&#038;cpage=1#comment-9210</link>
		<dc:creator>Clara</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 13:37:57 +0000</pubDate>
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		<description>das ist wohl war, letztendlich zahlt ja der Verbraucher alles was die Politiker ausgeben, ist schon irgentwie Ironie dabei. Bei dem ganzen Durcheinander mit den SteuersÃ¤tzen und stÃ¤ndigen neuen Ã„nderungen will man den Verbraucher verwirren!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das ist wohl war, letztendlich zahlt ja der Verbraucher alles was die Politiker ausgeben, ist schon irgentwie Ironie dabei. Bei dem ganzen Durcheinander mit den SteuersÃ¤tzen und stÃ¤ndigen neuen Ã„nderungen will man den Verbraucher verwirren!</p>
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		<title>Von: Manu</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=4990&#038;cpage=1#comment-9205</link>
		<dc:creator>Manu</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 14:43:33 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist ja so wie immer, Steuern werden an der falschen Stelle reingeholt, wÃ¤hrend an anderen Stellen VergÃ¼nstigungen ausgeteilt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja so wie immer, Steuern werden an der falschen Stelle reingeholt, wÃ¤hrend an anderen Stellen VergÃ¼nstigungen ausgeteilt werden.</p>
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		<title>Von: Rainer PrÃ¼m</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=4990&#038;cpage=1#comment-9203</link>
		<dc:creator>Rainer PrÃ¼m</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 16:15:09 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Netto- Brutto Preisliste halte ich auch fÃ¼r vernÃ¼nftig. Sowohl aus Transparenz- als auch aus MitbewerbergrÃ¼nden. Vielleicht kÃ¶nnte man noch das &quot;Leistungs-Drumherum&quot; des Angebots etwas aufhÃ¼bschen und ausmalen. Damit die handwerkliche Leistung, der Genuss, die QualitÃ¤t und das Engagement fÃ¼r den Kunden im Vordergrund steht und nicht so sehr der Preis dafÃ¼r. :-) 
GruÃŸ Rainer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Netto- Brutto Preisliste halte ich auch fÃ¼r vernÃ¼nftig. Sowohl aus Transparenz- als auch aus MitbewerbergrÃ¼nden. Vielleicht kÃ¶nnte man noch das &#8220;Leistungs-Drumherum&#8221; des Angebots etwas aufhÃ¼bschen und ausmalen. Damit die handwerkliche Leistung, der Genuss, die QualitÃ¤t und das Engagement fÃ¼r den Kunden im Vordergrund steht und nicht so sehr der Preis dafÃ¼r. <img src='http://blog.fleischerei-freese.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
GruÃŸ Rainer</p>
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		<title>Von: Soso</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=4990&#038;cpage=1#comment-9200</link>
		<dc:creator>Soso</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 17:06:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ja aber so ist das nun einmal. Der Staat kann nur bestehen wenn die Kassen mit den Geldern der Steuerzahler gefÃ¼llt wird. Das muss sein ansonsten kÃ¶nnten wir auch in einer Anarchy leben. Aber ja bei Lebensmitteln ist das schon etwas merkwÃ¼rdig. Bei UnterhaltungsgÃ¼tern kann ich es gut verstehen.
Viele GrÃ¼ÃŸe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja aber so ist das nun einmal. Der Staat kann nur bestehen wenn die Kassen mit den Geldern der Steuerzahler gefÃ¼llt wird. Das muss sein ansonsten kÃ¶nnten wir auch in einer Anarchy leben. Aber ja bei Lebensmitteln ist das schon etwas merkwÃ¼rdig. Bei UnterhaltungsgÃ¼tern kann ich es gut verstehen.<br />
Viele GrÃ¼ÃŸe</p>
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	<item>
		<title>Von: Mike</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=4990&#038;cpage=1#comment-9198</link>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 09:42:58 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Ludger,
das Ã¤rgert so manchen Gastronomen. Ich schriebe zukÃ¼nftig Angebote und Preislisten mit Netto- und Bruttopreisen bei jedem Artikel. So weiÃŸ der Kunde auch, dass bei knapp einem FÃ¼nftel des Essens das Finanzamt mit am Tisch sitzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ludger,<br />
das Ã¤rgert so manchen Gastronomen. Ich schriebe zukÃ¼nftig Angebote und Preislisten mit Netto- und Bruttopreisen bei jedem Artikel. So weiÃŸ der Kunde auch, dass bei knapp einem FÃ¼nftel des Essens das Finanzamt mit am Tisch sitzt.</p>
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		<title>Von: Marco Haag</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=4990&#038;cpage=1#comment-9197</link>
		<dc:creator>Marco Haag</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 05:01:47 +0000</pubDate>
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		<description>Wir haben auch schon heiÃŸe Diskussionen im BÃ¼ro, da wir unseren Katalog auch am neu erstellen sind. Manchmal weiÃŸ sogar der Steuerberater nicht was fÃ¼r einen Steuersatz richtig ist. Toll oder!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben auch schon heiÃŸe Diskussionen im BÃ¼ro, da wir unseren Katalog auch am neu erstellen sind. Manchmal weiÃŸ sogar der Steuerberater nicht was fÃ¼r einen Steuersatz richtig ist. Toll oder!</p>
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	<item>
		<title>Von: Ludger</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=4990&#038;cpage=1#comment-9196</link>
		<dc:creator>Ludger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 20:48:56 +0000</pubDate>
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		<description>@Gi,
stimmt! Hatte heute schon die erste Diskussion mit einer Kundin, die 250 Personen erwartet. Komme mir vor wie ein Steuerberater, der die Steuern erklÃ¤ren muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gi,<br />
stimmt! Hatte heute schon die erste Diskussion mit einer Kundin, die 250 Personen erwartet. Komme mir vor wie ein Steuerberater, der die Steuern erklÃ¤ren muss.</p>
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		<title>Von: Gi @ FoodChomp</title>
		<link>http://blog.fleischerei-freese.de/?p=4990&#038;cpage=1#comment-9195</link>
		<dc:creator>Gi @ FoodChomp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 20:42:26 +0000</pubDate>
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		<description>Das mit der ErhÃ¶hung des Steuersatzes ist wirklich schwierig - glaube, das wird viele Probleme bereiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit der ErhÃ¶hung des Steuersatzes ist wirklich schwierig &#8211; glaube, das wird viele Probleme bereiten.</p>
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